Gedanken oder Fragen

31.07.2007 um 23:34 Uhr

Rougenoir erwartet den 60.000 Besucher

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Rougenoir, Ode, und, Hymne, Feiern, Politik, Verdun

Stimmung: gut

WOW!!! Unsere Rougenoir erwartet gerade den sechzigtausendsten Besucher auf ihrem Blog.

Über 3 Jahre blogt Rougenoir hier bei Blogigo schon. Jetzt 60.000 Besucher auf ihrer Seite, Hochachtung.
Mir gefällt die Art ihres Schreibens, von Alltäglichkeiten mit grossen Schwenks zur Politik, Musik, Handarbeiten, Nähen.
Sie ist eben anders. Auch wenn sie nicht unbedingt Deutschland sein will.

Rougenoir, alles Gute und Glückwunsch!! hiergehts zu ihrem Blog.

31.07.2007 um 16:38 Uhr

Wissen, es ist falsch

Stimmung: gut

Kennt ihr das auch? Ihr wisst ganz genau, was richtig wäre, und doch handelt ihr ganz bewusst verkehrt.

Was in uns macht das, weshalb handeln wir gegen unser besseres Wissen? Oder ist Euch so etwas noch nie passiert?

31.07.2007 um 07:01 Uhr

Da ist ein Platzverweis fällig

Stimmung: gut


Da wäre wirklich ein Platzverweis fällig!
Sex im freien, und dann noch so laut schnaufen dabei.....

Die von Nachbarn, wegen "Sägegeräusche" eines Einbrechers, alermierten und mit Blaulicht angerückten Polizeieamten, fanden keine Einbrecher.
Im Licht ihrer Taschenlampen, sahen sie stattdessen auf Nachbars Grundstück, ein im Liebesspiel vertieftes Igelpärchen, welches diese lauten Geräusche von sich gab.
Wie die Polizei (Kreis Gifhorn, Niedersachsen) mitteilte, liessen sich die zwei durch die Observation der Beamten überhaupt nicht stören.
Ich denke, da wäre ein Platzverweis fällig, aber die Polizei ließ Gnade vor Recht ergehen. Sie sah von einer Verhaftung, der Deliquenten ab. ;-)

30.07.2007 um 06:45 Uhr

Liebe und Treue endlos

Stimmung: gut

Nichts ist rührender, als wenn eine Liebe,
die sich im stillen genährt, eine Treue, die sich im verborgenen befestigt hat, endlich dem, der ihrer bisher nicht wert gewesen, zur rechten Stunde nahe kommt und ihm offenbar wird.

( Zitat: Johann W. Goethe )

Wir alle kennen mindestens einen Film, in dem geliebt wird, endlos, und doch gehen sie immer wieder aneinander vorbei.
Wir wissen es.
Die beiden im Film nicht!
Und wie oft seufzen wir dann in Gedanken, nun mach schon...fiebern mit, aber der Film dauert 90 Minuten. Erst zum Schluss liegen sie sich in den Armen, verstohlen wischen wir uns eine Träne aus dem Auge. Zu schön denken wir. Und wieder glauben wir, ein Stueckchen mehr, an die endlose Liebe.

E-mail fur dich,
Harry und Sally,
Täglich grüßt das Murmeltier,
das sind die Filme aus denen die Träume sind. Und sicher könnt ihr diese Liste noch fortsetzen?
Schade nur, dass das Leben kein Film ist, hier fiebern wir nicht mit dem Darsteller mit, sondern verspueren den Schmerz, den diese Liebe bereitet. Sehr sogar!
Allen denen es, im Moment, so geht, wünsche ich auch im Leben ein Happyend, so oder so...

29.07.2007 um 20:44 Uhr

Der Lebenstraum. Von Abba zu Dr. Martin Luther King

Stimmung: gut

Für mich sind die Träumer Realisten...

I have a dream...sagte schon Dr. Martin Luther King,
sein Traum war eine Utopie, unvorstellbar in dem Amerika seiner Zeit.
Und doch haben seine Worte, so viel ausgelöst..auch wenn sein Traum, bis heute nicht vollständig in Erfüllung gegangen ist.
Er es auch nicht mehr erleben durfte, was seine Worte auslösten.

Träume schaffen die Realität von morgen.
Wer als Realist nicht träumt, der ist ein Träumer, denn er erkennt nicht die Realität.
Ohne Traum kein Leben.
Und ob sie siche erfüllen?
In gewissen Sinne ja, denn wenn wir genau hinschauen, sind wir auf dem Weg unsere Träume zu leben. Selbst wenn sie real anders aussehen, als sie es in unseren Träumen waren, doch das Grundgerüst ist und bleibt vorhanden, wonach wir unser Leben ausrichten...

Brunhilde, so wie du gerne studiert hättest, aber garnicht bemerktest, du studierst dein ganzes Leben lang, hast dir Wissen angeeignet, philosophiert....in der Uni des Lebens.
Zwar ohne akademische Würden....doch sind sie nicht nur Äusserlichkeiten?
Die anderen zeigen sollen, was wir gemacht haben, die aber über den Menschen nur bedingt etwas aussagen.

Wenn wir unser Träume aufgeben, nach welchem Maßstab wollen wir denn dann leben? Was soll uns dann antreiben?
Und dieses sage ich ganz bewußt, auch wenn ich ein Mensch des Momentes bin, die sich aneinanderreihen.... und den Spuren der Träume folgen.
Zumindest hin und wieder.

Dieses schrieb ich, als Kommentar, bei Brunhilde.
Da ich es selbst manchmal vergesse, hier jetzt als Notiz an mich selbst.... ;-)
Am Rande bemerkt, auch Abba sang
"I have a dream"
, mit diesem Traum machten sie als träumende Realisten viel Geld. So können sich Träume auch auszahlen.

29.07.2007 um 16:26 Uhr

Hochsommer light

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Sommer, Winter, light, kalt, Herbst

Stimmung: gut

Nein, nicht "Summer 69", wie es in dem Song heißt, sondern Sommer 07.

Hey, wir haben Hochsommer, in Gedanken schwitz, aber nur in Gedanken.
Denn die Temperatur zeigt 14 Grad an, bewölkt, wie manchmal im letzten Winter, nur dass es im Winter nicht so grün draussen war.
Das sind ja wahre "Hundstage" *Lach*, noch ein bisschen Oktober und der Herbst ist da. Toll!
Dicke Jacke such...;-)

29.07.2007 um 03:14 Uhr

Fernweh, Jana in Neuseeland

Stimmung: gut

Jana, ein junges Mädchen aus Sachsen, in Neuseeland.

Da kann Fernweh aufkommen, beim lesen der Erlebnisse, von Jana, die von Neuseland schreibt.
Sie war in Marlbouro Sounds, hat dort Äpfel geerntet. Wenn ihr Neuseeländische Äpfel kauft, mit der Nummer 70 - 150, dann hat sie die gepflückt und eingepackt. Wanderte den Kepler-track, einen 62 km Wanderweg entlang.
"Die Natur ist so großartig, manchmal mag man garnicht hinschauen, da sich so viele Eindrücke garnicht speichern lassen.
Schönheit kann weh tun. Soviele Blau und Grüntöne habei ich noch nie gesehen." schreibt Jana.

Da sie sich der Großstadt Wellington nicht aussetzen wollte, ging sie zu dem 65 jährigen Maori Norman Clark.
Wohl einer der besten Knochenschnitzer, die aus Wal oder Rinderknochen kleine Kunstwerke erschaffen. Er brachte ihr das Knochenschnitzen bei. Im Moment ist dort ja Winter, wahrscheinlich sucht sie sich einen Job in der Kiwi Ernte, oder eben etwas anderes.

Bilder, Fotos und mehr Erlebnisse von Jana, könnt ihr hier auf Janas Blog lesen.

Wenn man ihre Fotos sieht, die Beschreibung ihrer Erlebnisse, denkt man unwillkürlich, das Leben kann so schön sein. In diesem Sinne
Euer sternenschein

28.07.2007 um 22:31 Uhr

Suchmaschinen Zensur bei Google und Co

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Google, googeln, MSN, Yahoo, Alexa, Web, de, AOL, Deutschland, Zensur

Wir googeln gerne und oft, wenn wir nach etwas suchen.
Doch nicht immer wird alles angezeigt, von Google, MSN, Yahoo und Co. Etliche Seiten werden verschwiegen, da sie der Zensur, der Suchmaschinen zum Opfer fallen.
Angeblich aus Jugendschutzgründen, oder gegen Rechtsextreme, werden die Seiten nicht angezeigt. Web.de soll die prüdeste Suchmaschine sein, ohne anzuzeigen, dass Seiten fehlen.
Google.de zeigt auch weniger an, als Google.at oder Google.nl, und wer denkt die Amerikaner seien prüde, das amerikanische Google zeigt Seiten an, welches das deutsche verweigert.
Kommt jetzt aber ein User auf die Idee, das amerikanische Google zu nutzen, wird er automatisch, anhand der IP, zurück aufs Deitsche verwiesen.
Deutschland, kommt in der Internetzensur gleich hinter China. Toll! Was sind wir für ein freies Land. Damit wird das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, und das Grundrecht, sich frei zugängliche Informationen, ohne Hindernisse zu beschaffen, stark eingeschränkt.
Nichts mit freies weltweites Internet. Dann beschweren sich noch Deutsche, über Zensur und eingeschränkte Pressefreiheit in anderen Ländern. Wieweit wollen wir uns noch bevormunden und einschränken lassen?

28.07.2007 um 16:50 Uhr

Er war 19 Jahre alt..

Stimmung: gut

Ein 19 Jahre junger Mann, mit Schnauzbart und Linksscheitel, grübelt vor sich hin. Er denkt über den Tod nach.

Dieser junge Mann, er heißt
Hugo von Hofmansthal, läßt sich eine sehr lyrische, Geschichte, rund um den Tod einfallen.

Der junge Edelmann Claudio, hat im Genuß der Kunst, den Genuß des Lebens und seiner wertvollen Gaben verloren; der Tod tritt vor ihm hin, und zeigt ihm den Reichtum des Lebens, an dem der Jüngling achtlos vorüberging.

Doch wie mein Blick dem Nahen näher gleitet,
Wird alles öd, verletzender und trüber.


Hofmannsthal nennt diesen Einakter
"Der Tor und der Tod". Geschrieben hat er ihn 1894 .

Was mag wohl in diesem jungen Mann, vorsich gegangen sein, um solche Gedanken zu haben?

Auf meinem Testblog kleiner Blütenzauber, findet ihr einen größeren Ausschnitt, dieses lyrischen, in Gedichtform geschriebenen Stückes.

Heute hätte von Hofmannsthal, wahrscheinlich, wie so viele 19 jährige hier, seine Gedanken in einen Blog geschrieben. Hätte es diesen Einakter dann auch gegeben? Was er wohl für Kommentare bekommen hätte? ;-)

28.07.2007 um 00:38 Uhr

Blog löschen

Stimmung: gut

Ein Blog läßt sich viel leichter löschen, als ihn zu schreiben.

Dieses fiel mir beim lesen von angelmagia's Blog auf. Sie fragt sich, weshalb soviele sich neu anmelden und doch nichts schreiben.

Mühsam, über Wochen, Monate oder Jahre, wird manchmal täglich geschrieben. Gelacht und geweint beim schreiben, die ganze Palette der Emotionen. Und dann...ein einziger Klick mit der Maus, es ist alles weg, einfach verschwunden. Die ganzen Stunden Arbeit, das erlebte geschriebene, einfach weg.
Klicken läßt es sich so leicht, so schnell, doch zurückholen läßt es sich dann nie mehr, selbst nicht, wenn man diesen einen Klick bereuen sollte.

Und als Leser des Blogs, wir habe ja alle unsere Lieblingsblogs, die wie ein gutes Buch sind. Ein Buch welches man oefter noch mal zur Hand nimmt, nochmal hineinschaut, und plotzlich sieht man dann, die Schrift in diesem Buch ist verschwunden, das Buch ist leer.
Alles was wir so gerne lasen, es ist nicht mehr.

27.07.2007 um 16:02 Uhr

Verantwortungsgefühl und die Liebe

Stimmung: gut

Wie Verantwortung und Liebe zusammenpassen. Was es aussagen soll?
Verantwortlich möchte ich für mich alleine sein. Da möchte ich nicht, dass jemand für mich die Verantwortung übernimmt. Nichts von anderen vorgeschrieben bekommen. Für mein Handeln und Tun selbst verantwortlich sein.
Verantwortlich für andere, in dem Sinne, nur wenn sie aus irgendwelchen Gründen, sich nicht selbst helfen können. Zu schwach, zu klein, zu abhängig sind. So wie bei Kranken, Alten, Kindern oder Tieren.

Verantwortung für den Partner, würde diesem ja noch eine Last auferlegen, sich so zu verhalten, wie wir es wollen. Denn wie sonst sollten wir sein Verhalten andernfalls verantworten können?
Das andere, sich um ihn sorgen, dafür etwas zu tun, dass es ihm gut geht, er sich wohl fühlt, dieses würde eher für mich unter fürsorglich fallen, als unter Verantwortung.
Fürsorge und Liebe geben, ohne im Gegenzug etwas zu fordern.

Wünsche zu haben, etwas von dem anderen zu wollen, es ist legitim, aber hat mit Liebe wohl weniger zu tun.
Es ist legitim, aus Fürsorge auch zu uns selbst, vielleicht auch eine art Eigenliebe. Diese ist auch berechtigt, denn sie führt dazu, dass es uns gut geht, wir dadurch auch wieder geben können.

Denn, was kann ein Mensch, der nicht sich selbst gegenüber fürsorglich ist, schon "am Boden" liegt, einem anderen geben?
Ausser vielleicht das Gefühl helfen zu können. Dieses Gefühl, kann allerdings auch ein sehr schönes sein. Denn nicht umsonst glauben so viele Menschen, sie "leiden" unter einem Helfersyndrom.
Welches sie dabei, aber doch innerlich sehr befriedigt.

Diese Kommentar schrieb ich, als ich im Blog von Hermine ihre Ansichten zu Fromms Buch,
"Die Kunst des Liebens" sah, welches sie gerade liest.

27.07.2007 um 07:34 Uhr

sie hören nicht zu...

Stimmung: gut

Kennt ihr das auch , ihr erzählt etwas, und merkt der andere hört nicht wirklich zu. Ist in Gedanken versunken, uninteressiert.. Oder ein Dritter fängt ein ganz anderes Thema an, mit eurem Gegenüber?
Genauso ist es, wenn dir jemand etwas erzählt, und ein anderer fängt dabei auch an, mit dir zu reden. Komisches Gefühl, als wenn man ins Leere redet.
Wie verhaltet ihr Euch dann. Einfach weiterreden oder abrupt abbrechen?

Ähnlich ist es, wenn alles sehr laut ist, ihr Euch mit jemanden deshalb auch nicht gerade leise unterhaltet, plötzliche Stille, und alle schauen Euch an, hören genauestens zu. Ist es euch Peinlich oder nicht?

Unsere Blogmauswartet übrigens sehnsüchtig auf ihren 16.000 Besucher, will Kuchen ausgeben..also nichts wie hin zu ihr... Da das Wochenende kommt, ein schönes wünsch ich Euch allen.

26.07.2007 um 16:57 Uhr

Denken oder Wissen

Stimmung: gut

...manchmal wissen wir viel mehr als wir denken,

und

manchmal denken wir viel mehr, als wir wissen.

aber auch wenn wir wissen, sollten wir hin und wieder noch denken.

Denn vermeintliches Wissen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung, manchmal als Unwissen.

sternenschein

25.07.2007 um 19:46 Uhr

Alles nur Vorurteile ..

Stimmung: gut

Es ist ein Vorurteil, dass Frauen NIE etwas zum anziehen haben.
Selbst wenn der Kleiderschrank noch so gross ist, sogar begehbar. Vor überfüllung fast auseinanderfällt, sie haben nichts zum anziehen. Rein garnichts..*lach*
Und noch weniger als garnichts, haben sie anzuziehen, wenn sie ein Date haben, mit jemanden der ihr Herz höher schlagen lässt. Da bricht schon beim anprobieren des Garnichts, der Schweiss aus. Sie schauen sich mit finsteren Blick im Spiegel an.

Noch ein Vorurteil besteht darin, zu glauben, Frauen kauften sich andauernd, man achte auf das Wort andauernd, neue Klamotten, die sie nie anziehen werden. Nein, nur zum Zwecke der Dekoration ihres Kleiderschrankes.
In denen die guten Stuecke, dann selbst nach Jahren noch ungetragen, traurig vor sich hinhängen.

Aber wie gesagt, das sind nur Vorurteile und Verallgemeinerungen, bösartige Unterstellungen. Oder ist da etwa doch etwas dran....?

25.07.2007 um 08:46 Uhr

Raben und Krähen intelligenter als Affen ?

Stimmung: gut

Raben und Krähen sind mindestens so intelligent wie Menschenaffen, meinen Forscher.

Die Intelligenz von Tieren, sie wurde lange Zeit nicht wirklich erforscht. Jetzt sind manche Wissenschaftler verwundert, ja einige fragen sich, ob der Mensch wirklich das intelligenteste Wesen auf Erden ist.

Krähen und Raben schreiben sie eine Intelligenz zu, die in etwa einem zweijährigen Kind gleichkommt.
Raben koennen denken und überlegen. Sie schauen sich eine Aufgabe an, lösen sie gleich im ersten Versuch, nach einigem Nachdenken.
Sie biegen sich Draehte zurecht, um an Futter zu kommen, das fuer den Schnabel unerreichbar ist. Legen Nüsse auf die Strasse, damit sie von den Autos geknackt werden. Am liebsten an Zebrastreifen, da sie wissen, wenn Rot ist, müssen die Autos warten, so dass sie die Nüsse ohne Gefahr sich holen können.
Verstecken sich Vorräte, aber nur wenn sie unbeobachtet sind. Schaut ein anderer Rabe zu, machen sie Scheinverstecke, in denen sie Steine hineinlegen, um ihren Artgenossen zu täuschen.
Locken Wolfsrudel zu kranken Tieren, damit diese sie für sie schlagen. 90 % des verendetetn Tieres, scheinen die Raben oder Krähen zu bekommen.
Gerne necken und ärgern sie andere Tiere, spielen mit ihnen, reiten auf dem Rücken von Wildschweinen, halten sich mit dem Schnabel an dessen Schwanz fest und lassen sich durch den Schnee ziehen. Hängen sich kopfüber an einen Zweig, natürlich nur wenn ein anderer zusieht. Sind es kleine Angeber?

Verhaltensforscher, die im Labor, das Verhalten der Raben erforschen, werden von diesen Vögeln ganz genau und interessiert beobachtet.
So dass sich ein Forscher schon fragte, wer hier eigentlich wen erforscht.

Und dieses alles, obwohl das Hirnvolumen zehn mal kleiner ist, als das eines Affens.
Es muss noch ein Vorurteil beseitigt werden, Raben sind keine Rabeneltern, so wie wir Menschen manchmal, sie kümmern sich hervorragend und aufopferungsvoll um ihren Nachwuchs. Treu, ja das sind sie auch, sie leben in einer Zweierbeziehung, ihr Leben lang.
Wenn ich das hier schreibe denke ich an den Raben Korax.. Auch an die Geschichten, in dem der Rabe ein Professor war, las mit Brille aus einem Buch.

Affen, sind übrigens auch in der Lage, wie wir, ganze Sätze zu bilden.

25.07.2007 um 08:12 Uhr

Hitchcock, Die Vögel und die alten Germanen

Stimmung: gut

Damit die Vögel, in Alfred Hitchcocks Film, Tippy Hendriks auch schoen umflatterten, ließ er sie mit langen Nylonfäden, am Kleid der Schauspielerin befestigen.

Nicht schön, aber wirkungsvoll, seitdem schaudert es viele, wenn sie einen Schwarm Rabenvögel sehen.
Gerade, als wenn sie nur warten würden zuzuschlagen.
Da der Mensch aber mehr zuschlaegt, als die Raben und Kraehen, waren sie fast ausgestorben, stehen auf der roten Liste, unter Naturschutz, so dass Raben, Krähen, Dohlen und Elstern nicht gejagd werden dürfen.
Unsere germanischen Vorfahren hielten die Raben für heilig, ihr Verhalten entschied über Angriff oder Flucht.
In ihren Sagen, trug der Gott Odin, auf seinen Schultern zwei Raben. Odin war der Herrscher über die Menschen und Götter.. Hugin und Murin hießen die beiden Rabenvögel, sie flogen jeden Tag, auf Entdeckungsreise, um die Welt, um anschliessend Odin, dem Gott, das was sie gesehen hatten ins Ohr zu sagen. Vom Geschehen auf der Erde zu berichten.
So galten damals die Raben als sehr weise. Was sich heute eindeutig bestätigt hat. Siehe nächster Eintrag.

24.07.2007 um 22:09 Uhr

Ratten können lesen !

Stimmung: gut

Ratten können lesen, naja, nicht ganz, aber Symbole auf Schildern erkennen.

Forscher befestigten, in einem Irrgarten ähnlichen Labyrinth, Schilder mit verschiedenartigen Symbolen. Ein bestimmtes Symbol auf den Schildern,wies den Weg durch den Irrgarten zum Futterplatz.

Wenn die Ratten, diesen zweimal gefunden hatten, dann gingen sie immer wieder zielstrebig diesen Weg. Gewohnheit koennte man sagen.
Nachdem die Forscher die Futterstelle aber woanders aufstellten, die Hinweisschilder entsprechend aenderten, folgten die Ratten sofort der neuen Beschilderung. Also erkannten sie den Sinn dieser Uebeung. Rattenschlau!

Falls euer neuer Harry Potter Nagespuren aufweist, dann wird ihn wohl eine Ratte gelesen haben. Falls er stark angenagt ist, dann hat sie sich wohl darüber geärgert, dass Harry Potter in englisch geschrieben ist, denn dass koennen deutsche Ratten noch nicht.. ;-)
So warten auch sie sehnlichst auf die Übersetzung.

24.07.2007 um 16:14 Uhr

Glaubt ein Tier an Gott ?

Stimmung: gut

Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst;

damit verherrlichen sie sich wie wir Menschen uns. Denn warum soll ein Gänschen nicht so argumentieren?
"Alles in der Welt bezieht sich auf mich; die Erde dient mir zum Gehen, die Sonne zum Leuchten, die Sterne sind dazu da, auf mich einzuwirken; allen Nutzen vom Wind, vom Wasser habe ich; mich beschützt das Himmelsgewölbe am freundlichsten;

ich bin der Liebling der Natur! Ist es nicht der Mensch der mich versorgt, mich unterbringt und mich bedient?
Für mich lässt er säen und mahlen; freilich verspeist er mich manchmal; aber mit seinen Mitmenschen macht er es ebenso; und ich fresse sogar die Würmer, die sein Leben bedrohen und ihn schliesslich verzehren."

So könnte auch ein Kranich sprechen, vielleicht noch pompöser weil er frei fliegen kann und weil er in dem schönen hohen Reich der Luft zu Hause ist....

( Zitat: Michel de Montaigne, 1533 - 1592 )

Ja, haben auch die Tiere ihre Götter, an die sie glauben? So wie auch die Menschen, die schon seit Urzeiten, ihre diversen Götter hatten?
Vielleicht ein wenig verrückt, ist aber eine überlegung wert.

23.07.2007 um 15:53 Uhr

Nichts als Vorwürfe

Stimmung: gut

Immer hast Du....
Nie hast Du....
Kannst Du nicht endlich, nur einmal......
Mit diesen Worten fangen die meisten Vorwürfe an.

Sie werden dem anderen vorgeworfen, eher entgegengeschleudert. Vorwurfsvoller Blick gehört dazu. Mal treffen sie voll, mal nicht so, bleiben am Boden liegen, damit der andere drüber stolpert.
Vorwürfe, sie können auch sitzen. Da es nicht so angenehm ist, wenn der Vorwurf auf einem sitzt, versucht man ihn abzuwehren, oder zurückzuschleudern. Dann heisst es:
Aber du....wenn du..
Kannst du nicht sachlich bleiben..
Oft endet es in Wut und Verzweiflung, im totalen emotionalen Gefühlschaos.

Manche Vorwürfe sind überflüssig, wie ein Wurmfortsatz.
Aber wer von uns hat sie noch nicht jemanden anderen vorgeworfen?
Haben sie wirklich geholfen?

23.07.2007 um 06:39 Uhr

Rettungsaktion für eine Elster

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Elster, schimpfen, Katzen, Jungvogel, Retten, Baumzweig, Rabe

Stimmung: gut

Zwei Elstern schimpften lautstark, im aufgehenden Sonnenlicht, dass sich durch den Dunst des Morgen, seinen Weg bahnt.
So ging ich hinaus, sah wie eine junge Elster im nassen Grase saß. Die Katzen schlichen sich an, aber die alten Elstern, versuchten sie im Tiefflug von einem Angriff auf ihr Junges abzuhalten.
Ich verscheuchte erstmal die Katzen, die mich verständnislos ansahen, nahm das Elsternjunge hoch. Ach, es hatte total durchnässte Flügel, eine gute Handvoll nasses Elend.. So konnte es ja auch nicht fliegen. Mit ängstlichen Augen schaute es mich an, sperrte den schwarzen Schnabel auf, schrie ein wenig herum, die Mutter, die aus der Höhe alles beobachtete, ebenso. Ich setzte es ein Stück weiter auf einen Baumzweig, zu dem die Katzen nicht so kommen. Da sass das Elsternjunge nun, nass und unglücklich. Hoffentlich findet die Mutter, die noch eine Weile, aus gebührenden Abstand schimpfte, es dort.
Die Elstern sind sehr klug, sie stibitzen immer den Katzen das Futter, bedienen sich auch bei den Hühnern. Ich hoffe das Junge wird überleben.
Ehrlich gesagt, kurz war ich am überlegen, das Junge mit reinzunehmen, es aufzuziehen. So wie ich es einmal mit einem verwaisten Raben machte. Er blieb zwei Jahre bei mir.
An ihm, hatte ich viel Freude, ging ich raus, kam er sofort angeflogen mit seinen breiten Schwingen, um sich auf meiner Schulter niederzulassen. Er war ein sehr kluges und anhängliches Tier.
So wäre es mit der Elster wohl auch geworden, aber man soll der Natur ja nicht ins Handwerk pfuschen, wenn die Tiereltern noch da sind.