Nur ein paar Memos

25.01.2012 um 14:07 Uhr

Bauernomelette statt Heidelbeerkuchen

Es gibt da diesen Film, der mich auf wunderbar angenehme Weise verfolgt. Gestern habe ich wieder eine Sequenz daraus live erlebt - mit vertauschten Rollen zwar, aber ebenso heilsam.
Danke dafür!

09.01.2012 um 09:47 Uhr

GG §14 (2)

"Eigentum verpflichtet." - Wie oft habe ich diesen Passus hin und her gewendet und tausend und eine Interpretation dafür gefunden. Doch welche war die richtige? Welche zählte? Welche sollte ich leben?

Inzwischen meine ich, meinen ganz persönlichen Weg diesbezüglich gefunden zu haben. Und wie die Menschen in meiner Nähe darauf reagieren, lässt mich erahnen, dass dieser Weg der richtige ist, auch wenn ihn viele noch meiden.
Schön, dass ich dieses wunderbare Vorbild hatte. Danke, lieber W.!

02.01.2012 um 16:05 Uhr

Fehlfarben

Liebe Blogigo-Familie,

ich hab mich rar gemacht im letzten Jahr, und das, obwohl ich meistens doch recht voll bin an blogbaren Gedanken. Eine Schreibblockade? Nein, das ist es nicht.
Mir fehlen Muße und Muse. Ersteres wird vielleicht verständlich, wenn ich euch sage, dass mein Großprojekt, das ursprünglich im frühen Herbst abgeschlossen sein sollte, nun noch mindestens bis zum kommenden Sommer laufen wird. Kurz: Ich arbeite mehr als rundum gut sein kann, aber das habe ich im Griff.
Die Sache mit der fehlenden Muse zu erklären, ist da schon wesentlich komplizierter. Die Menschen, die mir bisher als solche dienten, befinden sich momentan allesamt selbst in vergleichbaren Power-Phasen. Da bekommt die Muse schnell kalte Füße und geht eher früher ins Bett. Gedankenspiele und Fantasie geben sich so zahm, als wären sie auf Bewährung veruteilt. Und ich bin ehrlich etwas erstaunt über mich, dass mein gesamtheitliches Wohlbefinden offenbar auch davon abhängt, ob und wie oft mir ein herzensverwandter Mensch einen Schmetterling vor die Nase gaukelt, dem ich nachjagen kann.
Die Sache mit dem Sich-selbst-genügen hat also auch ihre Tücken. Zwar wird man im Alltag stabiler und deutlich belastbarer, aber dem Spektrum fehlen ein paar ganz entscheidende Farben.
Deshalb habe ich mir für das neue Jahr nur eine Sache auf den Wunschzettel geschrieben: Ich möchte wieder auf der gesamten Bandbreite meiner Emotionen surfen - meinetwegen auch von "himmelhoch jauchzend" bis "zu Tode betrübt" - nur nichts auslassen, nur nichts künstlich dämpfen, nur nichts verdrängen.

Und in diesem Sinne möchte ich Euch allen ein kunterbuntes Jahr 2012 wünschen. Möge es ein Gutes für uns alle werden.

((@))