schweigen.weinen.hoffen.resignieren.
Du sitzt neben mir und ich frage mich, was du denkst.
Aber ich habe Angst vor der Antwort.
Ich halte deine Hand.
Streichle den kleinen hässlichen Finger, den du hasst,
den ich aber am liebsten mag.
Du siehst mich nicht an.
Warum bin ich noch hier?
Eine Träne läuft über meine Wangen, doch du drehst dich nicht um.
Ich neige meinen Kopf, damit sie nicht heruntertropft.
Sehne noch mehr von ihnen herbei.
Um dir Zeit zu geben, das richtige zu sagen.
Ich lasse den Finger los, sitze ganz still.
Hoffe du vermisst meine Berührungen.
Meine Hand wandert zurück
Denn ich vermisse deinen Finger, dass einzige, dass du mir je wirklich überlassen hast.
Mir ist kalt und ich zittere.
Klappere mit den Zähnen, nur um ein kleines Geräusch in diese Leere zu bringen.
Und damit du mich hörst.
Mich wärmst und ich mich geborgen fühlen kann.
Dann darfst du auch nichts sagen, damit ich schlafen kann um all das hier nicht zu erkennen..