Nur ein paar Memos

29.11.2013 um 10:27 Uhr

Luzide Träume

Wie manche von Euch schon wissen, bin ich mit der Fähigkeit gesegnet, luzid zu träumen. Das heißt, ich kann meine Träume in gewissen Grenzen steuern und träume in verschachtelten Ebenen, kann mir also in einem Traum bewusst machen, dass ich in einer weiteren, noch tieferen Eben träume. Und natürlich kann ich meine Träume jederzeit beenden, so dass mir Albträume seit langer Zeit bereits fremd sind.
Letzte Nacht passierte mir jedoch folgendes, und das hat mich dann doch etwas verwirrt…

Ich befand mich auf der ersten Traumebene und war irgendwie auf Reisen. Ob dienstlich oder privat, keine Ahnung. Jedenfalls war ich mit vielen, mir bis dahin unbekannten Menschen unterwegs und benutze alle möglichen Fortbewegungsmittel. Der Rückschluss auf meinen letzten Urlaub lag auf der Hand und verdeutlichte sich, als ich in diesem Traum in einem Hotelbett einschlief und in Traumebene 2 versank.
Dort fuhren wir mit mehreren kleineren Motorbooten über einen tropischen Fluss durch eine Art Mangrovenwald. Wir waren zu dritt im Boot. Die beiden anderen Herren X und Y kannte ich zwar, jedoch gehörten sie nicht direkt zu mir (typische Urlaubs- oder Geschäftsbekanntschaft). Vor uns fuhren noch ein paar andere Boote, die ähnlich besetzt waren. Jedenfalls war der Fluss nicht sehr breit und offenbar auch recht flach. Dennoch fuhren wir mit ziemlich hoher Geschwindigkeit durch diesen Wald.
Plötzlich sah ich weit vor uns Krokodile im Wasser. Das macht mir Sorgen. X und Y jedoch sagten, die hätten Angst vor den Booten und würden in den Wald flüchten. So war es dann auch. Als sich das vor uns fahrende Boot ihnen näherte, verschwanden sie in den Mangroven. Alles gut also, oder doch nicht? Wir fuhren weiter und das Wasser wurde immer schneller immer flacher, bis wir in kürzester Zeit auf dem Grund festsaßen. Klasse! In erster Linie freute das natürlich die Krokos, die nun offenbar ihr Essen frei Haus geliefert bekamen. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Tiere über unser Boot herfielen. Als das erste Maul nach Mr. X schnappte, war es Zeit für mich, aus diesem Traum auszusteigen. Schließlich hatte ich kein Interesse an einem Gemetzel – schon gar nicht an mir selbst.  

Nun war ich also zurück auf Traumebene 1, und als ich über eine Art Wochenmarkt schlenderte, liefen mir X und Y über den Weg. X hatte den Arm in einer Schiene und war vom Handgelenk bis zur Schulter verbunden. Ich fragte ihn, was denn passiert sei, und er wollte wissen, ob ich schon vergessen hätte, dass uns die Krokodile angegriffen hätte und wir nur mit Not entkommen wären. Ich sage ihm dann im tiefsten Ton der Überzeugung, dass ich diesen Traum doch abgebrochen hätte, worauf er nur fragte: „Welcher Traum?“

An dieser Stelle verließ ich schließlich auch Traumebene 1 und musste erst mal aufs Klo gehen…

 

15.11.2013 um 08:49 Uhr

Der Streuner in mir

Je mehr ich meinem Ego das Streunen erlaube, um so tiefer fühlt mein Herz diese eine Liebe.