Ein Herz für Physiker
DAS GOLDFISCHGLAS proudly presents
einen fabulous GASTBEITRAG unseres befreundeten Physikers
(also known als erfolgreicher Gründer der StudiVZgruppe:
"Physiker die Hygieneartikel benutzen und sich selbst anziehn")
DER PHYSIKER
In der freien Wildbahn kaum mehr anzutreffen, gehören sie zu einer aussterbenden Rasse. Da sie ohne einen Versorger/Wirt eigentlich nicht überlebensfähig sind, scheitern ausgesetzte Physiker meist an simplen überlebensnotwendigen Aufgaben und kommen ums Leben. So verhungern sie z.b. am Straßenrand beim kläglichen Versuch dieselbige zu durch"tunneln" oder vergiften sich an einer mit einem Wasserkocher aufgewärmten Pizza, die aber immer noch besser schmeckt als die Pizza des WGmitbewohners, der dafür eine Mikrowelle benutzt hat.
Daher werden die meisten Physiker heute als Haustiere gehalten. Für die artgerechte Haltung von Physikern ist folgendes zu beachten: Er braucht zwar nicht viel Auslauf, ist also in dieser Beziehung relativ anspruchslos, aber eine Tafel und viel Kreide damit er sich austoben kann. Mit einem Taschenrechner hat er auch viel Spaß. Vergessen sie nicht den Boden des Raums in dem er gehalten wird täglich mit frischen Zeitungen auszulegen (wahlweise kann auch eine Toilette installiert werden) und den Physiker mindestens alle 2 Tage zu waschen. Entgegen landläufiger Meinung schläft der Physiker nicht mit dem Kopf nach hunten hängend an der Decke baumelnd (was schonmal aufgrund der Tatsache daß ihm die Stifte aus der Hemdtasche fallen würden unmöglich ist), sondern ganz normal in einem Bett.
Wenn ihre Tochter also mit der Bitte zu ihnen kommt, sie will einen Physiker haben, dann bedenken sie bitte folgendes: Zuerst sind sie klein und niedlich aber irgendwann werden sie groß und bauen Waffen unvorstellbarer Zerstörungskraft.. Dann sind sie für ihre Tochter uninteressant und langweilig.. Nun stellt sich die Frage der Beseitigung.. In der Regel können Physiker in jeder physikalischen Fakultät abgegeben werden.
Hier eine persönliche Bitte:
Spülen sie einen ausgewachsenen Physiker nicht im Klo runter. Immer wieder berichten Kanalarbeiter von Physikersichtungen; angeblich ganzer Physikersiedlungen in den Kanalisationen großer Städte. Scheinbar hat sich dort unten ein funktionierendes Ökosystem entwickelt, scheinbar leben Physiker dort unten. Was uns zu der Frage führt: Wie vermehren sich Physiker? Angeblich soll es Physikerweibchen geben, was Biologen aber für einen Mythos halten. Viel mehr vertreten sie die Theorie Physiker würde sich durch Zellteilung nach dem Austausch gegenseitiger Zellinformationen vermehren und weiterentwicklung, was aber wie gesagt, nur eine Theorie ist. Leider konnte dies bisher noch nie beobachtet werden, da Physiker in freier Wildbahn zu selten vorkommen und meist nicht lange überleben und sich Physiker die im Zoo gehalten werden nicht vermehren.
Aus diesem Grund gehören Physiker zu den bedrohten Tierarten und sollten auf alle Fälle geschützt werden. Wenn sie einen nicht gekennzeichneten Physiker in freier Wildbahn sehen, dann geben sie ihn bitte in der nächsten physikalischen Fakultät ab oder melden sie diesen Vorfall unter der Nr.:asödugha; und vergessen sie nie: er ist auf ihre Hilfe angewiesen.
