Every generation got its own disease

26.11.2007 um 22:51 Uhr

Stephan Eicher

von: ZooStation   Kategorie: Stephan Eicher

Stephan Eicher wurde mir mal von einem Freund empfohlen, vor zig Jahren, der mich ob meines Musikgeschmacks immer belächelte. Er hörte J.J.Cale, ich Marillion. Er hatte alles von Neil Young, ich alles von BAP. Er schaute mir immer so in die Augen, als wartete er auf meinen Applaus. Er wusste nie, wann er gehen musste.

Er spielte mir also Stephan Eicher vor, ich weiss nicht mehr welches Album, aber es war so gegen 1990 etwa. Nachdem ich ihm nicht applaudiert hatte, vergass ich Stephan Eicher.

Jahre später, so gegen 1999, hörte ich bei einer WG-Mitbewohnerin das phänomenale "Louanges ", und bei "Clear my throat" wusste ich, was ich wissen musste. Soulmate.

Dass ausgerechnet mein Lieblingsautor Philippe Djian die französischen Texte für Stephan schreibt, ist quasi die schicksalshafte Dreingabe.

Übermorgen spielt Stephan in ZooRich.

cuZooN.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenLittleLunaticGirl schreibt am 28.11.2007 um 17:57 Uhr:Na dann, viel Spass ;-)

    Also für Marillion kann ich mich echt auch begeistern. Aber Stephan Eicher - nee. *Kopf schüttel*
  2. zitierenZooStation schreibt am 28.11.2007 um 21:00 Uhr:Doch, ich find', er hat so eine ganz spezielle Art, Geschichten zu erzählen...
  3. zitierenLittleLunaticGirl schreibt am 28.11.2007 um 22:07 Uhr:Also... ich finde ja die Texte ganz okay - manchmal. Wobei die *glaube ich* ja meist' nicht selber geschrieben sind. Aber die Musik *gruselig find* Nee. Back to Marillion. Wie war das mit "A Script For A Jester's Tear" - das ist gute Musik.
  4. zitierenZooStation schreibt am 28.11.2007 um 22:17 Uhr:Ja, der Hammer, nicht? Als Debut-Album sowas rauszuhauen..."So here I am once more, in the playground of my broken heart..."
    Wahnsinn....und die musikalische Oper dazu...
    all time favourite!
  5. zitierenLittleLunaticGirl schreibt am 28.11.2007 um 23:05 Uhr:Zum Glück hatte ich damals Langeweile und trieb mich in der Schulbibliothek rum, und zum Glück war das Bibliothekssortiment bei uns ziemlich "alt" und "out" ... sonst hätte ich Marillion womöglich völlig verpasst.
  6. zitierenZooStation schreibt am 28.11.2007 um 23:13 Uhr:Das nenn' ich mal staatliche Fürsorge, irgendwie..mir hat mein damals bester Kumpel eine Kassette mitgegeben.."Script" auf der einen und "Fugazi" auf der anderen Seite...danach war nichts mehr, wie vorher...
  7. zitierenLittleLunaticGirl schreibt am 10.12.2007 um 19:17 Uhr:Oh ja, in der Beziehung hat der Staat gut für mich gesorgt - literarisch weniger. Ich las ungeäfhr 7 Bücher in zwei Wochen damals, hatte bald die halbe Schulbibliothek durch, ich las sämtliche Agatha Christie - Miss Marple wie auch Hercule Poirot, sowie "Trotzkopf" und diverse deprimierende Biographien, die ich nach der Hälfte wieder zurück brachte ;)

Diesen Eintrag kommentieren