Gedanken - eine Zugfahrt

26.11.2006 um 00:51 Uhr

Päääfextionismus ade

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

Nix iss' mit Päääfextionismus!

Und das mir, die in manchen Dingen so akribisch ist, das da schon mal der Satz von der Reisenden an die Reisende fällt: "Jetzt ist Schluß mit Lustig, genug gewischt!"

Sie leben einfach, "meine Klienten". Geben sich so viel Mühe, wie sie können, und "gut iss".

Ansonsten einfach nur leben! Dinge tun, weil es Spaß macht, sie zu tun. Auch wenn das Ergebnis in keinen Vergleich zu stellen ist.

Es ist klasse!

Ich werde mal wieder viel lernen.

Leistungsgesellschaft und alle MAAAASSSTÄBE, diese "superwichtigen", lebt wohl, bis dann mal wieder!

 

10.09.2006 um 22:11 Uhr

Perspektivwechsel

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

gemütliches Wohnzimmer, die darin wohnen sind innerlich aufgeräumt, man sieht es 

Die Sonne scheint durch das große Stubenfenster. Es ist ganz still.

Ich sitze mit dem Jungen, körperlich und geistig behindert, auf dem Sofa.

"Mal gucken, ob Du Lust hast zu stehen. Mal eine andere Haltung annehmen, den eigenen Körper tragen."

Er geht in die Knie und kommt vor mir, im Winkel des Ecksofas, zum Sitzen.

"Ok, Du hast scheinbar keine Lust. Es scheint Dir da unten auf dem Boden zu gefallen. Dann werde ich Dich dort mal sitzen lassen und nicht in eine "normale" Position hiefen." 

Wir sitzen eine Viertelstunde zusammen in der Stille. Er sitzt vor meinen Füßen mit dem Blick in den sonnigen Garten. Zwischendurch reibt er seine Hände aneinander - Sinneswahrnehmung?

Zwischendurch streichele ich ihm den Rücken, massiere die Schultern.

Sich ab und zu auf die Perspektive eines anderen ein zu lassen ist eine Bereicherung. 

Euch eine schöne Woche!

29.07.2006 um 00:31 Uhr

die Gedanken sind frei

von: eineReisende   Kategorie: meine Einblicke...

Ich habe Menschen kennen gelernt, die mit Schmerzen und/oder großen körperlichen Einschränkungen in ihrem Körper leben müssen.

Ich empfand es jedes Mal als Kunst wenn ich beobachtet konnte, wie sie sich über das Hier und Jetzt hinweggesetzt, und gedanklich mit sehr anspruchsvollen Themen beschäftigt haben.

Die Analytiker unter Euch werden jetzt vielleicht  von schlichter Notwendigkeit sprechen, um nicht den Verstand zu verlieren.

Wie dem auch seih, ich "ziehe meinen Hut".