das goldfischglas

12.05.2007 um 18:04 Uhr

Cold War Kids in Berlin

von: silberfische   Kategorie: Was aufs Ohr

Freitag, Kalkscheune 

Mal wieder schön eine Band zu sehen, die innbrünstig genug hinter ihren Songs steht um bei den meisten Liedern auch als Nicht-Sänger kollektiv die Texte mitzugrölen, ohne ein Mikro dafür zu haben :) (die Rührtmichdochallesnicht-Attitude anderer Gruppen nervte zusehends...)

Trotz Zugabe erschien das Konzert etwas kurz, was daran liegen könnte, dass der Verlauf sehr abwechslungsreich war: Wein- und Bierflaschen als Instrumente, von der Band mit Taschenlampen ins Gesicht geleuchtet werden...*gg*

Als quasi  Ersthörer der Band war ich überrascht von bisweilen sehr freien und experimentellen Zwischentönen, die oftmals schon fast zu eingängige Melodieparts bei weitem ausstachen.

kids1kids2

12.05.2007 um 17:37 Uhr

FUND I

von: silberfische   Kategorie: Alltägliches

Musik: massive attack

huhn
gefunden auf Fotosafari durch Nürnberg
in einem Hinterhof
(dat Vieh is bestimmt über eineinhalb Meter! Was macht das da? :D )

01.05.2007 um 13:36 Uhr

Ein Herz für Physiker

DAS GOLDFISCHGLAS proudly presents

einen fabulous GASTBEITRAG unseres befreundeten Physikers

(also known als erfolgreicher Gründer der StudiVZgruppe:

"Physiker die Hygieneartikel benutzen und sich selbst anziehn")


DER PHYSIKER


In der freien Wildbahn kaum mehr anzutreffen, gehören sie zu einer aussterbenden Rasse. Da sie ohne einen Versorger/Wirt eigentlich nicht überlebensfähig sind, scheitern ausgesetzte Physiker meist an simplen überlebensnotwendigen Aufgaben und kommen ums Leben. So verhungern sie z.b. am Straßenrand beim kläglichen Versuch dieselbige zu durch"tunneln" oder vergiften sich an einer mit einem Wasserkocher aufgewärmten Pizza, die aber immer noch besser schmeckt als die Pizza des WGmitbewohners, der dafür eine Mikrowelle benutzt hat.

Daher werden die meisten Physiker heute als Haustiere gehalten. Für die artgerechte Haltung von Physikern ist folgendes zu beachten: Er braucht zwar nicht viel Auslauf, ist also in dieser Beziehung relativ anspruchslos, aber eine Tafel und viel Kreide damit er sich austoben kann. Mit einem Taschenrechner hat er auch viel Spaß. Vergessen sie nicht den Boden des Raums in dem er gehalten wird täglich mit frischen Zeitungen auszulegen (wahlweise kann auch eine Toilette installiert werden) und den Physiker mindestens alle 2 Tage zu waschen. Entgegen landläufiger Meinung schläft der Physiker nicht mit dem Kopf nach hunten hängend an der Decke baumelnd (was schonmal aufgrund der Tatsache daß ihm die Stifte aus der Hemdtasche fallen würden unmöglich ist), sondern ganz normal in einem Bett.


Wenn ihre Tochter also mit der Bitte zu ihnen kommt, sie will einen Physiker haben, dann bedenken sie bitte folgendes: Zuerst sind sie klein und niedlich aber irgendwann werden sie groß und bauen Waffen unvorstellbarer Zerstörungskraft.. Dann sind sie für ihre Tochter uninteressant und langweilig.. Nun stellt sich die Frage der Beseitigung.. In der Regel können Physiker in jeder physikalischen Fakultät abgegeben werden.


Hier eine persönliche Bitte:
Spülen sie einen ausgewachsenen Physiker nicht im Klo runter. Immer wieder berichten Kanalarbeiter von Physikersichtungen; angeblich ganzer Physikersiedlungen in den Kanalisationen großer Städte. Scheinbar hat sich dort unten ein funktionierendes Ökosystem entwickelt, scheinbar leben Physiker dort unten. Was uns zu der Frage führt: Wie vermehren sich Physiker? Angeblich soll es Physikerweibchen geben, was Biologen aber für einen Mythos halten. Viel mehr vertreten sie die Theorie Physiker würde sich durch Zellteilung nach dem Austausch gegenseitiger Zellinformationen vermehren und weiterentwicklung, was aber wie gesagt, nur eine Theorie ist. Leider konnte dies bisher noch nie beobachtet werden, da Physiker in freier Wildbahn zu selten vorkommen und meist nicht lange überleben und sich Physiker die im Zoo gehalten werden nicht vermehren.

Aus diesem Grund gehören Physiker zu den bedrohten Tierarten und sollten auf alle Fälle geschützt werden. Wenn sie einen nicht gekennzeichneten Physiker in freier Wildbahn sehen, dann geben sie ihn bitte in der nächsten physikalischen Fakultät ab oder melden sie diesen Vorfall unter der Nr.:asödugha; und vergessen sie nie: er ist auf ihre Hilfe angewiesen.

28.04.2007 um 23:59 Uhr

frühling, obwohls sich wie sommer anfühlt

von: silberfische   Kategorie: Alltägliches

baum
blüte
himmel
 

23.04.2007 um 23:01 Uhr

relaunch whaha

Das Goldfischglas grüßt mit neuem minimalistischen Design...

wer weiß, wie langs so bleibt *g*

und ob die andern Silberfische mich jetz lynchen :D 

25.03.2007 um 11:03 Uhr

nächtlicher Fund

von: silberfische   Kategorie: Alltägliches

radl
(gnagna.. erkennt man da überhaupt was..?)

08.03.2007 um 23:52 Uhr

Ich und die Bank

von: silberfische   Kategorie: Alltägliches

Stimmung: geschunden

nein, nicht die Geld-Bank...heute hatte ich das Vergnügen mit einer Gartenbank. Die ich auf meinen Balkon stellen wollte. An sich schon eine gewagte Aktion, wegen dem fehlenden Fahrstuhl und auch nicht vorhandenen Auto. Ums kurz zu machen: irgendwann war das (extrem flache) Paket, in dem (angeblich) die Bank sein sollte in meiner Wohnung. Aber dann gings ja erst richtig los...(und das obwohl das Teil gar nich von Ikea ist!)

Angesichts der flachen Verpackung hatte ich ja schon schlimmstes befürchtet, und ja, wenn man das Ding öffnet fallen einem 12 Bretter, 3 Metallstützen, und gefühlte 1000 Schrauben entgegen....und eine "Montageanleitung" (man stelle sich hierzu vor: ein Bild der fertigen (!) Bank, mit einem Bild der Schraube daneben und einem dezenten Strich der die beiden verbindet...einfach und direkt, kein Bild zuviel, moderner Minimalismus, Malewitschs Vierecke wirken dagegen geradezu verwschwenderisch detailgenau) ..und eine Liste, auf der vermerkt war, dass sich 4 kurze, 26 lange und 12 spitze Schrauben in der Packung befinden sollten (bis jetzt ist mir unklar, was ich mit den kurzen hätte machen sollen..bin für Vorschläge jeglicher Art offen)

Beim Zusammenbauen (das war ein Spaß sag ich euch) stellte ich (natürlich) fest, dass bei zwei Brettern die Löcher falsch gebohrt waren und man diese auch mit massivster Gewalt nicht richtig an den Stützen befestigen konnte (Vorteil: die Bank federt jetzt etwas nach..eigentlich ganz bequem)...und dass man die dritte Stütze nicht mit der Hand anbringen kann, da hierfür die Löcher fehlen (natürlich besitze ich keinen Akku-Bohrer)

Aber das Ding steht jetzt..man kann sich draufsetzen (wieviele Personen und für wie lange ist noch unklar) und ich kann das wirklich nur jedem empfehlen! Vergesst die ganze "Kind zeugen, Baum pflanzen" Geschichte! Die Gartenbank "Saale" von sunfun zusammenbauen..das erfordert Stärke, Kreativität und Brachialgewalt. (und Mut zur Lücke..wobei ich mir sicher bin, die 20 Schrauben, die noch übrig sind sollen Ersatzteile sein..die denken halt mit von sunfun!)

     Malewitsch: "schwarzes Quadrat"

 

21.02.2007 um 14:29 Uhr

treffend auf Semesterferien

Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.

Mark Twain

17.02.2007 um 13:59 Uhr

Perlen der Berlinale

von: silberfische   Kategorie: Bewegte Bilder

Stimmung: euphorisch

-- "300" sah aus wie "Herr der Ringe" in einer Version des US-Außenministeriums, bei der die freie Welt nicht von Orks, sondern von Persern bedroht wird. --

Kritik zu dem Film "300" im Tagesspiegel

herrlich :)

 

 

17.02.2007 um 13:54 Uhr

Der Neun-Uhr-Film

von: silberfische   Kategorie: Bewegte Bilder

Stimmung: sonnig

Was ich heute beim Frühstück gelernt habe: Es gibt eine neue Filmkategorie: neben Fantasy, Thriller und romatischer Komödie kennt man nun auch den Neun-Uhr-Film.

Der Neun-Uhr-Film zeichnet sich durch einen mittelinteressanten, langsamen Plot und unglückliche, sprachlose Menschen aus. Sowas wie "When a Man Falls in the Forest" in dem sich Sharon Stone und Tmothy Hutton anschweigen. Vorzugsweise in der Küche.

Woher diese Bezeichnung kommt? Von Festivals, wie der Berlinale, bei denen diese Filme typischerweise um 9 Uhr morgens gezeigt werden.

Eine Zeit zu der sich die Zuschauer auch meist sprachlos und mittelinteressant fühlen.

Quelle:Tagesspiegel