Weblog von elvetritsche

24.04.2008 um 22:47 Uhr

Begegnungen

 

Eine Begegnung neulich im Cafe ist es mir wert in meinem Tagebuch festzuhalten.

Ein wunderschöner warmer Sonntag, in dem doch meist recht kalten April 2008, veranlasste uns eine Radtour zu machen.  

Wir konnten uns mal wieder so richtig an unserer Heimat erfreuen auf dem Sattel unseres Radl"s. Einen solch schönen Tag muss man im urgemütlichen Cafe Rosinchen bei super leckerem hausgemachtem Kuchen abschließen.

Am Sonntagnachmittag ganz besonders beliebt, reichen die gemütlichen Plätze in diesem Cafe nicht immer aus um alleine ein Tischchen zu ergattern. 

Wir fanden noch einen netten Platz bei einer sehr fein gekleideten Dame, welche sich mit der Frankfurter Zeitung und Kaffe und Kuchen an diesem Sonntagnachmittag im Cafe begnügte.

Wir passten nun gar nicht so recht hier her mit unserer überaus bequemen sportlichen Kleidung und unseren sorglosen Gedanken, die sich noch ganz mit der wunderschönen Landschaft unser Heimat beschäftigten.

Unsere Tischnachbarin hatte solch ein modernes Gerät dabei, PDA nennt man es. Mein GöGa, seit Januar im Ruhestand, erinnerte sich dabei an "alte Zeiten", als ihn dieses Gerät auch noch begleitete und prompt war ein Gespräch begonnen.

Eine Weltdame mittleren Alters teilte mit uns den Tisch in diesem urgemütlichen Cafe und wir kamen in ein für mich sehr interessantes Gespräch.

Nachdem wir ihr erzählten, dass wir schon etwas weiter gefahren sind um dieses gemütliche Örtchen zu besuchen und ihr die Lage unserer Heimatstadt beschrieben, war ihre Antwort : "ach ja das liegt doch alles im Umland von Paris". Durch ihren Beruf war sie überall in der Welt und grenzte somit nicht so eng ein wie wir.

Doch die Begeisterung von dem urgemütlichen Örtchen, das unsere Wege kreuzten, ließ mich erkennen, dass für sie die große weite Welt keine Reize mehr hatte.

Wir schwärmten von den hausgemachten Kuchen und von Köstlichkeiten aus Oma's Zeiten und konnten viele kleine gemütliche Kneipen aufzählen, die uns ein Kleinod in Küche und Einrichtung boten.

Von großen Konzernen wurde sie in die Welt geschickt, zu verhandeln, große Dinge zu regeln und ganz bestimmt auch großes Geld zu verdienen.

Was mir an dieser Dame gefiel, sie kannte die Grenze. Nun da sie alles erreicht hat, will sie sich niederlassen, kleinen mittelständischen Betrieben  wieder aufhelfen mit ihren Erfahrungen aus der großen weiten Welt. Aber nicht mit der Macht der großen weiten Welt, sondern mit den kleinen Werten der Menschen.

Ich wünsche ihr die Erfüllung ihrer Träume und mir noch mehr von diesen Menschen zu begegnen.

12.11.2007 um 00:33 Uhr

Was ich noch sagen wollte :-)

 

 

Ein herzliches Dankeschön an  Fröhlich,

dass ich all meine Gedanken noch immer nachlesen kannFröhlich

30.03.2007 um 23:14 Uhr

Ich bin drin :-)

 

Blogigo hat sich ja ganz schön verändert Fröhlich. Schön, endlich wieder die eigenen Texte schreiben zu können.

Werd nun mal auf Rundreise gehen und sehen was sich so alles verändert hat.

Auf ein Neues !

23.07.2006 um 15:38 Uhr

Hundstage

" Hundstage" ist die Bezeichnung für eine Schönwetterperiode, die nach dem Hundsstern Sirius, der Anfang August mit der  Sonne auf- und untergeht, benannt wurde. Die Hundstage wurden ursprünglich von den alten Griechen benannt. In diesem Zeitraum traten häufig die heißesten Tage eines Jahres auf. Mittlerweile verbindet man mit dem Begriff Hundstage auch generell, d.h. europaweit, eine besonders intensive sommerliche Hitzewelle.

Heute sollten sie beginnen, diese Hundstage, doch haben wir sie denn nicht schon lange? Enden sollen sie am 24. August ... na mal sehen ob wir diese Hitze so lange aushalten.

Na ja im vergangenen Jahr habe ich sie noch am 8. August gesucht und mir die Frage gestellt was nur los ist.

 

 

14.07.2006 um 00:10 Uhr

Das Buch der Narren,

so nannte man das am 14.07.1881 in Berlin neu herausgebrachte Telefonbuch.

Offiziell hieß es:

"Verzeichnis der bei der Fernsprecheinrichtung Beteiligten".

125 Jahre wird es nun, auch wenn der einfache Mann auf der Straße der Überzeugung war, die eingetragenen Personen in diesem Buch sind allesamt Narren, die auf den "Schwindel aus Amerika" hereingefallen waren. 185 Personen waren in diesem Buch eingetragen und gehörten zu den Exoten, die sich seit 1877 das von Graham Bell erfundene Telefon aus Amerika bestellten.

Heute ist das Telefonbuch längst ein Massenprodukt und enthält mittlerweile 34 Millionen Einträge.

Für Narren werden die eingetragenen Personen längst nicht mehr gehalten. Oder vielleicht doch wieder?

So mancher überlegt sich seine Telefonnummer in diesem Buch zu veröffentlichen, denn manchmal kommt man sich doch schon vor ein Narr seines Telefons zu sein.