Gedanken - eine Zugfahrt

29.07.2008 um 13:04 Uhr

Selbstdisziplin

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Manchmal beobachte ich alte Leute.

Sie haben jeden Tag frei, müssen sich ihren Ablauf selber strukturieren. Manche haben nicht viel Geld. Auch die Sozialkontakte sind bei einigen wenig ausgeprägt. Gebrechen machen ihnen zu schaffen.

Dann sehe ich, wie adrett sie aus dem Haus gehen. Es ist für sie garkeine Frage, schon am Vormittag einkaufen zu gehen. Sie legen Waren auf das Laufband an denen ich erkenne, daß sie sich gut versorgen.

Sie sind in einer anderen Zeit aufgewachsen. Die Erziehung war eine andere. Die Umstände, geprägt durch den Krieg und die Nachkriegsjahre, waren andere.

Manchmal frage ich mich, ob ich es auch schaffen werde, im Alter diese Selbstdisziplin auf zu bringen.

29.07.2008 um 12:53 Uhr

Liebe über viele Jahre

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Im Laufe der Zeit habe ich "eine Hand voll" besondere Paare kennengelernt.                                                                                                                      Sie waren schon viele Jahre getraut. Man sah ihnen an, sie waren immer noch ineinander verliebt.

Ich habe großen Respekt vor diesen Ehepartnern. Es ist in meinen Augen eine Kunst, eine Beziehung über einen langen Zeitraum gut zu führen.

29.07.2008 um 03:02 Uhr

eineReisende, die Erimitin

 

- so lebe ich seit einer Woche,

UND ICH GENIESSE ES IN VOLLEN ZÜGEN.

 

Ich liebe den Kontakt zu anderen Menschen.

Ab und an jedoch brauche ich Phasen wie die jetzige.

29.07.2008 um 02:56 Uhr

Es hat niemand behauptet, das Leben sei gerecht.

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Oder doch? 

 

29.07.2008 um 02:45 Uhr

Ein Mensch ohne Moral...

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

 

hat sich einer jungen Frau gewaltsam bemächtigt.

Er hat sich ein kurzweiliges Vergnügen verschafft, seine Lust an ihr abreagiert.

Sie ist seitdem mit einem Trauma gestraft.

Ihre kranke Lunge, durch die sie künstlich beatmet werden muß, wäre Bürde genug gewesen.

 

 

28.07.2008 um 23:48 Uhr

ein Beitrag für Sternenschein

von: eineReisende   Kategorie: meineTiere

- natürlich dürfen sich ihn auch alle anderen angucken. *g

 

mein Tiger

Er war stolz und souverän. Ganz genau wußte er, wie weit man bei ihm gehen durfte.

- Und ein großer, getigerter Kater war er, genau wie Dein Puschel, Sternenschein.



Dies ist mein Lieblingsfoto von ihm - auch wenn von einer stolzen Haltung hier nicht die Rede sein kann. *g

27.07.2008 um 02:31 Uhr

Darf ich vorstellen?

von: eineReisende   Kategorie: meineTiere

Ein treuer Freund, der mir lange geduldig Gesellschaft leistet.

Seine Gesellschaft ist sehr angenehm, weil nie aufdringlich.

Er ist aufmerksam und rücksichtsvoll. So hat er mich z.B. noch nie geweckt.

Sein Vertrauen in mich ist sehr groß, ich kann mir viel bei ihm erlauben.

Er kann sehr zärtlich sein, hat mir noch nie weh getan, auch wenn er in der Lage dazu wäre.

Manchmal gucken wir uns ganz lange in die Augen, blinzeln dabei ab und zu. Es ist, als träfen sich dann unsere Seelen.

 

mein Johny-Kater

 

Zu unserer Gemeinschaft gehört auch eine gemeinsame Freundin.

Sie ist eine sensible Dame.

Meistens ist sie zurückhaltend.

In ihrer Freude jedoch überschwenglich - z.B., wenn sie sich freu, daß ich wieder da bin.

Sie hält den Blickkontakt manchmal ganz lange und blinzelt dabei.

Auch sie hat dieses Geschick, unaufdringlich Gesellschaft leisten zu können.

Wenn sie neben mir auf dem Bett liegt ist das das schönste auf der Welt. Sie schnurrt dann ganz laut.

Habe ich schon erwähnt, daß sie eine ausgesprochene Fischliebhaberin ist?

 

mein Sennie-Mädchen

Und da sag noch einer, es sind NUR Tiere!

 

27.07.2008 um 01:22 Uhr

mein Rat zur späten Stunde

Es ist NICHT zu empfehlen, sich mit fast "blankem Hintern" auf die Massagenoppen eines Gummi-Sitzkissens zu setzen.

DAS TUT WEH, wenn man aufgestanden ist.

Laßt Euch das gesagt sein. :-)

27.07.2008 um 00:32 Uhr

Was sagt Ihr dazu?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Was sagt Ihr zu diesen Ausführungen?

http://www.blogigo.de/Geistheiler

 

Ich weiß, es gibt Menschen die sich in die Irre führen lassen. Deshalb bin ich bei solchen Berichten tendenziell skeptisch.

Auf der anderen Seite möchte ich nicht vorverurteilen.

26.07.2008 um 02:32 Uhr

Damit hatte ich nicht gerechnet.

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Ergebnis der Umfrage:

Als einzige Gesellschaft für längere Zeit würde ich...

einen Menschen wählen. 50 %  
ein Tier wählen. 50 %  
Stimmen insgesamt 30

Sie ließ sich seiner Zeit nicht einstellen und so habe ich dieser Umfrage sehr lange keine Beachtung mehr geschenkt. Nun bin ich überrascht über das Ergebnis.

Ich für meinen Teil tendiere zu einem Tier als Gesellschaft. Daß ich damit so wenig alleine stehe hätte ich nicht gedacht.

25.07.2008 um 23:55 Uhr

Wohin gehen wir?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

7.50 Uhr, vor mir fährt mein Bus ein.

Die Tür geht auf und ein Pulk "arbeitender Bevölkerung" ströhmt heraus. Müde Gestalten, zum Teil mit gestresstem Gesichtsausdruck. Sie eilen wie im Sog an ihre Schreibtische. Jeder gibt sein bestes, um das Mehr an Arbeit zu bewältigen.

Hinter mir steht das Arbeitsamt. Auf seinen Treppen warten "Erwerbslose" auf Einlaß.

Sie könnten den Strebsamen einen Teil ihrer Aufgaben abnehmen, was sie auch gerne tun würden.

Ich finde die derzeitige Situation absurd. Die Entwicklung in den Betrieben, wie auch in manch' anderen Bereichen unseres Lebens, ist nicht gut.

20.07.2008 um 21:26 Uhr

- mir fällt nichts ein -

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Bitte nenn' mir jemand plausible Gründe, sein Tier ins Tierheim zu bringen.

Mir fallen keine ein.

 

20.07.2008 um 21:20 Uhr

von der "merkwürdigen Sache Kommunikation"

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

Unsere Klienten sind nicht geistig behindert, entwicklungsverzögert in unterschiedlichen Ausprägungen würde ich schon sagen. Eine unserer Frauen ist oft so launisch wie ein Kind.

 

Dienstbeginn 22.15 Uhr

J. ist mit ihrer Assistenz im Bad. Ich klopfe an, gucke um die Ecke um mich an zu melden. Sie sitzt mit absolut abweisenden Gesichtsausdruck vor mir, schmeißt mir in schroffem Ton eine Bemerkung entgegen.

Bei mir fährt sich unbewußt eine Mauer hoch, J. kommt mit ihrer Bemerkung nicht an mich heran. In bald flötendem Ton gehe ich auf sie ein. Nach 1 1/2 Jahren weiß ich, mit welchen Worten ich sie aus ihrem "Genervtheitsloch" holen kann. Was ich in diesem Moment sage ist relativ egal, es muß nicht besonders geistreich sein. Die Betonung ist genauso wichtig.

Einen Moment später ist ihre Laune gekippt. Ich bringe unsere Absprache zu Ende und verabschiede mich zum nächsten Klienten.

Es ist schon merkwürdig, welche Mechanismen man im Umgang mit anderen Menschen entwickelt.

20.07.2008 um 21:05 Uhr

Opatag

Heute habe ich einen kleinen Jungen getroffen. Kaum zwei Jahre alt war er und konnte schon laufen. Er maschierte "ganz für sich alleine" durch die Passage, ließ sich von niemandem stören.

Auf ihm lag der Blick eines Mannes. Wir strahlten uns an und er meinte: "Heute ist Opatag. Ich genieße jeden Moment."

Mein Herz wird ganz warm, wenn ich an seine Bemerkung denke. Wie schön ist es, wenn Erwachsene Kindern mit solcher Einstellung begegnen.

20.07.2008 um 20:58 Uhr

und dann ist alles anders

Punkt 1: Die Antwort auf die Bewerbung für ein berufs- begleitendes Studium abwarten. (Das wäre MEINE Schule - drückt mir bloß die Daumen!)

Punkt 2: Die Anstellung bei einem neuen Träger in der Behindertenassistenz "dingfest" machen. Wir stehen kurz vor Vertragsabschluß. Ich denke, "die Geschichte ist in Sack und Tüten".

Punkt 3: Die näheren Modalitäten zu einer dreiwöchigen Ferienfreizeit (Natürlich auch im Behindertenbereich, wie sollte es im Moment anders sein.) im August klären. Mit ihr würde ich mein Konto glätten, bevor die Lernerei losgeht.

Punkt 4: Mir mit einer Freundin ein Reihenhaus mit Garten zur Miete suchen. Ich freue mich schon total auf ihre Gesellschaft, Gartenarbeit und einen Hobbykeller.

Sollte alles nach Plan verlaufen ist Ende des Jahres nichts mehr wie bisher.

Schaun wir mal!

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang der Sieben-Jahres-Rhythmus, von dem auch NoZi letztens geschrieben hat. Vor sieben Jahren bin ich von einer Klein- in diese Großstadt gezogen. Widerum sechs Jahre zuvor habe ich mein Elternhaus verlassen.