Der etwas andere Fußballreport

11.03.2005 um 21:41 Uhr

Ähm. Entschuldingen Sie bitte...

Hey sie da, hätten sie noch einen 19/3 Umfalker aus der 34er Serie übrig? Wissen Sie, bei meinem hab ich gerade einen Neuner Riss am Außenpfeiler entdeckt, und Sie können sich ja vorstellen was das bedeutet. Nun, zur Not könnte ich ihn auch an der Unterseite durch das X-Fernsch zumindest zum Laufen bringen, aber für einen kompletten Düsenvertriebseinsatz ginge dies wohl nicht. Wenn Sie jetzt nur einen aus der 35er Serie haben, könnte ich durch meinen 78 Zoll / 89 Din A 17 Adapter diesen bei meinem oben ansetzen, dazu müssten Sie mir aber mitteilen, ob Ihrer auch von 65 auf 56 umschaltbar ist, denn wir wollen ja keinen Ausplatzer haben, Sie wissen was ich meine. Also, wenn Sie noch einen haben, dann schreiben Sie bitte.

PS. Ich bin auch über eine ausrangierte Pfadfinderleiche dankbar. Im Gegenzug hätte ich dann noch ein Stück Schnur kostengünstig abzugeben.

14.02.2005 um 22:00 Uhr

Und er verschießt!!!

Der 21. Spieltag ist nun auch schon wieder Geschichte. Eins sollte aber vielleicht doch in Erinnerung bleiben: Die Elfmeter. In fast jedem Spiel gab es entweder einen Elfmeter, oder es hätte einen geben müssen. Nun ist es etwas müßig, die Schiedsrichter wieder in den Vordergrund zu stellen, also werfen wir ein Auge auf die Spieler. Nahezu zeitgleich verschießen Freiburg und Schalke so ein sichergeglaubtes Tor. Zufall?

Nein. Die Jungs können es einfach nicht mehr. Oder vielleicht ist auch folgendes Scenario eingetreten: Vor dem Spiel trifft sich kleines dickes Ailton mit Superheld David Beckham auf ein Himbeer-Sahne-Törtchen. Schnell fangen sie an sich ihre großen Erfolge vorzuhalten und unser kleines Ailton sieht ein, dass er doch recht unpopulär ist, wenn er ständig das Tor trifft. Diese Aura, die David Beckham verfolgt wie eine Spinne eine Stinkwanze, rührt vor allem aus der Leichtigkeit Elfmeter vor einem Riesenauditorium (vor den Fans - für alle Nichtlateiner) einfach mal zu versemmeln. Das zeigt natürlich wahre Größe. Und so, während Sunnyboy David noch ein Stück Würfelzucker in seinen Cafe au Lait (Kaffee Latte)  wirft hat Ailton seinen Plan geschmiedet. Am Samstag soll's sein.

Abschließend stelle ich fest, dass dieser Plan gut funktioniert hat. Wenn eine Mannschaft wie Schalke 04 die Größe hat einen Elfmeter so mir nichts dir nichts zu verballern und trotzdem 3 Punkte gegenüber den Bayern gut macht, dann muss man einfach voller Respekt sagen: "Ihr sollt Meister werden". Auf das im nächsten Champions League Finale Schalke 04 gegen Real Madrid David und Ailton sich ein Törtchen teilen und das schönste Eigentor planen.

08.02.2005 um 20:46 Uhr

Wichtiger Hinweis

Die Spvgg Bolzplatz gewinnt 5:3 gegen den 1. FC Radebeul im Freundschaftsspiel!

08.02.2005 um 18:58 Uhr

Der 20. Spieltag - Schon wieder ein Skandal ...

Als ob wir nicht schon genug Skandale hätten. Nein, fragwürdige Elfmeter und rote Karten sind nicht des Schiedsrichterteufels einziges Handwerk.  Auch  hin und wieder mal die Abseitsregel auf ganz eigene Art und Weise zu interpretieren reicht dem Unparteiischen nicht.

Aber was sag ich <<dem>> Unparteiischen? Seit Samstag wissen wir ja, dass wir es mit einer ganzen Bande von betrügerischen schwarzen Männern zu tun haben. Was sich unter den Namen "Schiedsrichter" und "vierter Offizieller"  als so unglaublich objektiv verbirgt ist anscheinend  ein System  ganz ausgefuchster Menschen.

Das Ereignis von dem ich spreche ist natürlich nichts anderes als das 2:2 von Hansa Rostock gegen den FC Schalke 05 (äh 04  ...  ein Gag der in nostalgischer Erinnerung an die mit ModeratorINNEN besetzte Sportschau gestattet sei).

Aber was ist denn da am Wochenende eigentlich passiert? Springen wir doch mal zu Samstag, den 5. Februar 2005. Die Stadionuhr im Rostocker Ostseestadion steht auf 17.13 Uhr  und der "vierte Offizielle" zeigt eine Nachspielzeit von 2 Minuten an. Aber was war das denn ... ? Ein kleines aber bestimmtes Augenzwinkern von Herrn Assauer zu Herrn Fleischer (der Schiedsrichter , d. Red.).  Dieser wiederum zwinkert zurück, worauf Herr Assauer zu Herrn Ailton zwinkert. Diese kleinen subtilen Mimiken fielen wohl fast keinem auf, wie auch, man hatte ja im Grunde schon den Klassenerhalt gefeiert. Doch dann nimmt das Drama seinen Lauf: Die Zeit ist abgelaufen, Rostock protestiert vehement gegen das Ausführen des signalisierten Freistoßes, ein Pfiff, ein hoher Ball, eine Vorlage in den Lauf von Ailton und ... ein Tor.  Und dann? Ja richtig, Abpfiff.  Die Zeit war ja auch schon abgelaufen.

Es war mal wieder ein Spieltag bei dem die Schiedsrichter unter besonderer Beobachtung standen. Ja wie lieben wir diesen oft zitierten Kommentar.  Doch irgendwie schauen wir doch nur zu wie die Herren in den schwarzen und gelben Anzügen schalten und walten wie es ihnen gefällt. Auf das die Staatsanwaltschaft am 21. Mai 2005 beschließt: "Mit dem heutigen Urteil sind alle Partien dieser Saison hinfällig, es lebe der Schiedsrichter."