circe - Fotografien, Garten, Zeichnungen

03.11.2012 um 13:30 Uhr

tschick

von: Circe   Kategorie: Bücherleserei

Nun denn, ich werde also meine "Bücherleserei"-Abteilung mit tschick beginnen. Es ist schon wieder einige moneta her, dass ich das gelesen habe, aber nichts desto trotz ist es mal interessant wieder drüber nachzudenken. Ic hgehe mal schwer davon aus, dass auch ihr nicht wirklich an "tschick" vorbei gekommen seit, es war ja vor einiger Zeit in aller Munde. Der Grund ist mir ehrlichgesagt bisher verborgen geblieben, ich kann nur Vermutungen anstellen. Aber ich will ja nicht schon wieder ins Schwafeln verfallen. Beginnen wir also mit einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung:

Mike geht aufs Gymnasium und ein neuer Schüler kommt in seine Klasse. Man nennt ihn 'tschick' und er ist genau wie Mike 14 Jahre alt. Der Lehre erklärt, dass tschick vor vier Jahren aus Russland nach Deutschland eingewandert ist und sich seitdem von der Sonderschule zum Gymnasium 'hochgearbeitet' hätte. Zu Beginn der nächsten Ferien taucht tschick plötzlich bei Mike zuhause auf und da Mike sturmfrei hat, beschließen die beiden, einfach mal zu tschicks verwandten in die Wallachei zu fahren. Gesagt getan. Mit einem geklauten Auto fahren sie einfach mal ohne Karte und Kompass drauf los. Der Sonne nach, so ungefähr Richtung Osten. Auf dem Weg ereignen sich dann die verschiedensten Kuriositäten. Tschick gesteht Mike, dass er schwul ist, Mike verliebt sich in ein Mädchen, dass sie auf einer Müllhalde treffen.... usw. Irgendwann werden sie erwischt, kommen wieder zu Hause an und das Leben geht mehr oder weniger weiter :)^

Doch nun zu meiner Meinung:

Das Buch wird im klappentext als 'Roadmovie' bezeichnet,... Ich muss zugeben ich habe mir unter Roadmovie etwas anderes vorgestellt. Aber gut, jedem das Seine. Das Buch hat nichteinmal 200 Seiten, allerdings ist es it Handlungen geradezu vollgestopft. Da denkt man vll das Buch müsse Spannend sein? Ganz im Gegenteil. Ich finde, der Versuch, Integration, Einwanderer aus Russland, Homosexualität, die Konfrontation mit armen Menschen, Diebstahl, kriminelles Berlin und Freundschaft auf hundert und nochwas Seiten unter einen Hut zu bringenm ziemlich unnnötig  und auch leider nicht besonders gut gelungen... Ich verstehe wirklich  nicht, warum dieses buch soviel PiPaPo ausgelöst hat, denn ich hatte beim lesen nicht das gefüh, dass sich 'mein Leben verändern wird','dass ich die Welt besser verstehe' oder ähnliches, wie es aber in Pressestimmen deutlich wurde

Fazit: Ganz nett, wenn man gerade eine halbe Stunde Zeit hat und sonst leider kein anderes Buch zur Hand hat, aber ansonsten wirklich unnötig und ehrlichgesagt absolut unlesenswert

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenaloneone schreibt am 03.11.2012 um 16:39 Uhr:Ok... das merke ich mir! ;-)
  2. zitierensternenschein schreibt am 05.11.2012 um 11:14 Uhr:Da ist dein Text hier zu dem Buch scheinbar lesenswerter.
    Hast es gut beschrieben. Scheint mir nach deiner Schilderung auch zu vollgestopft mit allem möglichen zu sein.
    Liebe Grüsse
  3. zitierenCirce schreibt am 12.11.2012 um 19:18 Uhr:@aloneone
    solltest du auch^^

    @sternenschein
    danke :)
    dir auch iebe grüße :)

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