Nur ein paar Memos

10.11.2017 um 15:15 Uhr

Kompromiss


Im Außen funktionieren - im Innen leben.

Kann das ein befriedigender Kompromiss sein?


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenmijoni schreibt am 10.11.2017 um 17:47 Uhr:Das geht ... Hat aber einen hohen Preis 😞
  2. zitierenZwischenweltler schreibt am 10.11.2017 um 17:55 Uhr:...der da wÀre?
  3. zitierenmijoni schreibt am 10.11.2017 um 21:29 Uhr:Der Preis ist der, das man dem Leben entsagen. Der Freude, der Lust, dem Spaß, dem Moment.
  4. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 11.11.2017 um 08:16 Uhr:Das kann nur funktionieren, wenn man sich gegenĂŒber der Außenwelt erfolgreich abgrenzen kann. Und wer kann schon dem Außen gegenĂŒber so viel GleichgĂŒltigkeit nicht zur zeigen, sondern auch leben? Eine zeitlang kann es vielleicht funktionieren, aber nicht auf Dauer...
  5. zitierenZwischenweltler schreibt am 11.11.2017 um 18:42 Uhr:Das habe ich lange Zeit auch gedacht. Mir wird aber zunehmend klarer, dass GlĂŒcksgefĂŒhle, Zufriedenheit und ErfĂŒllung viel weniger vom Außen abhĂ€ngen als man uns Glauben machen will. Wir sind Herr unserer Gedanken, und unsere Denken bestimmt maßgeblich unser Befinden. Ist es nicht so?
    Wir versklaven uns an die Gesellschaft, nur weil wir verlernt haben, uns von innen heraus zu befriedigen.
    ...nur so ein paar Gedanken.

  6. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 12.11.2017 um 07:43 Uhr:Genau so hĂ€tte ich mein VerhĂ€ltnis von innen zu außen vor wenigen Monaten auch noch beschrieben... Irgendwann hat das Innen nicht mehr standgehalten.
  7. zitierenZwischenweltler schreibt am 12.11.2017 um 12:42 Uhr:Das passiert leider immer wieder.
    Gibt es ein Rezept dagegen? Vielleicht noch stĂ€rkere Abschottung zwischen Innen und Außen?
    Ich weiß es nicht - nur, dass uns Mauern, egal wo und in welcher Form, immer ein StĂŒck Leichtigkeit nehmen.
    Zumindest theoretisch halte ich es fĂŒr sinnvoller, die Grenze zwischen Innen und Außen als halbdurchlĂ€ssige Membran zu sehen, die beide Welten auch ein StĂŒckweit ineinander eindringen lĂ€sst. Ob das aber immer so gut ist? ... Bei Dir, Frau VonUndZu, scheint der Druck zu einseitig gewesen zu sein. So eine zarte Membran ist halt nicht unbegrenzt belastbar.
  8. zitierenHeidemaria schreibt am 15.11.2017 um 07:54 Uhr:Wenn man sich vom Außen als Lust - und ErfĂŒllungsquelle (ich bezeichne es auch gerne als Ablenkungsquelle, um nicht auf sich selbst zurĂŒckgeworfen zu sein) emanzipieren kann, um sich seiner reichen Innenwelt zu öffnen, dann hat man viel gewonnen. Die Innenwelt ist riesig, grenzenlos, immer zur VerfĂŒgung, eine unerschöpfliche Ressource, wĂ€hrend die Außenwelt unsicher schwanken kann und weit oberflĂ€chlicher ist.
    Meinen "inneren" Reisen konnte das AUSSEN nie gerecht werden. Und hat man den Zustand der inneren ErfĂŒllung erreicht, dann ist man fĂ€hig und verankert genug, um auch ins Außen zu marschieren, es zu genießen und wahrzunehmen - ganz ohne Manie und Fluchtgedanken, mit einer gewissen Freiwilligkeit und ungetrieben.
    Liebste GrĂŒĂŸe!
  9. zitierenZwischenweltler schreibt am 15.11.2017 um 09:09 Uhr:Liebe Heidi, schöner hĂ€tte man es nicht ausdrĂŒcken können.
    Ich denke es kommt darauf an, dass man sich - egal was im Außen passiert - sein Innenleben als sicheren Zufluchtsort gestaltet. Als RĂŒckzugsraum fĂŒr den Fall, dass es im Außen zu heftig zugeht.
    Liebe GrĂŒĂŸe auch an Dich und vielen Dank fĂŒr Deine Gedanken.
  10. zitierenHeidemaria schreibt am 18.11.2017 um 12:06 Uhr:Immer gerne mein lieber ZW! ;)
    Das ist ein sehr schönes Bild - dieser innere geschĂŒtzte Ort...

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