"Nichtbehinderte haben immer Recht"*...
(...und Behinderte haben ihre Schnauze zu halten.)
Dies gilt bei zu heiß getrockneten Strumpfhosen, die dadurch einlaufen,
bei machtlüsternden jungen Assistenten die einen mit so viel Schwung ins Bett legen, daß man mit dem Kopf an den Nachttisch schlägt und auch
in der Behindertenwerkstatt in der das Recht, eine Beschwerde zu äußern, alleine bei den Betreuern liegt.
Morgen habe ich ein Gespräch mit meiner Chefin. Scheinbar haben auch sie mittlerweile kapiert, daß ich "in diesen Laden" nicht hineinpasse. Ich denke, Ende des Monats gehört unser "wunderbares" Arbeitsverhältnis der Vergangenheit an.
Mein "Problem" wird in immer stärkerem Maße, mich in meinen Einstellungen nicht verbiegen zu lassen und diese immer klarer zu äußern. Und soll ich Euch mal was sagen? Es liegt nicht in meiner Absicht, daran etwas zu ändern. *g
_______________________________________________________________
*Zitat eines Klienten aus meiner letzten Einrichtung

Du hast "den Kasus Knacktus" an der Sache ganz richtig erkannt. *g
Ich bin keine gute Strategin - um es genauer zu sein: Ich bin gar keine Strategin (*g), kann meine Stimmung schlecht überspielen. (Will ich das überhaupt?)
Zudem habe ich eine starke Persönlichkeit, wie eine ehemalige Kollegin seiner Zeit feststellte.
Und so kommt es, daß man mir mein Unwohlsein seit jeher angemerkt hat. Ich habe nie einen Arbeitsauftrag verweigert. Trotzdem hat man mir einen inneren Widerstand schnell angemerkt. Mittlerweile gebe ich es auf zu verschweigen, was man mir eh ansieht. Bis zu dieser Erkenntnis war es ein (nicht immer leichter) Prozess.
Hinzu kommt, daß ich mit jedem Arbeitsplatz, den ich kennen lerne, ein mal mehr kapiere wie viele unterschiedliche Arbeitsweisen es gibt, alle nur mit Wasser kochen. Kein Vorgehen läßt sich als das Evangelium bezeichnen. Jedes kann im einen oder anderen Punkt kritisiert werden.
Was sicherlich auch eine Rolle spielt ist die Tatsache, daß ich schon mehr als ein Mal aus rein rechnerischen Gründen den Arbeitsplatz abgeben durfte. Das Maß, in dem Arbeitgeber an ihren Leuten hängen ist begrenzt, so meine Erfahrung. So habe ich (z.T. schmerzlich) gelernt, dieses Vorgehen nicht persönlich zu nehmen und auch, von mir aus berechnender mit dieser Situation um zu gehen.
Zum Glück ist mir der Umgang mit den Klienten nach wie vor das Wichtigste an meiner Arbeit. (Wenn sich das ändert gehe ich Schafe hüten. *g) In diesem Bereich will ich keine großen Abstriche machen, und so werde ich das auch morgen nicht tun.
Der Ehrlichkeit halber will ich nicht unerwähnt lassen, daß es in der Behindertenhilfe relativ leicht ist einen Job zu finden. Das relativiert meine Risikofreudigkeit etwas.
Herzlichen Gruß
eineReisende
P.S. Habe ich Dich jetzt "zugetextet"?
Für das morgige Gespräch alles Gute.
eine Gute Nacht dir wünsche
In welchem Berufsfeld arbeitest Du?
p.s. du hast eine Nachricht (hoffentlich *lach*)
LG Bibebo
ein neuer Nick auf meiner Seite. Herzlich willkommen!
Ich arbeite (noch*g) in einer Wohngruppe für geistig und körperlich behinderte Erwachsene.
Viele Grüße
eineReisende
Gut Nacht!
LG Sibebo
nachdem ich Deinen letzten Kommentar bei mir gelesen hatte bin ich auf Deine Seite gegangen. Will ja schließlich wissen, "mit wem ich es hier zu tun habe". :-)) ;o)
Was ist das Noonan-Syndrom?
Herzlichen Gruß
eineReisende
Wenn Du auf meine Seite gehst und im Achiv auf den 14.okt klickst kannst Du alles über meine Behinderung nachlesen.
LG Sibebo
LG Sibebo
Gut Nacht
LG Sibebo