Destrangis

25.03.2007 um 11:46 Uhr

Kettenbriefe

Hi! Mein Name ist Wayne und ich habe Angst, aus 100m Hoehe in zehn Wannen mit fluessigem Zement zu fallen. Ausserdem leide ich Gefahr, ungefaehr 10 Millionen Mal zu sterben und 3.524.354 Mal von einem schwulen Bodybuilder analgefickt zu werden, weil ich mindestens so viele Kettenbriefe nicht weitergeschickt habe, wie die Anzahl der Sekunden, die ich lebe.

Wahrscheinlich wird mich die boese Kettenbriefhexe im Schlaf toeten, weil ich den Kettenbrief, der seit den alten Agyptern durch die Welt leiert, einfach mal so unterbrochen habe und so die Moeglichkeit, dass es dieser Kettenbrief in 50 Jahren ins Guinnesbuch der Rekorde schafft, einfach zerstoert habe.

Die Kettenbriege:
Der erste Kettenbrief!
1. Wuensch dir was!
2. Wuensch dir was anderes!
3. Mein Gott, doch nicht DAS!
4. Perverse Sau, nimm was anderes.
5. Na, schon muede vom Denken?
6. Gnihihihihi!

Ich hoffe, du hast dir was ganz Tolles gewuenscht, denn es sollte die folgende Arbeit wert sein:
Ersteinmal musst du diesen Brief in einer halben Sekunde an 34565,345 Leute schicken. Wenn du das nicht tust, wird dich eine Meute von boesen Piraten ganz furchtbar in den Arsch ficken. Und das ist so wahr, wie dass ich wirklich Wayne heisse.

Denn DIESER Brief ist nicht wie die ANDEREN! Er ist WAHR!

Jetzt musst du dies hier tun, damit dein Wunsch in Erfuellung geht:
1. Sende diesen Brief an 1 Person: Eine Person wird sich morgen mit dir pruegeln wollen, weil du ihr einen daemlichen Kettenbrief geschickt hast.
2. Sende diesen Brief an 2-10 Personen: 2-10 Personen werden sich morgen mit dir pruegeln wollen, weil du ihnen einen daemlichen Kettenbrief geschickt hast.
3. Sende diesen Brief an 11-20 Personen: 11-20 Personen werden von dir angepisst sein, weil du ihnen einen daemlichen kettenbrieg geschickt hast, und du wirst wahrscheinlich Opfer einer grausamen Verschwoerung.
4. Sende diesen Brief an 21 und mehr Personen: Wenn du nicht schnell aus dem Land fliehst, wirst du nichtmal mehr sicher deine Tuer oeffnen koennen. Geh am besten morgen nicht zur Schule.

Der zweite Kettenbrief:
Vielen Dank, dass du dir das hier durchlesen wirst.
In Grml Hmpf gibt es einen armen kleinen Jungen mit Armen an den Bruesten und Brustwarzen an jedem Finger, der keine Beine, keine Eltern und den Schwanz an der Nase hat. Seine Elefantenmutti ist vor zehn Jahren gestorben und der Vater ist unbekannt. Ausserdem hat dieses arme Kind nur eine halbe Lunge und keinen Magen. Aber das Leben dieses armen Opfers koennte gerettet werden, weil jedes Mal, dass diese Mail weitergeschickt wird, ein Euro an das "Armer-kleiner-Vollwaise-ohne-Beine-und-mit-Armen-an-den-Bruesten-und-Brustwarzen-an-den-Fingern-und-Schwanz-auf-der-Nase-mit-nur-einer-halben-Lunge-und-keinem-Magen-aus-Grml-Hmpf-Konto" ueberwiesen. Vielleicht gerade noch rechtzeitig, um die rettende Operation zu bezahlen, bevor er beim naechsten Clown in die Lehre geht, oder, noch viel schlimmer, sterben wird.

Schicke diese Mail in den naechsten 2 Sekunden an 329,5 (Anm. des Autors: Der halbe Mensch ist einer ohne Arme und ohne Beine) Leute. Aber vergiss nicht, wenn du sie an 329,4 oder 329,51 Leute schickst, wirst du auf der Stelle sterben.

Wenn du diesen Brief gar nicht weiterschickst uebrigens auch. Also hilf bitte diesem Jungen!

08.11.2006 um 20:15 Uhr

Aktion und Reaktion

von: destrangis   Kategorie: Texte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, wissen wir alle. Aber auch jeder Mensch ist ein Betrüger. Es ist unmöglich, Versprechen einzuhalten, warum also versuchen. Nehmen wir uns dazu ein Beispiel. Jetzt kommt das vorhin genannte Gewohnheitstier zum Einsatz, steht ja nicht ohne Grund da. Unser Versuchsfuchs verpsricht dem Versuchskaninchen, seine Gewohnheit zu ändern und keine Kaninchen zu essen. Da stehen wir schon vor der ersten Frage: Was isst er dann? Ungeachtet dessen, dass er Hunger bekommt, gehen wir davon aus, dass er gar nichts ist. Was passiert, wenn der Fuchs Hunger bekommt? Diese Frage können wir nicht einfach so ignorieren. Der Arme würde schließlich verhungern. Meinetwegen. Ist jetzt auch egal. Jedenfalls kann der Fuchs es einfach nicht schaffen. Er wird weiter Kaninchen fressen. Vielleicht tut es ihm eventuell ja sogar Leid, aber er kanns nicht ändern. Dann isst er nicht ganz so viele Kaninchen. Was kommt raus? Hunger und schlechtes Gewissen.
Dies wollen wir verhindern. Also lassen wir den Fuchs einfach so die Kaninchen essen, so hat er keinen Hunger mehr, kein schlechtes Gewissen mehr und kann sogar stolz auf sich sein. Er hat die Kaninchen belogen. Der Fuchs zeichnet sich dadurch aus, dass eine seiner beschränkten Fähigkeiten Arroganz ist. Er wird also gut damit zurecht kommen. Wenn unsere Co-Arbeiter nun die Stoffetzen von den zerfressenen Versuchskaninchen wegfegen, gehts auch gleich weiter. Übertragen wir das Experiment aufs echte Leben:

Juli. Jasper. Jasper tritt gerne zu und lässt sich leicht provozieren. Juli ist sein Hauptopfer und wird meistens wegen jeder Kleinigkeit krankenhausreif geschlagen. Oder fast. Jasper verspricht Juli nun, ihn nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit zu schlagen. Das Ergebnis könnte zweierlei ausfallen:
1. Er schaffts nicht.
2. Es sieht so aus, als schaffe er es.
Letztere Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass Jasper Juli wirklich nicht mehr wegen den Kleinigkeiten schlägt. Jedoch ist sein Gehirn so aufgebaut, dass ganz ohne sein Beitun alles abgespeichert wird und bei Bedarf einfach so wieder auftaucht. Also schlägt Jasper ihn ganz unbewusst am nächsten Tag sogar ganz ohne Grund. Oder bei Nicht-Kleinigkeiten ein bisschen kräftiger. Er kann selbstverständlich nichts dafür, aber eine Entschuldigung ist das nicht. Also lieber kein Verpsrechen eingehen, Jasper.

Apropos, er hat es sogar mal versucht. Oder wir. Wir wollten ihm beibringen, sich mit Worten zu verteidigen. Er hielts keine zehn Sekunden aus. Bei "Schwuler Sack" gabs ein tritt in das, was auch den Schwulen wehtut.Fröhlich

06.11.2006 um 20:50 Uhr

Text ohne R

von: destrangis   Kategorie: Texte

Es gibt eine Gesellschaft von Leuten, denen langweilig ist, die sich Noobs zu Nutze macht. Sie sagen ihnen, sie seien gut und hätten Talent und Begabung. Die bekommen dann von oben die Bitte, ein Buch abzufassen, jedoch mit Bedingungen. Zum Beispiel ist es tabu, den Buchstaben (jetzt kann ich ihn nicht sagen) zu benutzen. Und dann kommt tatsächlich ein Buch ohne diesen Buchstaben. Zum Glück ist das nicht in Deutschland, nein, das liebe Land daneben hat diese geschätzte Gesellschaft. Welches, kann ich nicht sagen, denn dann müsste ich den bösen Buchstaben benutzen. Ich kann euch jedoch sagen, dass sie schwul klingen.

Jedenfalls tue ich dasselbe. Ich bemühe mich, den bösen Buchstaben nicht zu benutzen. Dabei kommt de facto eine wilde Aussageweise und ständige Duplikation zustande.

Dies liegt ihm (dem Kolumnisten dieses Kleinods) de facto nicht und so muss ich den Text, es ist schade, beenden. Jedoch, liebe Lese (das Buchstäbchen kann ich nicht hinklacksen, tauscht das einfach aus. Zum Beispiel mit liebe Zuhöe. Nein. Ich weiß, liebes Publikum), fallet nicht in miese Stimmung und auch nicht in schlechte Laune und auch nicht in Melancholie. Ich bin nicht allzeit weg. Ciao.

05.11.2006 um 19:15 Uhr

7 Zwerge 2

von: destrangis   Kategorie: Texte

Heute hab ich dieses Glanzstück Ottos im Kino begutachten dürfen.
Der Film nutzte seine Popularität, um den vorherigen Teil nach Schema F zu zerstören. Die epische 95-Minutenlänge wurde nur durch sich ständig wiederholende Gags erreicht, welche sich in einer 10-minütigen Szene einfügten und dadurch erreicht wurde, dass das Publikum den langweiligen Teil praktisch verschlief. Auch die Story schien gut durchdacht, so fiel zum Beispiel gar nicht auf, dass mehrere Märchen sich nahtlos ineinanderfügten und der Bezug nichtmal erklärt werden musste. So wurden am Anfang des Filmes Hänsel un Gretel gezeigt, plötzlich wurden sie vom Rumpelstielzchen (ich hoffe, ich schreibe den Namen richtig) erschreckt und sind weggelaufen. Danach traf das Rumpelstielzchen auf Bubi (Otto) und schon war der bezug zu den Zwergen hergestellt.
Otto verfolgte es dann und hat seinen Namen rausgefunden, während die andren 6 Zwerge endlos auf der Suche nach dem Namen waren, um Schneewittchens Kind retten zu können. Ich gestehe dem Film auch ein paar Lacher zu, aber alles in allem ein Film für 0-10jährige. Und Hiphopper, erstaunlicherweise hab ich nämlich auch laut lachende Männerstimmen vernommen. Wusstet ihr eigentlich, dass das Rumpelstielzchen sich in jede Person verwandeln kann, wie es ihm passt? Genau wie in X-Men, nur mit dem Unterschied, dass man das Rumpelstielzchen am hässlichen Muttermal rechts neben dem Mund erkennen kann, welches immer an Ort und Stelle bleibt. Der Film beinhaltet auch Fiktion, das Rumpelstielzchen kann nämlcih sogar Gestalt des Spiegels annehmen, durch den man in eine phantasievolle, leider etwas unrealistsiche, Parallelwelt gelangen kann. Dort gibt es Autos und Ampeln und Polizisten. Sehr merkwürdig, Otto hat echt eine lebende Phantasie. Der weiße Helge hat ein Fastfood-Fischladen eröffnet und die Zwerge sind zwischendurch im Gefängnis.

Es passierte ziemlich viel im Film, man wollte wohl keine Minute mit sinnlosen Gesprächen verschwenden und lieber alles in 95 Minuten zusammenfassen, sonst wird der Film ja noch lang oder gar anspruchsvoll. Wär ja schade drum. Die Witze flogen jedenfalls alle tief und man konnte sie meistens vorhersehen, was dem Film auch den kleinen Rest Spaß nimmt, aber man sollte ihn trotzdem sehen. So als Allgemeinbildung. Dann erfahren wir nämlich, wie Rumpelstielzchen wirklich geschrieben wird und das weg neuerdings wech geschrieben wird.

29.10.2006 um 23:08 Uhr

Fünf Suchbilder Teil 2

von: destrangis   Kategorie: Bilder

2. Suchbild
Jaja, das ist unser Robert Gernhardt. Dieses und die vier andren Suchbilder und natürlich noch mehr findet ihr in seinem Buch Vom Schönen, Guten, Baren. Bildergeschichten und Bildgedichte.
Auch als gebundene Ausgabe erhältlich.

22.10.2006 um 21:23 Uhr

Wahlspots

von: destrangis   Kategorie: Texte

Bush hats voll drauf. Mit dem neuen Werbespot seiner Partei haben sie wieder einen Meilenstein gesetzt. Terroristen werden zitiert, was sie alles noch vorhaben und über Anschläge und sowieso... Erstmal ohne Ton, da steht nur der Text, der Ton ist ein Klicken, dass immer lauter wird. Sehr vertrauenswürdig. Die schlimmen Teile der Zitate werden herausgehoben und am Ende wird gesagt, dass die GOP als einzige das aufhalten könne oder so. Die Allmächtigen schaffen das natürlich. Jedenfalls wollen sie dem amerikanischem Publikum Angst machen.
1964 gab es einen ähnlichen Werbespot von Lyndon Johnson. Daisy hieß er, genau wie die Freundin von Donald Duck. Ein kleines Mädchen läuft über eine Wiese und zieht die Blätter einer Gänseblume ab und BUMM, plötzlich kommt eine Atombombe und alle sind tot. Und der Typ hat mit so nem Werbespot die Wahlen gewonnen. Jedenfalls bleibt nur noch die Frage, woher die GOP ihren neuen Werbespot hat. Hm... Wahrscheinlich haben sie das Drehbuch von "Es funktionierte vorher, lasst es uns nochmal probieren".
Aber der Spot beweist uns doch erst, dass Kleinbush Angst hat, er könnte die Wahlen verlieren.
Terrorismus: Bedrohung von Gewaltanwendung oder Tätigkeit durch eine Person oder Truppe mit Absicht von Einschüchtern oder Zwingen der Gesellschaft oder Regierung.
Ergo sind die von der GOP Terroristen?

Die Werbespots hab ich für euch natürlich auch im Angebot:
These Are The Stakes
Daisy

21.10.2006 um 22:13 Uhr

Innovative Verbrechensbekämpfung

von: destrangis   Kategorie: Texte

In Kolumbien wollten Frauen ihre Männer von Verbrechen abhalten, indem sie einfach keinen Sex mehr mit ihnen machten, wenn sie weiter Leute töten.
In Deutschland greift die Polizei jetzt neue Initiativen zur Verbechensbekämpfung auf, sieben Ideen, wie man die Verbrecher im Schach halten kann.
1) Spaßmobil Immer, wenn die Stimmung bei Demonstranten zu kippen droht, kommen zwei Lautsprecherfahrzeuge und spielen Schlagermusik. Denn Musik entspannt. Aber sicherlich kommt das eh nicht zum Einsatz, weil Universal oder so das wieder verbieten. Sie verlangen ja schon Geld für alles, anstatt sich bei MTV für kostenlose Werbung zu bedanken wollen sie Geld von denen. Und demnächst wohl auch von Sony, Philips und Co, hätte Universal die Musik nicht erfunden, könnten sie ihre Anlagen nämlich gar nicht verkaufen...Fröhlich

2) Unterirdische Beschallung In Bahnhöfen und so wird immer leise Musik gespielt, genau wie in Zügen und S-Bahnen. Dies führt bei den Passagieren zu einem Gefühl von beruhigung und Sicherheit. Seitdem ist eine Bewegung der Drogendealer vom Bahnhof weg zu verzeichnen. Moment, wenn sie wissen, dass die Drogendealer weg gehen, wieso schnappen sie sie nicht? Sie müssten doch wissen, wer die Dealer sind. Naja, wir wissen auch, dass Kühe mehr Milch geben, wenn sie Mozart hören^^

3) Streik der geschlossenen Beine Wie oben schon erwähnt... In Kolumbien sind die Mordraten höher als sonstwo. Die Frauen dchten sich, das muss ein Ende haben und haben sich von ihren Männern einfach nicht mehr durchnehmen lassen. Jedenfalls die in der Stadt Pereira. 20 Gangmitglieder haben daraufhin der Polizei ihre Waffen ausgehändigt. Es klappt...

4) Eine Stadt sieht Pink Aurangabad heißt das Örtchen, dass demnächst ganz in rosa erscheinen wird. Alle öffentlichen Gebäude sollen rosa gestrichen werden, um ein harmonisches und sanftmütiges Aurangabad zu erschaffen. Damit sollen die Verbrecher von weiteren Untaten abgehalten und in Einklang gebracht werden.

5) Die rosafarbene Demütigung So ein lustiger Gefängniswärter lässt alle Insassen rosa Unterwäsche tragen. Das verhindert, dass die Verbrecher einfach in Unterwäsche das Gefängnis verlassen. Außerdemist die gestreifte Kleidung mit extradicken Streifen versehen, weil die Gefangenen dadurch wie dicke Käfer wirken.

6) Die Webseite der Opfer So ein Mann aus Südafrika hat eine Website gemacht, in der alle Angehörige von Opfern oder diese selber ihre Geschichte erzählen können. Denn die bösen Politiker und die Tourismusbrancheangestellten ignoreiren diese einfach. Er bekommt zwar selbst Morddrohungen, aber er will bald seine eigene Partei gründen. Inzwischen reagieren auch Politiker darauf und geben sogar Statements zu den Mordfällen abFröhlich

7) Die Rabauken-Drohnen Ein Spezialteam von Ingenieuren aus Merseyside spezialisiert sich jetzt auf Drohnen, die Terror aufspüren. Sie sollen asoziale Menschen aufspüren und alles beobachten, um die Situation in den Griff zu kriegen. Aber zudem sollen diese Drohnen so furchterregend aussehen, dass in den schlimmen Gegenden die Gewalt gar nicht erst entsteht, weil die Monster die Gewalttäter abschrecken.

Grundlage: Spiegel

20.10.2006 um 21:13 Uhr

Was darf die Satire?

von: destrangis   Kategorie: Texte

Was darf die Satire? - Alles

Satire genießt doch einen schönen Status. Alles darf man durch den Kakao ziehen, die Kirche ist zwar nicht gut darauf zu sprechen. Aber man kann es ja nicht verbieten. Popetown zum Beispiel. Da macht die Kirche so nen Aufstand um die Sendung und haben sie nichtmal gesehen. Und dabei war sie auch nocht so schlecht...
Ahhh, Gott, ist mir langweilig... Achja, genau.... Ich hab heute "Der Teufel rägt Prada" gesehen, ich oute mich mal: Ich fand den gut. Für die Jungs, wenn das Mädchen zum ersten mal aufgestylt ins Büro kommt, das sieht so geil aus, da fehlen einem einfach die Worte. Aber ok, die lass ich jemand andrem, ich hab schon was Gutes xD

So, was macht man, wenn man nix zu tun hat?
Sudokus lösen...
hier gibts nix mehr zu lesen, also löst Sudokus

18.10.2006 um 14:40 Uhr

Aus den Tagebüchern eines Lehrers

von: destrangis   Kategorie: Texte

Einer meiner Lieblingsschüler in den 70ern war Wolfram. Ein Gaardener Arbeiterkind mit viel Mutterwitz. Intelligent und leistungsfähig vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern. Mit den sprachlichen Fächern bei uns an der Schule Deutsch und Englisch war es nicht weit her. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Unterrichtsstunde in der wir über Kafkas „Verwandlung“ sprachen.
Man muss sich Wolframs Aussagen in breitestem Gaardener Dialekt gesprochen vorstellen.
Aus ‚hier’ wird ‚hiä’, aus ‚sicher’ wird ‚sichä’ usw.

Lehrer: Na Wolfram? Was meinst du, worum geht das in der Geschichte?
Wolfram: Gregor Samsa wacht morgens als Käfer auf.
Lehrer: Wirklich?
Wolfram:  Ja, steht doch da.
Lehrer: Du meinst also, er ist ein Käfer?
Wolfram: Klar.
Lehrer: Was kann Kafka wohl damit meinen?
Wolfram: Woher soll ich das denn wissen?
Lehrer: Naja, irgendwas muss Kafka sich doch dabei gedacht haben. Was denn wohl?
Wolfram: Woher soll ich das denn wissen?
Lehrer: Wie wärs, wenn du dir mal überlegst, ob das nicht vielleicht eine Metapher ist. Du weißt doch, was eine Metapher ist?
Wolfram: Hm.
Lehrer: Haben wir doch drüber gesprochen.
Wolfram: Ja, aber hab ich nicht verstanden.
Lehrer: Also, nehmen wir ein Beispiel. Von einer Frau sagen wir, sie sei eine Löwin. Was meinen wir denn wohl damit?
Wolfram:  Na, dass sie eine Mähne hat.
Lehrer: Nur das?
Wolfram: Nö. Auch, dass sie ihre Kinder verteidigt und Krallen zeigt.
Lehrer: Siehst du Wolfram, schon wieder eine Metapher.
Wolfram: Was?
Lehrer: Na, die Krallen.
Wolfram: Achso.
Lehrer: Und nun übertrag das mal auf Kafka. Wenn der Käfer eine Metapher ist, was kann Kafka dann wohl gemeint haben?
Wolfram: Woher soll ich das denn wissen?

Ich gab auf und erarbeitete mit den anderen Schülern eine Interpretation des Textes:
Der Käfer sei eine Metapher für die Isolation Samsas seiner Einsamkeit, sein Gefühl, nicht mehr er selbst zu sein….
Gegen Ende der Stunde fragte ich Wolfram:
Lehrer: Na Wolfram? Was hältst du davon?
Wolfram: Joa, kann sein.
Lehrer: Ja, aber wir haben das doch nun alle erarbeitet. Leuchtet dir das denn ein?
Wolfram: Ja, schon. Aber ein normaler Mensch kommt nicht darauf.
Lehrer: Soll das heißen, dass du mich nicht für einen normalen Menschen hältst?
Wolfram: Nö, das nicht. Aber jeden Morgen, wenn ich in den Deutschunterricht komm, denk ich <Na, mal sehen, was der Lehrer heute wieder für ein weißes Kaninchen aus dem Hut zieht.>



Wolfram: Kann ich in Englisch nicht ne 4 als Vorzensur haben?
Lehrer: Wie soll ich das denn begründen?
Wolfram: Naja, ich hab einmal eine 4- geschrieben.
Lehrer: Aber nur, weil ich beim Korrigieren schon müde war und viele Fehler übersehen hab.
Wolfram: Ist egal, 4 ist 4.
Lehrer: Die andren Arbeiten waren aber alle 5.
Wolfram: Das zeigt aber, dass ich auch ne 4 schreiben kann.
Lehrer: Mit Sicherheit nicht.
Wolfram: Wieso kannst du da so sicher sein?
Lehrer: Sicher ist nur der Tod, klar. Aber dass du ne 5 in der Abiarbeit schreibst, kommt gleich danach.
Wolfram: Trotzdem. Im Zeugnis sieht ne 5 so blöd aus. Und ich kann ja Glück haben.

Um der Diskussion mit Wolfram zu entgehen, lies ich mich breitschlagen und gab ihm eine 4 als Vorzensur, was mir umso leichter fiel, als ich sicher war, dass er ein im Übrigen glänzendes Abiturzeugnis bekommen würde. In Elektrotechnik, Mathe, Physik und Chemie würde es nur darum gehen, ob die Note 1 oder 2 sein würde. Auch in Deutsch war ihm eine 3 so gut wie sicher. Bei den Abituraufgaben in Deutsch war auch immer eine dabei, in der es nicht um Literatur, die für ihn ja ein Buch mit sieben Siegeln war, ging. Bei Sacherörterungen konnte man sich auf ihn verlassen.
Es kam, wie es kommen musste, Wolfram schrieb in der Abiturarbeit in Englisch eine 5. Er würde also in die mündliche Abiturprüfung kommen. Um ihn darauf vorzubereiten, sagte ich zu ihm:
Lehrer: Wolfram, deine Chance auf ne 4 in der Prüfung ist minimal. Aber nur eins: Wenn du die Umschreibung mit ‚to do’ nicht beherrscht, ist alles vorbei.
Wolfram: Beherrsch ich doch.
Lehrer: Ja, manchmal, n blindes Huhn findet auch maln Korn. Also: wenn du sagst ‚He comes not’, sage ich in fragendem Ton: ‚He comes not?’ Dann antwortest du wie aus der Pistole geschossen: ‚He doesn’t come’ Ist das klar?
Wolfram: Logo.
In der Prüfung, die sich mühsam hinschleppte, irgendwann:
Wolfram: He laughs not.
Lehrer: „He laughs not?“
Wolfram: siegesgewiss „He doesn’t come“

17.10.2006 um 19:34 Uhr

Fünf Suchbilder Teil 1

von: destrangis   Kategorie: Bilder

1. Suchbild
Jaja, das ist unser Robert Gernhardt. Dieses und die vier andren Suchbilder und natürlich noch mehr findet ihr in seinem Buch Vom Schönen, Guten, Baren. Bildergeschichten und Bildgedichte.
Auch als gebundene Ausgabe erhältlich.

17.10.2006 um 14:50 Uhr

Ein guter Film

von: destrangis   Kategorie: Texte

Ihr kennt doch sicher die Werbung von diesem komischen Nokiahandy, wo dieser lustige Typ uns erklärt, was man alles für einen Film braucht, ein Drehbuch, Schauspieler, klare Anweisung, gute Drehorte und son Mist. Jedenfalls war darunter auch packende Gespräche. Es gibt nur einen, der gute Gespräche macht: House.
Folgendes stimmt nciht wörtlich, weil ich es aus dem spanischem übersetzt hab...

Also: Ein neuer komischer Fall für House und seine Superärzte. Jemand betritt das Zimmer: "Wer ist House?" House sagt: "Die Frau da!" "Nein, das ist Dr. Cameron!" "Ok, Sie haben mich. Ich bins. Was wollen Sie? Die Irrenanstalt ist ein Stockwerk weiter oben?" "Ich kenne einen Patienten von Ihnen." "Legen Sie die Pralinen auf den Tisch..." Der komische Mann holt ne Pistole und schießt zweimal auf House.

Als er wieder aufwacht, liegt er in derselben Station wie der, der auf ihn geschossen hat, weil die Sicherheitsleute diesen dann durchlöchert haben.
Der Böse: Wollen Sie ein Geschichte hören?
House: Ich hab eine Regel, Leute, die auf mich schießen, dürfen mir keine Geschichten...
Der Böse: Meine Frau wurde krank und kein Arzt wusste weshalb...
House: Ah, die kenn ich schon... Sie starb! Also musste einer ihrer Ärzte sterben, weil Sie so alles lösen!
Der Böse: Nein, sie überlebte. Sie haben sie geheilt!
House: Es tut mir unglaublich Leid.
Der Böse: Während Sie ihre Krankheit untersuchten, haben Sie mir gesagt, dass alles wichtig war. Sie brauchten die Wahrheit... Ich hab Ihnen gestanden, dass ich einmal fremdgegangen bin, aber letzendlich hatte dies nichts mit ihrer Krankheit zu tun. Genetischer Fehler irgendwo im Gehirn. Das haben Sie ihr gesagt. Und auch das von meiner Untreue.
House: So ne Scheiße. Sie hat Sie verlassen und ich muss dafür bezahlen, dass Sie nicht den Killer in der Hose zurückhalten konnten.

16.10.2006 um 21:41 Uhr

Postkarte aus Florenz Reloaded

von: destrangis   Kategorie: Bilder

jaja
Auch schick... Die Florentiner (heißt das so?) haben Geschmack, was Postkarten angeht.
Nicht sowas ödes wie hier in Kiel...

16.10.2006 um 21:39 Uhr

Postkarte aus Florenz

von: destrangis   Kategorie: Bilder

männlicher gehts nicht
Jaja, diese Männer sind schon schlimm
Aber dieses Bild zeigt einfach perfekt die Mentalität von uns perversen Schweinen xD