Stimmung: gut
Sich vom Partner zu trennen, geschieht manchmal auf seltsamen Umwegen
"Du, wir müessen mal miteinander reden" ist ja die eine Möglichkeit, sich nicht mehr melden, es per SMS oder am Telefon zu sagen, die andere.
Andere wiederum legen einen Zettel auf den Tisch, vielleicht ist die Wohnung auch anschliessend halb leer.
Viele trauen sich nicht es auszusprechen, wollen dem Partner nicht wehtun, nicht als schuldig dastehen.
Finden, es sei nicht der richtige Zeitpunkt.
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Gibt es für eine Trennung vom Partner überhaupt den richtigen Zeitpunkt? Wohl eher nicht.
So wird abgewartet, gehofft der Partner findet jemanden neues, verliebt sich. Es zieht Gleichgültigkeit ein. Streit wegen Nebensächlichkeiten, Lieblosigkeit, unterschwellige Abneigung dem anderen gegenüber. Unausgesprochene Worte die schärfer treffen können, als ausgesprochen. Vorwurfsvolle Blicke.
"Merkt der/die denn garnichts?" wird gefragt, wenn der Partner in seiner Verzweiflung, es nicht wahrhaben will. Vielleicht sogar noch denkt, es ist doch nichts. Es besteht noch eine Chance. Es wird schon wieder alles.
Dann sind da noch die Worte:
"Ich brauche mal ein bisschen Abstand"
"Ich brauche mehr Freiraum"
"Trennung auf Zeit"
Liebe wandelt sich, das sind ihre verschiedenen Gesichter.
Gerade dieses Gesicht, welches sie in Zeiten der Trennung zeigt, ist so schmerzhaft.
Zu Zeiten, als das Rauchen noch eine soziale Funktion innehatte, da wurde einfach gesagt:
"Ich gehe mal schnell Zigaretten holen",Jacke angezogen, die Tür fiel zu, er wurde nie wieder gesehen. So sollte man es dann doch nicht machen !-)