Stimmung: gut
Wenn Freud noch der Meinung war: " Im Leben gibt es keinen Sinn, wer danach sucht ist krank !",
so war sein Schüler,
Viktor Emil Frankl, ganz anderer Meinung.
Er entwickelte die Logotherapie (Logo = Sinn). Er sah einen Sinn im Leben, einen Sinn, der nur auf uns wartet, um von uns gesehen und erkannt zu werden.
Frankl lebte seine Erkenntnisse auch.
Er war Insasse verschiedener KZs.
Als seine Schülerin,
Dr. Elisabeht Lukas, ihn im Krankenhaus besuchte, da er im Alter erblindet war, sagte er zu ihr:
" Sei nicht traurig, schau, ich bin so dankbar, dass meine Augen meine schoene Frau, und meine Kinder sehen durften, was will ich mehr! Was ich sehen sollte, habe ich gesehen!."
Er war kein Mensch der klagte, er sah in allem einen Sinn.
Einen Sinn, der in jedem Leben vorhanden ist.
Die Logotherapie macht keine Sinnangebote, sondern unterstuetzt bei der Verwirklichung, der selbstendeckten Sinnmöglichkeiten, unter Berücksichtigung des freien Willens. Sie hilft bei Magersucht, Depression, Suizidgedanken und anderen psychischen Leiden.
Denn wenn wir selbst unserem Leben keinen Sinn geben, geben wir uns selbst auf.
Dr. Elisabeth Lukas:
" Wir wissen oft nicht, wofür etwas gut ist, das mit uns geschieht. Aber gut ist es zu wissen, dass alles seinen Sinn haben kann, was mit uns geschieht." Frankl starb im Jahr 1997.