Gedanken oder Fragen

31.03.2008 um 16:26 Uhr

Schiller und die Hochzeit

Stimmung: gut

Bei einer ewigen Verbindung
darf Leidenschaft nicht sein.


Schrieb Schiller am 10.11.1787 in einem Brief an Körner.

Jede Erdenwonne muss
Sich mit Leiden gatten,
Lüste würgen im Genuss,
Ehre speist mit Schatten; --
Weisheit tötet oft die Glut
Unsrer schönsten Triebe,
Tugend kämpft mit heissem Blut,
Glücklich macht nur Liebe!

Dieses schrieb Schiller zu Körners Hochzeit.

Ein etwas...ähm, merkwürdiger Text zu einer Hochzeit. Selbst wenn da einiges von stimmt. Kann es eine lange Verbindung nur ohne Leidenschaft geben? Mag schon sein. Und es stimmt wohl auch, das Weisheit oder auch einfach nur Vorsicht oftmals die Glut, die Triebe tötet.
Was sicher stimmt, glücklich macht die Liebe. Die Liebe in jeglicher Art. Wer liebt, geliebt wird, der verspürt dieses Gefühl des glücklich seins.
Wenn die Liebe vorbei ist, versandet, gegangen, oder nicht erwidert wird, dann macht sie allerdings oftmals eher unglücklich. Eben weil sie nicht mehr ist, einseitig, ihr Ziel nicht mehr findet.
.

30.03.2008 um 18:19 Uhr

Gefühle und Gedanken

Stimmung: gut

Steuern unsere Gedanken unsere Gefühle?
Ist das, was wir fühlen, das Resultat unseres Denkens? Oder fühlen wir und denken dann?

Diese Frage stellte ich mir oft in den letzten Tagen. Beim lesen von Blogs, bei eigenem Erleben.
Können wir unser Fühlen durch das denken in gewissen Grenzen steuern. Sind wir selbst der Urheber schlechter Gefühle, durch unser denken?

Am Anfang war der Gedanke.
Ihm folgte das Handeln, bzw. nichthandeln und die Gefühle.

Ich war letzte Woche zur Beerdigung meiner Nachbarin. Eine wunderbare Frau, die bis ins hohe Alter, im Sommer in ihrem Garten arbeitete. Ihr Lachen, ihr Rufen, es wird mir fehlen.
So sass ich dort in der Kapelle, den Sarg vor mir sehend. Die Gedanken an diese Frau, an ihr nicht mehr hiersein, sie machten mich traurig. Das Gefühl folgte den Gedanken. Und doch wird sie für mich in Gedanken immer noch in ihrem Garten stehen. Bei diesem Gedanken muss ich lächeln, lächeln voller Dankbarkeit für das was war.

Auch wenn etwas schönes auf einen wartet, dann malt man es sich aus, denkt daran wie es sein wird, und ein Gefühl der Vorfreude macht sich breit. Nur aufgrund der Gedanken.
Hingegen, bei Terminen die man ungern wahrnimmt, da malt man sich eher das ungünstige aus, wird missmutig, schlecht gelaunt, vielleicht sogar ängstlich.
Dieses zeigt uns wie mächtig Gedanken doch sein können, wie sehr sie unser Fühlen und Leben bestimmen.
So könnte man meinen, die richtigen Gedanken erleichtern das Leben ungemein. Mit ihnen steuern wir unser Wohlbefinden und unser Empfinden im weiten Rahmen.

Haben wir es also in der Hand, wie es uns geht, wie und was wir fühlen. Sind wir mit unseren Gedanken zum Teil selbst ein Schöpfer unseres Lebens und Erlebens?

Etwas eigenartiges am Rande. Nicht nur ich scheine in der letzten Zeit über diese Thematik nachgedacht zu haben. Wie ich in anderen Blogs las, bei Silencer, Haibara, Nozi zum Beispiel, auch andere. Manche Dinge geschehen scheinbar synchron. Erkenntnis muss reifen, bis ihre Zeit gekommen ist.
.

30.03.2008 um 17:47 Uhr

Schiller, das Universum und das Nichts

Stimmung: gut

Das Universum ist ein Gedanke Gottes.

Zitat: Schiller ( philosophische Briefe )

Da meint also Schiller, alles was wir sehen, alles was für uns Wirklichkeit ist, sei nur ein Gedanke Gottes.
Vielleicht dachte er dabei an das stabile nichts, welches durch die Energie des Gedanken zu einem unstabilen Nichts sich wandelte und alles was wir kennen, oder zu kennen glauben, entstehen liess.
Alles nur eine Folge eines Gedankens?
.

29.03.2008 um 20:45 Uhr

Es ist wieder soweit !

Stimmung: gut

Heute Nacht fängt die Sommerzeit an.

*Yeah* nur der Sommer fehlt dann noch.
Die Uhren werden 1 Stunde vorgestellt, von 2 auf 3 Uhr.
Das heisst eine Stunde früher aufstehen, es ist morgens länger dunkel, aber dafür abends eine Stunde länger hell.
Heisst aber auch, heute eine Stunde weniger schlafen, oder eben früher ins Bett gehen.

Die Tiere interessieren sich wie immer nicht dafür. Sie haben ihre eigene innere Uhr. Richten sich nach Sonnenstand und anderen Dingen.

Wir haben wohl auch unsere innere Uhr, die aber meistens doch sehr verkümmert ist, da wir immer auf diese grossen Zeiger schauen, oder den Digitalanzeigen glauben schenken.
Es fragt sich, wer beherrscht wen, der Mensch die Uhr, oder die Uhr den Menschen?
Sind wir nur Untertanen und Sklaven der Zeit? Diener des von uns erschaffenen.
Nun ja, etwas Struktur braucht wohl jedes, und so auch der Tag.

Es sagte einmal jemand:
"Es gibt keinen Stress, es gibt nur mangelhaftes Zeitmanagemant."

Ansonsten ärgere ich mich ein wenig, Vodafone und D2 Netz sei Dank. Wollte kommentieren, aber mobil dauert es ewig bis die Seite aufgerufen wird, oftmals wird sie auch garnicht angezeigt, mit Abbruch wegen Zeitüberschreitung.
Nichts da, wie es in der Werbung steht, Internet mobil unterwegs, genauso wie zu Hause am PC, an jedem Ort wo sie sind.
Leere Versprechungen einer grossen Firma, die das surfen im Laufe der Vertragszeit immer mehr verschlechtert hat.
Da lob ich mir E Plus bzw. Base, mit denen ich bald nur noch surfen werde. Denn dort gibt es keine Volumenbeschränkungen, dort werden auch die Bilder angezeigt und man kann alle Seiten ansurfen. Vor allem darf man da auch einen Laptop koppeln, was mit diesem 1und1 und Vodafone Angebot nicht erwünscht war und auch nicht ging.
Zwar alles nur in etwa ISDN oder UMTS Geschwindigkeit, aber immerhin.
.

29.03.2008 um 15:09 Uhr

Sich das Leben nehmen

Stimmung: gut

Manche erkennen keinen Sinn mehr in ihrem Leben.

Es scheint alles so unendlich schwer und aussichtslos.

Wie oft habe ich dann gehört, ich habe keine Lust mehr, am liebsten nehme ich mir das Leben.

Das dieser Satz:
"Am liebsten nehme ich mir das Leben"
eine doppelte Bedeutung haben kann, bemerkte ich erst beim Lesen von Fynns Seiten

Denn Fynn oder Silencer hat sich das Leben genommen. Nicht im Sinne von Selbstmord, sondern im Sinne von sich das Leben einfach nehmen.
Das Leben greifen, packen, mit beiden Händen es sich zu eigen machen.
Es war für Silencer wohl kein einfacher Weg, dieser Weg das Leben anzupacken, aber er hat es auf seiner Art geschafft.
Das Leben wurde uns gegeben, wozu? Sicher nicht um es wegzuwerfen, verstreichen zu lassen, sondern dazu, es uns jeden Tag wieder zu nehmen. Es berechtigt und verpflichtet uns zuzugreifen, jeden Tag aufs neue und versuchen aus der Fülle des uns dargebotenen, das fùr uns geeignete herauszugreifen.
Es wird auch wohl kein Universalrezept geben, wie wir dieses machen sollten. Fynn' s Weg mag nicht für jeden geeignet sein, jeder muss wohl seinen eigenen Weg finden, sich das Leben einfach zu nehmen..

Diese doppeldeutigkeit des Satzes fasziniert mich, deshalb werde ich jetzt auch gehen, und mir ein bisschen das Leben einfach so nehmen. Mir aneignen, vielleicht auch eine Portion mehr davon. Es steht mir zu, so wie es auch Euch zusteht.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende voller Leben.
.

28.03.2008 um 16:15 Uhr

Ein Ort ohne Grenzen

Stimmung: gut

Blogigo ist ein wunderbarer Ort.

Ein Ort ohne Grenzen, ein Ort in dem die Menschen Anteil nehmen, in der Regel gut zueinander sind.
Ohne zu schauen, welchen Stand, welchen Status, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder Nationalität hat der andere.

Ein Ort in dem Trost gespendet wird, sich mitgefreut und Worte gefunden werden um den anderen aufzubauen.
Wäre die Welt wie Blogigo, würden sich die Menschen begegnen wie bei Blogigo, ich glaube es wäre eine bessere Welt.

Eine Welt in der sich zerstrittenen Schwestern beispielsweise, wahrscheinlich gegenseitig trösten und helfen würden, ohne zu wissen, dass gerade sie sich gestritten haben. Sie hätten vielmehr Verständnis füreinander, da hier bei Blogigo das eigene Ego etwas schweigsamer ist, als im realen Leben mit seinen Verletzungen.

Eine Welt mit wesentlich mehr Verständnis und Rücksichtnahme.
.

27.03.2008 um 16:09 Uhr

Dankbar für ein bisschen Wärme

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Waerme, Sonne, Sonnenschein, Kaelte, Matsch

Stimmung: gut

Heute bn ich nur dankbar.
Dankbar für dieses bisschen Wärme, für den Sonnenschein, die milderen Temperaturen um die 8 Grad.

Keine Hände mehr, die fast abfallen vor Kälte, wenn ich draussen etwas machen muss. Nicht so der Matsch, die Feuchtigkeit der letzten wechselhaften Tage. Und auch nicht der Frost, der einen den Ofen anheizen lässt, und doch kaum gegen diese Kälte ankommt.

Einfach etwas Wärme, etwas Sonnenschein auf der Haut. Es ist so schön, dieses zu spüren.

Heute bin ich einfach nur dankbar, egal was sonst noch so ist.

*lach* Und bald titelt die Bild Zeitung wieder:
Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitzeglocke.
.

26.03.2008 um 18:40 Uhr

Viagra feiert Geburtstag

Stimmung: gut

Viagra, feiert 10 jährigen Geburtstag.

Ursprünglich forschte der Arzneimittelhersteller Pfizer, an einem Medikament um die Blutzufuhr zum Herzen zu steigern.

Dieses war wohl nicht so wirklich erfolgreich, aber sie bemerkten dass das Medikament die Blutzufuhr zu anderen exponierten Stellen bei Männern steigerte.

Nannten die kleine blaue Pille Viagra und brachten sie als Potenzmittel, vor genau 10 Jahren, auf den Markt..Inzwischen ist es das weltweit bekannteste Medikament.

Dieses kleine Pille spülte dem Konzern Pfizer Riesengewinne in die Kassen.
Alleine im letzten Jahr 1,1 Milliarden Euro.
Mit der Potenz der Männer lässt sich scheinbar trefflich Geld verdienen. Ob die beteiligten Frauen da immer und in jedem Fall glücklich drüber waren, ist eine andere Frage.
Nebenbei bemerkt, seit es Viagra gibt, ist die Rate an Geschlechtskrankheiten kalifornischer Rentner stark angestiegen
Einige behaupten Viagra habe Ehen gerettet, andere behaupten das Gegenteil. Fluch oder Segen liegen wie so oft dicht beieinander.

Gratulieren brauchen wir wohl nicht. Mir hat Viagra viele Spammails in meiner Mailbox eingebracht. In denen es von irgendwelchen dubiosen Menschen beworben wird, mit noch billiger, noch besser.
Es hat den Nebeneffekt, dass sich schon meine Augenmuskeln versteifen, wenn ich diese Mails nur sehe. Da ist dann immer löschen angesagt.

Mir persönlich wäre es wesentlich lieber, hätte Pfizer ein Medikament gegen Krebs entwickelt. Welches wirklich wirkt und wenig Nebenwirkungen hat. Aber damit liesse sich wohl nicht so viel Geld verdienen, zumal dann die ganzen anderen Einnahmen des Wirtschaftsfaktors Krebs wegfallen würden. Von den Krankenhausaufenthalten, über Medikamente, Chemo, Bestrahlung,Schmerzmittel, bis hin zur Therapie und Rehamassnahmen. Dieses alles verspricht wohl höhere Einnahmen als ein wirkungsvolles Medikament gegen diese Geisel unserer Zeit.

25.03.2008 um 21:27 Uhr

manchmal winken sie nur ...

Stimmung: hmmm....

Eine Familie mit ihren Kindern ( 7 und 6), kommt mit dem Auto zurück aus einem Kurzurlaub an der Ostsee..

Wahrscheinlich voller Pläne für den Ostermontag.
Da geschieht das grauenvolle. Ein von einer Autobahnbrücke, der A29 bei Oldenburg, geworfener Holzklotz durchschlägt die Windschutzscheibe und tötet die 33 jährige Mutter. Ihr Mann und die beiden Kinder müssen hilflos zusehen, wie mit eiem Schlag, die Ehefrau und Mutter ihnen genommen wird.

Eine grauenhafte Vorstellung, und dennoch, es hätte fast jeden treffen können.

Wie oft sieht man Kinder oder Jugenliche auf Autobahnbrücken stehen. Meistens winken sie nur...aber manchmal werfen sie Gegenstände auf die Fahrbahn. Diesesmal winkten sie nicht, hätten sie es doch bloss getan, die Frau würde noch leben.

Ist es bei den Tätern Langeweile, Sensationslust,eine Art Mutprobe oder gar Mordlust? Denn eigentlich müssten die schlimmen Folgen ihres Handelns, ihnen bewusst sein.
Es ist Mord in meinen Augen, vorsätzlicher Mord und dreifacher Mordversuch.

Natürlich kann es sich bei dem Täter auch um einen Erwachsenen handeln, vielleicht noch alkoholisiert. Die Polizei setzte 6.000 Euro Belohnung aus, hofft den Täter durch Hinweise zu fassen.

Nur die Frau wird dadurch auch nicht wieder lebendig, die Kinder haben keine Mutter mehr, der Vater ist jetzt alleinerziehend.
So ein kleiner Moment und so eine blöde Tat, löscht ein Leben aus und zerstört das Leben einer ganzen Familie. Zufall dass gerade sie in diesem Moment dort entlangfuhren. Ein Zufall der das Ende bedeutete.

Da dieses kein Einzelfall ist, frage ich mich, weshalb nicht alle Autobahnbrücken Seitenwände aus Plexy oder Fanggitter besitzen, die es unmöglich machen würden, von dort oben etwas herunterzuwerfen? Dieses müsste doch machbar sein und würde einiges Leid und Unsicherheit bei den Autofahrern ersparen.

25.03.2008 um 16:43 Uhr

Back to the root

Stimmung: gut

Auch wenn man sehr konsequent ist,
muss man doch hin und wieder auch über seinen eigenen Schatten springen können.
Denn sonst steht man sich nur selbst im Wege..

Einige abgewanderte Blogigo User sind zurückgekehrt, wie z.B. Pompeji und andere.
Ich freue mich darüber, sie hier wieder lesen zu dürfen.

Andere wie Frau Argh sind noch am überlegen. Frau Argh hat auf ihrem Blog eine Umfrage gestartet, ob sie wiederkommen soll, wenn ihr Eure Meinung abgeben wollt,  klickt hier. Vielleicht wird aus dem Gemeinschaftsblog, der anfing als Club der Hoffnungslosen, sich wandelte zum Club der Hinterbliebenen, dann ein Blog der Heimgekehrten.

Also immmer schön kehren und auch auffegen anschliessend.
Obwohl ich ja glaube Frau Argh will nur die Weltherrschaft an sich reissen und in jede Mülltonne einen ausserirdischen Aufpasser verstecken.
Aber wer hat schon Angst vor Frau Argh!!!???
Sie ist eh erstmal mit dem warten auf den Paketboten beschäftigt.

24.03.2008 um 16:56 Uhr

Haben wir Ostern oder Weihnachten ?

Stimmung: gut bis eingeschneit

Dichtes Schneetreiben draussen vor dem Fenster.

Ich dachte wir hätten Ostern und nicht den zweiten Weihnachtsfeiertag.
Da ist ja eher der Tannenbaum angesagt, als Osternester im Grünen.
Draussen alles weiss. Dicke Schneeflocken fallen. Hüllfe, ich schneie ein. *lach*
Gleich kommt der Schneepflug, er fuhr hier schon heute Nacht vorbei.
Zu den Schneeflocken ein tiefes Donnergegrolle, wie bei einem Wintergewitter. Die Katzen rennen erschrocken davon.

Leise rieselt der Schnee und kling Glöckchen, klingelingeling..ich glaube ich werde den Hundeschlitten anspannen.. ;-)
Frohe Weihnachten....und viel Spass beim Schneehasen bauen.

23.03.2008 um 14:39 Uhr

Ostern als Kind

Stimmung: gut

Als kleines Kind fand ich Ostern spannend und toll.

Am Abend vorher harkten wir mit der Harke die ganzen Gartenwege. Was wir als Kind sonst nicht so sonderlich gerne machten.

Aber jetzt machten wir es um die Spuren des Osterhasen am nächsten Morgen sehen zu können.
Hofften dadurch die versteckten Ostereier schneller finden zu können.

Auch ein Fensterplatz war am Ostermorgen sehr begehrt. Kein Osterhase hoppelte durch den Garten. Klar wusste ich mein Vater versteckte die Ostereier. Vielleicht hoppelte auch er ein wenig dabei von einem Busch zum nächsten. Ein klitzekleiner Restglaube an einen hoppelnden Osterhasen blieb in der Fantasie dennoch immer da. .

Hui, es ging hinaus zum suchen. Ich spür noch die Freude des Findens. Die Nester, die für meine kleinere Schwester da lagen, sah ich, musste aber unauffälig daran vorbeigehen.
Meine Schwester war ein Jahr jünger, so waren die fùr sie bestimmten Ostereier offensichtlicher versteckt.

Sie fing vooller Ungeduld meistens schnell an zu weinen, da sie ihre Osternester nicht gleich fand. So stand sie dann, weinend an meiner Hand, direkt vor ihrem Osternest, konnte es vor lauter Tränen und Schluchzen nicht sehen.

Wir bekamen immer gleich viel. Sie ass ihre Ostereier recht schnell auf, so dass sie am Abend schon nichts mehr hatte. . Ich teilte mir meine etwas ein. Wollte länger etwas davon haben.
Jetzt sass sie da vor ihrem leeren Osternest. Schaute mich mit grossen traurigen Augen an.
Ich sagte:" Du hast genauso viel wie ich gehabt."

"Ja, aber jetzt hast du noch welche, guck mal, kannst Du mein Herz bluten sehen." antwortete sie mit einem traurigen Blick.

Natürlich konnte ich ihr Herz nicht bluten sehen.
Denn sie war meine kleine Schwester. Und sie, sie wusste genau, damit bekommt sie mich immer wieder herum.
So teilte ich, das was ich hatte, noch einmal mit ihr. *lach* Ich glaube ich kann auch heute noch, kein Herz bluten sehen.

So ist es mit den blutenden Herzen und den Tränen, die oft nicht sehen oder erkennen lassen, dass man direkt vor dem Ziel seiner Sehnsucht steht. Es aber vor lauter Tränen und Trauer nicht erkennt.

Nach lauter Regen und Matsch gestern, schneite es bei 5 Grad Minus heute Nacht. Aber pünktlich, mit dem Fastvollmond zum Ostersonntag, ist es hier doch noch sonnig geworden.
In der Hoffnung, dass Euer Herz nicht blutet, einen schönen Ostersonntag für Euch.

23.03.2008 um 01:19 Uhr

Viel zu oft ..

Stimmung: gut
Musik:

Viel zu oft blicken wir mit dem Fernrohr der Skepsis auf unsere grossen Sorgen,
anstatt uns mit dem Verkleinerungsglas der Zuversicht die paar niedlichen Problemchen anzuschauen.

Dieses Zitat las ich bei Haibara
in ihrem Blog " Auf der Suche nach dem Leben ", als sie anfing mit dem bloggen..

Wir leben, und dennoch sind wir häufig auf der Suche nach dem Leben. Nach dem für uns richtigen Leben. Vielleicht sollten wir wirklich, auf dieser Suche, mal das Fernrohr mit dem Verkleinerungsglas tauschen. Um wenigstens hin und wieder eine etwas andere Sicht der Dinge zu haben.

Haibaras Blog gibt viele Denkanstösse. Gerade schrieb sie, anlässlich ihres offiziellen 3000. Blogigo Besuchers, weshalb sie hier so gerne bloggt.

21.03.2008 um 03:05 Uhr

Ist es nicht ein schöner Gedanke?

Stimmung: gut

Dieser Gedanke,
Die schönste Zeit kommt erst noch.

Viele Filme hören da auf, wo sie anfängt, doch das Leben ist kein Film, wie viele sagen.
Es fängt dann erst richtig an.
Vielleicht morgen schon, oder nächste Woche, eventuell im nächsten Monat kann es so sein. Wer weiss.
Wir wissen es nicht. Sollten aber vorbereitet sein und alles dafür tun, dass sie es werden kann, die schönste Zeit unseres Lebens.
.

21.03.2008 um 02:31 Uhr

Dankeschön

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Danke, Wuensche, Besserung, Hausarzt, Antibiotika

Stimmung: gut

Ihr Lieben,
noch einmal ein Riesendankeschön für all Eure lieben Wünsche.

Da kann es einem ja nur besser gehen.
Mit der roten Zora habe ich es gehalten und jetzt auch einen neuen Hausarzt. Einen Arzt, der wie der Name Hausarzt schon sagt, zur Not auch mal einen Hausbesuch abstattet. Was für viele Ärzte heutzutage garnicht mehr so selbstverständlich ist.

Antibiotika sei Dank geht es mir ein Stück weit besser. Kein Allheilmittel, manchmal ein zweischneidiges Schwert, aber in bestimmten Situationen unabdingbar und manchmal lebensrettend.

Ein sehr schönes Osterfest wünsche ich Euch allen und vor allem besinnlich schöne Stunden am Osterfeuer, falls das Wetter mitspielt und ihr zu einem dieser zahlreichen Feuer hingehen solltet.

Euer sternenschein.

PS:kleine Drohung am Rande, bald gibt es bestimmt auch wieder mehr von mir zu lesen. ;-)

16.03.2008 um 21:28 Uhr

Krank

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Krank, Gesund, fuehlen, merken

Stimmung: nicht so toll

Kranksein ist unschön.

Im Moment bin ich krank, geht es mir nicht gut. Man könnte auch sagen, schlecht geht es mir ;-)

Da merkt man dann wie schön es ist gesund zu sein. Aber ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder besser wird.

Erst einmal ordentlich schlafen und dann weitersehen.

Hoffe, dass es Euch besser geht.

sternenschein

 

15.03.2008 um 17:16 Uhr

Zuversicht

Stimmung: gut

Die Zuversicht ist eine der stärksten Waffen des Menschen. Lässt er sie fallen, hat er schon fast verloren.

Sie wird uns angeboren um zu überleben.
Denn wie sonnst könnten wir als Kleinkind jedesmal wieder aufstehen, beim Versuch das Laufen zu erlernen. Egal wie oft wir hinfielen. Die Zuversicht und der Glaube es zu schaffen, lassen uns nicht los.
Wir geben nicht auf, und irgendwann laufen wir.

Wer einem Kind dann bei seinen ersten Schritten in die Augen sieht, in dieses lachende und ungläubige Staunen über die eigenen Fähigkeiten, weiss was es fühlt. Weiss wieviel Stärke dieses Gefühl, es geschafft zu haben, vermittelt.

.

15.03.2008 um 16:55 Uhr

Alle Vögel sind schon da

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Voegel, zwitschern, Enten, Kleiber, Eichelhaeher, Pirol

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher

Naja, nicht alle, aber doch einige.

Sie zwitschern und tirilieren am Morgen schon vor sich hin.
Der Waldbaumläufer und der Kleiber laufen wieder kopfüber an den Bäumen emsig herunter. Das Entenpärchen bezog sein Quartier auf dem Teich. Wie jedes Jahr, kam es auch dieses Jahr zurück um hier seinem Brutgeschäft nachzugehen.
Mal schauen wo die Entendame diesesmal ihre Eier am Uferrand versteckt.
Ja, sie ist unscheinbar, nicht bunt, nicht ' geschminkt', wie ihr hübscher Herr Erpel, der mit seinem metallisch glänzenden Gefieder sofort ins Auge sticht. Dieses wäre für die Dame auch nicht förderlich.
Sie hält sich eher in ihrem rostbraunen Kleid zurück. So dass man vor ihrem Nest stehen kann, und sie zwischen dem braunen Laub überhaupt nicht wahrnimmt.

Ob ihr langweilig ist, wenn sie dort Woche um Woche auf den Eiern sitzt, sehr selten nur zum Fressen ins Wasser geht, ich weiss es nicht. Aber sie macht, was getan werden muss. Nichts anderes.
Sobald die Entenküken später etwas grösser sind, zieht sie mit ihnen in den nahen Bach um. Dieses wird dann ihr neues zu Hause sein.

Bald werden die Ringeltauben, in den Tannenwipfeln, wieder ihr Guru verkünden. Auch der Kuckuck wird laut rufen und seine Eier in fremde Nester legen.
Besonders freue ich mich schon auf die Fledermäuse, die Jäger der Nacht in ihrem lautlosen torkelnden Flug auf der Suche nach Beute.

Nur der Pirol, bunt wie ein gelbgrüner Papagei, kam die letzten zwei Jahre nicht mehr. Seinen klangvollen Ruf konnte ich sehr gut nachahmen, er antwortet auch jedesmal. ;-) Sollte er mich dieses Jahr, im Sommer, besuchen, wäre es eine besondere Freude für mich.

Sie alle sind voller Zuversicht dem kommenden gegenüber. Folgen ihrem Instinkt, ohne zu fragen, wie es wird.

13.03.2008 um 04:43 Uhr

Schädlinge und Nützlinge

Stimmung: gut

Im Gartenbau, der Land und Forstwirtschaft wird zwischen Schädlingen und Nützlingen unterschieden.

Aber gibt es wirklich Schädlinge? Sind sie nicht Gott - oder Naturgewollt?
Sie richten wahrlich manchmal grosse Schäden an, wenn sie als Blattläuse, Raupen, Heuschrecken, etc. ganze Büsche oder Bäume befallen und leerfressen. Als Kartoffelkäfer über die Felder herfallen.
Meistens wird mit Chemie gegen sie zu Felde gezogen, die Nützlinge, wie z.B. Spinnentiere gleich mit vernichtet.
Biobauern versuchen wohl mit Nützlingen, zu deren Nahrungskette die Schädlinge gehören, gegen sie vorzugehen.
Was wäre, wenn es keine Schädlinge mehr gäbe?
Paradiesische Zustände oder eher das Ende von allem? Wenn sie verschwinden würden, was wäre dann mit uns? Mit den Vögeln, die Insekten fressen?

Ich mag auch nicht, wenn Armeen von Nacktschnecken in meine Blumenbeete einfallen, alles mit Stumpf und Stiel vernichten. Oder wenn Raupen alles abfressen.
Ohne Raupen aber keine Schmetterlinge. Was wäre eine Welt ohne Schmetterlinge? Ohne Maikäfer, die nur in Schokoladenform gern gesehen sind.
Hmm, Karl der Käfer wurde nicht gefragt, man hat ihn einfach fortgejagt... .

12.03.2008 um 15:36 Uhr

Mut in Erwartung des kommenden

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mut, Buesche, Blueten, Blaetter, Wind, Regen, Fruehling

Stimmung: gut

Es ist kalt, nass und windig.

Gestern und heute, Regen, Wind und kalte Temperaturen.
Es stürmt, die Bäume beugen sich hin und her als ob sie nickten. Dabei war es doch schon so schön gewesen. 

Doch die Natur verliert nicht den Mut. Blättchen zeigen sich, Blüten an den Büschen, auch wenn es wieder kälter ist.

Mut zum wachsen, zum Austreiben, in der Hoffnung auf wärmere Zeiten. In dem Wissen von Frühling und Sommer.
Sie lassen sich nicht von rauheren Zeiten irritieren.

Sollten wir vielleicht auch nicht, wenn es mal kalt und ungemütlich durchs Leben stürmt. Es kommen auch wieder ruhigere Zeiten, und wärmere Tage.

Tage an denen ich Kraft tanke, an der Tankstelledes Lebens. Wenigsten dort sind die Preise an den Zapfsäulennoch nicht gestiegen. ;-)
Oder etwa doch? Für manches zahlt man schon einen ganz schön hohen Preis, wenn auch nicht unbedingt in Euros.

Für das Autofahren gibt es ja noch Alternativen, bei den heutigen Benzinpreisen. Auto stehen lassen, weniger fahren, umsteigen.
Für das Leben gibt es sie kaum. Weniger leben, nicht leben,
ist keine Alternative und um oder aussteigen auch nicht.