Gedanken zum Vorhaben
Stimmung: Gemisch aus Freude, Spannung und ein wenig Angst.
Musik: Album "Melancholy Collection" von Millencolin.
Jetzt ist es besiegelt. Wir wagen also die ca. 2.000 km lange Tour mit dem Auto nach Galizien. Gedanken gab es meinerseits viele zu diesem Thema.
Der Gemütszustand in Bezug auf Urlaub war eindeutig: Ich wollte weg. "Wenn der Job schon nicht befriedigt und Gegenteilig dazu auch noch eine Art schlechtes Gewissen bereitet, dann muss ich wenigstens mal so tun als könnte ich meine Wünsche frei ausleben."
Möglichkeiten gab es zu genüge. Zum einen war die Möglichkeit mit dem Bus (Mercedes Sprinter) in Richtung Spanien oder Frankreich zur Fahren. Auch ein Trip, oder genauer eine Art Familienkurzurlaub in Kroatien nur ohne Hund und Kinder.
Die Option "kostenloser Bus" schied nach langem hin und her noch in der anfänglichen Planungsphase aus, da der Sponsor sich nicht mehr für diese milde Gabe bereit erklärte.
So schien der Erfolg dieser Reise schon in der Startphase nicht als sehr aussichtsreich.
Würden wir mit dem eigenen Auto, dessen Motorisierung auf Benzintreibstoff basiert, entweder nach Spanien oder Kroatien reisen. In diesem Fall würden die Kosten des Urlaubs dermaßen in die Höhe steigen, sodass der Urlaub für mich unfinanzierbar werden würde.
Das nächste Problem ergibt sich aus dem Urlaubsinhalt und der Vorlieben der einzelnen Beteiligten. Stand, Sonne, Kultur, Aktivitäten, etc. Jeder Wunsch sollte wie immer individuell berücksichtigt werden. Es war also an Zeit einen fairen Kompromiss zu schließen. Abschließend hieß die Lösung "Atlantikküste" welche allen Anforderung zumindest Teilweise gerecht werden soll.
Das Ziel war nun Klar und in Punkto Transport war die letzte Chance: Firma Siemens - mein Arbeitgeber.
Der allg. neue Firmenwagen sollte den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, den Wagen auch privat zu nutzen. Evtl. würde der Wagen ja noch vor Urlaubsantritt zur Verfügung stehen.
Und tatsächlich: Der Wagen stand noch rechtzeitig 1,5 Wochen vor Abreise abholbereit und frisch aus der Presse beim Sixt Autoverleih in Unna bei Dortmund. Ein Renault Megane Grandtour mit Klima und Navigation womit auch die Frage der Wegfindung geklärt wäre.
