Überall und nirgends

07.07.2012 um 00:49 Uhr

Stillstand

von: Findus

Meine Therapeutin gab mir den Rat, schreibe es dir von der Seele.

So könnte ich es evt. akzeptieren und lernen damit umzugehen.

Seid Tagen  liegt die weiße Seite vor mir. Ich schreibe drei Worte und drücke auf löschen.

 

Wie soll ich etwas in Worte fassen, wenn alleine der Gedanke mich innerlich aufschreien  und alles in mir erstarren lässt?!

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 07.07.2012 um 05:38 Uhr:Liebe Findus,
    alles hat seine Zeit und dein Herz und Seele werden von alleine die richtigen Worte finden, für dieses, was dein Herz so verkrampft, dir Angst macht.

    Da zitiere ich mal dich selbst:

    Dunkelheit umgibt mich,
    gefangen in Zeit und Raum.
    Bewegungslos verharrend,
    hoffend es ist ein Traum.
    Träume sind vergänglich,
    kälte bleibt bestehen.
    Stille ist unendlich,
    Einsamkeit vergeht.
    Rettung ist das Wissen,
    in mir ist kindliches Vertrauen.

    Du bist kein Kind mehr, nicht mehr gefangen in Zeit und Raum, darfst dich bewegen, schick die Kälte fort, dorthin wo sie hingehört. Befreie dich.
    Liebe Grüsse
  2. zitierenFindus schreibt am 08.07.2012 um 01:13 Uhr:Es ist lange her das ich diese Zeilen schrieb.
    Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie einfach mir damals das schreiben viel.
    Ich Danke dir für die Erinnerung.

    ich wünsche dir eine Gute Nacht sternenschein
  3. zitierenJOblogt schreibt am 08.07.2012 um 10:27 Uhr:Viel Kraft für dich.
  4. zitierenFindus schreibt am 20.07.2012 um 01:54 Uhr:Ich danke dir Jo
  5. zitierenBloomsbury schreibt am 26.09.2012 um 09:31 Uhr:Wenn es so schrecklich ist, dann schreib nur einen Satz.
  6. zitierenFindus schreibt am 01.10.2012 um 23:56 Uhr:Ich danke dir für den Zuspruch.
    Irgendwann schaffe ich es.


    Gute Nacht euch wünsche
  7. zitiereneineReisende schreibt am 08.09.2013 um 15:22 Uhr:Wie geht es Dir inzwischen?
  8. zitierenFindus schreibt am 10.09.2013 um 23:44 Uhr:Guten Abend eineReisende,
    Es hat lange gedauert, aber ich habe es geschafft (naja an den meisten Tagen) die Krankheit meiner Tochter zu akzeptieren. Ich habe einen wundervollen Mensch an meiner Seite, der mich immer wieder aufrichtet, wenn ich denke ich kann nicht mehr.

    eine Gute Nacht wünsche

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