Nur ein paar Memos

28.09.2009 um 21:33 Uhr

Hotelzimmer

Hotelzimmer, in denen ich alleine meine Nächte verbringe, bekommen immer mal wieder eine besondere Bedeutung für mich.

Manche sind nur Brücke zwischen zwei besonders guten Tagen und geraten so zur Nebensache, bekommen gleichzeitig aber einen angenehmen Touch, obwohl sie es - rein von der Qualität her - gar nicht verdient hätten.

Andere sind mir ein ödes Lager zwischen zwei ebenso öden Tagen, was selbst die Luxus-Suite zur Absteige mutieren läßt.

Aber es gibt da auch welche, die sich mit ganz bestimmten Erinnerungen verbinden. Ein ganz spezielles kenne ich da, wo sich jede einzelne Ritze in der Deckentäfelung mit einem ganz bestimmten Gedanken oder einem Gefühl oder einem gehörten oder gesprochenen Satz verbindet. Dort liege ich auf dem Bett, schaue nach oben und jedes Detail wird zum Memorandum.... Lange war ich nicht dort. Vielleicht ist das auch gut so.

Wiederum ein anderes schien offenbar eine Quelle der Kreativität unter dem Bett versteckt zu haben. Dort schrieb ich die besten Geschichten und Briefe aller Zeiten und telefonierte so manchen Handy-Akku leer.... Auch dorthin hat es mich lange nicht zurückgebracht.

Und heute? Heute hocke ich in einer Bude, die mich zum Selbstmitleid verleitet. Fade und glanzlos färbt sie auf mich ab und laugt mich aus. Jegliches Kommunikationsbedürfnis erstickt im Keim. Kreativität ist so weit weg und fremd, als hätte es sie nie für mich gegeben. Und dabei war der heutige Tag kein schlechter. Auch der morgige wird hoffentlich so übel nicht sein. Dennoch. Es muß an diesem Zimmer liegen... und an dem Kaff, wo neunzehn Uhr die Fußwege hochgeklappt werden...

So kenn Ihr mich gar nicht, was? Ist aber so. Wie sonst käme ich auf die Idee, mich verbal in Sachen Hotelzimmer zu ergießen?

 

22.09.2009 um 12:19 Uhr

Ich bin noch da

Ich bin noch da, auch wenn Ihr derzeit selten etwas Geschriebenes von mir zu Gesicht bekommt.
Der Grund dafür ist simpel: Ich arbeite viel.
Das mag negtiv klingen, ist es aber nicht. Mir macht die Arbeit Spaß, und vor allem machen mir die Menschen Freude, mit denen ich diese Arbeit verrichten darf. Deshalb auch kein Klagen und keine Fluchtversuche. Es ist gut so.
Ich bin so manchem noch eine Mail oder ein Lebenszeichen schuldig. Das wird kommen... irgendwann demnächst. Und auf Empfang bin ich ohnehin fast immer. Also denkt bitte nicht, ich hätte Euch vergessen. ;)

Liebe Grüße und einen sonnigen Frühherbst für Euch!

14.09.2009 um 09:33 Uhr

Sagte ich schon mal...

Sagte ich schon mal, daß ich sie liebe, diese Jungs?
Egal, wie man sie offiziell bezeichnen würde: meine Mitarbeiter, meine Angestellten - nein, DAS ist definitiv meine Zweitfamilie.
Drei Tage waren wir jetzt gemeinsam unterwegs; sind von einem Lachkrampf in den nächsten geschusselt; haben uns - natürlich auf Basis akuter männlicher Selbstüberschätzung - allesamt einen höllischen Muskelkater geholt, gleichzeitig aber bewiesen, daß wir ein durchaus sportlicher Laden sind; wir haben nach herzenslust alle nur denkbaren männlichen Klischees erfüllt, um sie im nächsten Moment gleich wieder zu widerlegen; es gab Lagerfeuerromantik und Sternschnuppenzählen; es gab viele gute Gespräche und ein paar davon mit extremem Tiefgang; aber vor allem gab es eines: jede Menge Spaß und Teamgeist.

Viel zu kurz die Zeit für unsere Firmenfahrt. Aber ich freu mich schon auf Januar, da geht es wieder Skifahren - natürlich mit der Zweitfamilie. :)

01.09.2009 um 09:57 Uhr

Neue Umfrage

Gestern hatte ich mal wieder ein sehr angenehmes Mini-Bloggertreffen. Und dabei kam die Frage auf, ob man das nicht mal in einem etwas weitere Rahmen veranstalten sollte. Über die größe des Rahmens wurde wir uns jedoch nicht einig. Deshalb gebt doch mal bitte Eure Meinung ab.
Danke!

01.09.2009 um 09:33 Uhr

Unmittelbar

Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein brandaktuelles Ereignis so unmittelbar in einem nachtfüllenden Traum aufgearbeitet zu haben. So umfassend, so klar, so richtig und vor allem so erinnerbar. Der Traum selbst bleibt reine Fiktion, das darin Gesagte und Getane kennt jedoch keinerlei Widerspruch zur Realität.
Und eigentlich sollten jetzt Hätte-Wäre-Wenn-Gedanken in mir auftauchen, doch das tun sie nicht. Es ist, wie es ist - und es ist ganz sicher richtig so. Nun gilt es einmal mehr, ein Buch zuzuschlagen, dem weitere erhoffte Seiten fehlen. Mal schauen... vielleicht sende ich dem Autor ja noch einen kleinen Abschiedsbrief.
Offenbar habe ich es nicht verlernt, hin und wieder schrecklich sentimental zu sein...
;-)