Nur ein paar Memos

21.08.2009 um 14:43 Uhr

Badesalz

So, ich fahre jetzt baden.
Bin in einer Woche wieder da.

*winkewinke*

20.08.2009 um 15:53 Uhr

Halbweisheit #21

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Wer losläßt, weil er frei stehen kann, hat die Freiheit sich zu bewegen. Das heißt jedoch nicht, daß er sich von dem Ort entfernen muß, an dem er sich wohlfühlt.

 

17.08.2009 um 11:31 Uhr

Footprints

Es erscheint trivial, und doch ist es das nicht. Mich erstaunt immer wieder, wie unterschiedlich die Fußabdrücke sind, die ich selbst barfuß auf unterschiedlichem Terrain hinterlasse...

Laufe ich über Beton, werde ich kaum Spuren hinterlassen. War dieser jedoch verstaubt, sieht man zumindest Ferse, Ballen und Zehen - für kurze Zeit nur, dann deckt der Staub alles wieder zu.
Anders auf einer Wiese. So vorsichtig ich auch auftrete, die Halme knicken unter meinen Füßen. Manche legen sich nur flach, andere brechen tatsächlich ab. Doch wenn ich diesen Pfad nicht regelmäßig nehme, wird die Wiese in jeder Phase des Wachstums meine Spuren immer wieder überdecken.
Wieder anders auf feuchtem Lehm. Ich sinke ein, der Lehm schmiegt sich zwischen meine Zehen. Fuß und Boden werden eins. Zentimetertief das Abbild meiner selbst - unverkennbar und unleugbar. Brennt dann die Sonne auf den Boden, werden meine Spuren konserviert. Versteinert fast, zumindest haltbar. Der Wind treibt feinen Sand darüber und läßt sie augenscheinlich verschwinden, doch wenn er dreht, legt derselbe Wind auch meine Spuren wieder frei.

Noch viele dieser Bilder ließen sich entwickeln, doch darum geht es mir gar nicht. Es ist eine Analogie, die mich bewegt: Was, wenn es nicht meine Füße sondern meine Gedanken wären, und was, wenn nicht unterschiedliche Terrains sondern verschiedene Menschen....

06.08.2009 um 07:17 Uhr

Geschenke, die von Herzen kommen

Eine laue Vollmondnacht, die uns mit Zärtlichkeit durchflutet.

Ein Verständnis, das nicht selbstverständlich ist.

Ein altmodisch von Hand geschriebener Brief voller Herzenswärme.

Ein Buch mit leeren Seiten, das zum Festhalten der schönsten Gedanken auffordert.

Eine Überraschung schlechthin - unerwartet und einprägsam.

Eine Berührung, so tief.. nein, noch tiefer. Ich habe keine Worte dafür.

Ich bin so voll an guten Gefühlen gerade, und ich kann nicht anders als bei Indi Anleihe zu nehmen:
Ich liebe meine Freunde. Ihr verzaubert mich. Schön, daß es Euch gibt!
(((((((@)))))))

04.08.2009 um 22:07 Uhr

Halbweisheit #20

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Wahrer Genuß stellt sich dann ein, wenn man sich davon befreit, den positiven Dingen eine  (vergleichende *) Wertung zu geben.

* Edit auf speziellen Wunsch von Amoremia

 

04.08.2009 um 20:27 Uhr

Vorfreude


 ... übertrieben, ich weiß. Aber das brauche ich gerade. :)

03.08.2009 um 09:09 Uhr

Ein Wochenende frei Schnauze

Ha, es geht wieder aufwärts. Dieses Wochenende war eine Ansammlung von nichts Besonderem - und genau das habe ich mal wieder gebraucht. Nichts geplant, nicht vorausgeschaut, einfach treiben lassen, ohne auf irgendwen oder irgendwas Rücksicht nehmen zu müssen. Richtig ausgeschlafen, guten Sex gehabt, ohne Ziel einer klassischen Männerbeschäftigung nachgegangen (na was schon? stundenlang durch den Baumarkt geschlendert ;) ), hier ein bissl was am Haus repariert, da 'n bissl umgetopft, mit 'nem Bier in der Hand den Garten gesprengt (mein Lieblingsklischee *g*), viel gelesen, dabei eingenickt, Rad gefahren, am Feuer gesessen, wenig geredet aber wohlgefühlt dabei, einen uralten Ardbeg aufgemacht (mmh, ein Genuß), in der Badewanne gepennt, das Haus mit lauter Musik beinahe zum Einsturz gebracht, lecker gekocht und endlos gegessen, nette SMS und Mails gelesen, viel gelacht und wenig gedacht.... kurzum: dieses Wochenende hat mich wieder aufgetankt.

Passender Weise zitierte meine Frau gestern Abend noch aus einer Zeitschrift:
"Müßiggang ist immer noch das beste Mittel gegen Streß. Wer seine Freizeit ebenso akribisch plant wie seine Arbeit, wird niemals die Entspannung finden, die er braucht."

Okay, neu war mir das nicht. Aber aus dem Mund meiner Frau vernommen, fand ich darin die Bestätigung, daß es völlig richtig war, einmal zwei Tage lang nur an mich zu denken.

Nun steht eine neue Woche in den Startlöchern, und sie verheißt Gutes - dienstlich wie privat. Ich werde mit netten Kollegen arbeiten, mit denen ich schon ich lange nicht mehr zu tun hatte, und ich werde einen ganz, ganz, ganz besonderen Menschen treffen, auf den ich mich wahnsinnig freue.

Kann mal einer von Euch schnell das Loch zuschütten, aus dem ich gerade geklettert bin? Danke! Nicht, daß noch jemand anderes hinein stolpert. ;)