Nur ein paar Memos

17.06.2011 um 13:45 Uhr

Geschlossen

...okay, okay, ich war in letzter Zeit ohnehin nicht allzu präsent hier. Trotzdem wollte ich schnell Bescheid sagen, dass ich in den nächsten zwei Wochen nicht ansprechbar bin.

!!! Urlaub !!!
Endlich!

Und für alle, die's gerade brauchen, lasse ich die noch hier:

((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@)) ((@))

 

06.06.2011 um 10:41 Uhr

Seiden oder rot???

Die letzten Tage intensiver Ruhe haben mich wieder ins Gleichgewicht gebracht. Viel gedöst, viel gelesen, viel in mich hinein gehört. Es fühlt sich gut an. Meine Augen erreichen jetzt auch wieder den Horizont.
Es scheint, als würden meine Gedanken und Gefühle seit einiger Zeit einem Faden folgen – einem Faden, der zwar nicht direkt greifbar ist, sich aber dennoch wie eine unsichtbare Leitlinie über mein Leben spannt. Mein erster Gedanke war, es würde sich um einen seidenen Faden handeln. Aber umgangssprachlich steht der seidene Faden ja für Zerbrechlichkeit und hohes Risiko. (Warum das so ist, erschließt sich mir allerdings nicht. Immerhin ist bekannt, dass Seide eine zig-fach höhere Festigkeit besitzt als Stahl.) Deshalb ließ ich diesen Vergleich wieder fallen. Also wohl doch eher ein roter Faden? Na ja, auch dieses Synonym trifft es nicht so recht. Rote Fäden stehen ja bekanntlich für folgerichtige Verknüpfungen, für Kausalketten und Ähnliches. Ich sehe jedoch die Logik als meine zweite Heimat an, was wiederum bedeuten müsste, dass ich mir diesen Faden selber spinne. Doch auch so fühlt es sich nicht an.
Vielmehr werde ich den Eindruck nicht los, dass es da „Etwas“ gibt, was mich auf sehr sanfte Weise lenkt. Nicht wie die Fäden einer Marionette – ich bin frei und so fühle ich mich auch. Eher so, wie ein verschlungener Pfad, der mich durch eine schwer durchdringbare Landschaft führt – nicht auf kürzestem Wege aber dennoch Vertrauen spendend. Er führt mich an Lichtungen vorbei, auf denen ich Puzzleteile finde, die mein Weltbild bereichern, ohne dass ich deren Fehlen bisher bemerkt hätte; und er führt mich auch immer wieder an Orte (sehr bildhafte Orte), die offenbar eine Bedeutung für mich haben, sich mir jedoch noch nicht erschließen.
So führt mich nun zum Beispiel bereits das dritte Buch in Folge in die Wüste, die letzten beiden sogar in dieselbe Wüste und an nahezu denselben Ort. Jetzt bin ich wahnsinnig gespannt, was sich daraus entwickeln wird, entwickeln soll. An Zufall glaube ich diesbezüglich ganz sicher nicht mehr.
Und dann wäre da noch diese phonetische Ähnlichkeit des Namens einer der Autoren mit dem einer... ach nein, das geht jetzt zu weit. ;-)

Ein kleiner Schwenk: Hat jemand von Euch das Buch „Seelen“ von Stephenie Meyer gelesen? (Ja ja, Mainstream, ich weiß... :))) ) Ich finde darin einige diskussionswürdige philosophische Ansätze. Wer also Lust auf einen kleinen Gedankenaustausch dazu hat, kann sich gerne bei mir melden.

06.06.2011 um 09:01 Uhr

Halbweisheit #34

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Die Ehe ist der freiwillige Verzicht auf das wohl probateste Mittel der Konfliktvermeidung – nämlich der Möglichkeit, sich einfach aus dem Wege zu gehen.