festes testen

13.05.2010 um 10:05 Uhr

-V-

Musik: Seabear I sing I swim

Seele streichelnd

Samtenes Strahlen 

vergangener Sonnen

auf dem was Haut war

gefaltetes Sein am scharfen Rand der Zeitenwenden

Fern

das Sonnen von Gestern

unscharf

das Häuten

du

in der Ferne des Morgens

kalter Tau

schon abgestanden zur Mittagsstund

unsere Zeitreise

reisst an uns

(© by kk mai2010)

14.03.2010 um 08:40 Uhr

Grenzenloses

von: MariaHilf   Stichwörter: Gedicht, Dichtung

Die Bäume stehen schwarz

am Rand und warten

Schweigen

Ihre Stille umgibt mich warm

und die Wolken geben

Blicke auf grauverhangene Hügellandschaften frei.

Die Grenze ins Nichts ist nah.

07.10.2009 um 08:10 Uhr

Morgen am Rand

Der Morgen am Rand

die Gräsersoldaten stehen still

aufrechtes Stehen

sie recken sich nach der Feuchte

die die Nebelfeen über sie ausbreiten

ich steh am Rand

aus den nahen Baumkonferenzen

klingt das Frühlingslied - sie rufen sichs zu

die alten Baummänner stehen beisammen 

und den Himmel überzieht zauberhaftes Geflecht

und in der Mitte bin ich

ich bin.

09.07.2009 um 15:38 Uhr

Auseinander

Ein Schwingen

in mir

hinherhinherhinherhin

es ist das Reissen an mir

ich reisse an mir

hier und dort

wo geh ich hin

wo soll ich sein

Zurückhaltung

vor dem richtigen Schritt

der auch der falsche sein könnte

gerissen

im Auseinander

07.07.2009 um 20:49 Uhr

Trauer

von: MariaHilf   Stichwörter: Gedicht, Liebe, Ende

Hamburg

wir kommen rein

dein Auge

trifft mein Auge

unbekannt bekannt

Blicke

ohne Halten

aufeinander zu

acht Jahre!

schrei ich dich an

ins Nichts

schrei ich

dahin wo alles war

DU

07.07.2009 um 14:28 Uhr

Die Morgenfrühe

von: MariaHilf   Stichwörter: Poesie, Ganzheit, Licht, Fülle

Heut morgen in aller Frühe

Die Gräser stehen still
Tropfen aus morgendlichem Glanz
lassen ihre Farben leuchten
die Stille
die Fülle
in all dem
Alles ist Bewegung und Ruhe zugleich
Die Farbenpracht unerschöpflich und alles darin ist eins

©kk072009

03.07.2009 um 15:54 Uhr

Dem Tod das Leben nehmen

von: MariaHilf   Stichwörter: Tod, Fehlgeburt, Trauer, Sternenkind

Du schlägst in mir

du bist ohne zu sein

das wachsen in mir hat begonnen

und endet hier

das kleine Herz schlägt tapfer

gegen alles an

ich umhülle dich

und alles in mir bist nur du

der Schutz

der ich doch bin

ich werd dein Feind

das Herz so klein

schlägt an und an

leise gehst du

stillen Schrittes

ohne je einen getan zu haben

Allein

ich bleib zurück

wo du warst

wird Trauer sein

unermesslich

wird sie schlagen und schlagen

so wie das kleine Herz

Still

©072009kk

 

29.06.2009 um 12:47 Uhr

Vorbeigehen

von: MariaHilf   Stichwörter: Poesie, Ende

wo wollten wir hin

vergangenes Ziel

wer wollten wir sein

aus den Augen verlorn

suchend

bleiben

 

das Auge

blicklos in Fernen richten

die Hoffnung vergessen

das wir geht vorbei

an dem 

Du,

an dem Ich

©kk06.2009

29.06.2009 um 12:02 Uhr

Der Feuerflug

von: MariaHilf   Stichwörter: Gedicht, Liebe, Ende

Meine Hand

wischt dich fort

mein Herz

stösst dich zurück

meine Seele

speit dich aus

Der Feuerflug soll enden

und in all dem 

will mein

ganzes Wesen Einssein mit dir

©kk06.2009

 

28.06.2009 um 11:19 Uhr

Umdrehen

Ich werde mich umdrehen und gehen

aufrechten Schrittes

mein Herz in der Hand

das bleibt meine Wahl

©by kk juni2009

25.06.2009 um 10:32 Uhr

Leuchten

von: MariaHilf   Stichwörter: Poesie, Ganzheit, Licht, Fülle

Ich bin eine von

vielen

und 

das Zusammenspiel

will mir nicht gelingen

Einzeln stehend 

ergeb ich ein Ganzes

und bins doch nur mit allen zusammen.

 

der Weg wird uns finden

lassen

wir müssen uns treffen 

und geben ein Ganzes

wirds dann glänzen 

das Ganze?

und jedes Einzelne darin darf sein?

 

oder wirds unkenntliches geben

nicht neu, sondern unpassend.

Der Weg wird uns finden

uns doch machen zur Gänze was einzeln glänzt 

im Ganzen  leuchten lässt.

©bykk062009

24.06.2009 um 10:03 Uhr

Auenlandschaft

von: MariaHilf   Stichwörter: Gedichte

Die kühle Feuchte

von Auenlandschaften

es rauscht

das Leben an mir vorüber

ich stehe

im tiefen Grün

am Rande der Welt

die mich umfängt

Dies ist die Erde

in ihrer großen Fülle

in der alles enthalten

und nichts vor

überwuchernd hält es mich

gefangen

an meinem Platz

im Aus

©kk062009

23.06.2009 um 11:22 Uhr

Am Fluss

Trauern

am Fluß

dort steht sie die Weide

Wolkenhimmel zieht vorüber

darin gefangen Vögel

verschwinden am Horizont

einer Hecke

ich

in all dem Nichts

das Alles sein soll

der Trost des kurzen Augenblicks

verschwunden

in der Dämmerung

©bykk2009

20.06.2009 um 10:18 Uhr

strömen

Der Strom

dem man sich hingeben kann

oder gegen den man anströmt

wo er wohl hingeht der Strom

der mich mit sich zieht

©bykk2009

20.06.2009 um 09:42 Uhr

loses Halten?

Zeit

verschwindet im Nichts

hinter mir gelassen

das Du

das Ich?

gefangen in dem was sein werden könnte

in dem 

was war

müde bin ich

müde des Haltens

was doch lose ist

Steine

immer neu auf mich herabstürzend

aus dem losen Sein

©kk2009