Nur ein paar Memos

20.07.2007 um 11:10 Uhr

Urlaub!!!

So, mit Hilfe eines heißgelaufenen Shredders habe ich das Durchbrechen meiner Schreibtischplatte verhindern können. Jetzt ist endlich Urlaub. Und den unangenehmen Beigeschmack, daß mich nach meiner Rückkehr gleich eine längere und streßige Dienstreise erwartet, schlucke ich einfach runter und versuche den Gedanken daran zu verdrängen.

Also, liebe Fan-Gemeinde, gehabt Euch wohl!
Ich wünsche Euch ebenso schöne Sommertage, wie ich sie mir selbst erhoffe.
Bis bald dann...

11.07.2007 um 20:48 Uhr

Stau im zweifachen Sinne

Oh Mann, da staut sich was an in mir. Nichts Schlimmes zum Glück. Jede Menge Eindrücke, Begebenheiten und Gedanken. Ich bräuchte jetzt Ruhe, um das alles mal in klare Bilder zu fassen, und die nötige Zeit, um mich mit 'nem guten Freund zu treffen und darüber zu reden. (J., meine Liebe, Du fehlst mir grad 'n bissl.) Aber in der Firma brennt die Luft, wie es jedes Jahr im Sommer so ist. Bis zum Urlaub Ende nächster Woche ist noch jede Menge zu tun. Ich bekomme kaum noch die Beine unter den Schreibtisch, so tief biegt sich inzwischen die Tischplatte.
Also werde ich schön fleißig sein (müssen) und meine Gedanken festhalten, damit ich sie im Urlaub dann ganz entspannt aufarbeiten kann. Mit etwas Unterstützung kann ich dabei sogar rechnen, denn meine liebe R. fährt mit uns. *froifroifroi*

05.07.2007 um 09:36 Uhr

Kult-Arsenal

Nach dem Peter-Gabriel-Konzert von letzter Woche hatte ich gestern nun die restlichen verbliebenen Herren von Genesis auf der Bühne. Über dreißig Jahre Musikgeschichte, die mich maßgeblich geprägt hatten, fanden damit einen Abschluß für mich - einen Abschluß der widersprüchlicher nicht sein könnte, jedoch in sich auch irgendwie logisch ist.
Ich könnte jetzt einige Seiten schreiben, wie diese Musik damals - an der Schwelle zum Erwachsenwerden - mein Leben beeinflußt hat, wie eindringlich und nachhaltig sie mein emotionales Werden durchzog, einem roten Faden gleich. Aber ich habe im Moment nicht das geringste Bedürfnis, diesen Teil meiner Vergangenheit anzufassen. Es würde mir nichts bringen.

So war dieses Konzert gestern dann auch vergleichbar mit dem Blättern in einem alten Fotoalbum, dessen Bilder man nur zu gut kennt, die entscheidenden Motive, die man irgendwie erwartet, jedoch nicht wiederfindet. Ein sentimentales, musikalisches Bilderbuch, dessen Farbenfreude mit den Jahren verblaßt ist. Daran konnte auch die gigantische Bühnentechnik und die (für meine Begriffe aufgesetzte) Spiellaune der Herren Collins & Co. nichts ändern.
Seit gestern kann ich nun endgültig verstehen, weshalb Peter Gabriel bei dieser Reunion-Tour nicht mitmischen wollte - weshalb er den genau entgegengesetzten Weg einschlug: zurück zu kleinen Bühnen, weg von der großen Show, zurück zur Musik und schließlich auch zurück zu einem Publikum, dem in erster Linie an Authentizität gelegen ist.

Ich möchte hier keinesfalls eine Wertung abgeben. Solche Konzerte erlebt jeder auf seine ganz persönliche Art.
Für mich stand am Ende jedoch die Erkenntnis, daß man auf zwei völlig unterschiedliche Weisen naß werden kann, und daß ich eine davon ganz sicher bevorzuge.

04.07.2007 um 14:38 Uhr

Halbweisheit #5

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Noch im neunzehnten Jahrhundert glaubten die Mediziner, daß ein lebendiges Herz, wenn man es berührt, augenblicklich stehenbliebe.
Heute wissen wir es besser...   nicht nur die Mediziner.

02.07.2007 um 11:32 Uhr

Ein Satz, der glücklich macht

"Wenn ich sehe, wie bei anderen die Ehe immer mehr zum Wettkampf wird, bei dem es eigentlich nur Verlierer geben kann, dann bin ich so unglaublich froh, Dich zu haben."
..diesen Satz sagte meine Frau am Wochenende zu mir.
Und das Schönste daran: Es waren nicht nur diese Worte. Ich konnte spüren, wie viel mehr noch dahinter stand. Sie tut sich schwer damit, ihre Emotionen sprachlich umzusetzen. Das war schon immer so, und hat es mir nie leicht gemacht, sie wirklich richtig zu verstehen. Doch diesmal war ich mir wirklich sicher, was sie damit sagen wollte.

Ein kleiner Satz, der glücklich macht, und der ein Wochenende abrundet, das voller ergreifender Ereignisse und Zeichen war. Vor allem waren es zwei SMS, die mich berührt haben - ganz tief im Inneren - und eine Stimmung in mir stärkten, die ich schon seit Tage verspüre...
Was könnte schöner sein als ein Gefühl von universeller Liebe, das sich mit Optimismus paart?