Depressivum Maximum

30.10.2006 um 23:26 Uhr

Urst goes Knorke

ja na urst geil! um mal dieses ostberliner wort "urst" reinzubringen. ich glaub das ist so wie das wort "knorke", über das sich schon tucholsky ausließ. also - 9 uhr aufstehen (ja geile zeit ich weiß aber langsam - das ende kommt noch). dann fahre ich in den dienst und sieh da - jeden tag eine neue überraschung. diesmal war es mein hals, der sich verdammt beschissen anfühlte. im dienst dann die nächste nachricht "mir geht es nicht gut, kannst du..." ja kann ich. jau - den tag halt durchgezogen und denn über zwei stunden nachhause gefahren. um 22:00 uhr war ich zuhause. danke deutsche bahn. während sich die einen über verspätungen aufregen, behaupted die bahn immer pünktlicher zu sein. das erinnert mich doch grad an den bahnhof zoo, also als er noch fernbahnhof war. da hing mal eine tafel "pünktlichkeit der deutschen bahn in prozent". diese tafel wurde dann ersetzt durch "kilometer stau auf deutschen autobahnen". schlussendlich wurde auch diese infotafel abgehängt. ich glaub das spricht für sich. so richtig abschalten kann ich nicht. morgen früh um 7:00uhr geht es dann wieder weiter. yeah. freude. jetzt also noch ne folge futurama gucken (stream aus dem internet - rrr) und denn schlafen.

29.10.2006 um 19:26 Uhr

moinsen...

neues gibt es ansich nicht. es hat sich nix verändert. ok gut - ich würde mich schon freuen, wenn da was wäre. aber gut - was nicht ist, ist halt nicht und zaubern kann ich auch nicht. wäre ja auch zu einfach.

stattdessen hat sich ein mailkontakt von mir verabschiedet. wir schreiben einige weile mails hin und her und es entwickelt sich ein netter kontakt. sie schickt zwei fotos, ich eins - und keine antort. quot errat demonstrandum.

was mach ich sonst noch? ich verbringe derzeit unter der woche täglich drei bis vier stunden auf den öffentlichen. nicht das ich ein einzelgänger bin, aber ganz so voll bräuchte es manchmal dann doch nicht zu sein. die schmerzgrenze ist bei ca. 1 stunde fahren erreicht. alles was drüber ist empfinde ich als unangenehm und hab dann den drang 'dann doch mal endlich anzukommen'. aber ok - geht derzeit nicht anders. schlafen, schreiben und lesen - naja - mehr kann dann auch nicht machen. und bevor jetzt jemand sagt, dass man musikhören könnte - ja könnte man - sofern man ein entsprechendes gerät hat.

im dienst selber dann hab ich meist ganz andere sorgen, als singlesein. am freitag ging ich nach zehn stunden ziemlich geplättet aus dem haus. jetzt eine kippe. oh man - keine blättchen mehr. ich hätte schwören können, dass ich noch eine packung habe. aber nein. und da stand ich nun, in der nähe vom flughafen schönefeld, mitten in einer einfamilienhaussiedlung. heute am sonntag dann fand ich die fehlende blättchenpackung in einer hemdentasche. es geht halt nix über eine gute ordnung, nur das ich am freitag nicht dieses hemd an hatte.

11.10.2006 um 17:13 Uhr

so - da bin ich mal wieder.

neulich gab es mal einen netten spieleabend bei einer kumpeline. ich erzählte ja mal von einer, die mit einem freund von mir zusammen gekommen ist. ja - jedenfalls war das bei der zuhause und wer kam noch? richtig! genau die frau, die ich ganz süß finde, aber die - guess what, richtig - unerreichbar ist.
sie ist zwar auch single, sagt aber selber, dass sie keinen platz in ihrem leben für einen freund oder sonstiges hätte. ergo gingen endeten alle versuche die botschaft "ich finde dich süß" etwas kläglich. per mail hielten wir bisher ein wenig kontakt. zweimal fragte ich sie, ob sie lust auf ein treffen hätte. beide male ignorierte sie diesen satz in den mails völlig.

an dem besagtem spieleabend war ich irgendwie nicht so wirklich gut drauf. bei mir zuhause passierten dinge, die mich nachdenklich stimmten. 1,5 stunden hinfahrt mit der s-bahn, regionalbahn und laufen. da sieht man echt viel von berlin. wenn aber von A nach B kommen will, nervt es.
ich war nicht gesprächig und sie war in topform. am "gefährlichsten" war nun der gemeinsame rückweg. ich versuchte mich am riemen zu reißen und zog mehr oder weniger eine 1-mann show durch und erzählte etwas, dass in die kategorie "allgemeinwissen" am besten passt. es interessierte sie nicht wirklich, aber aus höflichkeit hörte sie zu. und sich anzuschweigen war auch nicht so passend.

fazit: es ist mal wieder schade und ich bin immernoch single.