Nur ein paar Memos

30.10.2009 um 11:49 Uhr

Auftanken

Gestern war ein Tag, wie ich ihn liebe.: Entspannt frühstücken; erwartungsfroh zum Bahnhof fahren, um dort dann wegen der notorischen Wecker-Ignoranz einer gewissen Person doch nur ein Buch zu kaufen; mit einem inneren Grinsen in die Firma gehen und dort recht lässig ein paar Dinge klären; dann ein zweites Mal zum Bahnhof - diesmal mit Erfolg; eine geliebte Person in die Arme schließen; einen Nachmittag lang schwatzen, philosophieren und blödeln; Kellner und Köche ärgern - alles mit einem Augenzwinkern; am Abend auf ein Konzert der wirklich geilen Art gehen; Musik, die neu für mich war, und dennoch sehr bekannt klang; satte Bässe im Bauch; forttragen lassen vom Sound; forttragen lassen von den Emotionen (diesmal mußten die Brücken gar keine großen Distanzen überwinden); so ganz nebenbei noch einen Passiv-Blogger kennenlernen, den ich - weil auf Anhieb total sympathisch - dazu überreden versuche, sich unserer Blogigo-Familie anzuschließen; wohlfühlen auf ganzer Breite.....
Nicht aufhören, Tag! Bitte nicht enden!

Er endet doch, wie jeder Tag enden muß. Dieser hinterläßt jedoch nicht den Eindruck, er wäre zu kurz gewesen, oder er hätte etwas versprochen, was er nicht hielt. Es war ein Tag, der einfach stimmig war - voller Vertrautheit und gleichzeitig voller Überraschungen. Es war ein Tag zum Auftanken, zum Loslassen, zum Anfassen - ein Tag der mich dankbar stimmt.
Und weil ich mich heute um Dimensionen besser fühle als in den letzten Monaten, erhebe ich meinen inneren Zeigefinger und schwöre mir selbst, daß es künftig wieder mehr dieser Tage geben muß.

14.10.2009 um 12:09 Uhr

Krisenbewältigung

So. Nun bin ich also wieder da - wenn auch noch nicht so richtig. Ich muß erst mal durchatmen, die Gedanken ganz allmählich wieder befreien.
So halbwegs immun zu sein gegen diese Form von Arbeitsstreß, war offenbar eine Selbsttäuschung. Zwar kann ich bereits sehr viele Lasten in positive Energie wandeln, ohne mich davon erdrückt zu fühlen, aber in letzter Zeit hatte ich massiv mit menschlichen Eigenschaften zu tun, mit denen ich überhaupt nicht umgehen kann - genauer: mit Dummheit, Ignoranz und Machtversessenheit.
Meine Hornhaut wächst an dieser Stelle, doch sie ist noch nicht dick genug, um wirklich alles an mir abprallen zu lassen, was mich negativ stimmt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich erstrebenswert ist, hier völlig immun zu sein und gar nichts Negatives zu sich durchzulassen. Wird man damit nicht weltfremd oder zumindest arrogant? Keine Ahnung...

Jedenfalls werde ich mich jetzt erst mal wieder Stück für Stück auf die schönen Dinge des Lebens stürzen. Zwar ist die Zeit immer noch knapp, aber so langsam wird das wieder.

Ich danke Euch allen, die Ihr immer wieder zur rechten Zeit mit einer kleinen aufmunternden Nachricht an meiner Seite wart. Das hat mir sehr geholfen. ((@))

10.10.2009 um 15:07 Uhr

Halbweisheit #22

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Mode ist die wohl schnellebigste Form von Religion.