Sky is the limit.

13.10.2015 um 10:27 Uhr

Erinnerungen.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Musik: Aviccii - Waitung for love

Die Tage, als der Gedanke Blogigo in meinem Kopf war, da kam ich wieder hierher. Und ich dachte auch, dass ich vielleicht ein paar alte Einträge löschen könnte. Das habe ich schonmal getan, unwichtige Dinge.

Doch gerade habe ich mir ein paar alte Einträge und Kommentare von mir durchgelesen. Nein! Ich werde nichts löschen. Es ist... nein es war mein Leben. Mit diesen Einträgen und Kommentaren würden wunderbare Erinnerungen an die Menschen hier, die mich immer wieder aufgebaut haben, mit mir gelitten und sich mit mir gefreut haben, verschwinden. 

Seit dem 2.3. 2006 habe ich diesen Blog und habe über die Jahre bis September 2010 jeden Monat regelmäßig geschrieben (ich habe gestern mal nachgesehen :P) und ich hörte auf, als ich IHN kennenlernte. Weil ich glücklich war. Glücklich bin. Ich hörte auch auf zu Hause Tagebuch zu schreiben. So kann ein einzelner Mensch ein ganzes Leben verändern! Über ihn habe ich auch kurz hier berichtet. Und wir sind immer noch zusammen. Bald 5 Jahre, wie ich ja schrieb. Wir haben Höhen und Tiefen durchlitten, aber immer wieder haben wir zueinander gefunden. Wir lieben uns und das ist das einzige was zählt! Er ist der Mann, den ich an meiner Seite nie mehr missen möchte.

Was wollte ich eigentlich schreiben... Erinnerungen... an die Menschen, die mich die Jahre hier begleitet haben. Egal, wo ihr seid, ich weiß, dass es euch genauso geht wie mir, wenn ihr an Blogigo denkt.

Ich habe schon oft gesagt, dass ich wieder öfter hier sein werde... schreiben werde. Und doch habe ich es nicht getan. Aber wer weiß, was die Zeit bringen wird. Eigentlich ist es, als ob ich nie weg gewesen bin. Denn die Erinnerungen bleiben... für immer!

 

Edit: Immerhin hat es geklappt meine anderen beiden Blogs zu löschen! Wenn ich ehrlich bin, dann brauche ich nur noch diesen hier. Denn die alten sind wirklich Vergangenheit. Dieser hier ist meine Zukunft!

 

19.04.2010 um 15:44 Uhr

Tagebücher.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Bullet for my Valentine

Es ist krass so viel Schmerz lesen zu müssen. Von all den Jahren. Kaum zu glauben, dass ich manches teilweise noch mit mir rumtrage. WEil ich es bis heute nicht wirklich verarbeitet habe. Es ist traurig zu lesen. Es ist traurig, dass ich so geworden bin. So voller Schmerz und Verzweiflung. Es ist fremd. Dass wirklich ich all diese Zeilen geschrieben habe.

Und dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher wieder so zu sein wie früher. Fröhlich und voller Zukunftsträume.

14.04.2010 um 17:40 Uhr

Es geht mir gut.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: gut
Musik: nichts

Mir geht es gut. Zumindest fühlt es sich so an. Ich fühl mich auch wirklich wieder gut. Ich war Freitag feiern. Für mich ein sehr gutes Zeichen.

In den Letzen 4 Wochen habe ich einfach nichts gemacht. Wollte nichts machen und konnte nichts machen. Es ging mir nicht gut. Auch wenn es vllt nie so aussieht. Man es mir nicht anmerkt. Aber auch schon davor kam wieder die Zeit nach dem "Höhenflug". Anfang  des Jahres ging es mir scheiße. Dann aufeinmal wunderbar. Und dann, zack. Abgestürzt. Und dann von jetzt auf gleich zog ich mich eben zurück. Immer weiter. Ich habe erst nicht geredet. Dann alles abgesagt. Und dann nichts mehr von mir hören lassen. Kein guter Zug, ich weiß. Doch wenn man alles nicht mehr erträgt, was soll man sonst machen.

Ich mache mir schreckliche Vorwürfe. Bin ich ein schlechter Mensch? Bin ich alles Schuld? Sind alles was ich tue Fehler? Mache ich denn wirklich immer alles falsch? Egal was ich tue? Verloren. Game over. So kommt es mir manchmal vor. 

Aber ich habe aufgehört zu erklären. Denn verstehen tut es ja eh keiner. Ich selbst verstehe die Dinge ja nicht wirklich. Wo soll ich denn dann anfangen zu erklären. Wie ich mich fühle, was mich bewegt. Was mit mir los ist. Es ist für mich selbst doch nicht leicht. Und ich will ja auch nicht so sein. Es ist schrecklich. Ich hasse mich teilweise selbst dafür. Es macht mich traurig. Aber jetzt geht es mir ja wieder gut.

Ich fühle mich gut. Es geht mir gut. Ich kann wieder atmen. Keine Gedanken mehr, die mich quälen. Luft!

Ich werde jetzt wieder versuchen zu leben. Ohne darüber nachzudenken. Einfach nur leben und genießen. Denn es tut gut, dass ich wieder lachen kann. Zumindest ein wenig. =)

12.04.2010 um 13:59 Uhr

Flieg los.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: so dies und das

Breite die Flügel
der Zuversicht aus
und steig auf in den Himmel
deiner Möglichkeiten.
Wann, wenn nicht jetzt,
wo, wenn nicht hier,
wer, wenn nicht du?
Mach deine Träume wahr!

- Jochen Mariss

Lange nichts mehr geschrieben. Die letzten Wochen waren ein ständiges auf und ab. Ich konnte nicht mehr und wollte nicht mehr. Ich weiß nicht warum es so schlimm war, aber so extrem war es schon lange nicht mehr. Der Wahnsinn trieb mich. Die Verzweiflung. Angst, die fast in Panik umschlug. Warum, das weiß ich wirklich nicht.

Aber ich habe mich wieder gefangen. Und ich muss sagen es geht mir wieder besser. Oder vllt sogar gut. Zumindest ist es in mir drinnen wieder ruhiger geworden. Und das wirkt sich automatisch auf meine Umwelt aus. Ich kann wieder atmen. Ich bekomme wieder Luft, keine Angst mehr, dass ich ersticken müsste. In dem Chaos, was sich mein Leben nennt. 

Es geht mir gut. Ich lebe. Das ist die hauptsache, sollte man meinen. Ich denke, ich kann mich wieder raus trauen. Aus meiner Zurückgezogenheit, ohne, dass ich anderen mit meiner Art die Stimmung verderbe. Zumindest war ich Freitag ja auch schon wieder weg und hey es war super. Das ist ein gutes Zeichen, dass ich weggegangen bin. Ein Zeichen der Besserung :D

Ab morgen wieder Schule, ich denke dann wird sich das alles schon wieder einrenken und ich werde wieder einigermaßen Nadjalike ;D

04.04.2010 um 21:05 Uhr

Und dann kam die Realität.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: -.-
Musik: TV

Einfach so.
 

02.04.2010 um 19:34 Uhr

Aufstehen.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Cascada

Langsam muss ich wieder aufstehen. Nach vorne blicken und klar sehen.

Doch ein bisschen Zeit brauch ich noch. Die Tränen waren eine Erlösung. Es tut weh. Und ich weiß nicht ob ich überhaupt deswegen weinen musste. Aber es tat gut. Zu weinen und nicht mehr aufhören zu können. Den Schmerz einfach aus mir rausfließen zu lassen. Damit es leichter wird. Irgendwann.

01.04.2010 um 18:40 Uhr

Ist es das was ich will?

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: TV

Ist es das was ich will? So wie es zur Zeit ist? Nein.

So sollte es nicht sein. Ganz und gar nicht. Doch wie soll ich es ändern. Wenn ich doch schon am Boden bin. Mal wieder. Doch ich war schon so oft in meinem Leben am Boden. Ganz unten. Und immer wieder habe ich es geschafft wieder aufzustehen. Mich an dem letzen, noch so kleinen Funken Hoffung festzuklammern und nicht aufzugeben.

Ich habe mich zurückgezogen. Ja, das habe ich. Weil es für mich zur Zeit das Beste ist. So dachte ich. Doch ist es das wirklich? Ich denke nicht. Denn ich vermisse sie. Sehr. Ich bin nicht perfekt und ich weiß, dass nicht alles richtig ist, was ich tue. Doch manchmal muss man mir Zeit geben. Zeit mich zu fangen und wieder aufzustehen. Vielleicht verletze ich Menschen mit meinem Verhalten. Obwohl es nicht meine Absicht ist. Ich bin so. Aber nicht mit Absicht. Ich will doch gar nicht so sein. Ich will mich nicht zurückziehen müssen. Allein sein. Mit meinen Ängsten und Problemen. Auch wenn sie keiner versteht. Niemand versteht. So tat es doch immer gut mit ihnen zu reden. Doch ich kann nicht. Reden. Denn ich will nicht weinen. Ich kann es einfach nicht. Aber ich muss wieder aufstehen und einen Schritt nach vorne machen. Ich habe einen Fehler gemacht und muss es wieder in Ordnung bringen. Denn sonst gehe ich daran kaputt. Ich will doch nur sagen "Es tut mir leid."

Bin ich deswegen ein schlechter Mensch? ...

Obwohl Tränen doch eine Erlösung wären.

29.03.2010 um 23:11 Uhr

Verstecken.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: TV

Ich laufe weg und verstecke mich. Ich sage lieber Nein als Ja. Es ist einfacher. Einfacherer als sich den Dingen zu stellen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dafür keine Kraft habe. Für mich ist es zu anstrengend mich den Dingen zu stellen. Ja zu sagen. Manchmal fällt mir schreiben schwer. Reden oder sogar denken. Darum mache ich lieber nichts.

Obwohl es früher immer einfacher war Ja zu sagen bzw. ich nicht Nein sagen konnte. Ich mich dafür zu schwach gefühlt habe. Keine Kraft hatte dieses Wort zu sagen. Einfach nur Nein zu sagen. Ich entweder gar nichts gesagt habe oder eben Ja, bevor ich genervt wurde und Erklärungen abgeben musste oder mir Ausreden ausdenken musste. (kam ja auf die Situation an)

Dabei sollte ich doch stolz sein, jetzt Nein zu sagen. Wenn ich das für mich in diesem Moment als richtig empfinde. Trotzdem muss ich dann auch noch Erklärungen abgeben. Dabei muss ich mich ganz und gar nicht rechtfertigen. Für nichts. Und wenn ich dann erkläre warum das so ist, wird trotzdem noch weiter nachgefragt. Dabei ist es gut. Gut für mich diesen Schritt gemacht zu haben. Nein zu sagen. Weil es gut für mich ist.

Trotzdem laufe ich lieber weg. Teilweise. Es ist einfacher. Für alles andere fühle ich mich zu schwach.

Oh man, was für Gedanken um diese Uhrzeit .___.

24.03.2010 um 19:19 Uhr

Frische Luft.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: TV

Gestern war ich, wie jeden Dienstag, Zeitungen austragen. Es war so schönes Wetter. Ich hatte gute Laune. Aber an der frischen Luft kann ich am besten nachdenken. Gestern habe ich viel nachgedacht. Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich bin Gespräche durchgegangen. Gesprochene oder Dinge, die ich gerne sagen würde. Das tat richtig gut. Danach ging es mir total gut.

Heute war auch so wunderschönes Wetter. Sonne. Und eine sms von ihm. Direkt gute Laune. Was könnte schöner sein? =)

Ich glaube, bald könnte es mir wieder besser gehen. Denn wenn schon das Wetter wieder besser wird, vllt dann mir auch. Wer weiß.

Abwarten. ;)

21.03.2010 um 18:07 Uhr

Aufräumen.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: TV

Ich muss dringend aufräumen. In meinem Kopf. In meinem Leben. Es herrscht ein totales Chaos. Darum brauche ich zur Zeit auch viel Zeit für mich. Denn ich muss mir über einiges klar werden. Da hilft es, wenn ich allein bin. Mit mir und meinen Gedanken. In der Woche wie am Wochenende. Auch wenn es nicht alle verstehen. Aber so fühle und denke ich eben. Ich brauch das manchmal. Und jetzt ist eben wieder so ein Zeitpunkt. Oder eher jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich wirklich mal alles ordnen muss.

Manchmal ist das eben so. Und jetzt ist es zur Zeit eben so. Ich muss mir über viele Dinge klar werden. Dinge, die ich hinter mir lasse und Dinge, die weiterhin da sind. Gedanken, die ich hinter mir lasse und Gedanken, die weiterhin da sind. Erinnerungen, die ich hinter mir lasse und Erinnerungen, die weiterhin da sind. Menschen, die ich hinter mir lasse und Menschen, die weiterhin da sind. Kurz und knapp, was ist gut in meinem Leben und was ist schlecht in meinem Leben.

Irgendwann muss ich loslassen. Irgendwann muss ich aufwachen. Irgendwann muss ich wieder nach vorne schauen. Irgendwann muss ich wieder leben! Das braucht eben seine Zeit. Und die Zeit darf ich doch haben, oder? Wenn ich mir über diese, für mich wichtigen Dinge, wirklich klar werden muss, dann brauche ich eben Zeit dafür.

Oh man. Ich habe zu viele Gedanken. Ich weiß gar nicht wohin damit. Aber hier kann ich sie los werden. Ohne, dass jemand über mich urteilt.

21.03.2010 um 14:11 Uhr

Weglaufen.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Format B

Ich laufe immer weg. Denn es ist einfacher, als sich den Problemen zu stellen. Ich bin mein ganzes Leben immer nur weggelaufen. Aber es ist an der Zeit dies zu ändern. Ich muss mich meinen Problemen stellen. Nicht mehr weglaufen. Nicht mehr schwach sein. Sondern stark sein. Meinen Problemen entgegentreten und mich ihnen stellen. Denn nur so kann es mir wieder besser gehen. Und vielleicht sogar eines Tages wieder wirklich gut.

20.03.2010 um 10:27 Uhr

Ich bin nicht perfekt.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Reggae :D

Ich bin nicht perfekt. Muss ich auch nicht sein. Niemand ist das. Ich mache Fehler und lerne aus ihnen. Oder auch nicht. Meistens handel ich zuerst und denke dann erst nach. Doch es gibt auch Momente, da denke ich erst nach und dann handel ich. Denn ich bin lernfähig. Man lernt immer dazu. Manche früher. Manche später. Und ich bin eben ein Mensch, der immer zuerst mit dem Kopf durch die Wand geht. Egal, ob es schmerzhaft sein könnte. Für mich. Oder andere.

Ich versuche mich ja zu ändern. Aber es ist nicht so einfach alte Gewohnheiten einfach so abzustreifen. Wenn man schon immer so war. Vielleicht nicht immer, aber schon lange Zeit. Darum versuche ich das ja wieder zu ändern. So zu werden, wie ich früher war. Vor langer Zeit. Nicht mehr so verschlossen. Nicht mehr so zurückgezogen. Aber es ist ein verdammt harter Weg. Denn meistens ziehe ich mich wieder zurück. Verschließe mich. Zumindest in letzer Zeit wieder. Aber ich darf doch mein Leben nicht vernachlässigen. Alles was mir wichtig ist. Den Grund warum ich lebe. Meine Freunde. Meine Familie.

Auch wenn jetzt viel Stress auf mich zukommt. Das Ende ist nah. Nicht mehr lange. 3 Monate noch. Abschlussprüfungen. Darüber mache ich mir schon Gedanken und muss mich jetzt auch voll und ganz darauf konzentrieren. Aber wenn ich das hinter mir habe, dann sollte es mir auch wieder besser gehen. Aber das Lernen steht nunmal an erster Stelle. Es ist mir wichtig, dass ich das gut abschließe. Denn schließlich habe ich ja dieses Ziel. Und das möchte ich auch erreichen und schaffen. In 3 Jahren. (angenommen bin ich ja schon :D)

Ok, ich muss das Chaos mal ordnen. Eins nach dem anderen. Dann wird das alles schon. Denn ehrlich gesagt sehe ich zur Zeit nichts negatives. Muss mich nur darum kümmern, dass alles wieder gut wird.

What I really want to say is,
I'm sorry for the way I am.

18.03.2010 um 12:25 Uhr

Die Zeit fliegt dahin.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Bullet for my Valentine

Die Zeit fliegt dahin. Die Zeit wartet auf niemanden. Die Zeit heilt alle Wunden. Wir alle wollen nur das eine – und das ist mehr Zeit. Zeit zum Aufstehen, Zeit erwachsen zu werden, Zeit loszulassen. Zeit. [Greys Anatomy]

Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Zeit wartet auf niemanden. Sie läuft einfach weiter. Sie vergeht, bleibt nie stehen. Manchmal wünscht man sich mehr Zeit. Weil man sie braucht. Weil man sonst nicht alles schafft, was man schaffen will. Manchmal fehlen einem die Worte. Zum erklären. Da braucht man auch mehr Zeit. Aber dann ist es zu spät. Die Zeit vergeht und man konnte nicht das sagen, was man sagen wollte. Weil die Zeit vorbei war. Weil eine andere Zeit kam. Und der Zeitpunkt einfach nicht mehr der Richtige war. So lässt man immer mehr Zeit verstreichen und man verliert sich in ihr. Weil das, was man sagen wollte, einfach zu weit zurück liegt. So sagt man einfach nichts mehr. Doch manchmal, nach Jahren, da sagt man dann doch das, was man sagen wollte. Vielleicht ist es zu spät. Aber vielleicht war dann auch das genau der Richtige Zeitpunkt. Denn es ist viel Zeit vergangen.

Aber manchmal ist es auch besser, genau das zu sagen, was man sagen will. Und nicht erst viel Zeit vergehen lassen. Denn wer weiß, ob es nicht eines Tages zu spät ist. Weil eben zu viel Zeit vergangen ist.

Teilweise wünschte ich, dass ich die Zeit zurückdrehen könnte. Ich würde vieles anders machen. Vielleicht würde es mir dann heute besser gehen. Vielleicht wäre ich dann heute glücklich. Aber vielleicht wäre ich dann nicht, die, die ich heute bin. Teilweise ist es gut, dass ich so bin wie ich bin. Doch teilweise will ich auch nicht so sein. Ich hasse es manchmal. Darum möchte ich die Zeit zurückdrehen. Aber da dies nicht geht, kann ich die Zeit ändern, die kommt. Ich kann ändern, wie ich bin. Und ich habe damit begonnen. Doch brauche ich mehr Zeit. Zeit loszulassen.

17.03.2010 um 17:08 Uhr

Einmal nochmal Kind sein.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: so dies und das

Einmal nochmal Kind sein. Das wäre schön. Denn meine Kindheit war unbeschwert. Als Kind habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Über mich. Mein Leben. Meine Zukunft.

Als Kind konnte ich noch lachen, weils mir gut geht. Und damit meine ich richtig gut. Wirklich gut. Nicht nur für den Moment, sondern immer. Heute lache ich meistens nur noch, wenn etwas lustig ist. Eine lustige Situation. Ein lustiger Moment. Ein schöner Moment. Ein guter Moment. Aber nicht weils mir gut geht. Immer gut geht.

Natürlich kann es mir nicht immer gut gehen. Es gibt auch schlechte Tage. Tage, an denen ich traurig bin. Weine. Nichts mehr machen will. Ich zu nichts Lust habe. Ich mich weder bewegen will, noch reden will oder sonstiges. Einfach nur da bin. Zu viel nachdenke. Automatisch die negativen Gedanken da sind. Ohne, dass ich es will. Solche Tage gibt es immer, das ist klar. Doch sollten diese nicht überwiegen. Was sie bei mir leider schon seit Jahren tun. 

Es sollte mir gut gehen. Ich sollte lachen, weils mit gut geht. Weil ich glücklich bin. Weil das Leben schön ist. Weil ich eine Ausbildung habe. Weil ich ein Ziel im Leben habe. Weil ich vor ca. 2 Monaten einen tollen Menschen kennengelernt habe. Der mir sagt, dass er immer an mich denken muss. Mich vermisst. Dadurch einfach nichts negatives zu sehen ist. Dadurch mein Leben gut sein müsste. Alles gut sein müsste. 

Aber trotzdem schleichen sich diese kleinen Zweifel wieder in mein Leben ein. Diese Ängste. Dieses Misstrauen. Diese Hilflosigkeit. Schaffe ich die Ausbildung? Werde ich die Abschlussprüfung bestehen? Wenn ja, schaffe ich die nächsten 3 Jahre? Werde ich dort genauso gut sein, wie jetzt? Werde ich es schaffen, mich mündlich mehr zu beteiligen? Werde ich in der Praxis meine Stärken mehr einsetzen und meine Schwächen in den Griff bekommen? Und was ist mit ihm? Meint er es ehrlich mit mir? Sollte ich zweifeln, weil er mir jetzt nicht mehr morgens schreibt? Hat sich dadurch etwas geändert? Ist es jetzt anders, weil wir nicht mehr jeden Abend schreiben? Habe ich vllt etwas falsch gemacht? Melde ich mich zu wenig? Oder sollte ich auch von mir aus schreiben, dass ich ihn vermisse und nicht erst, nachdem er es geschrieben hat? Soll ich ihm schreiben  oder ist das dann zu aufdringlich oder anhänglich? Gibt es überhaupt Zweifel? Oder mache ich mir nur zu viele Gedanken? Er kann doch nicht von einen auf den anderen Tag seine Meinung ändern, oder? Aber er meinte ja, wenn er erstmal umgezogen ist, dann nimmt er sich mehr Zeit für mich. Dann ist auch der ganze Stress weg. Fragen über Fragen. Die ich mir jeden verdammten Tag stelle.

Einmal nochmal Kind sein. Da gab es das alles noch nicht. Da konnte ich lachen. Einfach Spaß haben. Es ging mit gut. Doch so älter ich wurde, umso mehr Gedanken schlichen sich in meinem Kopf ein. Und die negativen überwiegen leider seit Jahren schon. Warum, das weiß ich nicht. 

Außerdem werde ich langsam ein bisschen nervös wegen dem Abschlussprüfungen. Alle sagen zwar, dass ich das locker schaffe, weil ich ja so gut bin in der Schule. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich nicht lernen muss. Mir keine Gedanken darüber mache. Ich nicht unter Stress stehe. Ich nicht Panik schiebe. Angst habe.

Es gibt einfach zu viele Dinge wo ich mir Gedanken drüber mache. Über manches rede ich über manches nicht. Aufbauende Worte sind da sehr gut. Helfen mir da wirklich weiter. Nehmen mir einen Teil meiner Zweifel und Ängste. Das merke ich immer wieder. 

In letzter Zeit ziehe ich mich aber auch sehr zurück. Das ist mir auch wieder stark aufgefallen. Wahrscheinlich, weil ich einfach mal entspannen möchte. Zeit für mich haben möchte. Ruhe um mich herum. Nicht feiern. Nicht trinken. Nicht reden. Nicht unter Menschen sein. Manchmal gehe ich in der Menge unter. Bin umgeben von Menschen und doch allein. Unsichtbar. So bleibe ich eben lieber allein. So schalte ich dann einfach ab. Und kann alles mal einfach vergessen. Schule. Stress. Und alles andere eben. Einfach nichts machen. Oder eben das machen, was ich will. Nur das, wozu ich lust habe. Gammeln. Chillen. Wie immer man es auch nennen mag. Ohne, dass man ständig von irgendwelchen Menschen genervt wird. Die immer was von einem wollen. Sei es Schule oder Freizeit. Manchmal möchte man einfach nicht. Ohne Grund.

Einmal nochmal Kind sein. Da konnte ich einfach machen. Einfach so. Weils mir gut ging. Ohne über die Dinge nachzudenken.

15.03.2010 um 17:21 Uhr

Verwirrt.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: TV

Ich bin verwirrt. Traurig. Ein Durcheinander. In meinem Kopf. Chaos.

Aber alles ist gut so wie es ist. Es ist nichts dabei. Es geht mir gut. Und ich hoffe es bleibt. Es soll nicht wieder weggehen. Dieses Gefühl.

10.02.2010 um 19:58 Uhr

Und dann kommt wieder die Zeit...

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: es geht
Musik: so dies und das

wo einfach alles zu viel wird.
 

10.01.2010 um 15:27 Uhr

Delete.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ganz ok
Musik: Michale Mind - Show me love

Wo kommen all die Zweifel her
Die uns ins Herz geschlichen sind
Und uns in letzter Zeit so in Frage stellen
Sollen wir fliehen oder kämpfen
Geht es dir da so wie mir
Dass man manchmal einfach nicht
Mehr weiß wofür

Wo ist der Delete Knopf in meinem Leben!? Den hätte ich jetzt gerne und würde ihn drücken. Alles gelöscht. Alles auf Anfang. Neuanfang.

Dann würden all die schlechten Erfahrungen und Erinnerungen nicht mehr da sein. Ich wäre frei.

Nur leider gibt es ihn nicht. Und mich quälen die Gedanken. Außerdem habe ich Angst wieder einmal enttäuscht zu werden. Egal auf welche Weise. Ich hab es jedoch im Gefühl, dass es so kommen wird. Dabei bin ich von genug Menschen in meinem Leben enttäuscht worden. Von Freunden, von Menschen, die ich kennengelernt habe. Egal. Enttäuschungen bin ich genug gewohnt. Ich will nicht wieder enttäuscht werden.

Zur Zeit bin ich lieber allein. Keine Menschen um mich herum. Das tut mir gut. Nur ich und meine Dinge, die ich erledigen muss. Schule. Lernen. Hausaufgaben. Klausuren.

Ich versuche doch nur, dass es mir gut geht. Doch ist es das, was ich will? Allein sein? Nein.

Vielleicht sollte ich doch wieder unter Menschen gehen. Ablenkung.

Würde mir gut tun. Jedoch in letzter Zeit hätte es das nicht gebracht. Da hätte ich schon unmengen Alkohol in mich hineinkippen müssen, um Spaß zu haben haha kein gutes Zeichen

OH MEIN GOTT...

28.12.2009 um 15:49 Uhr

Bald ist Silvester.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: nichts

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust. Warum ins neue Jahr reinfeiern? Es kann besser werden als dieses, aber wahrscheinlich wird es eh wieder nur das gleiche werden, wie immer.

Schule. Lernen. Freunde. Feiern. Mehr nicht.

Dabei gibt es doch nur eine Kleinigkeit, die ich mir wünsche. Einmal in meinem Leben glücklich zu sein und es zu bleiben. Ich weiß nämlich nicht mehr wie das ist. Wie es sich anfühlt.

Naja, was solls. Feier ich eben Silvester. Ein Tag, der auch schnell wieder vorbei ist. Kurz mal alles vergessen. Spaß haben mit meinen Liebsten und dann ist es auch schon wieder vorbei. Alles wie immer.

Gewohnheit.

Es deprimiert mich alles. Ich sitze hier und die Tränen kommen, wann immer sie wollen. Doch sie hören nicht mehr auf. Tagelang geht das schon wieder so. Ich hasse das so sehr. Es macht mich wahnsinnig. Ich frage mich warum das so ist. Warum ich so traurig bin. Warum es mir nicht einfach gut gehen kann. Doch zur Zeit macht mich alles traurig. Ich habe Angst. Verzweiflung ist wieder da. Diese Ungewissheit. Ich habe Angst vorm neuen Jahr. Dass alles so wird, so bleibt.

Wie immer.

08.12.2009 um 07:13 Uhr

Weil Herzen lautlos brechen.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ...
Musik: nichts

Seit ein paar Wochen gehts mir schon nicht mehr so unglaublich gut. Die Angst und die Zweifel sind immer noch da. Sie werden auch nicht weggehen. Wie auch? Zu lange sind sie Teil meines Lebens.

Doch seit diesem Wochenenede, seit Freitag, wird es wieder schlimmer. Die Angst schnürt mir die Kehle zu und die Zweifel treiben mich in den Wahnsinn. Seit Freitag ist kein Tag gewesen, an dem ich nicht hier saß und geweint habe. Und immer wenn ich nachdenke kommen mir die Tränen. Einfach so. Ich kann sie nicht aufhalten.

Ich weine immer mal zwischendurch. Doch ich weiß, dass ich jetzt schon wieder fast am aufgeben bin. Denn manchmal ist eben alles zu viel für mich.

Wie ich das aushalten soll, ich weiß es nicht. Es macht mich fertig. Und auch unglaublich traurig. Die Traurigkeit sitzt tief in mir drin. Und mein Herz ist so schwer. Es schmerzt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es wirklich spüren kann.

Dabei hatte es sich gerade erst einigermaßen erholt. Die Risse sind zwar immer noch da, jedoch haben die Wunden nicht mehr so sehr geschmerzt. Doch ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauert und es ein weiteres Mal bricht. Nur ob es sich dann jemals wieder erholen kann. Ich glaube nicht. Denn ich glaube an gar nichts mehr.

Aber, wer nichts erwartet, der wird auch nicht enttäuscht. Darum sollte ich einfach nichts mehr erwarten. Dann tut es vllt nicht so weh.

Bitte brich mir nicht mein Herz,
denn ich ertrag nicht mehr den Schmerz.
Sondern reiß es mir direkt hinaus,
denn so halte ich es besser aus.

21.10.2009 um 17:10 Uhr

Let me be myself.

von: crazy_chicken   Kategorie: Gedanken

Stimmung: ok
Musik: Kings of Leon - Use Somebody

Ist nicht jeder Mensch einzigartig. Jeder ein Individuum!? Zumindest sollte es so sein.

Jedoch muss ich mir immer anhören, wie toll doch all die anderen sind, was sie doch alles können und machen. Ständig werde ich verglichen oder darauf hingewiesen was andere alles machen. Meine Ma hält mir immer vor, was mein Bruder alles macht und wofür er dann noch Zeit hat usw. oder das Schlimmste, wenn ich mit "fremden Kindern" verglichen werde. Was die nicht so alles machen und wie toll das doch ist.

Es tut mit leid, dass ich nicht so bin wie mein Bruder. Nicht so bin wie die "Fremden" und schon gar nicht so wie man es von mir erwartet. Aber ich bin ich. Ein Individuum. Einzigartig. Warum kann man das denn nicht akzeptieren.

Ich sage jedes Mal, dass ich aber nicht mein Bruder oder sonstwer bin. Aber das tut ja nichts zur Sache. Nein, was ich sage ist ja eh egal. Versteht eigentlich irgendwer, was ich damit sagen will. Ich glaube nicht. Es tut weh. Es verletzt mich, wenn ich höre was andere alles können und machen. Ich bin aber nicht so und will auch gar nicht so sein. Denn ich bin nicht die anderen!

Ich fühl mich dadurch wertlos, nutzlos. So als ob ich nichts könnte. Alle anderen schon und sowieso alles besser. Ich versuche immer irgendetwas auf diese Vergleiche und Vorwürfe zu erwiedern. Doch ich kann es nicht. Und bevor meine Tränen sichtbar werden, sage ich einfach nichts.

Das erinnert mich auch wieder an eine Sache, vor ein paar Jahren. Meine Mutter kam in mein Zimmer, sah die Texte [meine Texte] an meinen Schränken hängen. Hat sie gelesen und meinte "Kein Wunder, dass es dir so schlecht geht, wenn du sowas schreibst und hier hängen hast."

Anstatt, dass man sieht, dass es mir schlecht geht und ich deshalb soetwas schreibe, wird mir auch noch vorgeworfen, dass es mir nur deswegen schlecht geht. Aber das sind andere Dinge.

Ich wünsche mir einfach nur, dass man mich mich selbst sein lässt. Mir nicht vorwirft, dass ich nicht wie andere bin und etwas nicht so mache oder es genauso machen soll.

Let me be myself...