Überall und nirgends

17.03.2009 um 16:09 Uhr

Aprilscherz?

von: Findus   Kategorie: Überall und nirgends

Musik: Melanie Thornton (Heartbeat

Ja ist denn schon der 1 April, oder war das tatsächlich Ernst gemeint?

Uli Hoeneß in einem Interview in der Wirtschaftswoche. Er hat die Hoffnung, dass die Leute bereit sind 2€ im Monat zusätzlich für den Fußball zu bezahlen. Allerdings fragen will er nicht, sondern direkt abkassieren. Schließlich möchte er ja ,das Jeder zur Kasse gebeten wird.

Ja aber Hallo! Alleine die Aussage im Interview über den "notleidenden deutschen Fußball" ist in meinen Augen schon eine Frechheit. Ich glaube gelesen zu haben, das Bayern 290 Millionen Umsatz gemacht hat im letzten Jahr.

Also mal ehrlich , damit nagt der Verein bestimmt am Hungertuch und benötigt mit Sicherheit auch eine Finanzspritze.

 

10.03.2009 um 16:24 Uhr

Ein Unglück kommt selten alleine

von: Findus

Musik: Grönemeyer ( Musik nur, wenn sie laut ist)

Das Wetter sagt mir eindeutig so überhaupt nicht zu. Kalt, windig noch dazu und der Regen wird gegen die Scheiben gepeitscht.

Also, was macht Frau, bei so einem Wetter, bestimmt nicht Schoppen gehen. Nichts aber auch gar nichts würde mich hinaus bringen. Es gelüstete mir nach Wärme und sinnlichem Geniessen.

Und dazu noch alleine zu Hause, der pure Luxus.

Ich entschloß mich ein herrliches Bad zu nehmen. Mit rundum Erneuerung, jede Frau weiß nun was gemeint ist *zwinker*.

 

Und damit nahm das Unglück seinen lauf. Niemand konnte mich noch vor meinem Schicksal bewahren. Wie konnte ich auch auf die aberwitzige Idee verfallen, es mir in der Wanne gemütlich machen zu wollen. Schließlich wer braucht schon Wärme und eine Gesichtsmaske ist sowieso was für die Katz.

Es fing alles damit an, das ich das Badezimmer schön aufgewärmt hatte. Langsam lief schon das heiße Wasser in die Wanne und das herrlich duftende Schaumbad blubberte schön leise vor sich hin. Das Oberlichtfenster öffnete ich mit weiser  Voraussicht einen Spalt, damit die Dampfschwaden auch abziehen können. Ein kaltes Getränk am Wannenrand neben die Kerzen bereit gestellt, ich wollte ja die nächste Zeit auf keinen Fall aus diesem Traum heraus. Mit einem Buch bewaffnet ließ ich mich schön langsam in das wundervolle Wasser gleiten. Vorher schon die Haare gewaschen und eine Kurpackung hinein geklatscht und mit angewärmter Alufolie kunstvoll nach oben drapiert. Ich sah wirklich aus wie von einem anderen Stern. Danach die neue giftgrüne Gesichtsmaske auflegen und rein in das dampfende Wasser.

Meine Katze, so neugierig wie sie ist und mir ja sowieso nicht von der Seite weicht, war natürlich mit im Bad und tollte auf dem Fenstersimms über mir herum.

Ich lag noch keine 15min in dem herrlichen Naß, als die Türschelle ging. Egal dachte ich, für nichts auf der Welt wirst du diesen Platz nun verlassen. Der Störenfried soll gefälligst irgendwann wieder kommen.

Ich hatte das noch nicht ganz zu Ende gedacht, als dieser Unglückswurm mit einem lauten Platsch mitten rein in meine Wanne klatschte. Ich kreischte laut auf und die Katze versuchte verzweifelt ihr unfreiwilliges Bad zu beenden.

Das Buch flog und ich versuchte natürlich nun den Unglückswurm zu retten. Allerdings schaffte sie es schneller und sauste aus dem Bad als ob der Teufel persönlich hinter ihr her wäre.

Ich hatte schon längst vergessen, das ja draußen jemand an der Türe war und schrie laut hinter der Katze her sie solle verdammt noch mal stehen bleiben. Schließlich und endlich war sie pladder naß und hinterließ eine triefende Spur duftendes Badeschaumes. Ich sprang also auch aus der Wanne und rutschte natürlich nun selbst auf dem nassen Boden herum und stieß volle krambum mit dem großen Zeh an die Dusche an. Was zu folge hatte das ich nun noch lauter aufschrie, allerdings aus Schmerz und aus Wut.

Ich weiß ja nicht, wie es für die Person da draußen angehört hat und die ausgerechnet eine Freundin war. Nein, die auch nichts besseres zu tun hatte als Hilfe zu organisieren. Sie hat nämlich gedacht, das sind Rauchwolken die aus dem Fenster quollen. Das sie Geschrei und die Polterei als Panik interpretiert hatte und meinte ich müsste gerettet werden.

Dies bekam ich zu meinem Unglück gar nicht mit, denn ich wollte nur dieses triefend nasse Tier einfangen, bevor sie mir die Möbel ruiniert.

Ich freute mich gerade diebisch, das ich den kleinen Racker endlich hatte, als sich auch schon der Schlüssel im Türschloß herum drehte.

Da stand ich nun wie Gott mich schuf.

Allerdings mit ein paar winzig kleinen Abänderungen, krebsrot und giftgrün im Gesicht mit einem silbrigen Turm aus klebrigem Haar und einer tropfenden Katze auf dem Arm.

Der Schreckensschrei der dann erfolgte, kam allerdings nicht von mir........