Stimmung: gut
Wie Verantwortung und Liebe zusammenpassen.
Was es aussagen soll?
Verantwortlich möchte ich für mich alleine sein. Da möchte ich nicht, dass jemand für mich die Verantwortung übernimmt. Nichts von anderen vorgeschrieben bekommen. Für mein Handeln und Tun selbst verantwortlich sein.
Verantwortlich für andere, in dem Sinne, nur wenn sie aus irgendwelchen Gründen, sich nicht selbst helfen können. Zu schwach, zu klein, zu abhängig sind. So wie bei Kranken, Alten, Kindern oder Tieren.
Verantwortung für den Partner, würde diesem ja noch eine Last auferlegen, sich so zu verhalten, wie wir es wollen. Denn wie sonst sollten wir sein Verhalten andernfalls verantworten können?
Das andere, sich um ihn sorgen, dafür etwas zu tun, dass es ihm gut geht, er sich wohl fühlt, dieses würde eher für mich unter fürsorglich fallen, als unter Verantwortung.
Fürsorge und Liebe geben, ohne im Gegenzug etwas zu fordern.
Wünsche zu haben, etwas von dem anderen zu wollen, es ist legitim, aber hat mit Liebe wohl weniger zu tun.
Es ist legitim, aus Fürsorge auch zu uns selbst, vielleicht auch eine art Eigenliebe. Diese ist auch berechtigt, denn sie führt dazu, dass es uns gut geht, wir dadurch auch wieder geben können.
Denn, was kann ein Mensch, der nicht sich selbst gegenüber fürsorglich ist, schon "am Boden" liegt, einem anderen geben?
Ausser vielleicht das Gefühl helfen zu können. Dieses Gefühl, kann allerdings auch ein sehr schönes sein. Denn nicht umsonst glauben so viele Menschen, sie "leiden" unter einem Helfersyndrom.
Welches sie dabei, aber doch innerlich sehr befriedigt.
Diese Kommentar schrieb ich, als ich im Blog von
Hermine ihre Ansichten zu Fromms Buch,
"Die Kunst des Liebens" sah, welches sie gerade liest.