Gedanken oder Fragen

31.01.2007 um 15:27 Uhr

Alles nur Zufall?

Stimmung: gut

Und so stand ich da in der Dunkelheit, schaute zu den glitzernden Sternen... Wie immer voller Ehrfurcht und Erstaunen... dachte...das soll nun alles Zufall sein? Ich konnte es nicht glauben! Nicht bei diesem Anblick....

30.01.2007 um 19:46 Uhr

und in diesen Nächten...

von: sternenschein   Stichwörter: Nächte, Beine, Sckmerz, Wut

Stimmung: nachdenklich

Und in diesen Nächten haben die Beine mal wieder bezahlt.....es ging nicht anders! Dieser kurze Satz...und doch so voller Schmerzen..voller Verzweiflung... Ganz sicher kann ich dir nicht helfen,es wäre auch vermessen.. Ganz sicher nicht dir den Schmerz nehmen...denn du spürst ihn...bis ins tiefste deines Seins...zerfrisst er dich. Und selbst die kurzen Momente, des vielleicht mal aushaltens könnens..von Glück will ich garnicht sprechen...doch zu empfinden mit dem beklemmenden Gefühl...es währt nicht lang..dieser Zustand hält nicht an... Es wäre auch leicht hier von mitfühlen oder nachempfinden zu reden..selbst wenn es so ist..es wären die verkehrten Worte...denn nur du kannst es fühlen und empfinden..unsere Ahnung von dem was in dir vorsichgeht..sie wird nur ein lauer Abklatsch dessen sein..was dich innerlich zerreist..und wie sehr es dich schmerzt. So bleibt mir nur dir zu wünschen..das es einmal den Tag geben wird..an dem deine Beine nicht mehr den Preis zahlen müssen..an dem du deinen Schmerz über all das geschehene, Worte verleihen kannst...dich nicht mehr selbst hasst....sondern erkennst wer die Verantwortung dafür zu tragen hat...dieses wirst ganz sicher nicht du sein...Das es einen Tag geben wird..an dem du sagen kannst...es ist schön das ich lebe...auch wenn der Weg dahin ein harter ist..ein langer und sehr schwerer..ich wünsche es dir..und hoffe das er fùr dich irgendwann einmal kommt... Das ist alles was ich kann..mehr kann ich nicht..und ich weiss es ist verdammt wenig!

30.01.2007 um 00:53 Uhr

Was bringt der neue Tag?

Stimmung: gut bis nachdenklich...

Wenn wir morgens..noch müde, aufstehen..wissen wir nie was uns der neue Tag bringen wird.. ob er ähnlich verläuft wie alle anderen auch... Oder aber..wir können am Abend sagen..dieser Tag hat unser Leben total verändert.. Das wissen wir am Morgen nicht .. vielleicht begegnen wir genau an diesem Tag....der so normal anfing...dem Menschen der alles verändert..in uns. Ja, der Wünsche und Sehnsüchte erweckt und Träume in unsere Seele zaubert..die wir vorher nicht für möglich hielten..die uns vielleicht sogar fremd waren..der uns bunte Farben ins Herz malt und Schmetterlinge im Bauch fliegen lässt .. Der unser ganzes Denken und Wollen in eine neue Richtung lenkt. Und manchmal...ja manchmal beginnen diese Veränderungen ganz langsam..fast unbemerkt.. ein anderes Mal wie ein Blitzschlag mit nachfolgendem Donner..der alles um uns herum in einem anderen Licht erscheinen lässt.... Ja, so einen Tag wüsch ich Euch..wenn nicht heute..dann vielleicht morgen..aber ganz sicher irgendwann..

29.01.2007 um 21:49 Uhr

Worte die berühren

von: sternenschein   Stichwörter: Blog, lesen, angelmagia, fehlen

Stimmung: gut bis nachdenklich

Etliche Blogs lese ich hier sehr gerne...lese Worte die mich berühren... Ja....bei einen ist es fast schon eine Gewohnheit..zu schauen was dort neues steht.. Denn Worte berühren nicht nur..nein sie verändern auch manchmal den Menschen..der sie vernimmt. Und so schaute ich auch heute wieder in einen ganz bestimmten Blog..sah seit sechs Tagen kein neuer Eintrag....machte mir Gedanken..ja, ein wenig Sorgen.. denn es ist Angelmagias Blog... So gerne...ja wirklich, so gerne lese ich ihre Einträge..bei ihr scheinen die Worte ganz direkt und ohne Umwege aus ihrem Herzen direkt in die Tastatur zu fliessen..so wie sie entstehen...so auch niedergeschrieben...mit ganz viel Herz und noch mehr Seele..gehüllt in Sätzen, die in ihrer Klarheit mit dem silbernen Mondlicht konkurieren könnten... Ja, sie machen mich manches Mal sprach und fassungslos..vor lauter Gerührtheit.. Und es stimmt...diese Einträge würden mir sehr...wirklich sehr fehlen.. Ich weiss, sie soll für sich schreiben...nicht für uns..und doch..es ist so wunderschön es zu lesen. Ich hoffe es geht ihr gut..und hoffe auch Angelmagia hört nicht mit dem schreiben auf...denn sie ist in meinen Augen ein ganz besonderer Mensch.. Ich freue mich schon, wenn ich wieder etwas von ihr lesen darf..und Peter Pan soll weiter fliegen..

29.01.2007 um 04:55 Uhr

und ist die Nacht auch lang...

von: sternenschein   Stichwörter: Leben, Dunkelheit, Licht

Stimmung: gut

Und selbst..wenn auch die Nacht noch so lang...noch so dunkel uns erscheinen mag... irgendwann....ja irgendwann ganz bestimmt... da kommt ein neuer Morgen. ein neuer Tag... nimmt die Dunkleheit von uns..schenkt uns neues Licht.. Und hüllt uns in Wärme..lässt die Nebelschleier der Nacht aus unserem Leben verschwinden..lässt uns wieder sehen..was schon immer da war...

29.01.2007 um 02:06 Uhr

Bezaubernder Mondschein

Stimmung: gut..

Es gibt Tage...an denen der Mond und die Sonne zusammen am Himmel stehen. Ja, an solchen Tagen....da sieht man den Mond...nur wenn man ganz genau hinschaut...ganz genau... Er sieht am Tage grau und unscheinbar aus, fast nimmt man ihn nicht wahr.

Und doch...
Wie anders ist es in einer Vollmondnacht...wenn er dick und rund, rotgelb leuchtend, aufgeht und uns die Nacht als Vollmond mit seinem silbrigen Licht verzaubert.....ja, es stimmt wohl..wirklich verzaubert...und uns in seinen Bann schlägt.

So stand auch ich schon oft...ja, oftmals..und schaute zu ihm herauf..voller Dankbarkeit..nicht wissend...wie viele es in diesem Moment mir gleich taten.
Ja, aber...eines weiss ich bestimmt...unser aller Gedanken trafen sich dort.in der Ferne..es waren mit Sicherheit keine schlechten Gedanken dabei..die sich dort..an diesem fernen Punkt trafen..

Wie mit der Sonne und dem Mond....so ist es auch mit den Menschen..
Ja, einige scheinen unscheinbar...vielleicht etwas grau..sie werden oftmals überstrahlt..von anderen.. vielleicht erkennt man nicht gleich ihre Schönheit...doch irgendwann....ja irgendwann....wenn man sie dann mal wiedersieht..dann nimmt man auf einmal ihren Glanz wahr..sieht ihren Schein der tief aus ihrem Inneren kommt..und sieht sie im Licht ihrer einzigartigen Schönheit..ja wirklich..ihrer einzigartigen Schönheit...die nur sie besitzen.

Und gegen diesen ganz besonderen Zauber den sie verbreiten... verblasst dann jeder andere..der sie vorher hat grau erscheinen lassen..

Ich wünsche Euch allen, das euer Zauber leuchten möge und sichtbar wird...

21.01.2007 um 19:29 Uhr

und wenn sie sagen..

von: sternenschein   Stichwörter: Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Neider

Stimmung: gut

Und wenn sie sagen... Du schaffst es nicht.... Du taugst nichts.... Du kannst es nicht... Du bist nichts wert.... glaube ihnen nicht.....denn sie wollen Dich damit nur kleiner machen.....als sie selbst es schon sind!! Und wenn sie sagen....Du seist ein Träumer.... dann lebe Deinen Traum..... irgendwann wird er real sein!

10.01.2007 um 22:40 Uhr

Meine Katze und Ich

von: sternenschein   Stichwörter: Katze, Leben, Tod, Trauer

Stimmung: nachdenklich

Es ist schon einige Jahre her, doch ich werde sie nicht vergessen.

Ich bekam sie als junges, etwa 8 Wochen altes Kätzchen.
Sie war grau/schwarz getiegert...ein so süsses Knäuel, welches sich sehr schnell an mich und ihre neue Umgebung gewöhnte.
Ein wenig frech und eigensinnig, wie es eben Katzen so an sich haben.
Gerade wegen ihres Eigensinns mag ich Katzen sehr, sie schmusen nur wenn es ihnen passt....ihr passte es scheinbar immer.

Im Sommer, wenn ich die Fenster offen hatte, sprang sie durch das eine ins Haus hinein, durch ein anderes wieder hinaus.
Es war wohl ihre Lieblingsbeschäftigung..sie war ja noch jung.
Ich versuchte es ihr zu verbieten...aber nur mit
mäßigen Erfolg.
Sie wuchs zu einer stattlichen Katze heran.
Ging ich über die Wiesen..so kam sie immer wie ein treuer Hund mauzend mitgelaufen..schmiss sich mir vor die Füsse, so das ich manches Mal kaum gehen konnte.
Stand ich abends im dunkeln draussen, konnte ich sie zwar nicht sehen, aber ich fühlte, wie sie meine Beine umstrich..sich auf meine Schuhe stellte..hörte ihr Schnurren.
Ja, sie war eine treue Begleiterin..ich liebte sie sehr.
Und sie, sie liebte mich auch, das spürte ich.

Gerade war sie zwei geworden..sie verließ den Garten so gut wie nie..war immer sofort da, wenn ich Futter für sie hinstellte..
Da erschien sie, eines morgens nicht wie gewohnt an ihrem Futterplatz.

Ich weiss es heute noch..als wäre es gestern..
Es war der Sonntag nach Ostern..die Temperaturen waren schon etwas gestiegen..die Sonne schien..im Gras war der Morgentau an den Halmen schillernd zu sehen. Ein recht schöner Tag.
Ich rief sie..nichts...ich fing an mir Gedanken zu machen.
.Ging zur Wiese..bis zum Bach hinunter.. schaute. .rief..nichts.
Ich wurde immer unruhiger..den Abend vorher hatte ich einen Jäger zur Wiese runtergehen sehen.
Aber ich fand sie dort nicht..Ich machte mir solche Gedanken..
Dann ging ich zur Strasse hoch..im Sonnenlicht summten die Bienen in den Lindenbäumen..die gerade blühten..die Strasse lag leer vor mir..kein Auto zu sehen..eben Sonntag morgen..
Aber da..hundert Meter weiter..da sah ich sie..
am Strassenrand auf dem weissen Streifen am Rande des Asphalts liegen. Meine Katze.
Sie lag da zusammengerollt als würde sie schlafen..es war nichts aussergewöhnliches an ihr zu sehen..sie sah aus wie immer.
Nur es war kein Leben mehr in ihr.
Eine kleine rote Lache..vom Blut welches ihr aus dem Munde geflossen ist und sich mit der Feuchte des Asphalts vermischte zeugte von ihrem Ende.
Ich war fassungslos, traurig, sehr traurig.

Ich nahm sie hoch, auf meine Arme
Sie sah doch aus als ob sie nur schlief..trug sie auf diese Weise..liebevoll zum Garten zurück..zu ihrer Heimat..
Schaute dabei mit weinenden Augen, aus denen stille Tränen flossen..zum Himmel, fragte mich, wie an einem Tag, wie diesem, die Sonne scheinen kann!
Für mich schien alles nur noch grau..

Ich begrub sie, in ihrem Garten in einem grossen Karton mit einem schönen Kissen als Unterlage..nachdem ich still und voller Wehmut von ihr Abschied genommen habe.

Hergott, war mir das Herz schwer dabei.
Ich habe für sie alles getan, sie hatte es gut bei mir..ich hoffte noch auf viele Jahre..
und doch dachte ich..ich hätte sie noch viel mehr streicheln müssen, noch mehr verwöhnen..
wie es wohl den meisten geht..wenn sie sich von einem Tier trennen müssen.

Ich werde sie nicht vergessen!

08.01.2007 um 17:50 Uhr

Unsichtbare Mauern

von: sternenschein   Stichwörter: inneres, Gefängniss, erkennen

Stimmung: zuversichtlich

Jedoch die unsichtbaren Mauern unseres inneren Gefängniss, sie sind am schwersten zu überwinden. Erst wenn wir sie erkennen, sie für uns sichtbar machen, können wir sie beseitigen. Um frei zu sein.

08.01.2007 um 10:21 Uhr

Tränen

von: sternenschein   Stichwörter: Weg, sehen, Tränen

Stimmung: gut

Ja, manchmal sehen wir, vor lauter Tränen, den Weg nicht mehr. Sie müssen erst trocknen, bevor wir weitergehen können.

08.01.2007 um 03:23 Uhr

Sehnsucht

Stimmung: gut bis melancholisch
Musik: you are my sunshine

Sie ging zur Polizeischule, musste in der Kaserne wohnen und schlafen.. viele Briefe, Telefonate..Sehnsucht, die dadurch nicht geringer wurde. Eines Nachmittags fuhr ich hin, parkte auf dem Parkplatz, stieg aus. Ich sah sie, in etwas über hundert Meter Entfernung... unsere Blick begegneten sich..ganz spontan fing sie an zu laufen..ja sie lief den ganzen Weg auf mich zu..so schnell sie nur konnte. Ihre dunklen Haare wehten im Wind, ihre blauen Augen strahlten.. sie fiel mir in die Arme..umarmte und küsste mich..so standen wir eine ganze Zeit da.. Dann nahm sie den Kopf zurück...schaute mich glücklich an.. und aus ihren blauen Augen, die voller Freude waren, rollten einige Tränen über ihre Wangen. Ich küsste ihr die Tränen fort, sie schmeckten genauso salzig, wie jede andere Träne auch... und doch waren es ganz besondere...die sie schmückten mehr als jeder glänzende Edelstein. Das sind Momente, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde.. es sind Momente für die Ewigkeit. Und ich sage danke für diese Gedanken.

07.01.2007 um 05:22 Uhr

Das Gewicht der Worte

von: sternenschein   Stichwörter: Liebe, Worte

Stimmung: gut
Musik: Come away with me, in the Night , Sahrah Jones

Es gibt Worte, die wiegen schwerer als andere, denn sie sind voller Liebe.

07.01.2007 um 01:51 Uhr

Spiel des Lebens

von: sternenschein   Stichwörter: Leben, spielen

Stimmung: gut

Das Leben spielt seltsame Spielchen mit uns, so sagen wir, aber wie oft spielen wir mit unserem Leben?

07.01.2007 um 01:24 Uhr

unsere Mauern

von: sternenschein   Stichwörter: Gefängniss, Inneres

Stimmung: gut

Kein Gefängniss hat so hohe Mauern, wie jenes welches wir uns selbst errichten. In anderen Gefängnissen gibt es eine Begnadigung aus unserem inneren Gefängniss können wir uns nur selbst entlassen, schaffen wie es uns selbst zu begnadigen?

03.01.2007 um 23:09 Uhr

Der falsche Weg..

von: sternenschein   Stichwörter: umkehren, andere, Wege, gehen

Stimmung: gut

Angelmagias Blog, er regt doch immer wieder zum nachdenken an...;-)

Wenn unser Lebensweg der falsche ist, eine Sackgasse in der es

nicht weitergeht....

ist es oftmals besser zurückzugehen oder einen der anderen Wege

die das Leben bietet..zu gehen....

Nur eben den anderen Weg zu finden, ihn zu sehen.

das ist nicht immer leicht.

Ich wünsche Euch, das ihr die richtigen Wege findet

und die Kraft habt, ihn dann auch zu gehen. 

 

03.01.2007 um 23:01 Uhr

Weichheit besiegt die Härte:

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Nachgiebig, stehenbleiben, trotzen

Stimmung: gut
Musik: Alt wie ein Baum Puhdis

Der Sturm tobt,

der mächtigte Baum vor meinem Haus,

er ächzt im Wind,

er biegt sich, er schüttelt sich,

er weicht dem Sturm einfach aus.

Er trotzt ihm nicht, in dem er gerade stehen bleibt,

nein er gibt nach und beugt sich.

Er lässt den Sturm ins Leere laufen.

Der Sturm ist längst in sich zusammengebrochen,

aber der mächtige Baum steht noch immer

in seiner majästetischen Grösse wie eh und je.

Auch diesesmal hat er gesiegt,

mit Weichheit die stärksten Stürme überstanden.

03.01.2007 um 22:03 Uhr

Wie träumen Blinde?

von: sternenschein   Stichwörter: blind, Träume, Bilder

Stimmung: gut

Erstmal allen ein gutes neues Jahr!

Ich habe mich seit jeher gefragt, wie mag wohl ein Blinder träumen?
Sieht er, wie wir alle, auch Bilder im Traum?
Nun kann ich mich ja schlecht einem Blinden in den Weg stellen, wenn er oder sie, mir  mit dem Blindenstock entgegen kommt.
Und dann nach seinen Träumen fragen.

Dieses Ansinnen, würde auch uns sehenden, wohl seltsam vorkommen.

Das Internet bot mir die Lösung meiner Frage..

Es gibt ein Forum für Blinde, in denen sie über eine Braille Zeile..(ein mit Stiften bestücktes Gerät, bei dem ja nach Buchstabe, verschiedene Stifte die Blindenschrift anzeigen) die an den PC gekoppelt ist, selbst schreiben.


Sie träumen, wenn sie von Geburt an blind sind, nicht in Bildern..nur in Geräuschen, Gerüchen und mit dem Tastsinn. Eben wie am Tage, so sind sie auch im Traum blind.
Ein Blinder kann sich danach, auch keine Farben vorstellen.
Ich nahm vorher an, diese Vorstellung von Farben, vielleicht auch von schemenhaften Bildern, sei allen Menschen von Geburt an gegeben...dieser Gedanke erwies sich als falsch.
Sie erleben allerdings merkwürdige Dinge im Traum, wie wir ja auch.

So schildern einige, das sie durch den Wald laufen, ohne an einen Baum anzustossen..oder wundern sich das sie selbst Auto fahren können, obwohl sie nichts sehen.

Und ein junger Mann schreibt, er träumte von einem hübschen Mädchen, welches seine Freundin wird..
und das nicht nur in der Nacht...sondern auch am Tage..aber es wird, wie der Traum sehen zu können, für immer ein Traum bleiben.

Dieses berührte mich zutiefst.

Ganz besonders schwierig ist es für Blinde, die zudem noch taub sind..da sie so nur über den Tast und Geruchssinn Informationen aufnehmen können.

Eine Frau Lome, die dieses Schicksal teilte, sie erfand die Lome Sprache..es ist eine Taubblindensprache bei der die Zeichen in die Handfläche geschrieben werden.
Dieses zu erlernen werden wir sehenden uns wohl kaum vorstellen können..denn da diese Blinden nichts hören, muss ihnen ja auf eine andere Art gezeigt werden was die Buchstaben und Wörter für eine Bedeutung haben.

Diese Frau Lome studierte später erfolgreich und machte das Leben der Blinden ebenso wie der Herr Braille ein Stück lebenswerter.

Wenn wir sehenden, etwas was wir vorher nicht gesehen haben, durch abtasten erkennen sollen, dann fällt selbst das uns, manchmal schwer.
Da sind wir dann blinder, als die Blinden.

So betrachtet, können wir über uns selbstverständlich erscheinende Fähigkeiten, sehr dankbar sein....das sie uns gegeben wurden.