"The world is yours"

15.01.2006 um 16:22 Uhr

Stage Fright

Stage Fright
USA 1950
Alfred Hitchcock



Marlene Dietrich's englische Aussprache empfand ich als äußerst unfreiwillig komisch, deswegen hat das garnicht bei mir funktioniert.  Die Story und die dazugehörigen Schauspieler, die die langweiligen Charakter dargestellt haben, waren einfach nur öde.

Mr. Hitchcock, das war ein Reinfall!

15.01.2006 um 15:55 Uhr

The Wrong Man

The Wrong Man
USA 1956
Alfred Hitchcock



Der arme Musiker Balestero (Henry Fonda) wird eines Abends verhaftet in der Vermutung der Täter mehrerer Raubüberfälle gewesen zu sein. Das ist der nette Familienvater natürlich garnicht gewesen,  sondern es handelt sich um ein großes Missverständis. Aber alle Beweise sprechen gegen ihn - das Grundgerüst gefällt mir gut, die erste Hälfte des Filmes ist kurzweilig und bietet Spannung. In der zweiten Hälfte fängt der Film an zu schwächeln - das wird durch das extreme Overacting von Balesteros Frau (Vera Miles) deutlich und die Geschichte wird irgendwie immer blöder (auch wenn sie auf "wahren Gegebenheiten" beruht, wie es uns Hitchcock im Intro seines Filmes persönlich mitteilt).


09.01.2006 um 19:56 Uhr

Fighter in the Wind

Fighter in the Wind
Südkorea 2004
Yang Hun-yo



"Fighter in the Wind" erzählt die Geschichte von dem Volkshelden Japans Choi Bae-dal (Yang Dong-kun) - als koreanischer Einwanderer in Japan hat er es schwer sich Respekt zu verschaffen. Die Geschichte ist das bekannte Muster, das aus einem kleinen Taugenichts ein großer Held wurde.

Was mir besonders an dem Film gefallen hat, ist der Abschnitt, in dem gezeigt wird, wie sich Choi Bae-dal die Martial-Arts Künste "selbst" beibringt, abgeschnitten von der Außenwelt lernt er in vielen Extremsituationen die Künste, die ihm sein Meister schriftlich gelehrt hat.

Der Film bietet aber außer ein paar akzeptablen MA-Szenen nicht besonders viel - auch wenn die Hauptdarstellerin ganz süß ist (
Aya Hirayama), sind die ganzen anderen Szenen eher durchschnittlich.

08.01.2006 um 16:45 Uhr

In the Mood for Love

In the Mood for Love
Hong Kong 2000
Wong Kar-wai



Der wichtigste Film in seiner Karriere laut Wong Kar-wai selbst.

Wer den Film das erste Mal sieht und davor noch nie einen Film von WKW gesehen hat, der wird wohl entweder langweilig ausschalten oder gleich von dem atmosphärisch sehr ausgeprägtem Flair des 60er Hong Kongs begeistert sein. Man kann die Handlung des Filmes durchaus als dünn bezeichnen, denn viel passiert nicht, aber die Art wie die Szenen porträtiert werden, ist unglaublich bezaubernd und wer da nicht noch mehr haben will, der sollte sich "2046" (das Sequel) garnicht erst antun.

Jeder, der den Film mochte, sollte sich auch mal die Extras der DVD ansehen. Die Interviews mit Wong Kar-wai, mit den Hauptdarstellern Tony Leung Chiu-wai und Maggie Cheung, sowie die wirklich tollen und ebenso atmosphärischen entfernten Szenen sind informativ und machen Lust auf mehr.

All dies macht den Film fast schon zum Liebesepos - wer also "In the Mood for Love" mag, sollte sich unbedingt näher damit beschäftigen, den Film öfters angucken, damit man mehrere Einzelheiten erkennt und sich die Fortsetzung "2046" ansehen, bei dem man genauso gut verzaubert werden kann.

08.01.2006 um 15:22 Uhr

Swing Girls

Swing Girls
Japan 2004
Shinobu Yaguchi


Wer kein Swing oder Jazz mag, sollte sich diesen Film unbedingt mal ansehen - vielleicht kann man der Musik dann mehr abgewinnen. Denn die Mädels, die diese Swing-Band gegründet haben, fanden diese Musik auch ziemlich "uncool", aber nach den ersten Versuchen mit den Instrumenten und dem Swing-Rythmus in ihrem Herzen, haben sie die Musik für sich gewonnen und lieben sie genauso wie ich diesen Film, bei dem man sich am Ende "glücklich" fühlt und sich nach mehr sehnt.

Ich bin nicht jemand, der einen Film gleich zwei Mal hintereinander gucken würde, aber "Swing Girls" hat alles richtig gemacht und ich hab dem Film diese Ehre gegönnt ihn innerhalb mehrerer Tage auch mehrmals geguckt zu haben.




08.01.2006 um 14:27 Uhr

Anfang

Musik: Joe Hisaishi - Kikujiro Main Theme

Aller Anfang ist schwer (oder so ähnlich).

Viel Spaß beim Lesen.