Tipps bei arteriellen Durchblutungsstörungen
Bei den Durchblutungsstörungen muss man grundsätzlich unterscheiden zwischen der organischen und funktionellen Durchblutungsstörung und bei der organisch bedingten wiederum zwischen der arteriellen und der venösen Durchblutungsstörung.
In diesem Artikel beschränke ich mich ausschließlich auf die wichtigste und gefährlichste Durchblutungsstörung, nämlich auf die organisch bedingte arterielle Durchblutungsstörung.
Diese Form der Durchblutungsstörung stellt bekanntlich die "Killerkrankheit Nummer Eins" in unserer Bevölkerung dar, ist also die häufigste Erkrankung und die Erkrankung, die für die häufigste Todesursache verantwortlich ist. Sie wird verursacht durch eine zunehmende degenerative Einengung unserer Arterien bis hin zum kompletten Arterienverschluss. Im medizinischen Sprachgebrauch wird diese Erkrankung auch Arteriosklerose oder Atherosklerose genannt, im Volksmund Arterienverkalkung oder Gefäßverkalkung.
Entzündlich bedingte arterielle Durchblutungsstörungen wie z. B. die Thrombangiitis obliterans (Winiwarter-Buerger-Krankheit) spielen eine eher untergeordnete Rolle bei den arteriellen Durchblutungsstörungen.Â
Die eigentlichen Ursachen der Arteriosklerose sind vielschichtig, wobei eine ererbte Anlage sicherlich vorrangig ist neben vielen anderen Risikofaktoren, die deren Auftreten begünstigen.
Zu diesen Faktoren gehören insbesondere das Rauchen, die Zuckerkrankheit, der Bluthochdruck und eine ungesunde Lebensweise mit wenig körperlicher Bewegung und einer falschen Ernährung. Grundsätzlich ist die Arteriosklerose aber auch ein degeneratives Leiden des höheren Lebensalters und betrifft praktisch alle Hochbetagten.Â
Heimtückisch an der arteriellen Durchblutungsstörung ist, dass sie in der Regel mehr oder weniger alle Arterien und somit alle Organe (z. B. Arm, Auge, Bein, Darm, Finger, Fuß, Gehirn, Hand, Herz, Innenohr, Kopf, Niere) betrifft, da alle unsere Organe natürlich eine ausreichende Blutversorgung benötigen und dass sie konstant voranschreitet und vom Patienten lange Zeit unbemerkt bleibt; Beschwerden treten nämlich häufig erst dann auf, wenn die Arterien schon zu mehr als der Hälfte eingeengt sind.
Dabei klingt die deutsche Bezeichnung Durchblutungsstörung zunächst recht harmlos, weniger harmlos sind aber die zahlreichen Folgen wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall oder Raucherbein und Schaufensterkrankheit (arterielle Verschlusskrankheit der Beine); denn diese Erkrankungen bedeuten für die Betroffenen erhebliches Leid mit deutlicher Minderung der Lebensqualität und ein hohes Sterblichkeitsrisiko. Man kann nicht oft genug wiederholen und betonen: Arterielle Durchblutungsstörungen sind die Killerkrankheit Nummer Eins, denn daran stirbt fast jeder zweite Bundesbürger.Â
Dabei sollte man doch meinen, dass die moderne Medizin mit ihren zahlreichen Behandlungsmöglichkeiten zu einer Verringerung der Durchblutungsstörungen führen müsste. Schließlich werden in Deutschland pro Jahr etwa 600 000 Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt, 200 000 Aufweitungen an den Herzkranzgefäßen vorgenommen, 70 000mal Bypässe implantiert und jährlich gehen für rund 1,6 Milliarden Euro etwa 14 Millionen Packungen Cholesterin senkender Pillen über den Apothekentisch. Jedoch: Abnahme der Herzinfarkte Fehlanzeige! Im Gegenteil! Wie passt das zusammen??Â
Schon vor Jahrzehnten hat die Medizinpropaganda doch den Bösewicht für die Entstehung der Durchblutungsstörungen ausfindig gemacht und zwar das Cholesterin; die Propagandisten werden nicht müde, die Gefährlichkeit des Cholesterins zu beschwören; der so genannte Normalwert für das Blutcholesterin ist ständig herabgesetzt worden; der Verzehr von Butter und Hühnereiern soll ganz gefährlich sein; Sie sollen jeden Tag Medikamente gegen das angeblich zu hohe Cholesterin einnehmen; die gesamte Republik ist mittlerweile von einer Cholesterinhysterie erfasst. Glauben Sie wirklich an die Richtigkeit dieser Propaganda? Die Durchblutungsstörungen müssten dann doch in Anbetracht des florierenden Umsatzes der Anti-Cholesterin-Pillen schon längst ausgerottet sein oder? Wiederum Fehlanzeige!! Die Wahrheit ist: Die Durchblutungsstörungen nehmen zu! Also haben sich die Experten natürlich etwas einfallen lassen müssen; nicht mehr das gesamte Cholesterin ist schlecht wie früher, nein, vor mehreren Jahren wurde ein Teil des Cholesterins als gut und wertvoll geoutet; und diesen Anteil gilt es zu erhöhen; natürlich wiederum mit Medikamenten! Und der Genuss von Eiern und Butter soll neuerdings auch nicht mehr so gefährlich sein; Sie sollen jetzt Rotwein trinken oder doch lieber Weißwein oder ist vielleicht Bier die richtige Medizin? Â
Liebe Patientinnen und Patienten, vergessen Sie am besten die meisten Experten, denn die haben doch nicht Ihr Wohlergehen im Auge, sondern selbstverständlich vorrangig ihr eigenes, sprich ihren finanziellen Profit. Â
Wobei eine der eher noch harmlosen Varianten sicherlich die ist, dass man lediglich seine Praxis oder die Klinikbetten seines Brötchengebers füllen möchte. Weshalb geben sich wohl in den so beliebten Fernsehgesundheitssendungen die Damen und Herren Chefärzte reihenweise die Klinken in die Hand? Um Sie als Zuschauer gesundheitlich zu beglücken? Wirklich? Oder könnte es vielleicht tatsächlich so sein, dass die Heerscharen von Tele-Professoren im Wesentlichen nur unter dem helfenden medizinisch-wissenschaftlichen Deckmantel vorgeschickt sind; die eigentliche Absicht aber auf eine Bettenfüllung abzielt, verbunden mit dem angenehmen Nebeneffekt der persönlichen Eitelkeitsbefriedigung und der zusätzlichen Möglichkeit der Moderatoren, sich auch einmal im Ruhmeslicht von Herrn Professor sonnen zu dürfen? Und so manche Dame Moderatorin gerät im Antlitz von Herrn Professor ja wirklich in eine totale Verzückung.
Oder: Sollten sich in einem Krankenhaus die medizinischen Vorträge für das interessierte Publikum oder die Tage der Offenen Tür häufen und sollte anlässlich dieser Veranstaltung gar schon der Chefarzt die Grillbratwürste servieren, dann dürfte sich dieses Krankenhaus finanziell in einem sehr unruhigen Fahrwasser bewegen und von der Insolvenz nicht weit entfernt sein. Und sollten die volkstümlichen Aktivitäten zurückgehen, dann dürfen Sie davon überzeugt sein, dass sich das besagte Haus, zumindest wirtschaftlich, wieder auf einem gesunden Pfad befindet.
Beachten Sie bitte, dass ich mich keineswegs über einen "Insolventen" lustig machen möchte, denn es kann ja durchaus sein, dass dieser mehr oder weniger unverschuldet in diese Lage geraten ist; bedenken Sie bitte aber auch, dass ein "Insolventer" kaum unabhängig sein wird und ja auch nicht kann, denn es geht schließlich um sein wirtschaftliches Überleben. Â
Übertüncht wird die gesamte Misere dann noch mit zahlreichen schmückenden, Qualität einflößenden Zertifizierungen nach EN ISO XY und Z, damit der medizinische Laie auch bloß vor Ehrfurcht erstarrt, obwohl ihn sicherlich nicht so sehr die an das Krankenhaus verliehenen Urkunden - natürlich von selbigem in Auftrag gegeben und bezahlt - interessieren, sondern vermutlich mehr die Frage, ob ihm nun wirkungsvoll geholfen werden kann. Â
Könnte es also sein, dass der Patient mit seinen Leiden wieder einmal, wie so oft in der Medizin, gar nicht, obwohl behauptet, im Mittelpunkt steht? Wo er aber hingehört! Die Wahrheitsfindung überlasse ich Ihrer Urteilskraft.Â
Die Ihnen von Ihrer hochbetagt verstorbenen Großmutter mit auf den Weg gegebenen gesundheitlichen Ratschläge dürften häufig wertvoller sein als die meisten "klugen" Empfehlungen der Experten.Aber nun zurück zum Cholesterin: Ich fürchte, dass durch die Einnahme Cholesterin senkender Medikamente mehr Patienten Schaden genommen haben als durch das Cholesterin selbst; von den Patienten einmal ganz zu schweigen, die durch diese Pillen offenbar bereits in die ewigen Jagdgründe befördert worden sind; das Cholesteringefasel ist deshalb aber keineswegs verstummt.Â
Ausgenommen von meiner Cholesterinkritik sind natürlich die seltenen so genannten primären familiären Hypercholesterinämien, die völlig anders zu beurteilen sind. Dabei handelt es sich um vererbte Erkrankungen mit teilweise exzessiv hohen Cholesterinwerten und einem hohen bis sehr hohen Arterioskleroserisiko.Â
Ihre Frage lautet jetzt natürlich, was soll ich denn aber nun tun, um der Killerkrankheit Nummer Eins zu entgehen? Vorweg schon einmal folgende Entwarnung: Durchblutungsstörungen sind kein unabwendbares Schicksal, dem man nicht entrinnen könnte; es gibt viele nützliche Vermeidungsstrategien. Ergreifen Sie deshalb die Initiative und nehmen Sie Ihr vermeintliches Schicksal selbst in die Hand!Â
Natürlich haben Sie wenig Einfluss auf das von Ihren Vätern und vielleicht auch Müttern Ererbte. Sollte Ihnen also lange Gefäßgesundheit nicht gerade in die Wiege gelegt worden sein, müssen Sie diesen Nachteil gründlich ausbügeln durch eine ausgesprochen disziplinierte Lebensführung. Mehr denn je angesagt ist dann ein Lebensstil ohne Fehlernährung, körperliche Inaktivität, Stress und hohen Konsum an Nikotin und Alkohol.
Ihre ererbte Anlage zu Durchblutungsstörungen wird dann Schwierigkeiten haben, sich festzusetzen, zumindest werden sich Ihre Durchblutungsstörungen milder auswirken bzw. erst in späteren Jahren bemerkbar machen.
Diese an sich einfachen Maßnahmen, also ein disziplinierte Lebensstil, sind aber auch ein probates Mittel bei bereits eingetretenen Durchblutungsstörungen; sollten Sie vorher also diesbezüglich "gesündigt" haben, ist also schleunigst eine Lebensstiländerung angesagt mit gesundheitsfördernder Ernährung, wenig Alkohol, Nikotinverzicht und sportlicher Betätigung. Und seien Sie bitte davon überzeugt, diese einfachen Maßnahmen sind tausendfach wirksamer als jede medikamentöse oder operative Therapie und sie sind billig, denn Sie kosten ja nichts. Im Gegenteil, Sie sparen noch viel Geld, da Sie ja weniger essen, um normalgewichtig zu bleiben, weniger Alkohol konsumieren und Zigarettengeld nicht benötigen. Finanziell außen vor bleiben nur die "Experten", denn für sie gibt es hier nichts zu verdienen; und deshalb empfehlen sie diese Strategien natürlich auch nicht sonderlich vehement, obwohl sie selbstverständlich ebenfalls ganz genau wissen, dass diese einfachen Maßnahmen die eigentlich wirksamen sind.Â
Selbstverständlich darf die fachgerechte Behandlung eines Bluthochdrucks oder einer Zuckerkrankheit nicht vergessen werden und Sie können auch sonst noch einiges mehr für sich tun.Â
Denn ab einem gewissen Alter, so etwa ab dem 40. Lebensjahr, sind die an sich sehr effektiven, oben beschriebenen, einfachen Maßnahmen häufig nicht mehr ausreichend und sollten durch biologische und naturheilkundliche Behandlungskonzepte ergänzt werden.Â
Hervorragend geeignet zur Vorbeugung, aber auch zur Behandlung von bereits eingetretenen Durchblutungsstörungen, sind die so genannte Hämatogene Oxidationstherapie, die UVB (Ultraviolett-Eigenblutbehandlung ohne Sauerstoffaufschäumung) und die Oxyvenierungstherapie (intravenöse Sauerstofftherapie); denn diese Therapieverfahren, wie übrigens auch die schon mehrfach beschriebenen einfachen Maßnahmen, wirken nämlich kausal, also ursächlich, auf die Durchblutungsstörungen und können diese zum Stillstand bringen; zumindest verlangsamen sie aber das Fortschreiten der Durchblutungsstörung.
Die viel gepriesenen operativen Verfahren, so segensreich und notwendig sie im Einzelfall auch sein mögen (insbesondere bei Einengungen der Halsarterie und der Herzkranzgefäße), sind leider nur Reparaturmedizin und haben nicht den geringsten Einfluss auf das Krankheitsbild "Arteriosklerose" selbst; die Arteriosklerose und damit Durchblutungsstörung schreitet also trotzdem munter weiter voran bzw. stellt sich über kurz oder lang wieder von neuem ein!! Â
Nähere Einzelheiten mit genauer Beschreibung der Hämatogenen Oxidationstherapie, der UVB und der Oxyvenierungstherapie entnehmen Sie bitte meinen Weblogs unter:
www.blogigo.de/haematogene_oxidationstherapie
www.blogigo.de/ultraviolettbestrahlung_des_blutes Â
www.blogigo.de/oxyvenierungstherapie  Â
ZusammenfassungÂ
Aus naturheilkundlicher Sicht empfehle ich zur Vorbeugung (Prävention) und Behandlung (Therapie) der arteriellen Durchblutungsstörungen folgendes Vorgehen:Â
Disziplinierter Lebensstil mit gesundheitsfördernder Ernährung, maßvollem Umgang mit Alkohol, Nikotinverzicht und körperlicher und geistiger AktivitätÂ
Fachgerechte Behandlung einer eventuell vorliegenden Bluthochdruckkrankheit und einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)Â
Hämatogene Oxidationstherapie/UVB und/oder Oxyvenierungstherapie Â
Ergreifen Sie die Initiative und nehmen Sie der Killerkrankheit Nummer Eins mit den von mir beschriebenen Maßnahmen den Wind aus den Segeln!
Bedenken Sie bitte Folgendes: Allein mit den einfachen Maßnahmen wie normales Körpergewicht, gesunde Ernährung, Tabakabstinenz und körperliche Bewegung, reduzieren Sie Ihr Risiko, vorzeitig zu sterben, etwa um die Hälfte.
In meiner kleinen familiären Privatpraxis erwarten Sie keine Hochglanzprospekte, Ledersessel, "Schickimickis" oder anderes glitzerndes und schillerndes Beiwerk, dafür aber hochwirksame biologische Therapieverfahren und eine individuelle intensive Patientenzuwendung.
Als Privatarzt bin ich keinen medizinischen oder ärztlichen Interessenverbänden, keiner Kassenärztlichen Vereinigung und deren Funktionären und insbesondere auch nicht den Zwängen der Gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtet, sondern allein dem Wohle des Patienten.Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich auch finanziell unabhängig bin und Ihnen keine diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen aufdrängen muss.Â
Bei mir sind Sie jederzeit mündiger Partner und Ihre Entscheidungen werden selbstverständlich respektiert.
Zwecks weiterer allgemeiner Informationen, insbesondere zu den von mir empfohlenen biologischen Behandlungsmethoden, stehe ich Ihnen unverbindlich und kostenfrei zusätzlich per E-Mail zur Verfügung, die ich zumindest einmal pro Woche zu beantworten pflege.
Zögern Sie also nicht, mit mir bei zusätzlichen Fragen Kontakt aufzunehmen.Â
Ich bitte allerdings um Verständnis dafür, dass qualifizierte individuelle Beratungen in der Regel nur aufgrund eines intensiven Arzt-Patienten-Gespräches, einer eigenen Untersuchung und der Berücksichtigung bereits vorliegender Befundberichte möglich sind.
Beratungstermine, geeignet auch als Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung, und/oder Behandlungstermine in können Sie jederzeit mit mir telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.Â
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßt Sie aus Schwanewede (Niedersachsen) bei Bremen
Dr. Gerhard Hinrichsen Arzt-Praxis  für Biologische Medizin, Naturheilkunde und Naturheilverfahren
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