Überall und nirgends

17.04.2013 um 22:11 Uhr

Vermisst

von: Findus

wird sternenschein

Sein Blog ist leider verwaist und nur seine Katze funkelt einen an.

Ich vermisse  seine Abwechslungreichen Einträge, die oft zur Diskussion anregen. 

Natürlich auch seine Kommentare die aufmuntern oft tröstlich oder  humorvoll sein können  . 

 

 

ich hoffe es geht dir gut sternenschein  

02.10.2012 um 01:06 Uhr

Tage wie diese

von: Findus

Ich zähle nicht mehr die Tage  im  Kalender. Er ist so unbedeutend geworden wie das Wetter.

Ich habe gelernt ihre Tage anders zu betrachten.  

Meine Zeitrechnung hat sich verwandelt, in  gute und in schlechte Tage.

 

Heute, heute war einer ihrer guten Tage.

 

Wir tanzten zusammen mit der Sonne

und schwebten in den Wolken.

Wir lagen im Gras und besuchten die Elfen,

verzauberte  Feen bestäubten unser Haar,

bis  es goldenen in der Sonne funkelte.

Wir flochten aus tau glitzernden Blumen die edelsten Kronen und

spannen aus Spinnenetzen die herrlichsten Kleider.

Die sie abends auf dem Ball des Prinzen trug.

 

 

 

Nichts ist wichtiger, als an einem ihrer guten Tage ein Märchen zu erleben.

Ihr zu zeigen, Wunder und Märchen gibt es auch in ihrem Leben, man muss nur daran glauben.

 

 

   

 

07.07.2012 um 00:49 Uhr

Stillstand

von: Findus

Meine Therapeutin gab mir den Rat, schreibe es dir von der Seele.

So könnte ich es evt. akzeptieren und lernen damit umzugehen.

Seid Tagen  liegt die weiße Seite vor mir. Ich schreibe drei Worte und drücke auf löschen.

 

Wie soll ich etwas in Worte fassen, wenn alleine der Gedanke mich innerlich aufschreien  und alles in mir erstarren lässt?!

 

09.11.2011 um 13:34 Uhr

Schlechter Geschmack?! Oder wo finde ich auf der Stelle ein tiefes Loch

von: Findus

Bei uns in der Gegend kann man durchaus noch auf Nonnen treffen, wenn auch deutlich seltener als zu meiner Kindheit.

Alleine bei ihrem Anblick waren die Fragen regelrecht vorprogrammiert. Auf jeden Fall wenn man eine wissbegierige Tochter hat, die einem mit Fragen löchern kann. Meistens zu Zeiten in denen man in Eile oder es gerade ungünstig ist.

Ich gab auf ihre Frage, was denn das für eine Frau wäre und was sie da anhabe, die einfache schnelle, wenn auch eine unüberlegte Antwort.

Das sie dort eine Nonne sehe, die auf Grund ihres Glaubens keinen Ehemann haben dürfe. Man erkenne dies an ihren Habit so heißt die Tracht die sie trägt.

Eigentlich müsste ich aus der Erfahrung heraus wissen, dass es besser ist, gut zu überlegen was ich ihr antworte, denn dieses Wesen hat die Angewohnheit mich in peinliche Situationen zu bringen.

Aber nehmen wir besser nichts vorweg, denn zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch gar nicht,  dass ich mir wünschen könnte der Boden würde sich vor mir auftun.

 

Schüchtern ist auch so ein Adjektiv was auf  meinen Naseweis nie zutreffen wird. Schließlich hatte Fräulein Naseweis noch Fragen und nach ihrer Meinung stellt man diese am besten direkt an der Quelle. Meine Antwort war anscheinend  nicht befriedigend genug.

Sie ging auf die Nonne zu und  ohne Hemmungen wurde gefragt:“ Tragen sie diese Kleidung immer?“

Die Nonne antwortete auch recht nett vor allem arglos ohne zu zögern

: „ Dass dies ihre Tracht wäre, die sie Morgens anziehen und Abends ausziehen würde.“

Ich dachte Fräulein Naseweis hätte damit ihre Neugierde nun endlich befriedigt und der Kelch jeglicher Peinlichkeit wäre schon an mir vorüber gewandert.

Falsch gedacht, denn bevor ich überhaupt etwas sagen konnte

„: Meine Mama hat gesagt du hast keinen Mann. Meine Mama hat auch keinen, aber so was trägt meine Mama aber trotzdem nicht.“

Man sah der Nonne nun regelrecht an wie sie grübelte wie sie Fräulein Naseweis dies erklären sollte.

Sie habe eine Art Versprechen abgelegt, nur dem Herrn zu dienen und mit dieser Kleidung würde Jeder das sofort erkennen.

Und nun passierte es und ich wünschte mir das gerade erwähnte Loch sofort und Augenblicklich herbei.

": Der Herr hat aber einen schlechten Geschmack, wenn er das schön findet, was sie da tragen." , sprachs und ging weiter.


Ich habe selten einen so verdattert sprachlosen Menschen gesehen wie diese Nonne.

Spätestens jetzt hatte sie einen Hauch einer Ahnung wie man sich fühlen kann, wenn man Kinder hat.

 

Und ich, ja ich werde ab sofort bei dem Anblick jeder Nonne aufpassen müssen, das ich  nicht laut  lache, denn diese Weisheit werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen.  

 

10.10.2011 um 15:14 Uhr

Unbezahlbar

von: Findus   Kategorie: Überall und nirgends

 

sind Menschen, die einem uneigennützig eine Freude machen.

 

Im reichen meine strahlenden Augen und mein sprachlos, überwältigender und staunender Blick, der all meine Gefühle zum Ausdruck brachten.