Gedanken - eine Zugfahrt

31.08.2008 um 22:19 Uhr

das schickte mir der Himmel

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Der Wiedereinstieg in meinen Alltag nach der Freizeit war "nicht doll". So kam es, daß ich am Freitag angeschlagen auf der Arbeit eintraf.

Die Abwesenheit einer "unserer" Männer war geplant gewesen.

Überraschend waren dann gleich drei "Klienten" bei ihren Eltern

und ICH KONNTE DIE NÄCHTE DURCHSCHLAFEN.

 

Der liebe Gott hat mir unerwartet Erleichterung geschickt, als meine Batterien leer waren. Solche Situationen hatte schon häufiger.

25.08.2008 um 02:34 Uhr

Ich beiß gleich in den Tisch!

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze

 

Die Funktion zum Einfügen von Bildern geht schon wieder nicht.

 

20.08.2008 um 13:02 Uhr

Ist das so schwer?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Wenn ich Dialoge in anderen Blogs lese frage ich mich manchmal

ob es so schwer ist, freundlich zu bleiben,

auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. 

20.08.2008 um 11:51 Uhr

handmade

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Durch ein Gespräch mit NoZi bin ich auf folgende Gedanken gekommen, die ich Euch gerne vorstellen möchte.:

 

Vom Grübeln über ein Thema war die Rede.

Auch haben wir uns darüber unterhalten, wie ein bestimmtes Problem wohl aus der Welt geschafft worden ist. Dabei ging es um den Anteil an Fremdeinfluß und eigenem Zutun.

Ich habe mich daraufhin gefragt, WIE OFT ich mir über Themen den Kopf zerbrochen habe, bei denen sich im Nachhinein herausgestellt hat, daß die Grübelei gar nicht nötig war.

Und dann gibt es ein paar Dinge in meinem Leben die mich stören. Bei diesen werde ich mal "abklopfen", in wieweit ich sie durch eigenes Handeln aus der Welt schaffen kann. Manchmal macht man sich den eigenen Einfluß nicht bewußt, so habe ich den Eindruck.


Zu viel Grübelei und die Auseinandersetzung mit Themen, die man aus der Welt schaffen könnte, ist meiner Meinung nach Energieverschwendung.

15.08.2008 um 15:30 Uhr

Zum Stichwort "Vögel und Laterne"...

von: eineReisende   Kategorie: Bilder

dieses Beitrags von Seren_a, ist mir folgendes Bild in den Sinn gekommen.



Ich habe es letztes Jahr im Spätherbst aufgenommen. Es wurde gerade dunkel.


P.S. Entschuldigt bitte, daß ich Eure Kommentare gelöscht habe. Die erste Version dieses Eintrags ist meinen Versuchen "zum Opfer gefallen", das Bild ein zu stellen.

14.08.2008 um 15:00 Uhr

Mutig sein - wie geht das?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Jeder von uns hat schon Situationen erlebt, in denen das Verhalten der Mitmenschen uns verunsichert oder Angst gemacht hat.

Courage zu zeigen, wenn einen die Angst übermannt, wäre zu viel verlangt.

Fühlt man sich unwohl, kann aber noch klar denken, sieht "die Sache" in meinen Augen anders aus. Dann ist es die Entscheidung jedes einzelnen zu reagieren - oder nicht.

Mit jedem Mal, das man sich für eine Reaktion entscheidet, übt man sich im Mutigsein.

 

14.08.2008 um 14:32 Uhr

ein Aufruf an uns alle,...

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

verbundenen mit einem Erlebnis aus "meiner Ferienfreizeit":

Am Montag hatten wir eine sehr unschöne Situation in einer Schwimmhalle. Zwei stark betrunkene, machohaft auftretende Männer von Mitte Vierzig haben eines unserer hübschen, jungen Frauen sexuell belästigt.

Letztendlich haben wir den Bademeister gerufen, der ihnen Hausverbot erteilt hat, und es ist zu einer Anzeige bei der Polizei gekommen.

 

Gestern Nachmittag haben wir dieses Erlebnis aufgegriffen um, zusammen mit den Mädchen, zu überlegen wie man sich wehren kann, wenn jemand die eigenen Grenzen überschreitet. Dazu sollten sie in Kleingruppen jeweils eine selbst erfahrene Situation nachspielen.

Eine unserer Teilnehmerinnen hat uns folgende Szene erzählt. Ich möchte sie Euch, so gut ich sie in Erinnerung habe, wiedergeben:

"Ich hatte mir noch ein Brötchen geholt und kam mit meinem Rolli relativ spät an der Bushaltestelle an. Der Busfahrer war genervt und mürrisch im Ton."

Busfahrer: "Warum kommen sie so spät?"

Teilnehmerin: "Warum sind sie so schlecht gelaunt? Sie hätten nicht auf mich zu warten brauchen, wenn es ihre Zeit nicht erlaubt."

- Der Busfahrer antwortet nicht, hilft der Teilnehmerin beim Einsteigen. Zum Aussteigen mit Rollstuhl braucht sie wieder seine Hilfe.

Busfahrer: "Jetzt muß ich ihnen auch noch beim Aussteigen helfen. Eigentlich will ich das garnicht."

- Teilnehmerin kontert. Daraufhin sagt der Busfahrer: "Sie brauchen gar nicht mehr zu antworten. Ich denke, es ist alles gesagt."

 

- An diesem Nachmittag hat es lange gedauert, bis die junge Frau auf andere Gedanken kam. Durch unser Gespräch wurde sie an zahlreiche andere Situationen erinnert, in denen sie von dummen Menschen schlecht behandelt worden ist.

 

Behinderte sind von Nichtbehinderten abhängig. Dadurch entwickelt sie ein anderes Selbstbewußtsein als Menschen ohne Handicap, so ist meine Beobachtung. Zudem sind sie seelisch belasteter, weil sie tagtäglich mit den Behinderungen ihres Körpers, und den daraus entstehenden Widrigkeiten im Alltag, umgehen müssen.

Sehr oft drücken "wir Otto-Normal-Verbraucher" uns vor Verhalten, daß man als "couragiert" bezeichnen könnte. Kann ich es da von mental schwächeren Menschen verlangen? Und das viel häufiger als von Nichtbehinderten, weil sich Reaktionen dummer Menschen bei ihnen häufen?

 

Wie sich die anderen Fahrgäste in der beschriebenen Situation verhalten haben, habe ich unsere Teilnehmerin gefragt. Die Antwort kann sich jeder von Euch denken, nehme ich mal an.

Ich denke wir alle sollten uns in die Pflicht nehmen, die Augen offen zu halten und zu reagieren.

Jeder für sich.

10.08.2008 um 17:43 Uhr

"Man sieht nur mit dem Herzen gut....

von: eineReisende   Kategorie: abgeschrieben

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Diesen Schluß (von Antoine de Saint-Exupery) kann man auch aus meinem letzten Beitrag ziehen, so glaube ich.

10.08.2008 um 16:42 Uhr

Theorie und Praxis

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

In Vorbereitung auf die erwähnte Freizeit habe ich Beschreibungen der jungen Frauen bekommen.

Da stand etwas von "fast blind",

von Sauerstoffversorgung rund um die Uhr,

von Rollstuhlnutzung auf längeren Strecken,

von geistiger Behinderung und psychischer Beeinträchtigung.

 

Von der Unerschrockenheit und dem Willen, ihre Umgebung auch mit schwacher Sehkraft zu erkunden und an allem teil zu haben, stand nichts geschrieben.

Auch der ausgeprägte Charakter und der wunderbare Humor, die den Sauerstoffschlauch (fast) vergessen lassen, blieben unerwähnt.

Ebenso haben sie "vergessen", die Selbstreflektiertheit und Musikalität zu beschreiben die da sind, ob nun stehend oder (im Rolli) sitzend.

Wenn ich mir dann noch die Aussage "Aber klar mache ich das. Ich helfe doch gerne." (Auch wenn diese Hilfe alle Konzentration des "schwachen" Geistes beansprucht.) in Erinnerung rufe, weiß ich ein Mal mehr wie wenig Sinn es macht, Menschen nach "irgendwelchen" Papieren zu beurteilen.

 

10.08.2008 um 15:12 Uhr

Man nehme...

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

acht behinderte junge Frauen

und ebenso viele Betreuerinnen.

Dazu miete man sich ein Haus "in einer ziemlich grünen Gegend",

gebe der Truppe zwei Kleinbusse

und ein bestimmtes Budget

und fertig ist die Ferienfreizeit.

 

Meine Teilnahme ist eine wirklich interessante neue Erfahrung. An meinen Arbeitstagen lebe ich mit elf anderen Menschen zusammen, die ich vorher noch nie gesehen habe. Einige von ihnen haben Eigenheiten, mit denen wir langsam vertraut werden.

Wir reden und lachen miteinander und trösten, wenn es an der Zeit ist. Wir essen gemeinsam und machen schöne Ausflüge. Wir schlafen zusammen in einem Haus und auch die Körperpflege der Teilnehmerinnen behalten wir Kolleginnen im Auge.

Es ist eine sehr intensive Zeit.

03.08.2008 um 08:25 Uhr

zu wenig

 

Mit Wodka "im Kopf" sind drei Stunden Schlaf zu wenig - ohne eigentlich auch. *g

 

03.08.2008 um 03:09 Uhr

"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst..."

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

"Er hat unsere Achtung verdient weil er ein Mensch ist."

habe ich heute über einen gemeinsamen Bekannten gesagt. Es geht ihm nicht gut und er stößt seine Mitmenschen zur Zeit grob vor den Kopf.

Ich danke Gott, daß ich diese Grundachtung aufbringen kann.

 

03.08.2008 um 03:01 Uhr

"Toleranz...

von: eineReisende   Kategorie: abgeschrieben

 

ist immer und überall eine Frage der inneren Selbstbefreiung."

Johann Gottfried Hader

 

Ich wünsche mir, immer einen offenen Blick für andere Menschen zu haben

und mir so die Demut zu erhalten, meine eigene Lebensweise nicht über die anderer Menschen zu stellen.

01.08.2008 um 22:55 Uhr

Ihr macht mir Freude!

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze

 

In den letzten Wochen lese und schreibe ich mit Freude in Euren Blogs.

Das wollte ich Euch mal sagen.

 

01.08.2008 um 22:12 Uhr

und dann ist alles anders - eine Fortsetzung

Ohne mich selber loben zu wollen: *g

(Über Eigenlob hatten wir vor ein paar Tagen bei Sternenstein gesprochen.)

Ich bin gut! Fröhlich

In den letzten Tagen habe ich viele Erledigungen mit System und ohne Hektik abgetragen.

zu Punkt 3 (der Ferienfreizeit): Es kann losgehen! Ich bin vorbereitet.

zu Punkt 2 (einem potentiellen neuen Arbeitgeber in der Behindertenassistenz): Ich hatte gestern ein Vorstellungs- gespräch.

Mein Resümee: Sie würden mich einstellen - ich will aber nicht mehr eingestellt werden. Fröhlich Durch eine Anstellung würde ich mich nicht nennenswert verbessern. Der Arbeitsmarkt im Behindertenbereich ist offen. Ende August werde ich meine Fühler wieder in aller Ruhe ausstrecken. Dann bin ich aus der Freizeit zurück.

Blöde finde ich, daß zu Punkt 1 (den Studienplänen), Punkt 2 sowie Punkt 4 (der WG-Gründung in einem Reihenhaus) wieder alles offen ist.

Kommt Zeit, kommt Rat.

Euch ein schönes Wochenende!

01.08.2008 um 21:19 Uhr

meine Weltkugel "ist weg"

von: eineReisende   Kategorie: Nebenschauplätze

aus den FAQ: 

"Wie kann ich Links einbinden?

Wenn Du Links in Deinen Text einbinden möchtest, verwende das Link-Symbol oberhalb des Texteditors (das ist die Weltkugel mit dem ganz kleinen Link-Schriftzug). Du wirst dann aufgefordert, die Internetadresse (URL) des Links einzugeben. An der entsprechenden Stelle im Editor, an der Du gerade mit dem Schreiben warst, wird der Link dann eingefügt."

 

Könnt Ihr mir sagen, "wo meine Weltkugel geblieben ist"? *g Ich kann sie nicht finden.