Gedanken - eine Zugfahrt

27.07.2009 um 02:09 Uhr

nicht vergessen!

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Manchmal, wenn ich Eltern mit ihren Kindern beobachte, denke ich: "Sind das nicht Kleinigkeiten? Warum zeigst du deinem Kind so wenig, daß Du es liebst?"

Laßt uns über den Alltag das Wichtige im Leben nicht vergessen. 

27.07.2009 um 00:32 Uhr

Am "gefährlichsten"...

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

sind Menschen, die mit sich und ihrem Leben nicht im Reinen sind.

12.03.2009 um 21:49 Uhr

ein Stöckchen

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Das folgende Stöckchen habe ich von Danny mitgenommen. Die Fragen finde ich ungewöhnlich. Das mag ich. ;o)

 

1. Würden Sie sich selbst heiraten?

Nein, das würde ich nicht. Ich "pflege" *g meine Macken, kann eigenbrödlerisch und stur sein.

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?

In meinen Augen ganz klar Unehrlichkeit. Sie zerstört das Vertrauen zwischen Menschen. Ich bin eine große Freundin von Ehrlichkeiten. Voraussetzung für diese ist in meinen Augen die Achtung vor dem anderen. Mit Ehrlichkeiten zeigt man dem anderen, daß er einem wichtig ist. Man sollte versuchen, ihm dieses im Gespräch spüren zu lassen.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?

Es hat mal jemand zu mir gesagt, ich habe ein großes Herz. 

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?

Meine Augen ganz weit aufreißen, weil ich alles interessant finde.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?

In meiner Heimat bleiben. Ich finde fremde Kulturen sehr spannend.

Jeder Mensch braucht Wurzeln und ich weiß nicht, ob ich ohne sie leben könnte.

6. Was denken Sie: haben Sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?

Es werden noch unheimlich viele schönste Tage kommen.

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.

Eigentlich bin ich zu egoistisch für die zweite Möglichkeit doch frage ich mich,  ob ich nach der Entscheidung für die Millionen mit meinem schlechten Gewissen weiterleben könnte. So  entscheide mich für die größere Summe. - Meine Antwort ist "trockene Theorie". Ich hoffe, ich komme NIE in diese Situation. *g

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?

Jeder, weil mein Leben im Moment absolut entspannt ist.

9. Was finden Sie an sich banal?

eigentlich nichts

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?

nach Abenteuer, Geborgenheit, Anspannung und Unehrlichkeiten

11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?

"Schlafe, mein Prinzlein, schlaf ein!"

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?

für einen Hund, zehn Hühner, drei Ziegen........

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?

ja

14. Haben Sie in ihrem Leben genug Liebe bekommen?

ja

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?

Als junges Mädchen mit wenig innerer Balance.

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?

nein

17. Ist Erfolg eine Illusion?

nein

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?

Ja: meine Aufmerksamkeit, meine Gedanken, meine Freude, die Marmelade, meinen Honig und den Schwarzen Tee *g (Eine Freundin war mit ihrem Säugling zum Frühstück gekommen.)

19. Was wünschen Sie sich für ihr Leben?

wenig Krankheiten

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?

reizvoller

 

 

12.01.2009 um 22:16 Uhr

Wie herum gehört der Schuh?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Viele sagen, sie würden sich auf Grund von Merkmalen des Aussehens in jemanden verlieben.

Wird nicht auch "anders herum ein Schuh daraus"? Wir lernen jemanden kennen und lieben mit allem was ihn ausmacht, wozu auch sein Äußeres gehört?

11.01.2009 um 21:24 Uhr

ich ahne es

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Ich glaube ich bin auf dieser Welt um zu lernen.

 

07.01.2009 um 01:21 Uhr

Wohngefühl

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Letztens war ich das erste Mal in der Wohnung einer Bekanntin.

Es war sauber und aufgeräumt.

Nur einen Stil (welchen auch immer) konnte ich nicht erkennen. Die Einrichtung war der Bewohnerin scheinbar egal.

So etwas hatte ich noch nicht gesehen.

16.11.2008 um 16:57 Uhr

stehen bleiben

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Manche rennen und laufen jeden Tag, um bestimmte Lebensbedingungen zu erreichen. Sie hoffen unbewußt auf die Erfüllung bestimmter Bedürfnisse.

Manchmal ist es besser stehen zu bleiben und sich zu überlegen, was einem eigentlich fehlt. Anschließend kann man zielstrebiger und bewußter seinen Wege gehen. 

22.10.2008 um 22:44 Uhr

Niemand sollte sich schämen...

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

für eine psychische Erkrankung.

Sie kommt wie jede andere auch.

Jeder bitterer Beigeschmack in Gesprächen resultiert aus "verdammt schrägen" gesellschaftlichen Maßstäben. 

Es gibt bei mir mal wieder Anlaß zu Psychatriebesuchen. Zum Glück ist es dieses Mal eine relativ leichte Erkrankung.

22.10.2008 um 22:35 Uhr

Niemand sollte sich zu schämen...

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

für seine Arbeitslosigkeit.

Auf dem Arbeitsmarkt zählt in erster Linie der Profit, jeder von uns ist eine Rechengröße. Wenn jemand arbeitslos wird, ist die Rechnung des Arbeitgebers "zu seinen Ungunsten ausgefallen".

Ich war mehr als ein Mal ohne Arbeit und weiß, wie sch... man sich fühlen kann und wie schuldig.

"Was habe ich falsch gemacht?" ist bei einer Kündigung/einem auslaufenden Vertrag oft die nächste Frage. Hat man diese für sich ein Mal mit "gar nichts" beantwortet, sollte man bei dieser Antwort bleiben, so denke ich. 

Dann trägt man keine Schuld an seiner Situation, 

sie liegt nicht in der eigenen Verantwortung.

 

03.10.2008 um 14:32 Uhr

vom Licht und der Dunkelheit

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Ich komme gerade von Dannies Seite.

 

Niemandem kann der Weg abgenommen werden, den man im Leben zu gehen hat.

Es gibt Zeiten, in denen alles leicht ist, in denen "die Freude zu Hause ist". Ich glaube dann, es kann morgen gar nicht anders werden, als es heute ist.

Und dann gibt es Zeiten, die unheimlisch schwer und dunkel sind. In ihnen werden die Schultern schwer von der Last. Ich habe dann manchmal das Gefühl in einem grauen Loch zu sitzen, in dem nie die Sonne scheint. Ich sehe das Licht nicht mehr. Es kostet mich sehr viel Energie, geduldig zu ertragen und an ein Morgen zu glauben. 

Gott hat mich die Erfahrung machen lassen, daß "nach jeder regnerischen, dunklen Nacht" wieder ein neuer Tag kommt. Dieses Bewußtsein hilft mir, wenn der Weg schwerer wird.

 

01.10.2008 um 01:46 Uhr

Tamam....

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

ist türkisch und bedeutet "ok", "alles klar", "in Ordnung".

Ich mag dieses Wort sehr.

In einem "meiner" Kindergarten habe ich vor allem türkische Kinder betreut.

Für die Menschen, die dieses Wort in den 2 1/2 Jahren benutzt haben war, nach meinen Antworten auf ihre Fragen, wirklich alles in Ordnung. Sie hatten gelassen zugehört und den Inhalt meiner Worte aufgenommen. Sie behielten ihr Bewußtsein, vieles zu wissen, auch wenn sie sich im vorangegangenen Moment Erklärungen angehört hatten. Sie sahen meine Ausführung als Hilfe für einen Teilbereich ihres Lebens, nicht als mehr oder weniger.

Als Reaktion an mich reichte ihnen manches Mal ein kurzes und bündiges "Tamam". Oft bedankten sie sich am Ende des Gesprächs für mein Bemühen um eine Antwort.

Sie haben mir gezeigt wie man Erklärungen und auch Anweisungen annehmen kann. 

23.09.2008 um 01:05 Uhr

zum Thema Erziehung

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Ich wünsche den Eltern den Mut zur Autorität.

 

20.09.2008 um 21:57 Uhr

sich Mühe geben

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

"Du hast dir Mühe gegeben, mehr konntest Du nicht machen." habe ich dem von mir betreuten Kind gesagt, wenn es mit seinem Handeln nicht zufrieden war.

Ich denke, jeder Mensch sollte sich, bei den kleinen wie bei den großen Aufgaben, Mühe geben.

Wenn er das getan hat kann er zufrieden sein. Mehr kann man von niemandem verlangen. 

So ist meine Meinung.

20.09.2008 um 00:46 Uhr

unsere Wahl

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

 

Einen schonenden Umgang mit der Natur könnten wir praktizieren und

den Tieren eine artgerechtes Leben ermöglichen.

Wir könnten den Handel mit allen Ländern gerechter gestalten,

jeden Menschen genug Geld für sein Leben verdienen lassen und

den schwachen Mitgliedern unserer Gesellschaft ein gutes Leben ermöglichen.

Auch könnten wir ein sozialeres Miteinander schaffen,

 

oder wir lassen das Geld regieren.

 

11.09.2008 um 14:23 Uhr

wahre Klugheit

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Gelernte Inhalte sind es nicht, die ich als Klugheit bezeichnen würde.

Es ist die Art und Weise, wie jemand sein Wissen an seine Mitmenschen heran trägt, die jemanden auszeichnet.

09.09.2008 um 22:01 Uhr

an die eigene Nase fassen

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

In unseren Gesprächen geht es häufig um Wertvorstellungen und soziales Handeln. Dabei lese ich immer wieder Kommentare, in denen auf "die Gesellschaft" und "die Politik" verwiesen wird.

Ich denke, wir alle zusammen sind "die Gesellschaft".

Wir können Maßstäbe, durch unser Verhalten und den Einfluß, welchen wir auf unser Umfeld haben, mit prägen.

09.09.2008 um 15:43 Uhr

der Glaube an die Menschheit

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

In diesem Beitrag von Sternenschein geht es um den Mörder von Yasmin Stieler.

Elischa schreibt in ihrem Kommentar unter anderem: "Mann, Opa (So nennt sie den Täter, mit dem sie in einer Firma gearbeitet hat.) ist immer gut drauf und ein netter... aber das würde ich ihm im Leben nicht zutrauen!
Sollte es bewiesen werden, dass er es war, verliere ich den Glauben an die Menschheit!"


Ich frage mich gerade wie oft mir schon Verhalten begegnet ist, das ich vorher niemandem zugetraut hätte. Subtilen Machtmißbrauch durch Kollegen in einem Wohnheim für Behinderte zum Beispiel, und Begebenheiten rund um geschlossene psychatrische Kliniken habe ich erlebt. - Mit einem so grausamen Mordfall würde ich diese Erlebnisse nie vergleichen, daß ihr mich da richtig versteht.

Was diese Erfahrungen mit meinem Glauben an die Menschheit "gemacht" haben? Ich erwarte nicht mehr  viel. Ich traue den Menschen vieles zu und wundere mich nur wenig, wenn Verhalten gezeigt wird das auch für mich unerwartet ist. Und ich vertraue meinem ersten Eindruck nicht mehr zwingend. 

Ich kann einen herzlichen Umgang zu meinen Mitmenschen pflegen und doch eine gewisse innere Distanz aufrecht erhalten. Diese ist ganz deutlich gewachsen im Laufe der Zeit.

 

09.09.2008 um 14:49 Uhr

in Samtschuhen durch den Porzellanladen

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Je mehr Erfahrungen ich mit anderen Menschen mache, um so behutsamer werde ich im Umgang mit ihnen.

 

Da fällt mir gerade das Kinderlied

"Wenn sich die Igel küssen, dann müssen, müssen, müssen, sie ganz, ganz fein behutsam sein."

ein. *lach

09.09.2008 um 13:55 Uhr

Welche Überschrift gebe ich meinem Leben?

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

Manchmal lese ich Blogtitel, die für mich ein negatives Lebensgefühl ausdrücken.

Es mich traurig, wenn Menschen "ihrem Leben" eine dunkle Überschrift geben - vorausgesetzt, ich interpretiere sie richtig.

09.09.2008 um 13:04 Uhr

die Sache mit den guten Vorsätzen

von: eineReisende   Kategorie: so dahergedacht

In anderen Blogs lese ich häufiger davon, was im Leben des betreffenden besser laufen könnte. Es ist von guten Vorsätzen die Rede, um etwas zu verändern. Solche kenne ich auch von mir zur Genüge.

Was uns manches Mal fehlt ist ausreichend Konsequenz, um die Vorsätze in Taten umsetzen zu können. 

Weniger Vorsätze, mehr Konsequenz, wäre das eine Lösung?