Stimmung: nachdenklich
Ich bin eben aufgestanden und mein erster gedanke war, wofür soll ich aufstehen.
Weiter über den verlust nachdenken ? Warum sollte ich das ?
Auch kam mir der Gedanke wem würde es auffallen wenn ich verschwinden würde ?
Sicherlich meinem Arbeitgeber der mich morgen um 5 Uhr auf dem LKW vermutet, aber das würde ihm auch erst ca um 10 Uhr auffallen das da was nicht in ordnung ist.
Meinem Vater möglichrweise nach 2-3 tagen weil wir fast jeden 2 Tag miteinander Telefonieren.
Möglicherweise auch meinen 2 Freunden aber auch das nach ein Paar tagen. Aber da würden sie sich wenig sorgen machen kann ja sein das ich einfach noch keine Zeit habe mich zu melden.
Es gibt Menschen die brauchen einfach das Gefühl gebraucht zu werden. geliebt und gemocht zu werden. Ich bin so ein Mann. Daher ist auch eine Trennung für mich so Schwer. Das waren auch die Gründe warum ich mich von meinen Partnerinnen getrennt habe, sie haben mir nicht den eindruck vermitteln können das sie mich Brauchen.
Gibt es das überhaupt ? Oder geht es überhaupt das man seinem Partner oder Freund immer das gefühl geben kann gebraucht zu werden ? Keinen schimmer.
Wenn mir auf der Arbeit etwas passieren würde, Niemand ausser meinem Arbeitgeber würde das mit bekommen. Es gibt keinen der als Erstkontakt bei mir vermerkt ist.
Für die leute die nun meinen das ich über das Sterben nachdenke, kann ich sagen, nein darüber denke ich nicht nach denn das ist etwas wovor ich Angst habe. Ich habe momentan einfach nur nichts wofür es sich lohnt.
Ich habe immer in meinen Beziehungen darum gekämpft das es Funktioniert. Immer versucht das beste zu machen ohne Erfolg.
Ich bin wohl nicht für eine Partnerschaft gemacht. Ich Arbeite viel, habe schon sehr viel erreicht wenn man bedenkt wo ich her komme und wo ich heute bin. Das ist etwas worauf ich Stolz bin.
Stolz ist doch eine Totsünde glaube ich, nein Hochmut war das.
Ich hatte das gefühl mit IHR eine sehlenverwandte gefunden zu haben, jemanden der ähnlich denkt wie ich mich verstehen kann was die Arbeit angeht da SIE auch so denkt. Nur versuche ich dann jeden freien moment mit dem menschen der mir Nahe steht zu verbringen, und war enttäuscht wenn es nicht ging. Aber ist das nun etwa egoistisch ?
Ich glaube wenn SIE und ich beide einander geholfen hätten wäre alles gegangen.
Es gibt da einen Film der heisst "Hinter dem Horizont" mit Robbin Williams.
Dieser Film handelt von Seehlenverwandtschaft und liebe über den Tod hinaus.
Der mann stirbt bei einem Unfall und die Frau versinkt in Tiefste depressionen da sie nicht weiss wie sie ohne den Mann den sie liebt weitermachen soll.
Die kinder sind schon ein paar jahre vorher bei einem Autounfall verstorben. Familie war der sinn des Lebens von ihr und Ihrem mann.
Das ist auch der Sinn meines Lebens zusammengehörigkeit und Liebe. Nur wem kann ich diese schenken ? Wo soll ich den Menschen finden der das braucht ?
Ich bin immernoch der meinung das mir dieser Mensch bereits begegnet ist.
Nur das ich mich wohl getäuscht habe.
In einem kommentar habe ich gelesen das man sich nach so einer kurzen zeit nicht sicher sein kann. Ach nein ? Ist das denn nicht immer so das man sich am anfang recht sicher ist. Nur wie oft kommt es vor das man das auch nach einer Trennung immernoch ist ?
Es mag Sinnlos sein darüber nach zu denken und sicherlich auch inzwischen egal sein da SIE angefnagen hatte die Tür hinter sich zu schliessen und mich aus zu sperren und ich die Tür bei meinem letzten gespräch auch noch mit Querbalken vernagelt habe.
Nur ein Wunder, an die ich eigentlich nicht glaube, könnte diese Tür noch öffnen und das wückgängig machen was SIE und ich angefangen haben.