~ Freundschaft ~
Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
A. Einstein
WAS WIR WISSEN. IST EIN TROPFEN; WAS WIR NICHT WISSEN, EIN OZEAN.
I. Newton
Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist
fürchtet, dass dies wahr ist.
J. B. Cabell
In einem geordneten Staatswesen braucht man nicht fortwährend von der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem Staat zu sprechen.
B. Brecht
Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen,
dann ist es notwendig , kein Gesetz zu machen.
C.-L. d. Montesquieu
Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen,
dass sie nur verdummte Sklaven,
aber keine freien Völker regieren können.
J. N. Nestroy
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Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
A. Einstein |
John Maynard!
"Wer ist John Maynard?"
"John Maynard war unser Steuermann,
Aushielt er, bis er das Ufer gewann,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron,
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard."
Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei -
Da klingt's aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
"Feuer!" war es, was da klang,
Ein Qualm aus Kajüt und Luke drang,
Ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
Und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.
Und die Passagiere, buntgemengt,
Am Bugspriet stehn sie zusammengedrängt,
Am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht,
Am Steuer aber lagert sich's dicht,
Und ein Jammern wird laut: "Wo sind wir? Wo?"
Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo. -
Der Zugwind wächst, doch die Qualmwolke steht,
Der Kapitän nach dem Steuer späht,
Er sieht nicht mehr seinen Steuermann,
Aber durchs Sprachrohr fragt er an:
"Noch da, John Maynard?"
"Ja, Herr. Ich bin."
"Auf den Strand! In die Brandung!"
"Ich halte drauf hin."
Und das Schiffvolk jubelt: "Halt aus! Hallo!"
Und noch zehn Minuten bis Buffalo. -
"Noch da, John Maynard?" Und Antwort schallt's
Mit ersterbender Stimme: "Ja, Herr, ich halt's!"
Und in die Brandung, was Klippe, was Stein,
Jagt er die "Schwalbe" mitten hinein.
Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so.
Rettung: der Strand von Buffalo!
Das Schiff geborsten. Das Feuer verschwelt.
Gerettet alle. Nur einer fehlt.
Alle Glocken gehn; ihre Töne schwell'n
Himmelan aus Kirchen und Kapell'n,
Ein Klingen und Läuten, sonst schweigt die Stadt,
Ein Dienst nur, den sie heute hat:
Zehntausend folgen oder mehr,
Und kein Aug im Zuge, das tränenleer.
Sie lassen den Sarg in Blumen hinab,
Mit Blumen schließen sie das Grab,
Und mit goldner Schrift in den Mamorstein
Schreibt die Stadt ihren Dankspruch ein:
"Hier ruht John Maynard! In Qualm und Brand
Hielt er das Steuer fest in der Hand,
Er hat uns gerettet, er trägt die Kron,
Er starb für uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard!"
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Objektivität:
Alles hat zwei Seiten. Aber erst wenn man erkennt, dass es drei sind, erfaßt man die Sache. |
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H. v. Doderer |
Auch das ist Kunst, ist Gottesgaben,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn die Sonne längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.
Goethe
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ERLKÖNIG
...
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
...
Goethe
Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension.
Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.
W. v. Braun
In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution,
für Vernunft und Niederlegung der Waffen
- nur beim Feind, nicht bei sich selbst.
H. Hesse
Die wichtigsten «Manhattan-Projekte» der Zukunft werden umfangreiche, von der Regierung geförderte Untersuchungen darüber sein, was die Politiker und die daran teilnehmenden Wissenschaftler «das Problem des Glücklichseins» nennen werden, mit anderen Worten, wie man die Menschen dahin bringt, ihr Sklaventum zu lieben.
A. Huxley
Verliebte und Verrückte
Sind beide von so brausendem Gehirn,
So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt,
Was nie die kühlere Vernunft begreift!
W. Shakespeare
Nach unserer bisherigen Erfahrung sind wir zum Vertrauen berechtigt. dass die Natur die Realisierung des mathematisch denkbar Einfachsten ist.
von A. Einstein
Meine Achtung vor Mathematik und Wissenschaft, für mich glaubhaften Prognosen, gesundem Menschenverstand und (berechenbaren) Wahrscheinlichkeiten steigt stetig an. Hätte ich früher nie gedacht, aber ich zieh immer öfter meinen imaginären Hut davor.
Auch wenn ich nicht alles verstehe, aber ich kann durchaus vertrauen und Dinge versuchen selbst zu hinterfragen. Kommen Zweifel kann ich selbst nachforschen, mich auf anderen Wegen informieren oder abwarten ob bessere Erkenntnisse nachreifen. Offen sein!
Beruhigend finde ich selbst die Tatsache, dass es wirklich Menschen gibt, die nachweisbar viel dümmer sind als ich. Beängstigend finde ich, dass so mancher erst gar nicht bereit ist - in seinem Möglichkeitsbereich - sich auch nur Ansatzweise, und sei es im Kleinsten, zu informieren oder Dinge nachzuvollziehen bzw. mal zu hinterfragen.
Ja, schlimmer ist, die Unbelehrbarkeit mancher, die "Drei Affenmentalität" - nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen. Ich verlange von niemanden alles zu glauben und Dinge einfach hin- und anzunehmen. Aber das Gegenteil, aus Angst die Dinge zu verneinen, sie lächerlich zu machen, sie herabzusetzen..., die halte ich persönlich für nicht gut - manchmal eher noch gar für schlimmer.
Man kann auch vorwärts kommen, wenn man sich mal zurücknimmt!
Panik und gewollte Unwissenheit sind wirklich äußerst schlechte Lehrmeister. Wobei "gesunde" Angst durchaus hilfreich sein kann!
Hinter allem soll doch Genuss, Leben, unglaubliches Staunen... nicht zurückstecken.
Es findest sich nicht auf alles DIE Antwort, es gibt verschiedene (gerade auch mathematische) Wege, die dennoch zum gleichen Ergebnis führen.
Die Möglichkeiten, das Wissen, ist unendlich groß und für einen allein unüberschaubar, deshalb muß ich auch mal vertrauen, auf Wahrscheinlichkeiten setzen und auf Experten achten/hören. Zurücknehmen, Meinung auch mal bereit sein zu ändern. Geistig flexibel sein und bleiben ist wichtig. Die Dinge (für mich/sich selbst) abwägen. Sie ernst nehmen, aber nicht zuuu ernst. Weitsicht, Umsicht, aber auch ggf.Vor- und Rücksicht.
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Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.
Archimedes |
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Wir wissen nicht einmal
ein Millionstel Prozent
der Dinge.
Th. A. Edison
Seit der Zeit von Edison hat sich da anscheinend nicht sehr viel geändert. Je mehr man herausfindet desto mehr bleibt wohl auch im Verborgenen, so kommt es mir vor.
Und beileibe soll nicht alles aufgedeckt werden. Denn es ist die Würze des Geheimen, der Unverständnis..., die manches erst lebenswert macht.
Die Gefahr ist aber durchaus gegeben manche Dinge mit Absicht, und möglicherweise aus Angst, zu verschweigen
Ein zweischneidiges Schwert.