einsetzendes bewusstsein einer 14 jährigen

03.04.2009 um 21:47 Uhr

schweigen.weinen.hoffen.resignieren.

 

Du sitzt neben mir und ich frage mich, was du denkst.

Aber ich habe Angst vor der Antwort.

Ich halte deine Hand.

Streichle den kleinen hässlichen Finger, den du hasst,

den ich aber am liebsten mag.

Du siehst mich nicht an.

 

Warum bin ich noch hier?

Eine Träne läuft über meine Wangen, doch du drehst dich nicht um.

Ich neige meinen Kopf, damit sie nicht heruntertropft.

Sehne noch mehr von ihnen herbei.

Um dir Zeit zu geben, das richtige zu sagen.

 

Ich lasse den Finger los, sitze ganz still.

Hoffe du vermisst meine Berührungen.

Meine Hand wandert zurück

Denn ich vermisse deinen Finger, dass einzige, dass du mir je wirklich überlassen hast.

 

Mir ist kalt und ich zittere.

Klappere mit den Zähnen, nur um ein kleines Geräusch in diese Leere zu bringen.

Und damit du mich hörst.

Mich wärmst und ich mich geborgen fühlen kann.

Dann darfst du auch nichts sagen, damit ich schlafen kann um all das hier nicht zu erkennen..

03.04.2009 um 21:43 Uhr

unwiderufliches ende.

One evening, we sat together, convulsed with laughter.

Darkness had come.

I observed you from the corner of my eye.

You’re my best friend, I thought invardly .

You did weard noises while eating, I still hate at any other.

But for all that, I loved you.

 

At any time, You could call me.

At any time, you could cry.

I knew everthing about you.

I thought

 

You illustrated my life, you gave me following andvices,

And kept an eye on me.

Upon this evening, you asked „Want to come along?“

Just to be  with me?

I said: No there’s still a lot to be done.

I did not that much, apart from not beeing with you.

 

You went home alone and wrote a letter, simply for me.

All-in, you wrote: This is the easiest doorway.

And that you love me.

Then you take your own life..


I knew everthing about you.

Everything?

 

Now  I’m for myself. There will be no laughter anytime.

Darkness had come.

I ask myself, whether I losed sight of something in your eyes.

Because of just observing you from the corner .

Because you were my best friend.

02.04.2009 um 20:44 Uhr

wir, die schlampen.

Wir sind Schlampen.

Ja, wir pfeifen auf Männer mit zu hohen Stimmen

Und darauf ob Röhrenjeans wieder aus der Mode kommen.

Und wenn H§M Cheap Monday kauft, wir tragen sie dennoch, weil wir uns gut in ihnen fühlen.

Wir pfeifen auf euren pseudoMusikgeschmack, so gar nicht Mainstream und doch so berechenbar.

Einen Dreck auf eure Individualität, die ihr so gern selbst zur Schau stellt.

 

Warum sollen wir mit Menschen reden, nur damit ihr uns mit ihnen seht.

Wir stehen zu unserer schlechten Laune und verlassen die Party um 12.

Ohne uns zu verabschieden. Mit Umarmungen derer, die wir nicht brauchen.

Ein Hoch die entstandenen Bilder dieser Nacht, retouchiert , auf denen ihr euer Gesicht mit euren Händen stützen müsst.

Ja, ihr habt schon eine schwere Last zu tragen, die vielen geheuchelten Bussis und Freundschaftsbuchratschläge übers Leben.

Die vielen Gedanken über das Leben anderer.

Welche soziale Kompetenz ihr euch doch jeden Tag beweist.

Einreden wollt ihr euch, dass ihr die besseren Menschen seid.

Immerhin gibt es die Getränke umsonst.

 

 

Weiter so. wir sind die Schlampen.

Eure Popartwohnungen von Ikea sind bestimmt schwer zu putzen.

Eure Last.

Die Profilsongts, bestimmt schwer zu finden, mit bedeutungsschweren Texten .

Eure ungeheure Last.

Nur Rotwein zu trinken, der Aura wegen.

Last.

Die Kleidungstücke zufällig und doch individuell mit Buttons zu verzieren.

Last.

Immer zu lächeln.

Last.

Sich der Bedeutungslosigkeit eures Lebens irgendwann nach Jahren bewusst zu werden.

Die Wahre Last.

Wir sind die Schlampen, doch wir hatten ein eigenes Leben.

02.04.2009 um 20:43 Uhr

das schwirren

Ich zähle die Risse an deiner Wand,

während ich neben dir liege .

Du scheinst einen schönen Traum zu haben

Ich sehe dein Gesicht und es ist einer der wenigen Augenblicke,

in denen ich glaube, dass du ehrlich zu mir bist.

 

Es ist das Schwirren in meinem Kopf.

Es hält mich davon ab, mich dir hinzugeben.

 

Ich liege weinend neben dir.

Dies ist einer der wenigen Augenblicke,

in denen ich ehrlich zu dir sein kann.

 

Du träumst und ich frage mich, ob ich in deinen Träumen vorkomme.

Dein linkes Auge zuckt und ich glaube ein Lächeln zu erkennen.

Dann drehst du dich um.

 

Willst du wirklich mich oder nur jemanden neben dir.

Der dir das Gefühl gibt, du wärst bereit und reif.

Das Schwirren wird lauter.

 

So sehr ich mir wünsche, das du mich willst,

desto mehr zweifle ich.

An dir,

 an mir -

und daran das das Schwirren irgendwann verklingt.

 

 

02.04.2009 um 20:31 Uhr

eis.herz.

Es wird kälter,kälter und kälter.

Es liegt schwer in mir.

Ein kleines Stück liegt vor meinen Füßen-  abgebrochen vom ganzen.

Zertritt es, zerstöre es, schlag es kaputt, du brauchst es nicht, sagt diese kleine Stimme in mir

Ich sehe es an. Kein pulsieren, es schimmert und ich frage mich, ob ich es noch brauchen kann.

Ich nehme es zwischen beide Finger, hauche es an, damit es wärmer wird.

Dann presse ich es gegen das große Stück Eis in meiner Brust, in der Hoffnung, das es halten möge.

Es fällt wieder und wieder herab. Unablässig heben meine Finger es auf, haucht mein Atem es an, in der verweifelten Hoffnung, dass es bleibt, wo sein eigentlicher Platz ist.

Die Stimme schreit lauter und lauter. Es ist leichter ohne es, ein Eisklumpen weniger in deiner Brust, zerstöre es.

Ich fange an zu weinen, meine Finger sind taub und nicht mehr in der Lage diesem kleinen Stück seinen Weg zu weisen.

Ich zittere vor Kälte in meiner Brust und das große Etwas bekommt noch mehr Risse.

Nach und nach fallen viele kleine Stücke auf den Boden, ich sammle sie auf, verzweifelt presse ich sie an mich, bis es so viele sind, dass ich sie nicht mehr in meinen Händen halten kann.

Dann gebe ich auf.

Ein versehrter großer Eisklumpen ist noch immer in mir und am Ende wünsche ich mir, er möge doch auch zerspringen, um Platz für Wärme zu machen, wenn er schon seine zersplitterten Teile nicht mehr annehmen mag.

Die lähmende Erkenntnis breitet sich in mir aus, dass es niemals wieder warum in meiner Brust werden wird.

Mein Herz ist kalt-

Und ich zertrete die Teile.