Gedanken oder Fragen

30.06.2007 um 15:52 Uhr

Liebesgefühle

Stimmung: gut

Bei dem Liebesgefühl ging es mir nun so:
ich fühlte, wie es entstand, wuchs und trotz meines Widerstandes, immer stärker wurde, und wie es schließlich - ich sah und erlebte es ganz deutlich - mich ergriff und in seine Gewalt bekam, so daß mir die Welt, wie bei einem Rausch, nach und nach anfing, anders auszusehen als vorher; vor meinen Augen wuchsen und schwollen die Vorzüge des Gegenstandes meiner Neigung; von meiner Phantasie wurden sie aufgebauscht und aufgebläht; die Schwierigkeiten der Eroberung wurden vor meinen Augen kleiner und schwanden; meine klare Überlegung und mein Gewissen traten in den Hintergrund; das alles fühlte ich deutlich.
Aber dann erlosch dieses Feuer plötzlich; meine Seele sah, gleichsam im Lichte eines Blitzes, die alte Welt wieder anders an, verhielt sich anders, urteilte anders...
die Dinge hatten jetzt einen anderen Geschmack und ein anderes Gesicht als sie mir vorher gezeigt hatten, solange das brennende Verlangen mich beherrschte.
Welches von den zwei Bildern ist richtiger?
( Zitat: Michel de Montaigne 1533 - 1592 )

Diese Frage, stellte sich dieser Mann, vor über 400 Jahren. Stellen wir sie uns auch noch heute?

30.06.2007 um 03:35 Uhr

STRENG VERBOTEN!

Stimmung: gut

Betreten streng Verboten! steht manchmal auf Schildern.
Unwillkuerlich muss ich da immer drueber lächeln. Verboten reicht nicht, ohne strenge geht es nicht.
Dabei gibt es doch garkeine Steigerung eines Verbotes. Nunja, Ministerpräsident Koch, er wollte auch "brutalstmöglich aufklären". Das brutal hat er dann beim aufklären vergessen, und möglich war ihm auch nicht viel. Es fiel der Vergessenheit anheim. Dabei hätte es gereicht, wenn er es wirklich aufgeklärt hätte.
Bestehen da Unterschiede, ist ein Verbot kein Verbot, wird es erst durch die Strenge, des Verbotes dazu? Es ließe sich noch steigern, durch strengstens, dann ist es aber nun wirklich verboten. Alles sehr geheimnisvoll, Rubrik "STRENG GEHEIM"
Diesen Stempel auf Akten kennt ja jeder, dass sind die Akten, die am schnellsten verschwinden, jedenfalls in Sachsen. Strenggenommen wird es wohl so sein...'-)

29.06.2007 um 06:18 Uhr

Sehnsucht

Stimmung: gut

Die Sehnsucht läßt alle Dinge blühen,
der Besitz zieht alle Dinge in den Schmutz.
( Zitat: Marcel Proust )

Ist es wirklich so, dass nur das, was wir nicht haben, begehrenswert erscheint?

28.06.2007 um 16:11 Uhr

Dem Horizont hinterherlaufen ....

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher

Ohne Liebe, weniger Gedanken, oder andere Gedanken.
Dabei denken wir gerne über die Liebe nach. Sie läuft uns wahrlich nicht oft über den Weg. Nicht wirklich, auch wenn wir es öfter glauben möchten.
Da wir warteten.
Wir hielten sie für das, was sie uns vorgaukelte, viel zu gerne. Und griffen immer wieder ins Leere. Manchmal. Öfter?
Versuchen aufzubauen,zu verkleiden, gestalten, wo nichts ist. Schaffen ein Bild von ihr, und koennen doch den Zerfall dieses KUNSTwerkes nicht aufhalten, denn es umbaute das Nichts. Oder vielleicht doch etwas mehr, als Nichts?
Immerhin, unsere Wünsche und Träume, sind sie Nichts? Wann kommt der Traum zu uns, wann begegnen wir ihm? Oder bleibt er für immer irreal.
Jemals im Leben,oder öfter als einmal im Leben? Wie oft kann man lieben? Wirklich lieben?
Oder ist es nur ein undeutliches Ziel, in der weiten Landschaft, die sich Leben nennt, welches sich wie der Horizont entfernt, je näher wir ihm kommen?

28.06.2007 um 13:12 Uhr

Ewige Liebe

Stimmung: gut

Die zärtlichen Worte,
die wir zueinander sagten,

sind im verborgenen Herzen
des Himmels gespeichert:
eines Tages werden sie wie Regentropfen
herunterfallen und alles benetzen,
und unser Geheimnis wird sich grün blühend
über die ganze Welt ausbreiten.

( Zitat: Rumi )

27.06.2007 um 16:39 Uhr

Anderer Ort, andere Kleidung...

Stimmung: gut
Musik: Windgeräusche

Der Landhandel und seine Merkwürdigkeiten.
Heute war Grosseinkauf angesagt. So war ich auch bei der Saatzucht, um 75 Kg Hühnerfutter zu kaufen. Wer fleissig Eier legt, soll auch was zu futtern haben, oder?
Öffne die Tür zum Kassenbüro, in der Erwartung, dass wie seit Jahren dort der gleiche Mann sitzt. Aber heute sass dort eine junge Frau, am Rechner und der Kasse. Schwarze Haare zum Zopf gebunden, in Jeans und Pulli, sitzend strahlte sie mich laechelnd an. Gerade so als ob sie mich kennen, sich freuen würde.
Es verwirrte mich, in meinem Kopf kreiste die Frage, ist sie zu jedem Kunden soooo freundlich? :-)
Ja, es gibt scheinbar noch freundliche Menschen...Menschen, die einen, auf eine fast schon ganz persönliche Art begrüssen.
Erst eine halbe Stunde spaeter, wieder zu Hause, fiel mir ein, dass ich mit ihr, schon öfter, hin und wieder einige Worte gewechselt hatte. Im Penny, wenn sie dort an der Kasse saß.
Ja, anderer Ort, kein rotes Penny Shirt, lassen uns manchmal, einen Menschen ganz anders erscheinen.
Irgendwie ein wenig peinlich, denn sonst hätte ich anstatt verwirrt aufs Lächeln zu reagieren, ganz einfach nett zurückgelächelt.

26.06.2007 um 17:56 Uhr

Umsonst gelebt?

Stimmung: gut
Musik: immer noch Wind und Regengeräusche

Wenn ich ein Herz
vor dem zerbrechen bewahren kann,
habe ich nicht umsonst gelebt.


(Zitat: Emily Dickinson )

Einfach und wahr.

26.06.2007 um 15:46 Uhr

Blogigo Bugs HTML Kursus Textgestaltung

Stimmung: gut
Musik: Rauschen des Windes, Regengeplätscher

Nachts, von 4.00 Uhr bis 4.10 Uhr, ist Blogigo scheinbar immer off .
Wahrscheinlich werden um diese Uhrzeit, die neuen Daten ins System eingepflegt. Die Seite ist dann nicht zu erreichen.
Besser würde ich es finden, wenn es irgendwo hier auf der Seite stehen würde,denn so geht ein Komm. oder Eintrag schnell verloren.

Eine gute Seite für HTML Anfänger, zur Textgesaltung hier bei Blogigo,
habe ich im Netz gefunden:
HTML Kurs für Anfänger
Dort findet man die ganzen HTML Befehle, mit Beispielen, um Texte zu formatieren, Schriftgrösse, Schriftart einzustellen, Internetadressen einzufügen etc.

Der Button Bungs und Wünsche wurde von Blogigo entfernt. Die Seite ist aber noch unter
http://www.blogigo.de/bugs/

erreichbar.

Wünsche Euch einen schönen Tag, auch wenns hier gerade ziemlich regnet und stürmt.

25.06.2007 um 17:41 Uhr

Deja vu, auch Dejaveus genannt

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher :-)

Kennt ihr auch diese Déja vu, umgangssprachlich auch Dejaveus gennant?
Diese Situationen, in denen man sich unterhält, dabei schon etliche Sätze die fallen werden, im voraus kennt. Noch ehe sie gesprochen werden.
Oder Handlungsabläufe, bei denen man denkt, man hätte sie schon erlebt, weiss genau wie es weitergeht. Obwohl die Situation ganz neu ist.
Es ist jedesmal ein sehr merkwuerdiges Gefühl, so etwas zu erleben. Die Handlung läuft wie auf Schienen ab, bis zu einem bestimmten Punkt, wo sie sich von dem vorausgesehenen trennt. Irgendwie ist man dann erleichtert.

Wissenschaftler sind der Meinung, bei Übermüdung gibt es in den Reizleitunngen Verzögerungen, so dass das Denken, erst spaeter als das Erleben kommt.
Diese Erklärung befriedigt mich nicht, denn wie erklärt sich dadurch, diese teilweise sogar Minuten Vorrausschau?
Und wie erklaert es sich, von Dingen zu wissen, Orte zu kennen, an denen man noch nie war? Genau zu wissen, was hinter der naechsten Kurve kommt?
Oder Träume von Gegenden die man zuvor nie sah.
Wie zum Beispiel einer nordischen Stadt. Ich sah es anhand der Kennzeichen, auf dem Parkplatz, rote Flagge mit weissem Kreuz. Fussgängerzone, Vergnügungspark, Unterführungen, die ich noch nie sah. Auch nicht im TV, dennoch davon träumte. Sehr real davon träumte...und ich bin fast sicher, wenn ich dort wäre, würde ich die Stadt wiedererkennen. Zumal ich noch nie in einem der nordischen Länder real war.
Habt ihr auch schon solche Dejaveus, oder auch Realträume gehabt, und wie sahen sie bei Euch aus?
Wie erklärt ihr es Euch, und was fühltet ihr dabei?

24.06.2007 um 07:52 Uhr

leben wollen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Joan, Baez, Leben, Sterben, Sonntag, Sonne, Tau, glitzernd, Kuckuck, Tauben, Hahn

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher

Du kannst Dir nicht aussuchen,
wie oder wann du sterben wirst.
Du kannst Dir nur aussuchen,
wie du leben willst. Jetzt.
( Zitat: Joan Baez )


Sonntagmorgen, die etwas milchige Sonne scheint durch den Dunst der Bäume. Die grünen Blätter wiegen sich leicht im Wind. Verschiedenartigste Vögel zwitschern ihre Melodien, als ob sie sich unterhielten. Nicht weit entfernt, der Kuckuck auf seinem Flug, den unverkennbaren Ruf ausstoßend. Immer wieder. Unermüdlich, versuchend gegen das gegurre zweier Taubenpärchen anzukommen. Der Hahn kräht, die Huehner gackern, haben schon ihre Sonntagseier gelegt. Schielen nach den roten Johannisbeeren, denn die mögen nicht nur wir.
Ein schöner, ein etwas feuchter, kühler Sonntagmorgen, mit glitzernden Tautropfen im Gras,dazu eine heisse Tasse Kaffee...
So will ich leben. Jetzt.
So habe ich es mir ausgesucht.

23.06.2007 um 16:19 Uhr

Es war so einfach..

Stimmung: gut

"Vertragt euch wieder, gebt euch die Hände!"
sagten sie. Ja, als Kind war es einfacher. Mürrisch schaute man sich an, reichte die Hand, schon etwas verschmitzt schauend. Dann ging es nur noch darum, wer diesen Bund mit dem Durchschlagen besiegelt. Alles war wieder gut, alles in Ordnung. Jedenfalls für eine gewisse Zeit. So einfach war es. Und heute? Da tut es wohl ein Handschlag nicht mehr.
Da sitzt es tiefer. Als Kind zog man zwar auch mal die Hand weg, bei diesen Zeremonien, wollte nicht wieder gut sein. Aber so tief wie später war die Ablehnung meistens noch nicht.

Wohl mehr auf die Liebe bezogen, sagt Shakespeare:

Nun legt eure Hände ineinander und vereint
mit euren Händen auch eure Herzen.

Wunderschön von Shakespaere gesagt, finde ich.

23.06.2007 um 05:30 Uhr

Sie fliegen wieder..

Stimmung: gut

Gestern Abend war es endlich soweit. Nach einem verregneten Tag mit Gewittern, da kamen sie, mit einbrechender Dunkelheit.
Die ersten Glühwürmchen, dieses Jahres, sie flogen irrlichternd durch meinen Garten!
Es waren wohl so an die 30 Stück, leuchtend schwebten sie aus den Büschen. Flogen grünlich schimmernd an meinem Gesicht vorbei, sassen blinkend im Grase und an der Hauswand. In der Dunkelheit sieht man nur diese schwebenden Lichtlein, einfach schoen.
Eines landete auf meiner Hand, beleuchtete auch sie. Es war etwa 1 cm gross, mit braunen Flügeldeckeln.

Auch wenn es sich vielleicht zum lachen anhört, aber diesen Moment würde ich unter Glücksmoment verbuchen. Denn es wohnt ihm ein Zauber inne.

23.06.2007 um 05:14 Uhr

Tanja Gräff, spurlos verschwunden

Update 23.06. Polizeirufnummern unten auf d. Seite
Seit zwei Wochen schon, ist die Studentin,
Tanja Gräff, spurlos verschwunden.

Bisher hatte die Suche der Polizei, noch keinerlei Spur ergeben.
Tanja Gräff kommt aus Korlingen, studiert an der FH Trier, Germanistik und Geschichte.
Seit einem Sommerfest der FH Trier, am letzten Donnerstag, welches sie besuchte, ist sie spurlos verschwunden. Tanja Gräff ist 21 Jahre alt, sehr schlank, 1,73 gross, dunkel rötliches Haar, trug ein braunes T-Shirt, blaue Jeans, weisse Turnschuhe und einen Rosenkranz mit Kreuz, als Halskette.
Auffaellig duerfte eine selbst genähte Stofftasche mit bunten Hawaii Muster sein, die sie bei sich trug.
Studi VZ und die FH Trier haben Suchseiten eingerichtet, mit der Bitte um Mithilfe bei der Suche, und Verfielfältigung des Suchaufrufes.. suche-tanja.fh-trier.de
Sachdienliche Hinweise an die
Polizei Trier 0651/2019-285 Vertr.Hinweise : 015205293431

.

22.06.2007 um 15:51 Uhr

Mangas und Animes

Stimmung: gut

Animes und Mangas, die heutigen Donald Ducks.
Früher gab es Zeichenserien, Comicfiguren, wie
Nick Knatterton, Snoopy, Tarzan, Donald Duck, Tom und Jerry,
sowie viele andere.
Heute gibt es Mangas und Animes, diese Figuren mit meistens sehr grossen Augen, zum grossen Teil sehr schoen, auf einer Art wohl, künstlerisch gezeichnet. Sehr viel natürlicher und detaillierter, als früher diese mehr skizzenhaften Figuren

Oft wird sich vielleicht gefragt, was den Reiz dieser Figuren ausmacht. Im Grunde sind es wohl moderne Märchen, in denen das Gute gegen das Böse kämpft, die Liebe mit im Spiel ist, dieses sich gegenseitig helfen und unterstuetzen..Auch die eine Heldin, die alles schafft.
Aber einen positiven Effekt haben diese Serien zusätzlich, der oftmals unberücksichtigt bleibt, dabei garnicht hoch genug gewertet werden kann,
sie animieren viele Jugendliche, diese Figuren zu zeichnen, sich selbst dazu Geschichten auszudenken, dabei kreativ zu werden, auf einer künstlerischen Ebene. So entstehen manchmal, wahre Kunstwerke, die von hohem Talent zeugen, wie wir im Internet sehen koennen.
Selbst habe ich nicht allzuviele Animationsfilme gesehen, normalerweise sollte ich auch nicht darüber reden, wovon ich nicht allzuviel verstehe. Ich glaube jedoch zu verstehen, wer zeichnet, wer Spass daran findet in dieser Kunst aufzugehen, für den ist es etwas sehr gutes, ausgleichendes. Im Moment des Zeichnens kann man sich nicht selbst zerstören.
So haben kleine Ziele doch etwas gutes, und sei es nur eine neue Mangafigur zu entwerfen
. viel Spass dabei, wünscht Euch
sternenschein, der mit Snoopy fragt:
Wo ist meine Kuscheldecke...:-)

22.06.2007 um 02:59 Uhr

Überraschendes entgegenkommen

Stimmung: gut

Es gibt keine geheimnisvollere Überraschung
als die Überraschung geliebt zu werden;
es ist Gottes Fingerzeig über des Menschen Schulter.
( Zitat: Charles Morgan )

Und manchmal schaut man unwillkürlich hinter sich, um zu sehen, ob man wirklich gemeint ist.

Judah Halevi hat wohl ähnlich empfunden, als er schrieb:
Ich habe versucht, in deine Nähe zu kommen,
mein ganzes Herz hat nach dir gerufen;
und als ich hinaus zu dir kam,
sah ich, wie du mir entgegenkamst.

Was er dabei fühlte, können wir wohl alle nachempfinden. Ich jedenfalls kann es...sehr gut sogar..*träum*

21.06.2007 um 15:57 Uhr

Irrtum und Wahrheit

Stimmung: gut

Wie oft bemerken wir, dass es ein Irrtum ist, dem wir uns hingaben.
Vielleicht auch schon über lange Zeit.
Und doch, mit der Erkenntniss des Irrtums, haben wir die Wahrheit noch lange nicht gesehen.
Denn die Wahrheit weiss sich manchmal gut zu verbergen.

20.06.2007 um 22:25 Uhr

ums Feuer tanzen..

Stimmung: gut

Es ist der längste Tag, die kürzeste Nacht des Jahres. Sommersonnenwende mit Beginn des kalendarischen Sommers.
Nördlich einer Linie Stuttgarts, wird es Nachts nicht wirklich dunkel, der Himmel bleibt hellgraurötlich über Nacht. Ich liebe diese Nächte, sie haben irgendetwas ganz besonderes.
Die Kelten feierten die Sommersonnenwende 12 lange Tage. Die Frauen brauten Starkbier, mit Kräutern, denen man ein aphrodisierende Wirkung nachsagte. Sie entzündeten Feuer, um die herum nackt getanzt wurde. Nur bekleidet mit einem Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut, zur "Staerkung des männlichen Gliedes". die Frauen trugen Kränze aus Johanniskraut und anderen Blumen. Die Nacktheit war eine heilige, eine natuerliche, um der Natur näher zu sein.
Die Feuertänze waren rauschhaft, ekstatisch, es wurde auch ueber das Feuer hinweggesprungen, Liebesschwüre dabei ausgesprochen, ja sogar Kinder hinübergeworfen, um sie gegen Krankheiten abzuhärten. Diesen Brauch übernahm die Kirche, widmete diesen Tag, Johannes dem Täufer, seither wird in vielen Regionen, der Johannestag, mit den Johannesfeuern gefeiert.
Nun, ein Feuer sollten wir vielleicht auch anzünden, vielleicht auch tanzen...um das Feuer, es hat ja wirklich etwas, etwas romantisches, diese Nächte.
Und letztendlich wird es ab jetzt, abends wieder früher dunkel, schade!

20.06.2007 um 16:26 Uhr

Die Päpstin ...

Stimmung: gut

Am Montag, in der Nacht lief auf ARD der Spielfilm:
"Die Päpstin Johanna", mit Liv Ulmann in der Hauptrolle.

Der Film basiert, auf der Legende der Päpstin Johanna von Ingolheim, eine als Mann verkleidete Frau, die um 855 Papst wird, und zwei Jahre später, in den Strassen Roms, an einer Fehlgeburt verendet.
Der Roman "Die Päpstin", wurde von der Autorin Domina Cross geschrieben.
Dieser Stoff wird im Moment, von Volker Schlöndorff, neu verfilmt. In der Rolle der Päpstin, Franka Potente. Man darf gespannt sein.

Das es eine Päpstin gab, konnte nicht nachgewiesen werden. Obwohl es viele Merkwürdigkeiten, verknüpft mit diesem Amt gab.
So wurde 955 ein 16 jähriger zum Papst Johannes XII ernannt. Er besass keine Bildung, konnte kaum Latein, war aber adelig! Berichten zufolge, machte er den Lateranspalast (damaliger Papstsitz), zum Freudenhaus, und begründete damit die
"päpstliche Pornokratie".

Er wurde übrigens 964 von einem gehörnten Ehemann, in dessen Ehebett erschlagen, als er sich mit dessen Frau vergnügte. Angeblich hatte der Mann, den Papst in der Dunkelheit nicht erkennen können. Teilweise wurde die Papstkrone auch verkauft.
Das Zölibat wurde übrigens erst 1022 eingeführt.
In den 1000 Jahren vorher konnte die kath. Kirche, scheinbar mit den Priesterehen gut leben. Dann wurde es ihr wohl zu teuer, denn sie musste ja die Witwen und Waisen der Priester versorgen. Diese gingen uebrigens nach dem Ableben des Priesters, wie sein gesamtes Eigentum in den Besitz der Kirche, als Sklaven über.
Leider konnte ich nur den Anfang des Films sehen, da er mitten in der Nacht lief, aber der Anfang war schon sehr beeindruckend. Vielleicht hat ihn ja einer von Euch gesehen?

19.06.2007 um 15:53 Uhr

Spiegelhalter...

Stimmung: gut

Es gibt Menschen, die sind stolz darauf, andere zu provozieren.
Sie sagen, ich halte ihnen einen Spiegel vors Gesicht, ich reisse ihnen die Maske herunter. Der ist nicht so wie er tut, ich werde es beweisen. Und so provozieren sie solange, bis der andere verärgert ist, oder wütend wird.
Dann rufen sie, guck..habe ich doch gesagt.
Wird er es nicht, setzen sie ihre Bemühungen noch verschärft fort.
Dieses alles vielleicht nur, um von eigenen Schwächen und Ängsten abzulenken, die sie im anderen suchen und hervorholen wollen.
Etwas gutes und konstruktives tun sie hiermit sicherlich nicht, sie zerstören nur.
Ich hoffe, es begegnen Euch nicht allzuviele dieses Typus Mensch, in Eurem Leben..

18.06.2007 um 17:34 Uhr

Hassen für immer?

Stimmung: gut

Verzeihen, es fällt tausendmal schwerer, als ganz einfach zu hassen.

Dieses fällt mir ein, wenn ich die Diskussion zum Hass, auf dem Blog von angelmagiasowie AngelInChains lese.

Gut, ich kann jeden Menschen verstehen, der ungerecht behandelt wurde, sich gekränkt fühlt, doch was bringt uns der Hass? Fesselt er uns nicht an das Objekt des Hasses?

Goethe sagt zum Hass:
Der Haß ist eine lästige Bürde;
er senkt das Herz tief in die Brust hinab
und legt sich wie ein Grabstein schwer auf alle Freuden