Depressivum Maximum

29.11.2005 um 22:08 Uhr

*meld* - ja mich gibt es auch noch...


joa - jetzt ist wieder mal ziemlich viel zeit verstrichen und ansich ist auch ziemlich viel passiert. aber ich will das jetzt nicht alles im einzelnen wiederkauen. es gab auch tage an denen ich mich absolut nicht gut fühlte. natürlich gab es auch tage, wo einiges wieder ok war. aber wie kann ein tag ok sein, wenn alle anderen tage davor es nicht waren?

mein gefühlschaos habe ich irgendwie unter kontrolle. oder vielleicht ist es auch so, weil ich keine andere wahl habe. ok ok - es spielte sich meist eh auf einer ebene ab, die nicht mein innerstes herz berührte. aber warum schaute sie mich heute an, als jemand einen ganz bestimmten spruch meinte, der noch nichtmal mich betraf? ach ich denke vielleicht wirklich zuviel nach und beziehe vielleicht wirklich zuviel auf mich. manchmal aber werde ich immer wieder in meinen vermutungen und gedanken, die ich mir zu meiner umwelt mache, bestätigt. vielleicht liege ich also doch nicht so falsch.

dann traf ich heute ganz spontan eine ehemalige mitschülerin von mir an der u-bahn. seit ca. 5 jahren hatten wir uns nicht mehr gesehen und hätte sie mich nicht angesprochen, wäre ich an ihr vorbeigerannt. ach das waren zeiten. mich interessierten weniger ihre worte oder was sie konkret zu erzählen hatte. vielmehr spürte ich durch ihre ausstrahlung, dass sie glücklich war. vom herzen her glücklich.

nachdem sie ausgestiegen war grübelte ich an zwei fragen:
- bin ich vom herzen her glücklich?
- wenn ich es nicht sein sollte - woran könnte es liegen, dass ich dieses ziel nicht erreiche?

15.11.2005 um 22:41 Uhr

gefühlsgedudelt - beobachtet... daydreaming...

Stimmung: fass mich nicht an, es könnte mir gefallen


wie sich gefühle doch ändern können. erst empfand ich große sympathie für eine aus meiner klasse. das flaute dann ab und eine andere rückt in mein blickfeld. nachdem ich dann dinge erfuhr, die ich vielleicht garnicht so genau wissen wollte, weil sie meinen traum zerstörten, fiel mir heute auf, das ich die sicht wieder frei habe. ansich zu frei.
heute sah ich in ihr gesicht und sah nicht das lachen, sondern eine person, die auch ernst ist. eine person, die auch einen sehr realistischen bezug zur realität und dem alltäglichen leben hat.

und dann war da noch so eine situation:
gestern stand ich in der bahn und gegenüber von mir stand ein mädel. ok - das allein ist noch kein besonderes ereignis, zumal die züge eh morgens ziemlich voll sind. einen tag später und eine stunde früher dann wieder. dieselbe person, ich stehend, sie auch. ich hatte sie vorher nicht bemerkt. ich stieg in den zug und stellte mich aus platzgründen hin. auf einmal stand sie auch da. erst glaubte ich eher an meine 4,5 stunden schlaf. dann aber war ich mir sicher - es war dieselbe person wie gestern. wildfremd und doch fand ich sie irgendwie süß. ok - DAS ist jetzt WIRKLICH unrealistisch. aber ich wollte es mal erwähnt haben.

04.11.2005 um 16:28 Uhr

Ein Guter Start ins Wochenende

Stimmung: Aggressiv, Niedergeschlagen
Musik: Offspring - Starring at the Sun


  i see destruction in your eyes, while you are starring at the sun.

wie kriegt man mich so richtig an die decke? also so richtig mein ich. das geht ganz einfach:

1.) man nehme um 7:30 uhr einen vollen bvg-bus, wo der fahrer bittet alle fahrgäste auszusteigen, einen viel zu kleinen ersatzbus in den man nicht mehr reinkommt und die vernunft, dass es letzten endes doch schneller geht wenn man morgens gegen die zeit läuft.

2.) man nehme drei mitschüler, einen leeren raum und den guten willen seine mitschüler beim reinkommen mit einem "guten morgen" zu begrüßen. ferner nehme man die bereitschaft einen völlig zu ignorieren und noch nichtmal ansatzweise einen zur kenntnis zu nehmen.

3.) man nehme eine völlig inkompetente arbeitsgruppe mit leuten, die konsequent stören und nicht im geringsten arbeiten wollen, leute die nur mitlaufen, sowie das eigene ziel innerhalb von 5 stunden zusammenarbeit mit einem guten ergebnis fertig zu werden. (vgl.: mit anlauf gegen eine betonwand rennen)

spätestens wenn man bei punkt drei angelangt ist stellt sich die frage, ob wohl die eigene faust oder eher tür, auf die man schlagen will, zuerst kaputt geht.

if i seem bleak well you'd be correct...

02.11.2005 um 07:06 Uhr

Ansonsten läuft auch so einiges schief


jetzt ist es soweit. genau den punkt hab ich befürchtet. bisher konnte ich es noch ganz gut überspielen das ich im innern unglücklich bin. jetzt aber geht selbst das nicht mehr. vor ein paar tagen merkte ich den wandel. man war unter leuten und irgendwie fiel mir das lachen immer schwerer. scheinbar war es doch schon schon weiter fortgeschritten, als ich dachte. zuhause fühlte sich mein herz schwer an und ich merkte, dass es selbst an der tastaur mir das läheln schwer fiel. ein freund muss es gemerkt haben. er lud mich einen tag später unter einem vorwand zu sich ein. wir kamen ins gespräch und er deutete mir erst an und sprach dann klartext. er würde merken wie unglücklich ich sei und ob es da keine lösung gäbe, er würde mir gern helfen. er weiß von meiner lage und er weiß auch das er nix tun kann.
jetzt heute wieder ein treffen unter freunden. ich merkte wie die stimmung nicht aufkam. ich bemerkte mein schweigen und ich bemerkte dasich nicht lachen konnte. aber ich konnte nix dagegen tun.

01.11.2005 um 17:58 Uhr

Die Demütigung

Stimmung: Niedergeschlagen
Musik: Metal würde jetzt passen


erst zerplatzt mein traum und dann auch noch das:
manchmal hört man dinge, die man nicht hören will. es lässt sich dann auch nicht vermeiden, dass man sie hört und manchmal fragt man sich dann, ob das wohl absicht oder zufall wäre, dass die leute gerade dann ein gespräch führen, wenn man in der nähe ist. meist ist es aber keine absicht, sondern halt eher zufall. davon ausgehend war ich auch, als irgendwo im hintergrund dinge aus dem privatleben einer ganz bestimmten person hörte. sie erzählte lustig munter vor sich hin, wie sie es so in der vergangenheit mit kerlen hielt, man sei ja schließlich single.
erst platzt der traum und dann auch noch das. ich versuchte der situation zu entkommen, aber die flucht nach vorne ist auch nicht immer möglich.

und dann war doch noch eine andere sache, die mir auffiel. sie wirkt nicht mehr so lebensfroh, wie sonst immer, seitdem sie vergeben ist. aber das kann man nicht zu einer person sagen, zu der man keinen weiteren kontakt hat.