Weblog der Klasse B3b

27.03.2005 um 16:12 Uhr

Rotkäppchen – Heldin auf dem Pausenplatz (Kristina)

von: chimera

"Nicole, geh und ruf die andern: ich erzähle jetzt, was gestern geschehen ist!"

 

Alle versammelt beginnt Rotkäppchen mit der Geschichte.

"Ihr wisst ja, dass meine Grossmutter tief im Wald lebt, und wie jedes Wochenende habe ich sie besucht. Als ich unterwegs zu ihr war, begegnete ich einem Wolf, der fragte mich, wo ich hingehe. “Zu meiner Grossmutter“, antwortete ich. Er wollte wissen, wo die Grossmutter lebt, und ohne etwas Böses dabei zu denken, sagte ich: “Tief im Wald, sie lebt alleine, deswegen gehe ich zu ihr. Der freundliche Wolf fragte mich, ob ich der Grossmutter nicht schöne Blumen schenken möchte. Da fiel mir ein, dass es in der Gegend eine grosse Wiese mit sehr vielen und sehr schönen Blumen hatte. Natürlich rannte ich sofort los. Nachdem ich wunderschöne Blumen für die Grossmutter gepflückt hatte, machte ich mich weiter auf den Weg. Am Haus meiner Grossmutter angekommen sah ich die Tür offen stehen, obwohl sie eigentlich immer geschlossen ist.

"Hallo Grossmutter!" – "Hallo Kleines", sagte sie.

"Grossmutter, warum hast du so grosse Augen?" – "Damit ich dich besser sehen kann, mein Kind“; sagte sie.

Ich fragte: "Grossmutter, warum hast du so grosse Ohren?" – "Damit ich dich besser hören kann!“

Ich wollte noch wissen: "Grossmutter, warum hast du so scharfe Zähne?" Sie sprang auf und rief: "Damit ich dich besser fressen kann!“
Ihr glaubt es nicht, aber es war der Wolf! Während ich am Blumen pflücken war, war der bereits zu meiner Grossmutter gegangen und hatte sie gefressen. Ich, ganz in Panik, rannte durch das Haus, aber der böse Wolf, der mich verschlingen wollte, rannte mir wie ein Irrer nach! Doch plötzlich hatte er mich! Er packte mich, und schon war ich weg, in seinem grossen Bauch, wo ich auch meine Grossmutter traf."

"Wie war es im Bauch?", fragte Gabriella.

"Es war dunkel. Ich konnte fast nichts sehen, ausser meine Grossmutter, ganz verschwommen, die grosse Angst hatte. Wir wussten nicht, was wir machen sollten, bis nach einiger Zeit ein Jäger den Wolf schlafen sah, und uns befreite. Er schlitzte dem Wolf den Bauch auf, holte uns raus, und wir bedankten uns bei ihm. Natürlich wurde der Wolf danach ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn der sich entschuldigt hat, und jetzt ein sehr lieber ist, darf ich nie mehr die Worte meiner Mutter vergessen."

 

Die Kinder waren begeistert. Alle bezeichneten Rotkäppchen als eine STARKE. Ihr gefiel es natürlich und sie fand es toll, dass sie aufgrund der glaubhaften Geschichte einige neue Freunde gewonnen hatte.


Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.