Gedanken - eine Zugfahrt

01.02.2012 um 18:31 Uhr

Entscheidungen

 

Ich hatte Entscheidungen für einen anderen Menschen zu treffen die Weichen in seinem Leben stellen. Heute bekamen wir ein erstes Ergebnis.

"Ich bin so glücklich und Dir sehr dankbar." hat der Betreffende zu mir gesagt. 

Und ich bin froh. Da habe ich wohl was richtig gemacht. 

 

17.10.2011 um 19:35 Uhr

Schluss mit Lustig!

ich arbeite im schichtdienst. das bedeutet, dass ich rund um die Uhr eingesetzt werden kannomentan kann mein arbeitgeber einen Dienst bis 48 stunden vor einsatzbeginn anweisen.

so war auch meine freizeitplanung im letzten Jahr nur kurzfristig möglich 

 

DAMIT IST JETZT SCHLUSS

 

morgen habe ich ein gesprächstermin mit meiner chefin

ich will eine dienstplanung mit einem monat vorlauf

und ich will 400,- euro im monat mehr verdienen, um mir mehr als das allernotwendigste leisten und an ein auto denken zu können

entweder, wir können eine änderung vereinbaren, die mir eine lohnerhöhung in meinem betrieb erlaubt, oder ich suche mir bei planbareren arbeitszeiten einen nebenjob

dann wird auch meine freie zeit sehr viel besser zu planen sein, was meinem privatleben wie familiären verpflichtungen zu gute kommen wird

tja und "so ganz nebenbei" hat meine leitung bei der terminvereinbarung eine andeutung gemacht die vermuten läßt, dass mich mein arbeitgeber nach studienabschluss weiter beschäftigen wollen - ggf. als sozialpädagogin

 

SCHAUN WIR MAL!

 

im großen und ganzen mache ich gerade nägel mit köpfen

ich grenze mich auf allen möglichen Ebenen ab und treibe meine pläne voran

als nächstes ist die bachelorarbeit dran

anschließend werde ich mir gedanken darüber machen und recherchen anstellen um heraus zu finden, wo ich mich nach studienende verwirklichen will

 

SO SIEHT ES AUS UND ICH HABE DABEI EIN VERDAMMT GUTES GEFÜHL

28.08.2011 um 01:13 Uhr

Was'n das?

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze


Dieses Schild zeigt den Weg zum nächsten sog. Laiendefribillator.
Ein solcher ist uns in einem Erste-Hilfe-Kurs vorgestellt worden.
Das Gerät trägt seinen Namen nach meinem Dafürhalten zu Recht. Es läßt sich auch von Nicht-Medizinern sehr gut bedienen. 

Sobald man den Deckel öffnet fängt es an, einem seine Bedienung Schritt für Schritt zu erklären. Zögert man oder macht etwas falsch, geht es in der Anleitung einen Schritt zurück. 

"Nach der Anlage der Klebeelektroden analysiert eine Software im AED den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob ein Kammerflimmern vorliegt und somit eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender mit Hilfe einer "Schock-Taste" ausgelöst werden", so steht es bei Wikipedia und unsere Kursleiterin hat uns versichert, dass dem auch so ist. 

Wir haben das Gerät ausprobiert. Es hat auf die Benutzung durch eine Teilnehmerin sehr gut reagiert.

Im Amiland hat sich die Überlebensrate durch ihren Einsatz sehr gesteigert.

15.08.2011 um 23:49 Uhr

merkwürdige Geschichte

 

Über die Anthroposophie habe ich nie nachgedacht. Mit dem, was ich von ihr am Rande mitbekommen habe, konnte ich nicht viel anfangen.

Nun tritt diese, für mich vollkommen überraschend, gleich in mehreren Zusammenhängen in mein Leben.

Was das wohl wird?

 

11.08.2011 um 02:12 Uhr

was für ein tag!

 

heute sind mir zum ersten mal zwei neue kollegen begegnet. schon am tag unseres kennenlernens haben wir über themen wie macht und kontrolle im verhältnis zu behinderten gesprochen.

die neue kollegin meinte, ihre schwere magersucht sei ihr weg zur kontrolle des eigenen körpers gewesen. ich empfinde es als zeichen grossen vertrauens, mir von diesem privaten thema so kurz nach unserem kennenlernen zu erzählen. dieses vertrauen ehrt mich.

sie hat uns vom den friedlichen, von guten fügungen getragenen letzten Stunden einer klientin erzählt in denen sie, von ihrer intuition geleitet, sehr ruhig und angemessen reagieren konnte.

er war offizier der türkischen armee. dass er sich jetzt in den dienst behinderter menschen stellt spricht für ihn. welch unterschiedliche erfahrungshintergründe meine arbeitskollegen doch mitbringen.

ich habe sehr besonnen tagebuch geschrieben, was mir die innere unruhe der letzten wochen genommen hat. auch bin ich mir jetzt ziemlich sicher, keine beziehung mit dem mann beginnen zu wollen, der mir seit einem halben jahr nicht aus dem kopf geht.

zu dienstbeginn heute abend bin ich zu einer gesprächsrunde gestossen, die sich ein mal im monat bei der klientin trifft. neben der gastgeberin, die nach zwei schlaganfällen nur noch mühsam laufen kann und noch ein paar andere, verstecktere einschränkungen hat, war eine rollifahrerin gekommen, die ebenfalls nur noch sehr langsam kurze Strecken zu Fuß zurücklegt, eine blinde und eine taubblinde frau. 

um sich mit einem taubblinden menschen unterhalten zu können gibt es das lormen. hierbei werden dem behinderten mit den fingerspitzen leichte druckpunkte auf bestimmte stellen der handinnenfläche gesetzt.  jede druckposition steht für einen buchstaben und so werden dem taubblinden die beiträge in die hand buchstabiert. 

die teilnehmerin der heutigen runde hatte einen dolmetscher mitgebracht, um am gespräch teilnehmen zu können.

es war in meinen augen eine bemerkenswerte runde. alle nahmen einander ernst, jeder lies den anderen ausreden und keiner versuchte sich in den vordergrund zu spielen. auch der dolmetscher ist ein angenehmer mensch, der sich in angemessener weise im hintergrund hielt.

tja, und so werde ich gleich, nach einem sehr intensiven tag, an dem ich 16 stunden unterwegs war, gesättigt von den vielen eindrücken schlafen gehen.

gute nacht!

 

 

 

06.08.2011 um 22:08 Uhr

von Latein und guten Freundschaften

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Im Chatroom wird gerade über die richtige grammatikalische Form einer lateinische Formulierung diskutiert.

Neben mir liegt mein Kater. Wir haben uns noch nie über derrerlei Dinge unterhalten.

Um gut befreundet zu sein braucht es keine Diskussionen über lateinische Grammatik.

05.08.2011 um 10:22 Uhr

So ist die Situation...

 
 
seit einer Weile bei mir. 
Schlecht ist sie nicht,
nur eben anders. 
 

28.03.2011 um 00:45 Uhr

von Katern und sehr klugen Leuten

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze

Letztens hatte ich eine großartige Unterhaltung mit einer sehr klugen Frau.

Diese sehr kluge Frau hatte einen ebenfalls sehr klugen Mann, der einem sehr wichtigen Beruf nachgegangen ist.

Natürlich war alles, was dieser Mann tat, sehr klug. Und natürlich hat ihm seine Überlegenheit das Recht eingeräumt, in ihrer Beziehung die Entscheidungen zu treffen.

Und so hat dieser Mann in seiner überlegenen Klugheit die Wichtigkeit erkannt, den Kater jeden Morgen mit unter die Dusche zu nehmen. Anfangs waren seine Beine nach der Morgenwäsche zerkratzt, was sich jedoch im Laufe der Zeit gelegt hat.

.............................................

 

Mein Kater hat sich heute mehrmals auf dem Balkon gewälzt, ist jetzt sehr staubig. 

Zu meiner Idee, es dem gerade beschriebenen Mann gleich zu tun, hält er sich bislang bedeckt.

- Ähnlich war auch meine Reaktionen auf die oben beschriebene Erzählung.

26.03.2011 um 23:54 Uhr

eine ernstzunehmende Alternative

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

In der letzten Zeit fällt mir die Gewalt unter den Menschen auf.

Vielleicht gehe ich doch Schafe züchten wenn das Studium zu Ende ist. 

 

31.01.2011 um 18:42 Uhr

Was haltet Ihr von ihnen?

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze

 
 
 
(Bitte das Bild anklicken.)