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02.02.2012 um 13:26 Uhr
02022012
Im Moment male ich sehr viel weniger und wenn, dann uninspirierter als noch vor wenigen Tagen. Die Kälte schlaucht mich vollkommen. Immerhin habe ich gestern eine kleine Ausstellung aus dem Stand zwar nicht organisiert (das war wer anders), aber jedenfalls fertig gekriegt. Ein später Neujahrsempfang musste aufgehübscht werden; die Bilder dürfen dann hängen bleiben. Dass ich am Sonntag zu diesem Empfang hin muss, ist mir schon beinahe zu viel, aber ich hatte auf die Schnelle keine Ausrede und - wer weiß? - vielleicht gibt es dann doch ein paar Kontakte, die für die Zukunft nützlich sind.
Stattdessen treiben mich derzeit mehr und mehr politische, vielmehr ökonomische Themen um: Meine Gewerkschaft lässt mich wissen (ok., ich wusste es vorher schon), dass die nächsten Tarifkämpfe bevorstehen und die armen Arbeitgeber bereits wieder am Jammern sind. Was blöde ist angesichts der guten Ergebnisse, die sie im letzten Jahr erzielten. Auch in den Medien wird berichtet, dass permanente Lohn- und Gehaltskürzungen im internationalen Maßstab eher kontraproduktiv sind. Im Gegenteil ging es nach den letzten, nicht ganz so sparsamen, Tariferhöhungen eher auf- als abwärts. Ökonomen können das nur schwer oder gar nicht erklären. Wie sollte dann ich es erklären oder verstehen können?
Jedenfalls wird immer klarer, dass alles Gerede über das, was zu tun bzw. zu unterlassen ist, vollkommen blödsinnig daher kommt, weil offenbar niemand dieses komplizierte Gebilde begreift, das sie da geschaffen haben, ohne letzte Konsequenzen zu überschauen.
Solange jedoch jeder von denen, die mir so leichten Herzens erklären, wie ich mich zu verhalten habe, sich am Ende nur für die eigene Brieftasche interessiert, kann mir doch keiner verwehren, das selbe auch zu tun.




















