Gedanken oder Fragen

31.01.2008 um 08:48 Uhr

Liebe kommt, Liebe geht

Stimmung: gut

Liebe kommt unter Umständen sehr schnell,
aber zum gehen braucht sie meistens länger.


Manchmal bleibt sie sogar für immer.
Es ist wohl fast wie mit den Jahreszeiten.
Explosionsartig wird alles grün, der heisse Sommer dann, gefolgt vom Herbst, in dem man das Grün und die Wärme der Vergangenheit in den verwelkenden Blättern noch ahnt, bevor der Winter mit seinem weiss alles gnädig bedeckt.

31.01.2008 um 02:20 Uhr

Eichendorff und des Kindes Tod

Stimmung: gut

Auf meines Kindes Tod

Freuden wollt ich Dir bereiten;
Zwichen Kämpfen Lust und Schmerz
Wollt ich treulich dich geleiten
Durch das Leben himmelswärts.

Doch du hast's allein gefunden
Wo kein Vater führen kann,
Durch die ernste dunkle Stunde
Gingst du schuldlos mir voran.

Wie das Säuseln leiser Schwingen
Draussen über Wald und Kluft
Ging zur selben Stund' ein Singen
Ferne durch die stille Luft.

Und so fröhlich glänzt der Morgen,
es war, als ob das Singen sprach:
Jetzo lasset alle Sorgen;
Liebt ihr mich, so folgt mir nach!

Ich führt dich oft spazieren
In Winter Einsamkeit
Kein Laut liess sich da spüren,
Du schöne stille Zeit.

Lenz ist's nun, Lerchen singen
Im Blauen über mir;
Ich weine still - sie bringen
Mir einen Gruss von Dir.

Von fern' die Uhren schlagen,
Es ist schon tiefe Nacht,
die Lampe brennt so düster,
das Bettlein ist gemacht.

Die Winde nur noch gehen
Wehklagend um das Haus,
Wir sitzen einsam drinnen
Und lauschen oft hinaus.

Es ist als müsstest leise
Du klopfen an die Tür
Du hätt'st dich nur verirret
Und käm'st nun müd' zurück.

Wir armen, armen Toren!
Wir irren ja im Graus
Des Dunkelns noch verloren -
Du fand'st dich längst nach Haus.

Dort ist so tiefer Schatten,
Du schläfst in guter Ruh',
Es deckt mit grünen Matten
Der liebe Gott dich zu.

Die alten Weiden neigen
Sich auf dein Bett herein,
Die Vöglein in den Zweigen,
sie singen treu dich ein.

Und wie in goldnen Träumen
Geht linder Frühlingswind
Rings in den stillen Bäumen -
Schlaf wohl, mein süsses Kind!

Mein liebes Kind, Ade!
ich konnt' Ade nicht sagen,
Als sie dich fortgetragen,
Vor tiefem, tiefem Weh.

Jetzt auf lichtgrünem Plan
Stehst du im Myrthenkranze
Und lächelst aus dem Glanze
Mich still voll Mitleid an.

Und Jahre nahn und gehen,
Wie bald bin ich verstoben -
Oh bitt' für mich da droben,
Dass wir uns wiedersehen!

Joseph Freiherr vpn Eichendorff 1788 - 1857

30.01.2008 um 20:50 Uhr

Statistik geht wieder, danke Blogigo

Stimmung: gut

Wow, die Statistik bei Blogigo geht wieder.

Man kann sich wieder einloggen, und jetzt funktioniert sogar die Statistik wieder.
Zeigt tatsächlich heute Besucher an. Erstaunlich.
Und dieser merwürdige Buffer overflow Text ist auch verschwunden.

Blogigo scheint nicht nur zu leben, sondern es scheint sogar etwas daran gemacht zu werden.
Danke Blogigo, auf zu neuen Ufern. Das alte Schiff Blogigo schwimmt noch.

Ich freue mich, ein Lichtblick für uns Blogger. Vielleicht haben unsere Mails, an den Betreiber, ja doch etwas ausgelöst.

Danke an Anhalli
Ich hätte garnicht gemerkt, dass die Statistik wieder geht, habe da schon ewig nicht mehr nachgeschaut. Fatalismus.

29.01.2008 um 19:00 Uhr

Nicht schreiben können

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: schreiben, koennen, bloggen

Stimmung: gut

Nicht schreiben zu können, wenn man schreiben will, ist schlimmer, als nicht schreiben zu wollen, wenn man schreiben könnte. ;-)

Habe ich bemerkt, als ich mich bei Blogigo nicht einloggen und auch nicht als Gast kommentieren konnte.

Aber zum Glück habt ihr mich, mit euren Gastkommentaren, auf dem laufenden gehalten.
Ein Dankeschön für diese vielen Kommentare von euch.
Und ich bin noch da, Ich BLEIBE hier!!!

29.01.2008 um 18:43 Uhr

Wahres Unglück

Stimmung: gut

Wahres Unglück duldet kein Pathos.
Es kommt eben wie Wind und Regen.

( Zitat: Marlen Haushofer )

So leer meine Träume bisher gewesen waren, so überfüllt waren sie seit dem Winter. Ich träumte nur von Toten, denn selbst im Traum wusste ich, dass es keine Lebenden mehr gab. Immer fingen die Träume ganz harmlos und heuchlerisch an, aber ich wusste von Anfang an, dass etwas schlimmes bevorstand, und unaufhaltsam glitt die Handlung dahin bis zu jenem Augenblick, an dem die vertrauten Gesichter erstarrten und ich stöhnend erwachte. Ich weinte bis ich wieder einschlief und zu den Toten hinabsank, immer tiefer und immer schneller, und aufschreiend wieder erwachte.
Bei Tag war ich müde und teilnahmslos, und Luchs unternahm verzweifelte Versuche, mich aufzumuntern. Selbst die Katze, die nur immer ganz mit sich selbst beschäftigt erschienen war, schenkte mir kleine spröde Zärtlichkeiten. Ich glaube nicht, dass ich ohne die beiden den ersten Winter überstanden hätte.

Auszug aus "Die Wand" ( ISBN 3-423-12597-7
einem Roman, der Autorin Marlen Haushofer.

Die Kommentare zu ihem Werk, die meinem Eintrag
über Marlen Haushofer *klick hier*folgten,
fand ich sehr lesenswert.

26.01.2008 um 21:47 Uhr

Einloggen bei Blogigo, Schwierigkeiten?

Stimmung: gut

Zickt Blogigo wieder einmal beim einloggen herum?

Beim Anmelden nimmt Blogigo das einloggen MANCHMAL an, aber dann ist man schnell wieder auf der Startseite und wieder nicht angemeldet.. Beim Kommentieren konnte ich mich garnicht anmelden.
Hoffe dass es nur ein temporäres Problem ist.
Boris Becker würde sagen: Ich bin draussen*g*
Ich *liebe* Blogigo und die User hier..deshalb muss ich mit den Zicken von Blogigo leben.

Karlheinz Deschner sagt:
"Wer liebt, vergleicht nicht mehr".


Ein wahres Wort, wenn auch nicht auf Blogigo bezogen. Es stimmt einfach!

Er sagt aber auch:
"Zum Schwierigsten einer langen Liebesbeziehung und zum Schönsten gehört es, seinen Hunger zu stillen, ohne den Appetit zu verlieren."
( Zitat: Karlheinz Deschner )

Hin und wieder müssen wohl auch mal die Zutaten verändert werden, um neue Geschmacksrichtungen hineinzubringen.

26.01.2008 um 06:12 Uhr

Wer will schon oberflächlich sein

Stimmung: gut

Wer möchte schon gerne oberflächlich sein?

Und doch sind wir es oftmals. Lassen uns vom Schein trügen.
Wir sehen nun einmal mit den Augen, und was wir sehen ist eben nur die Oberfläche. Um tiefer zu schauen, dürfen wir nicht nur flüchtig hinschauen, sondern müssen ganz genau betrachten.
Dieses kostet Zeit, die wir oft nicht opfern.Aber selbst dann entzieht sich noch sehr vieles unseren Blicken.

Dinge, die wir meinen zu kennen, nehmen wir kaum noch wahr. Sehen sie allerhöchstens am Rande.

Beim Menschen nehmen wir auch mehr das äussere wahr. Den Charakter und welcher Art seine Seele ist, können wir meistens erst später erkennen.
Nur mit dem Herzen sieht man gut, wird dann gesagt.

Zwei schöne Fundstücke aus dem Netz
von Emmadilemma

Oberflächlichkeit gehört eben zum Leben. Sonst hätten wir keine Augen, und das wäre auch schlimm.

Kindheit ist so etwas wie "So könnte es sein",
und Erwachsensein ist wie " So muss es eben sein".

26.01.2008 um 05:39 Uhr

Wie bekomme ich Videos in meinen Blog eingebunden

Stimmung: gut

Wie kann ich hier bei Blogigo Videos in meinen Blog einbinden?

Viele wissen es schon, aber einige neue User noch nicht.

Eine ganz hervoragende, bebilderte Schritt für Schritt Anleitung, findet ihr auf:
elrenluthiens Seite, Des Elbens Leid.*klick*
Super gemacht, grossartig erklärt.

Wenn jemand, in dieser Art, für die neuen User, die oft danach fragen, erklären könnte, wie man Bilder und Graphiken in den Blog einbindet, das wäre hervorragend.

24.01.2008 um 17:00 Uhr

Zärtlichkeit

Stimmung: gut

Zärtlichkeit, sie übertönt alles.
Wir brauchen sie, wir geniessen sie.
Zärtlichkeit spricht ihre eigene Sprache, stille Worte, hingehaucht auf die Haut. Eine Sprache, die jeder versteht.
Und auch ein Blick kann voller Zärtlichkeit sein, die wir auf der Haut, sowie im Herzen spüren.

Karlheinz Deschner schrieb einmal:

'Zärtlichkeit ist das Träumen der Haut"

Ein wunderschöner Satz von Karlheinz Deschner. Selbst wenn er nur diesen Satz geschrieben hätte, wäre es unendlich viel. Er lädt zum träumen ein.
Selbstverständlich hat er aber viel mehr geschrieben. Karheinz Deschner bekam
1988 den Arno Schmidt Preis
1993 den alternativen Bücherpreis
1993 den International Humanist Award

23.01.2008 um 18:11 Uhr

SMS und hdl

Stimmung: gut

Früher waren es noch drei Worte.

'Ich liebe Dich". Das sagte man dem anderen.. Damit veränderte sich die ganze Welt oder auch nicht. Je nachdem. Manchmal brach auch der Himmel ein, wenn die Liebe nicht erwiedert wurde, wo man doch schon den Mut gefasst hatte, diese schicksalsträchtigen Worte auszusprechen.

Heute leben wir in sparsamen, schnellen Zeiten. Da wurden aus den drei Worten, drei spartanische Buchstaben.

Auf dem Handy steht dann am Ende einer SMS
hdl , ja klein und unscheinbar. Oder auch hdgdl, was soviel heisst wie *Habe Dich ganz doll lieb*.
Liebeserklärungen sind in einer 168 Zeichen SMS schwer unterzubringen. Fast als ob man für eine mündliche Liebeserklärung eine Minute Zeit bekommt. Gut, länger braucht man für ein *Ich lieb Dich* auch nicht.

Und doch, so mancher, gerade in der Verliebtheit, nimmt jeden Buchstaben der SMS auseinander, wägt ihn ab. Da lässt dann ein hdl oder ild schon mal auf Wolke sieben schweben.

Es fragen sich allerdings viele, wie ich hier schon oft gelesen habe, wie ernst es wohl mit dem hdl ist. Ob es wirklich das bedeutet, was es aussagen will.
"Was will sie mir damit sagen? Wenn sie mich nicht mögen würde, würde sie es doch nicht schreiben."
Stand in einem der Blogs hier..

Drei, vier Buchstaben, die die Welt verändern.
Gut, ich gebe es ja zu, ich habe mich auch schon über diese Buchstaben gefreut, wenn ich sie lesen durfte.
Spartanische Welt, oder eben die Möglichkeiten der Auslegung dieser Buchstaben.
Einige machen ja sogar per Handy und SMS Schluss. Da steht dann:" Es ist aus" oder eben noch kürzer *eia*..aber das würde dann wohl keiner mehr verstehn. Weshalb keine drei Buchstaben für das Ende einer Beziehung? Kurz, prägnant und knackig! *Aus* oder einer täte es auch *f* für finito. ;-)

Habt ihr Euch schon einmal über diese Buchstaben hdl gefreut, oder Euch gefragt wie sie gemeint sind? Wie findet ihr es, per SMS Schluss zu machen?

22.01.2008 um 18:57 Uhr

Tücken des Alltags

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Tuecken, Alltag, Regen, Vollmond, Strom, Batterien, Ofenrohr, Herd

Stimmung: gut

Manche Tage sind merkwürdig;

1. Heute schien die Sonne, kein Regen mehr.
2. Etwas kälter.
3. Bach ist wieder in seinem Bett schlafen gegangen.
4.Regen hat mit Vollmond aufgehört. Natürlich ist es Zufall, wie Kachelmann sagt.
5. Küchenherd und Ofenrohr sauber gemacht. Sah aus wie ein Schornsteinfeger, das muss Glück bringen.
6. Stromgenerator will nicht, muss morgen den Vergaser sauber machen, damit er wieder läuft.
7. Batterien sind leer. Ohne Strom kein Internet.
8. Ohne Internet kein lesen und kommentieren.*grr*
9. Autarkes Leben kann auch Nachteile haben!;-)
10. Nokia will, dass wir ihre Handys kaufen, will sie aber in Rumänien produzieren, da dort die Löhne nur 10 % von unsereren Löhnen betragen.
10a. Die 55 Millionen Subvention hatte Nokia aber gerne vom Staat angenomen. Wäre wohl besser in Bildung investiert, statt das Geld grossen Unternehmen hinterherzuwerfen.
11. Immer mehr Experten sprechen nach der Immobilienblase von einer Weltwirtschaftskrise.
12. Was das wohl alles noch wird.
13. Wenn mein Strom wieder läuft gibt es auch wieder Kommentare.

Soweit aus der Rubrik Banalitäten des Alltags.
Es kann nur besser werden.

22.01.2008 um 18:54 Uhr

Doppelposting

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mobilgeraet, Doppelposting, Eintrag, doppelt

Stimmung: gut

Und manchmal sendet das Mobilgerät einen Eintrag ab, obwohl er anzeigt, kann Verbindung nicht herstellen.
ARGGHHH!!!

22.01.2008 um 00:48 Uhr

Regen im Winter

Stimmung: gut
Musik: wind und regengeraeusche

Es ist Winter und es regnet.

Seit über zwei Tagen ist es grau in grau, es regnet fast durchgängig. Nicht sehr stark, aber beständig.
Draussen sammeln sich Pfützen, es wird matschig. Die Hühner sehen aus wie ein begossenes Huhn. Im Matsch haben sie nicht so die Lust zu scharren. Die Katzen vermissen die Sonne. Ich auch. Die Böden sind feucht und nass. Kalt ist es nicht. Nachts stieg die Temperatur sogar auf 11 Grad an, aber etwas windig.

Der Vollmond erhellt die Landschaft, er schaut zwischen den dahinhuschenden Wolken hindurch.
Das Wasser breitet sich aus, der Bach ist breit geworden. Sehr breit gurgelt er in seinem Lauf dahin. Fordert Platz, nimmt ihn sich. Seine Ufer genügen ihm nicht mehr, er nimmt sich einen Teil der Wiesen. Die im Mondlicht wie ein silbernglänzender See daliegen.
War eben mit Gummistiefeln unten auf der Wiese, um nachzuschauen. Sehr stark darf er nicht mehr ansteigen.
Vielleicht hätte ich mir ein Schlauchboot holen sollen, oder noch besser, es hört auf zu regnen.

Ist so der Winter? Wir haben ja noch den Februar, mal sehen was der uns bringen wird.

21.01.2008 um 15:31 Uhr

Irrwege einer Wölfin, für Shadowfax

Stimmung: gut

Für Shadowfax und Leser der Indianerlady..
Indianerlady "Irrwege einer Woelfin" bloggt auch mit einem Mobilgerät.

Da dieses nicht so einfach ist, wie am PC, einige Fuktionen, wie z.B. Beiträge oder Kommentare löschen, die Seitenleiste bearbeiten, damit kaum oder nicht machbar sind, hat sie sich jetzt einen Ausweichblog angelgt. Ihr findet ihn unter woelfins_leben.

Den Blog von Shadowfax findet ihr hier.
Er nennt sich *Zeit ist eine Illussion, oder die Schwierigkeiten des Alltags*

20.01.2008 um 16:07 Uhr

Werbung bei anderen Bloganbietern

Stimmung: gut

Verschiedene Arten von Werbung und Werbeinblendungen, bei anderen Bloganbietern.

Uns springt ja auch manchmal der Mister Schäuble beim Aufruf von Blogigo entgegen. Klappt einfach so auf.
Das sehe ich aber nicht als Werbung für Herrn Schäuble an, sondern als Aufruf sich gegen das Datenschnüffelgesetz, Zensur und Unfreiheit zu wehren.

Was aber bei anderen Bloganbietern in Richtung Werbung abgeht, erschreckt mich dann doch hin und wieder.

Teilweise wird Werbung oben am Bloganfang gross eingeblendet. Bei anderen Anbietern wiederum genau zwischen jeden Blogeintrag.

So las ich gestern bei einem Mädchen, welches unter Esstörungen leidet.

Sie will zu einem geregelten Essverhalten finden, da sie sich schämt und hasst für ihre Fressattacken, wie sie es nennt.
Und genau unter diesem Eintrag zwei fette Anzeigen.
In einer wurde geworben, 5 Kg abnehmen in zwei Wochen, die andere Werbeeinblendung überbot es noch mit 10 Kg in drei Wochen.

Oder bei einer anderen, die sich beschwerte, dass Männer immer nur das eine wollen, darunter zwei Werbeeinblendungen, *Ruf an, bin immer bereit* und *Heisse Girls warten mit ihrer Livecam auf dich* Arghh!!!!

Gut, den Anbietern kostet das Hosting der Blogs auch Geld, aber derart penetrant Werbung in den Blogs, zwischen den Einträgen zu schalten finde ich unmöglich.

Wir haben hier, bei Blogigo, ja auch mit einigen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, aber zum Glück nicht mit ungewollten Werbeeinblendungen zwischen unseren Einträgen. Ich hoffe es bleibt so.
Auch wenn sich unser Anbieter, die Einblendung von Werbiung in den AGBs freihält.

20.01.2008 um 01:42 Uhr

Herz aus Stein

Stimmung: gut

Ich denke, also bin ich.
Sagt man so lapidar.
Nein, es sollte wohl besser heissen:
Ich fühle, also bin ich.

Auch ein Stein, der im Wege liegt, könte dieses von sich behaupten. Wohl denkt er nicht, wohl fuhlt er nicht, aber wer weiss das schon wirklich? Wir unterstellen es ihm einfach. Ein gefühlloser Klotz von einem Stein.
Kalt, einfach kalt und so hart,wirklich steinhart.. Nur wenn er in der Sonne liegt, sich hat von ihr wohlig wärmen lassen, ja, dann ist er warm, fast heiss, strahlt angenehme Wärme aus.Schmückt sich mit fremden Federn, mit Wärme die er vorher aufsog.

Aber immerhin kann dieser Stein sich von der Sonne erwärmen lassen. Wir bleiben, obwohl uns die Sonne anstrahlt, manchmal mürriisch, kühl, und taub dem angenehmen gegenüber. Nehmen es vielleicht nicht einmal wahr.
Er ja. Denn er ist ein Stein, nichts besonderes, einer wie viele es sind.

Fühlt er? Ich glaube nicht..
Wir ja, meistens jedenfalls, selbst wenn wir so tun als ob. Als ob wir gefühllos wären, tief innen fühlen wir wohl doch. Erstrebenswert ist es nicht so zu tun. Wirklich nicht, auch wenn es sich einige wünschten, nicht zu fühlen. Da es sie schmerzt. So sehr schmerzt, dass sie nie wieder fühlen wollen.
Und doch, gerade sie fühlen. So tragen sie das fühlen wie eine schwere Last. Nichtwissend, dass Fühlen auch Flügel verleihen kann. Uns hin und wieder schweben lässt. Ganz leicht, ganz zart, ganz einfach. Auf einem Hauch von Gefühl nur.

Der Stein, er ist so kalt, er ist so hart, er sitzt bei manchen Menschen in der Brust. Das steinerne Herz.
Nichts rührt ihn. Nichts bewegt ihn, er ist kalt.

Und doch, wir fühlen, also sind wir. Dieses Fühlen, diser zarte Hauch einer Berührung, kann stärker sein als der härteste Stein, durchdringender, tiefgehend.. Da wird selbst ein Herz aus Stein, selten zwar, aber doch manchmal, wieder weich. Beginnt zu schlagen, und zu fühlen. Zu fühlen was es vorher noch nie verspürte.
Leben und Liebe, nur durch den Hauch einer zarten Berührung, weil ein anderer etwas fühlte, was dieses Herz schon längst vergaß.
Wieder zum Leben erweckt, strahlt es jetzt die Wärme aus, die es vorher aufsog. Wie ein Stein im Sonnenlicht.

 

19.01.2008 um 14:28 Uhr

Sexismus , weshalb Frauen nicht einparken können

Stimmung: gut

Weshalb können Frauen nicht einparken.?

Wird so einfach behauptet, doch kenne ich ebenso viele Frauen wie Männer, die es können oder eben nicht.
Ein plakativies Vorurteil, oder ist da wirklich etwas dran? Haben diese Sprüche etwas mit Sexismus zu tun?

Wir haben einen neuen Mitblogger, Student1, der auf seinem Blog *klick hier* wissenschaftliche Arbeiten und Referate zum Thema Gleichberechtigung und Sexismus veröffentlicht.
Durchaus streitbare Themen, aber so soll es ja auch sein.

Unter anderem, an Hand von Werken des Otto Weininger und Esther Vilar.
Thesen werden aufgestellt, die eine nähere Betrachtung verdienen.
Brauchen wir einen Männerbeauftragten, Gleichberechtigung auch für Männer? Werden Männer unterdrückt, ausgeliebt und abgezockt?

Klar kann man sich fragen, weshalb es den Männerbeauftragten noch nicht gibt. Keine Männerhäuser, für misshandelte Männer. Weshalb mehr Mädchen studieren als Jungs.
Gleichberechtigung, gibt es sie, kann es sie geben? Oder sollten wir uns mehr auf das Menschsein beziehen und weniger auf die Geschlechterrolle?

18.01.2008 um 20:40 Uhr

Goethe und das Schicksal

Stimmung: gut

Tiefe Wunden schlägt das Schicksal,
aber oft heilbare.
Wunden, die das Herz dem Herzen schlägt,
das Herz sich selber, die sind unheilbar.

( Zitat: Johann Wolfgang von Goethe )

Manchmal sind wir wohl selbst unser schlimmster Feind.

Edit: Eintrag geändert, da er doppelt erschien.

18.01.2008 um 20:38 Uhr

Eintrag sofort erschienen

Stimmung: gut

Mein letzter Eintrag erschien sofort, obwohl ich kein Häkchen in der Zeitleiste setzte.

Aber scheinbar kann man wegen der Sonderzeichen wirklich nicht kommentieren, wie bei Frau Argh.

Beim Aufruf wird ja eine URL daraus gemacht, und ich habe noch keine gesehen, die www.>.<..de heisst. Die würde sicher auch nicht funktionieren. Es liegt also nicht immer alles an Blogigo, es liegt manchmal auch an uns selbst.

Ich hoffe, dass Google mich jetzt nicht hasst, denn die Suchmaschinen mögen solche Sonderzeichen in Überschriften und Adressen garnicht, da sie sich dabei leicht *verschucken* und als fehlerhafte Adresse nicht mehr absuchen.

Aber immerhin erscheinen die Einträge, dass ist ja auch schon mal etwas.

18.01.2008 um 20:04 Uhr

Sonderzeichen in der Überschrift

Stimmung: gut

>.<....
Frau Argh hatte obige Überschrift bei sich im Blog gewählt.

Nun hat Blogigo merkwürdige Eigenschaften, so dass man auf ihren Eintrag nicht kommentieren kann.

Ich selbst kann generell meistens nicht kommentieren, bei Einträgen, die nur über den Kalender zu erreichen sind, da sie zu spät erscheinen, oder auch bei Beiträgen mit Sonderzeichen. Da wird der einzelne Beitrag meistens garnicht erst zum kommentieren geöffnet.

Vermutet habe ich bisher, dass die Url Adresse dann nicht normgerecht übertragen wird und der Proxyserver die Zieldatei nicht findet.

Deshalb die Sonderzeichen jetzt hier, zum testen, und den Beitrag schicke ich ohne Häkchen in der Zeitleiste ab.

Mal sehen ob dann kommentiert werden kann?
Euch wünsche ich ein schönes Wochenende, Alex morgen einen tollen Geburtstag und Frau Argh eine gute Bewertung ihrer Arbeiten.

Edit: Das kommentieren ging mit der Sonderzeichen Überschrift tatsächlich nicht. Deshalb habe ich sie jetzt abgeändert.