Gedanken - eine Zugfahrt

19.09.2006 um 00:13 Uhr

Bestandsaufnahme

zu wenig zu tun - mal wieder "einen Schlag reinhauen können"

zu viel Zeit zum Nachdenken - die Gedanken laufen im Kopf herum wie im Hamsterrad

Ich beobachte mich selber und stelle fest, daß mich die letzten vier Jahre wirklich verändert haben. In diesen hatte ich kaum Zeit zum Nachdenken, war ganz für die Arbeit da.

In welche Richtung soll ich gehen? - das Bedürfnis nach grundlegender Veränderung

Viele Eindrücke von den Menschen um mich herum, teilweise "eine Überdosis Mensch"

Seit einer Woche das Bedürfnis, einfach nur im Bett liegen zu bleiben "um zu Sterben". - Macht es Sinn, ihm nach zu geben, oder macht einen das nur noch kranker?

So sieht es aus - Fortsetzung folgt lach

12.09.2006 um 22:41 Uhr

Hilfestellungen zur Tibetischen Medizin

von: eineReisende   Kategorie: abgeschrieben

Liebe Leser, 

folgende Tips will ich Euch nicht vorenthalten: 

"Zur Hilfestellung und Unterstützung der Tibetischen Medizin  

Hier einige mentale Tipps für den täglichen Bedarf: In unserem Leben und unserer Lebenseinstellung REAL und WAHR zu werden/sein ist ein wichtiger Bestandteil des Heil und ganz - Sein. Hier ein paar leichte "Gegengifte"" die auf kraftvolle Weise geeignet sind unsere alten Probleme zu transformieren. Sie sind simpel anzuwenden - eigentlich auch bekannt" doch oft nicht wirklich umgesetzt und im Leben integriert.  

Altes Problem: Man ist Opfer

Gegengift: Übernimm volle Verantwortung für Alles. Akzeptiere, dass DU all deine Lebenserfahren aussuchst, die dir genau die Lektionen vermitteln, die du am meisten benötigst.  

Altes Problem: Mangel an Wohlstand

Gegengift: Sei dankbar für Alles um dich herum. Dankbarkeit wendet Mangel ab.  

Altes Problem: Zorn

Gegengift: Bemühe dich um eine große Menge Mitgefühl und Liebe. Mach dir klar, dass ein jeder nach seinem Vermögen sein Bestes tut, mit der Bewusstheit, die ihm im fraglichen Moment zur Verfügung steht. Geh eine Weile "in seinen Schuhen".  

Altes Problem: Schwierigkeiten und Kämpfe

Gegengift: Lerne, die Gaben und Lektionen in ihnen zu erkennen. Sie sind allezeit präsent.  

Altes Problem: Groll und Neid

Gegengift: Sei für jemand anderen dankbar, dass er etwas Positives erlebt. Wenn dies Anderen geschieht, öffnet sich zugleich die Tür, dass es auch dir geschieht.  

Altes Problem: Frustration oder Verzögerungen und Hindernisse

Gegengift: Vertraue der Perfektion des Zeitplans. Wir können unseren Weg in die Bedingung des rechten Zeitpunkts, des rechten Orts nicht erzwingen. Betrachtet, was das Wasser auch lehrt: wenn da eine Vertiefung im Wege ist braucht es eine Weile, bis das Loch ausgefüllt ist, bevor das Wasser seinen Weg fortsetzen kann. Oder wenn Wasser auf ein Hindernis trifft, wird es trotzdem weiter fließen, bis es einen Weg um die Blockade herum gefunden hat. Während ihr auf den großen Durchbruch wartet, macht zunächst einmal weiter mit euren kleinen Durchbrüchen.  

Altes Problem: Einsamkeit

Gegengift: Schaffe eine gute Beziehung zu euch selbst. Fangt damit an, eure Liebe zum Ausdruck zu bringen und respektiert jedermann und alles um euch. Es spielt keine Rolle, ob es "'Belebtes" oder "Unbelebtes" trifft. Alles hat Bewusstsein und Resonanz. Wie die Beatles sangen: "Die Liebe, die ihr entgegennehmt, entspricht der, die ihr gebt'.  

Altes Problem: Selbstbezogenheit

Gegengift: Helft Anderen. Mit Dienst am Anderen dient ihr euch selbst.  

Altes Problem: Zu sehr auf Andere außerhalb eurer selbst ausgerichtet

Gegengift: Dient euch selbst. Durch Dienst an uns dienen wir Anderen. 

Altes Problem: Geringe Selbsteinschätzung

Gegengift: Kommt in Gang (GO) zu verschiedenen Tageszeiten, indem ihr den Platz, an dem ihr lebt, in einen heiligen Tempel verwandelt, der euer Kernwesen ehrt. Errichtet einen Altar, nicht für Götter oder spirituelle Führer, sondern für eure Grundessenz. Umgebt euch mit Farben, Gegenständen, Musik, Blumen, die euch aufbauen."

Ich würde mich freuen, Eure Meinung über sie zu lesen.

 

Herzlichen Gruß

eineReisende

 

10.09.2006 um 22:11 Uhr

Perspektivwechsel

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

gemütliches Wohnzimmer, die darin wohnen sind innerlich aufgeräumt, man sieht es 

Die Sonne scheint durch das große Stubenfenster. Es ist ganz still.

Ich sitze mit dem Jungen, körperlich und geistig behindert, auf dem Sofa.

"Mal gucken, ob Du Lust hast zu stehen. Mal eine andere Haltung annehmen, den eigenen Körper tragen."

Er geht in die Knie und kommt vor mir, im Winkel des Ecksofas, zum Sitzen.

"Ok, Du hast scheinbar keine Lust. Es scheint Dir da unten auf dem Boden zu gefallen. Dann werde ich Dich dort mal sitzen lassen und nicht in eine "normale" Position hiefen." 

Wir sitzen eine Viertelstunde zusammen in der Stille. Er sitzt vor meinen Füßen mit dem Blick in den sonnigen Garten. Zwischendurch reibt er seine Hände aneinander - Sinneswahrnehmung?

Zwischendurch streichele ich ihm den Rücken, massiere die Schultern.

Sich ab und zu auf die Perspektive eines anderen ein zu lassen ist eine Bereicherung. 

Euch eine schöne Woche!

08.09.2006 um 22:26 Uhr

Das Leben ist "eine klasse Sache"...

findet Ihr nicht auch?

Schönes Herbstwetter - mit dem Fahrrad in der Sonne zwei Kilometer bergab gefahren - links und rechts Häuser mit Ausstrahlung, kleine Lädchen, ein Stück Allee - eine Bekannte getroffen, gute Wünsche über die Straße gerufen

nette Deko gekauft, die Wohnung wird immer schöner - es macht mir Spaß 

spontan eine Freundin besucht und mit einer Tafel guter Lieblingsschokolade überrascht - Freude

mit einer anderen Freundin pläne geschmiedet, Problem in die Hand genommen und hinter uns gebracht 

Spontanbesuche heute bei mir, spannende Gespräche

nettes Wochenende vor mir

War wirklich ein super Tag heute und ich sitze jetzt richtig gut gelaunt an meinem PC.

Das Leben ist "eine klasse Sache", findet Ihr nicht auch? Â