der_parteilose_freidenker

20.04.2018 um 09:11 Uhr

Arm und reich ...

von: Wolfsgeheul   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Zitat, JohannNepomukNestroy, Armut, Reichtum, Glück, Ideale

Stimmung: sonnig
Musik: Johnny Cash Folsom Prison Blues


"Über seine Armut braucht man sich nicht zu
schämen. Es gibt mehr Leute, die sich
über ihren Reichtum schämen
sollten."

Johann Nepomuk Nestroy

Wer Materialismus höher schätzt, als Gemeinschaft, der braucht sich nicht wundern, wenn er in seiner Gier nach immer mehr Reichtum, nach mehr stumpfen Abglanz, der nach außen wirken soll, immer mehr isoliert lebt, da er auf Kosten anderer seinen Wohlstand erwarb. Kommen diese miese Charaktere nicht zur Vernunft, werden sie irgendwann einmal ganz alleine dastehen! Eine gewisse "Klasse", die Klasse oberflächlichen Glanzes, mag sich noch im verglimmenden Schein des VIP sonnen - aber jeder Glanz wird einmal vom dunklen Schatten bedeckt sein, der Schatten, der den Glanz einst ermöglichte!

Lieber arm und Kämpfer sein - Kämpfer für Ideale, die unserem Leben Sinn und Inhalte vermitteln - Werte, für die es sich lohnt seine Stimme zu erheben, sei es während des Wahlkampfes am Infostand, in Gesprächen, in Texten oder Gedichten! Wer reich an Interessen ist, wer seinen Gedanken Ausdruck verleihen kann und sich für das Gute in unserer Welt einsetzt, der ist reicher als jener, der in einer Badewanne voller Taler sitzt, seiner Frau Nerzmäntel schenkt und mit Kaviar und Champagner auf seinen beschränkten Horizont anstößt!

Idealisten brauchen niemanden zu fürchten - sie gehen ihren Weg, wie es ihr selbstgewähltes Los ihnen verhieß - Ruhm ist nebensächlich! Ob sie im Gefängnis oder in der Not landen, das macht ihnen nichts aus! Ideale sind unverkauflich!

Lieber Spartacus, statt Wohlstandsknecht zu sein!

Schönes Wochenende!

Wolfsgeheul

20.04.2018 um 06:20 Uhr

Geburtstagsgedanken

von: Wolfsgeheul   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Gedicht, Frühling, Deutschland, Geburtstag, Widder, AdolfHitler

Stimmung: gut
Musik: keine

Der Kuckuck ruft zur Frühlingszeit -
und mahnt uns an - nun seid bereit,
die Hymne auf Jenen anzustimmen -
den man hält heut´ für den Schlimmen!

Die Vögel tirilieren auch seiner zu Ehren -
während sich die Bundesdeutschen vielfach über ihn beschweren -
sie vergaßen viel von dem, was damals wirklich war,
nur die wahrhaftigen Deutschen, sie wissen was geschah´!

So erheben wir auf ihn morgen unser volles Glas -
voller Wehmut denken wir zurück: "Deutschland - das war´s!"
Mit den staatlichen Repräsentanten von heute geht unser Volk zugrunde -
doch wir erhoffen für unsere Nation noch immer die errettende Stunde!

Der Widder, der einst das Schicksal des Volkes noch einmal zwang,
wir erinnern uns seiner mit unserem fröhlichen Frühlingsgesang!
"Vivat - hoch soll er leben! Für alle Ewigkeit!"
Wir letzten Deutschen machen uns zum Endkampf nun bereit!

Wolfsgeheul
19. April 2018

19.04.2018 um 11:40 Uhr

Bundesdeutsche Demokratie

Stimmung: frühlingshaft
Musik: keine

Die Demokratie - findest Du sie?!
In unserem wunderschönen deutschen Land,
da behandelt man das eigene Volk wie Vieh!!
Fremde strömen und kassieren - das ist eine Schand´!!

Obdachlos findest Du eigene Brüder und Schwestern -
sie kramen im Müll, um zu finden eine Krume Brot!!
Erinnert Ihr Euch noch an das Deutschland von gestern?!
Gemeinschaft war sein Ideal - es herrschte keine Not!!

Was ist Eure Demokratie denn heute noch wert?!
Der Wähler wurde zum Stimmvieh ohne Rechte -
dem Wort des Volkes lacht Ihr nur Hohn! - Ergreift das Schwert:
erkennt den Feind an des Staates Spitze, er brachte Euch das Schlechte!!

Volksabstimmungen zu elementaren Fragen wird es nie geben -
banale, wertlose Fragen ohne Belang sie gerne stellen!!
Fragst Du als Bürger: "Was schert Euch Eures eigenen Volkes Leben?!"
Die Armen strömen nach Europa - in endlosen Wellen!!

"Europäer, die weiße Rasse stirbt - ruhiggestellt durch Brot und Spiele -
vom Volk entfernt kassieren Bonzenpolitiker ohne Moral
Diäten und Tantiemen in Bundestag oder Unternehmen - da gibt es viele!!
Euer Eid ist eine Lüge - Euer Volk erduldet des Schicksals Qual!!

Vertraut man einem "Bundesbruder" - so denunziert er schnell:
Mörder und Diebe erhalten Strafen auf Bewährung - es widert mich!!
Der Freund des Volkes, der die Wahrheit spricht, soll darben in der Höll´:
verkehrte Welt!! - Ihr falschen Demokraten laßt Euer eigenes Volk in Stich!!

Wolfsgeheul
08. Juni 2017

18.04.2018 um 18:17 Uhr

Der Dichter - oft gehaßt und verkannt in seiner Lebensgegenwart

von: Wolfsgeheul   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Lebensweg, Zitat, RobertBurns, Gedanken, Gegenwart, Zukunft, Leben, Tod

Stimmung: sonnig
Musik: leider keine


"Der Kritiker ist ein Wegelagerer auf dem Wege zum Ruhm."

Robert Burns
schottischer Nationalbarde (1759 - 1796)

Robert Burns - ich kenne ihn nicht, habe noch nichts von oder über ihn gelesen oder erfahren - er war ein Dichter aus Schottland - dem Lande der Burgen und Legenden - Legenden von Sieg und Niederlage - von Kampfkraft und Beharrlichkeit! Mir tönen die Bagpipes in meinen Ohren - sie sind der unverkennbar klingende Teil des schottischen Heeres auf dem Wege hin zu Triumph oder Untergang!

Mich würde interessieren, wir hart und unfair ihm die Kritiker gegenüberstanden - sicherlich nur aus dem Grunde, da er, wie jeder schreibende Schöpfer, in seinen Werken zu der herrschenden Gegenwart Stellung bezog. Dies dürfte ihm nicht nur Freunde eingebracht haben!

So wie ihm erging es unzählig vielen Poeten und Schriftstellern im Laufe der Jahrhunderte - manche ernteten zu Lebzeiten Ruhm, andere - besonders mutige ihres Metiers, zogen sich den Haß der herrschenden Klasse zu - sie hatten es günstigenfalls mit einem strengen Gegenwind von unverständigen und bornierten Besserwissern zu tun, welche ihre Pfründe zu verteidigen suchten, manchmal gar bis zu unverständlichen Strafen gegen den unverschämten Wahrheitsfreund!

Dichter greifen oft jene Kräfte an, welche sich gegen Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und freie Meinungsäußerung wenden, welche ihr eigenes Volk vergessen haben und es seinem Schicksal überlassen, da sie anderen, fremden Herren dienen!

Der Ruhm eines Dichters begründet sich in dem Wind, der seine schöpferischen Segel aufbläht - je stärker der Haß, je widriger die Bedingungen der Zeit, desto mehr Themen ergeben sich für den aufklärenden Schriftsteller! Er zieht den Zorn seiner Kritiker auf sich und wagt es dennoch, diesen zu widerstehen! Ob sich der Ruhm zu Lebzeiten einstellt oder nicht, dies ist nebensächlich - die Zeit seiner Werke wird kommen, seine Gedanken werden irgendwann verstanden und geachtet werden - auch wenn die Gebeine des Dichters schon in der Erde vergehen!

Wir sollten die Freiheit der Kunst als Maßstab für ein gerechtes Urteil über Werke vermeintlicher Dilettanten akzeptieren, da die Mehrheit der, in der Gegenwart lebenden, Menschen den Blick aus der Distanz verloren hat und unter Umständen zu wenig sensibilisiert ist, um Mißstände der Gesellschaft und Politik zu erkennen!

Dichter wollen nichts Unrechtes erwirken - sie haben das Bedürfnis die schlafende Masse zu erwecken, um sie für höhere Ideale im Blick auf eine bessere Zukunft zu begeistern!

Schönen Abend!
Wolfsgeheul

17.04.2018 um 15:52 Uhr

Der Fluß zum Meer

von: Wolfsgeheul   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Gedicht, Natur, Fluß, Meer, Horizonte, Ferne, Heimat, Leben

Stimmung: normal
Musik: keine

Ein kleiner Fluß zieht ruhig zum Meer,
welches tosend dröhnt; Wellen von springender Gischt bekrönt!
So verbinden sich am Ende der Welt Friede und Drang -
ein Ort des Verharrens, an dem die Natur uns mit dem Leben versöhnt!

Eine Stätte der Gegensätze, an welcher der Fluß ist voller Leben,
das Ufer grün umhegt, Fische und Enten tummeln sich hier!
Der Sandstrand in der Nähe und das wilde Wiegen der Wellen -
sie versinnbildlichen das Leben, in welchem wir Menschen wechseln von Zeit zu Zeit das Revier!

Die Idylle des Flusse, ich ziehe sie den Stürmen vor -
mein Leben sucht Rast und Gemeinschaft, wie die jener Enten:
an die fünfzig schwimmen und schnattern vor meinen Blicken,
ein Hort, an welchem wir Menschen uns zu Hause und verstanden wähnten!

Das Meer, es verspricht uns die Ferne - unendlicher Horizont -
doch mir gefällt das ruhige Treiben am Saume der Natur:
manche Menschen sind geschaffen für Trubel und rastloses Streben,
ich finde meine Mitte in der Stille meiner Heimat nur!

Wolfsgeheul
22. März 2018