Gedanken - eine Zugfahrt

13.12.2008 um 03:06 Uhr

Alle Menschen sind gleich.

Im Laufe der Zeit hatte ich Kontakt zu türkischen, russischen, deutschen und afghanischen, sehenden und blinden, alten und jungen, gebildeten und "bildungsferneren", gehenden und rollstuhlfahrenden, reichen, armen, gesunden und seelenkranken Menschen.

Habe ich mich auf sie eingelassen, konnte ich eines immer wieder festgestellen.:

Sie kamen mir vertraut vor.

Sie sind alle nur Menschen. 

 

12.12.2008 um 23:43 Uhr

das Wirrwarr "aus dem Kopf geschrieben"

meine letzten beiden wochen waren turbulent:

aufnahme einer kollegin (s.u.)

eine drogengeschichte auf der arbeit - habe mich mal wieder "aus dem fenster gehängt" ungeachtet möglicher konsequenzen. - im laufe meines lebens gab es mehrere menschen, die mich beugen wollten. sie haben mich stärker gemacht, wie ich dieser tage wieder beobachten konnte.

heute die ganze bude aufgeräumt um ORDNUNG zu schaffen in jeglicher hinsicht

viele gedanken über den sinn des lebens - für dieses wochenende soll es gut sein mit ihnen 

ich genieße es drei freie tage zu haben

zu viel wein am heutigen abend

was macht man mit nicht nachlassenden gedanken an einen menschen, der eigentlich in die vergangenheit gehören?

ich bin dankbar für die gute, tragfähige freundschaft zu diesem mann.

erkenntnis des abends: die schwächen behinderter sind offensichtlich. es ist ein teil der behindertenarbeit, sie zu akzeptieren und mit ihnen um zu gehen. das gibt mir unbewußt die erlaubnis, auch mit meinen schwächen offener umzugehen. - ich glaube, das ist eine bislang unbewußte motivation für mich, behinderte zu betreuen.

cat stevens tut gut

ich bin versucht, weihnachten dieses jahr für mich ausfallen zu lassen.

in letzter zeit hatte ich mehrere interessante begegnungen mit menschen, die ihr leben nach ihrem gefühl gestalten. warum treffe ich sie gerade jetzt?

ich genieße diese lebensphase. in vielen bereichen hat sich eine gute ordnung und stabilität eingestellt.

 

 

07.12.2008 um 23:08 Uhr

Endlich wieder sturmfreie Bude...

und "mein Soll" an guten Taten habe ich für dieses Jahr auch erfüllt.

- Ich habe die letzten anderthalb Wochen eine Arbeitskollegin beherbergt.

 

Fazit: 

Auf den Gedanken, mir bei der Hausarbeit zu helfen, ist sie nicht gekommen.

25,- Euro Einkaufsbeteiligung nach einer Woche Aufenthalt waren zu viel.

Meine Initiative bei der Wohnungssuche überstieg die ihrige.

Das Wort "danke" gehört scheinbar nicht zu ihrem Wortschatz.

LECK MICH AM ARSCH!!!

 

Zudem habe ich IN MEINEM EIGENEN LEBEN zur Zeit so viele Baustellen (nicht zu verwechseln mit Problemen), daß ich mir vorkomme wie "mit dem Klammerbeutel gepudert".

Ein Thema werde ich noch erledigen und dann ist "Schicht im Schacht" für dieses Jahr. Vielleicht komme ich ja noch vor dem 24. in Weihnachtsstimmung. *g