Gedanken oder Fragen

31.07.2008 um 23:11 Uhr

Ungewohnt, Scheinwerfer auf den Feldern

Stimmung: gut

Es sieht und hört sich ungewohnt an.
Kam im Dunkeln zurück. überall auf den Feldern und Äckern helle Scheinwerfer von den Riesenmaschinen der Landwirte. Mähdrescher die ohne Unterlass ihre Runden ziehen, Traktoren mit Hängern, die nebenher fahren und das geerntete Getreide gleich auffangen. Dumpfes Gedröhne, vom Mähen und dreschen. Lärm in der Nacht, auch hier in der Einsamkeit, hier auf dem Land.

Es war heiss heute und sonnig, sehr warm ist es immer noch. Das Getreide wurde wohl trocken.
Morgen soll es warm bleiben, aber mit Gewitter und Schauer. Da nutzen die Bauern die Gunst der Stunde, werden wohl die ganze Nacht durcharbeiten. So werden sich die hellen Scheinwerfer der Maschinen, stetig weiter durch die Dunkelheit der Felder tasten. Solange bis die Ernte vor dem Regen eingefahren ist. Und das dröhnen in der Luft wird mich heute Nacht begleiten.
Ich hoffe es wird eine gute Ernte für sie, denn teuer genug ist ja eh schon alles geworden.

31.07.2008 um 17:37 Uhr

Lasst uns heute leben

Stimmung: gut

Rauch ist alles ird'sche Wesen;
Wie des Dampfes Säule weht,
Schwinden alle Erdengrössen,
Nur die Götter bleiben stet.
Um das Ross des Reiters schweben,
Um das Schiff die Sorgen her;
Morgen können wir's nicht mehr,
Darum lasst uns heute leben!

Zitat: Friedrich Schiller (Das Siegesfest)

.

30.07.2008 um 15:54 Uhr

Zum Glück nimmt mein Schutzengel nie Urlaub

Stimmung: gut

Gestern besuchte ich meine Tochter auf dem Campingplatz. Sie verbringen dort ihre Ferien.
Über 50 Kilometer entfernt, nicht viel, aber mit dem Motorroller auch nicht ganz nah.
Es ist ein sehr grosser Campingplatz, viel Wald und ein Badesee. Dort sassen wir eine Weile. Geplauscht, gegessen, die Sonne genossen. War schön, nur dass es später am Abend zu regnen begann.

Spät abends, war fast dunkel, dann zurückgefahren.
War noch nicht einmal wieder auf der Bundesstr. als aus dem Wald ein Reh sprang um keine zwei Meter vor mir die Strasse zu kreuzen.
Zum Erschrecken oder irgendwie auch nur zu reagieren war es zu spät.
Den Bruchteil einer Sekunde eher an dieser Stelle, und es hätte mein Ende sein können, wenn ich es gerammt hätte. Denn Knautschzonen gibt es beim Roller nicht. Puh! Glück gehabt, dachte ich, beim weiterfahren. Bedankte mich erstmal an oberster Stelle. Ich war glücklich dass nichts passiert ist. Wie nah einem der Tod manchmal sein kann, da wäre nichts mehr mit bloggen und all den anderen schönen Dingen. Darüber entscheiden manchmal Sekundenbruchteile.

Irgendetwas war aber an diesem Abend, sollte wohl nicht ganz so reibungslos ablaufen. Später als ich denn in der Dunkelheit hier den Feldweg zu mir herunterfuhr, sah ich die Spurrille nicht, die der Landwirt mit seinem Traktor hinterlassen hatte. Kam ins schleudern und wäre hier noch fast gegen einen Baum gefahren.Konnte den Roller nicht halten und er kippte einfach mit mir um. 85 Kilo wiegt er, und wenn man keinen guten Stand hat, da hält man ihn nicht.
Fiel auf die Seite, der Roller auf mich drauf und klemmte meinen Fuss mit dem Seitenblech ein. War auch nichts mit herausziehen. Dafür ist das Ding zu schwer. Mit der freien Hand im liegen bekam ich ihn auch nicht hochgedrückt. Schlafen wollte ich da draussen, jedenfalls auf diese Art auch nicht. Erst als ich mit dem freien Fuss den Roller hochstemmte, konnte ich mich befreien.
Nein, ich bin nicht Karl der Käfer..war alles äusserst unangenehm, wenn es sicher trotz allem sehr lustig ausgesehen haben muss.
Aber auch hier hatte ich dass zweite mal Glück an diesem Abend, ich hatte mir nichts lädiert. Wenn statt des Schuhs das Bein unter dem doch sehr kantigen Seitenblech gekommen wäre, hätte es wesentlich schlimmer ausgehen können. Eine 85 Kilo schwere Kante die aufs Bein prallt, kann es in sich haben.

Zweimal viel Glück an einem Abend, was will man mehr.
Ein Foto davon, wie ich zu Boden gegangen, unter dem Roller liege, habe ich leider für euch nicht machen können. *lach*

Übrigens sollte man an gefährdeten Stellen, an denen Wildwechselhinweisschilder stehen, nicht über 70 Kmh fahren. Denn bis 70 Kmh sollen die Tiere noch reagieren können. Bei geschwindigkeiten die darüber liegen, sind sie verwirrt und können es nicht mehr einschätzen. Da sind dann Kollissionen vorprogrammiert.

29.07.2008 um 12:57 Uhr

Den Berg abtragen

Stimmung: gut

Der Mann der den Berg abtrug,
war derselbe, der anfing kleine Steine wegzutragen.

So sagt es ein chinesisches Sprichwort.

Wir wissen nicht, wie wir alles bewältigen sollen. Wo anfangen, wo vorn und hinten ist.
Klar, am liebsten wollen wir immer alles jetzt auf gleich. Geht aber nicht. Nur Stück für Stück kommen wir dem Ziel näher. Pö a' Pö, wie man in Norddeutschland sagt. Denn auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Gutes Gelingen bei all euren Vorhaben wünscht
sternenschein
.

28.07.2008 um 20:36 Uhr

Tränenregen

Stimmung: gut

Tränenregen

Wir sassen so traulich beisammen
im kühlen Erlendach.
Wir schauten so traulich zusammen
hinab in den Bach.
Der Mond war auch gekommen,
die Sternlein hinterdrein
und schauten so traulich zusammen
in den silbernen Spiegel hinein.

Ich sah nach keinem Monde,
nach keinem Sternenschein,
ich schaute nach ihrem Bilde,
nach ihren Augen allein.
Und sah sie nicken und blicken
herauf aus dem seligen Bach.
Die Blümlein am Ufer, die blauen,
sie nickten und blickten ihr nach.

Und in dem Bach versunken,
der ganze Himmel schien
und wollte mich mit hinunter
in seine Tiefe ziehen.
Und über den Wolken und Sternen,
da rieselte munter der Bach
und rief mir mit Singen und Klingen:
Geselle, Geselle, mir nach!

Da gingen die Augen mir über,
da wurd es im Spiegel so kraus;
Sie sprach: Es kommt ein Regen.
Ade, ich geh nach Haus.

Gedicht von Wilhelm Müller ( 1794 - 1827 )
Es wurde von Franz Schubert (1797 - 1828 ) vertont.

Irgendetwas berührt mich bei diesem Gedicht, welches vor ca 188 Jahren geschrieben wurde sehr tief.
Der Bach, das spiegelnde Wasser, der Mondschein, das Gesicht des Mädchens welches sich an der Oberfläche des Wassers spiegelt?
Wer kennt nicht diese Spiegelmomente, wenn nicht im Wasser, so doch in der Fensterscheibe eines Busses oder der Bahn. Man schaut hinaus und wird auf einmal von zwei Augen gefangengenommen, die sich in der Scheibe spiegeln. Vielleicht begleitet von einem lächeln. Lächelnde Momente. Und dann stieg sie aus. Schaute noch einmal im vorbeigehen hinein.

28.07.2008 um 18:01 Uhr

Wetterbeobachtungen 27. / 28.07.08

Stimmung: gut

Gestern schon waren es um die 33 Grad Celsius hier im Norden, bei blauem Himmel.
Nur hin und wieder zogen einige Wolken durch.
Spät Abends, eine Luft wie Samt und Seide, Dunkelheit, sternenklarer Himmel, bei milden 18 Grad.
Ein Abend wie aus dem Bilderbuch. Mehr ein Hörbuch, denn die Grillen zirpten lautstark und ununterbrochen aus den Wiesengräsern. Heute dann die Fortsetzung des warmen Wetters bei wolkenlosen azurblauem Himmel. Fast wie in der Karibik, wieder 33 Grad. Hundstage wie man sie auch nennt. Es mag Hunden vielleicht zu warm sein. Ich aber finde, da es keine drückende Hitze ist, es geht noch.
Es soll sich noch so fortsetzen laut Prognose , allerdings dann mit Gewitterneigung. Schauen wir mal.

27.07.2008 um 04:45 Uhr

Für manche wäre es nur Unkraut

Stimmung: gut

Unkraut?

 

 

Für manche wäre es wohl nur Unkraut.
Unkraut an dem sie achtlos vorbeigehen würden. Doch für mich ist es mehr. viel mehr.
Und nicht nur für mich. Zahlreiche Bienen laben sich dort am Nektar. Schmetterlinge und Libellen ebenso. Kunstfertig fliegen sie die kleinen Blüten an, um an die Nahrung heranzukommen.

 Ist aber nicht der Amazonas Regenwald.:-)
Schwirrende Wärme, die Luft voller Gezirpe tausender Grashüpfer und viele Frösche die sich mit einem plumpsen ins Wasser fallen lassen, wenn man sich nähert. Sommer.

 

27.07.2008 um 04:20 Uhr

Puschel und das Küken

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Puschel, Kater, Kueken, Glucke

Stimmung: gut

Ein einziges Küken brütete die stolze Glucke dieses jahr aus. Aber immerhin. Sie passte bisher gut auf ihren nachwuchs auf. Es hat zwar noch dieses typische Kükengepiepe, ist aber doch schon etwas grösser geworden.
Bleibt nur zu hoffen, dass Puschel der kater es in Ruhe lässt. Bisher ging alles gut, hoffe es bleibt so,

 

 

Kater Puschel bekam ich vor drei jahren. Er war sooo klein, er passte in meine geöffnete Hand. War eigentlich nur ein Fellbüschel.
So nannte ich ihn Puschel.
Durch das dichte lange Fell sah er nicht so dürr aus, wie er in Wirklichkeit war. Man fühlte seine Knochen,kaum überlebensfähig.
Er wurde mir gebracht, von jemanden der ihn in einer Scheune kläglich hat miauen hören, er war noch ein Katzenbaby. Seine Schwester lag schon tot und verhungert neben ihm. Die Mutter kam wohl nicht mehr, vielleicht wurde sie ja überfahren.
So nahm ich Puschel auf und er entwickelte sich zu einem ganz lieben, ziemlich grossen und verschmusten Kater.

 

 

 

 

 

 

 

26.07.2008 um 22:37 Uhr

Sorgen und Kummer Telefonnummern

Stimmung: gut

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Kummer und Sorgen habe. Nicht mehr weiter weiss?
Wo bekomme ich Beratung, wer hat einfach nur mal ein offenes Ohr für Probleme. Hört einfach mal zu?

Hier einige der Telefonnummern und Internetadressen:

http://www.telefonseelsorge.de
0800/111 0 111 (evangelisch)
0800/111 0 222 (katholisch)
Kostenfrei und rund um die Uhr

Die Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche
http://www.kinderundjugendtelefon.de
0800/111 0 333
Der Anruf ist kostenfrei.

Elterntelefon
0800/111 0 550
Der Anruf ist kostenfrei.
Der Anruf kann bei den bisher gennannten Nummern anonym erfolgen, denn die Telefonnummer des Anrufers wird nicht angezeigt

Notruf für Frauen: http://www.frauennotruf.de

Der weisse Ring
für Opfer von Kriminalität und Gewalt
http://www.weisser-ring.de
Opfer-Notruf-Info-Telefon
01803/34 34 34
Bundesweit Anruf jederzeit (9 Cent pro Minute)

Krisen Notdienst fùr Eltern und Kinder
http://www.berliner-krisendienst.de
0800/111 0 444
Anruf ist kostenlos. Besetzt von 9 bis 20 Uhr

E-Mail Beratung für junge Menschen unter 25 Jahren
http://www.u25-freiburg.de

Keiner braucht sich zu scheuen diese Nummern anzurufen. An den Telefonen sitzen z.T. ehrenamtliche Helfer, zum Teil bezahlte Helfer. Sie wurden für diese telefonischen Beratungen geschult.
Manche rufen an, wel sie nicht weiter wissen, verzweifelt sind, andere weil sie sich mit Suizidgedanken plagen oder schwer erkrankt sind. Und wieder andere einfach weil sie sich alleine fühlen, verlassen wurden odereinfach keinen Sinn im Leben mehr erkennen können. Jeder Anrufer wird angehört, eventuell beraten wohin er sich letztendlich wenden kann.
Besonders gut finde ich, dass einige Nummern kostenlos erreichbar sind.

25.07.2008 um 14:43 Uhr

Goethe über Eigenlob und Tadel

Stimmung: gut

Man sagt: Eigenlob stinket;
das mag sein. Was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch habe, dafür hat das Publikum keine Nase.

( Zitat: Johann Wolfgang von Goethe )

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Wenn Goethe sagt, man sagt: Eigenlob stinke...
dann gab es diesen Satz scheinbar schon damals längere Zeit. Und es stimmt wohl auch, dass ungerechtfertigte Kritik und Tadel, die auf Neid und Missgunst beruhen, oder auch um sich einen Vorteil zu verschaffen, noch viel anrüchiger sind als Eigenlob.
Sie stinken wirklich, sogar gegen den Wind und gen Himmel. Daher kommt wohl auch das Sprichwort:
" Der sollte sich mal selbst an die Nase fassen."

Wünsche Euch ein schönes Wochenende und lobt euch ruhig mal selbst, wenn ihr meint etwas gut hinbekommen zu haben. Es wird garantiert nicht stinken.
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24.07.2008 um 15:26 Uhr

Jetzt habe ich Muschi Mix

Stimmung: gut
Musik:

Muschi Mix, nicht was einige denken mögen. ;-)
Ich habe keine Muschis gemixt und werde es auch nicht machen. *g* Hier finden auch keine Tierexperimente statt.

Nein, ich war beim Landhandel, Hühnerfutter kaufen. Das wird auch immer teurer. 50 kg inzwischen 21,50 Euro. Jaja, der Ölpreis und das Getreide.
Katzentrockenfutter war auch alle, also fragen ob sie welches haben. Ja, haben sie. also mitnehmen. Muschi Mix heisst es, 5 Kilo 8,50 Euro , fast doppelt so teuer wie Knusper Mix vom Penny. Dafür waren aber die Katzen von dem Muschi Mix begeistert. Stürzten sich gleich drauf. Ist Geflügel, Getreide, Gemüse etc. drinnen, in Lebensmittelqualität wie drauf steht.

Aber wie kamen die Saatzüchter auf diesen Namen? Stelle mir vor, da sitzt eine Runde Männer zusammen, überlegen und überlegen wie sie das Zeug denn nun nennen sollen. "Na, das ist doch nur Muschi-Mix" sagt einer..alle sind begeistert und so wird es dann auch genannt. *prost* Ob es wirklich so ablief? Entzieht sich natürlich wie immer meiner Kenntnis.
Vielleicht sollten sie ihr Hühnerfutter auch
"Putt-Putt" nennen oder "Gaga-Mix" *grins*

Na, egal, ich habe wieder Futter für die Tiere, den Namen der daraufsteht können sie eh nicht lesen und Hauptsache es schmeckt ihnen.

Meine gewaschene Wäsche hängt endlich draussen auf der Leine, und trocknet im sonnigen Ostwind. Sehr schön. Geniesst den Tag, er kommt nicht wieder.

23.07.2008 um 18:51 Uhr

Kommt man durch Selbstmord in den Himmel?

Stimmung: nachdenklich

Auf einem Blog in dem schon ein Jahr nicht mehr geschrieben
wurde, fand ich heute zum Eintrag:
Selbstmord und andere Möglichkeiten in den Himmel zu kommen
folgenden Kommentar von Nilorac.


nilorac schreibt am 23.07.2008 um 11:25 Uhr:
hallo - ich habe eine schwerkranke tochter (5 jahre) - die ärzte haben ihr vor 2 monaten noch 10 tage geben, sie kämpt tapfer weiter - ohne meine tochter kann ich aber nicht leben, wenn sie sterben sollte und ich begehe suizid - komme ich dann zu ihr in den himmel?

Ich schrieb ihr folgenden Kommentar:

Hallo nilorac,
es ist traurig was Du schreibst.
Ich hoffe Deine Tochter schafft es und kommt durch.
Ich glaube dir gerne, dass Du das Gefühl hast, ohne Deine Tochter nicht leben zu können.
Und doch solltest Du, bei all Deiner Verzweiflung, nicht an Suizid denken. Selbst wenn sie stirbt.
Denn ganz sicher würde sie, auch in diesem Falle wollen, dass Du lebst, weiterlebst. Und sie würde ganz sicher sogar wollen dass Du ein glückliches Leben führst.
Wenn sie wirklich sterben sollte, dann werden dort, wo sie hingeht mit Sicherheit welche sein, die sich ihrer annehmen. Und sie wird auf Dich achtgeben. Wenn, später irgendwann einmal, dann Deine zeit gekommen ist, dann wirst Du sie wiedersehen.
So denke ich es.
Weisst Du, nilorac, uns wurde das Leben gegeben, geschenkt, um es zu leben. Zu leben bis ans Ende, wenn Du es einfach so abbrichst, fortwirfst, dann könnte es sein, dass Du das, wofür Du hier warst, was Du lernen solltest, nicht lerntest. Und es muss sich alles noch einmal wiederholen.
Ich werde Deine Frage bei mir auf
http://www.blogigo.de/gedanken_oder_fragen
reinstellen. Vielleicht werden ja die anderen noch etwas dazu sagen.
Dir alles Liebe

Vielleicht habt ihr zu diesem Thema noch eigene Gedanken,
falls nilorac noch einmal hier herreinschauen sollte.

23.07.2008 um 16:37 Uhr

Nähe und Abstand

Stimmung: gut

Sie will ihm ganz nahe sein, er zieht sich zurück.
Ist es nur ein Klischee oder ist es wirklich so? Sie grübelt, ist irgendetwas los, habe ich etwas verkehrt gemacht? Findet keine Antworten. Aus seinem Schneckenhaus kommt nichts.

Sie gibt irgendwann auf. Will gehen. Jetzt kommt er auf einmal wieder an, wird offener, bemühter. Läuft ihr hinterher.

Klischee oder Wirklichkeit. Stimmt es, wenn einer sich zurückzieht, keine Nähe abkann, dass gerade in dem Moment der andere wieder ankommt?
Suchen am Anfang einer Beziehung beide die Nähe, oder ist es auch da schon ein hin und her? Eine Balance zwischen Nähe und Abstand.

Nebenbei bemerkt, ich glaube wenn einer der beiden sagt: "Ich brauche erstmal eine gewisse Zeit Abstand. Muss zu mir selber finden", dann ist die Beziehung meistens schon vorbei. Genauso bei den Worten " Trennung auf Zeit". Hört sich vielleicht besser an, lässt noch Hoffnung, aber in Wirklichkeit ist es eine Trennung. Trennung auf Zeit gibt es wohl genausowenig, wie eine Beziehung auf Zeit. Ganz oder garnicht.

22.07.2008 um 15:05 Uhr

Endlich schöneres Wetter

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Ferien, Wetter, schöneres, warm, endlich

Stimmung: gut

Es sind Ferien und das Wetter wird besser.
Endlich. Doch noch Ferienwetter. Sonnenscheinmix mit Wolken heute.
Die Vorhersagen lassen hoffen. Die nächsten Tage sollen sogar bis 28 Grad warm werden.
Für die Schüler und Urlauber die zu Hause bleiben müssen, nach dem Regen der letzten Tage, doch noch ein Lichtblick.

So kann aus den Ferien doch noch etwas werden, mit baden im Freibad und am Baggersee. Grillabende draussen und hin und wieder ein schönes Eis essen.
Wünsche euch wunderbar sonnige Tage, voller sommerlicher Leichtigkeit des Seins.

22.07.2008 um 03:15 Uhr

Werbung mit Blähungen

Stimmung: gut

Manche Werbung finde ich einfach nur doof.
Sie haben scheinbar ein Date. Sie strahlt in die Kamera, er steht hinter ihr, küsst fast ihren Hals.
Soweit ganz schön und gut.
Nur ein überdimensionierter Zettel, den sie in die Kamera hält stört bei dem Foto. Auf dem Zettel steht in Schreibschrift:

Jetzt besser keine Blähungen. Jetzt Blähfax.
Ich weiss ja nicht ob Frauen jetzt immer diese Zettel mit zum Date nehmen und dann hochhalten. Oder ob alle Frauen generell Blähungen bekommen, wenn sie zum Date wollen?

Die Werbung gaukelt es uns jedenfalls vor, das Frau schon mal vorbeugend gegen Schmerzen, Krämpfe und Druck im Bauch IMMER vor einem Date Blähfax einnehmen sollten. Wirkt schnell und zuverlässig.

Weshalb hält gerade sie den Zettel hoch, weshalb nicht der Mann?
Oder haben Männer keine Blähungen? Nur die Frauen, wie es hier unterstellt wird. Werbewirksam steht dann noch unten:
Neu: Bei stärkeren Blähungen. Blähfax Extra, nimmt den Druck.
Also kein Date ohne Blähfax extra. Damit der Druck nachlässt. ;-)

Wie oben schon gesagt, einfach nur doof, fast schon diskriminierend. Oder wie findet ihr derartige Werbung?
Anmerkung der Redaktion: Der Produktname ist geschützt und wurde daher unkenntlich gemacht. *g*
.

21.07.2008 um 03:00 Uhr

Was sagt denn dein Erzeuger dazu ?

Stimmung: gut

Alles nicht so berauschend.
Samstag zum Einkaufen gefahren. Natürlich musste es anfangen zu regnen. Geht wohl nicht anders, ich solll ja auch nass werden.
Der Benzinpreis an der Tanke 1,49 Euro, brauchte aber nur fünf Liter Benzin fùr meinen Stromerzeuger. Die Urlauber und Pendler, die mit dem Auto fahren müssen, tun mir leid bei diesen Preisen.

Nach langer Zeit mal wieder beim Aldi eingekauft.
Mehr als ich wollte. Unter anderem lagen da verlockende Cola-Drops in einer kleinen Blechdose verpackt. Musste ich mitnehmen. Unbedingt.
Sie schmecken auch, nur hinten auf der Dose steht:
"Kann bei übermäßigen Verzehr abführend wirken."
Was heisst jetzt übermässig?
Drei Drops oder kiloweise? *fragend guck*
Ich wollte doch nur Cola-Drops und keine Abführpillen. Denn sonst hätte ich auch zur Aphotheke gehen können. Wenngleich diese Drops dann wohl doch billiger sind. Aber ich will nicht abführen. ;-)

Dabb hätte ich doch nicht den Heringsfilet in Sahnesosse zu nehmen brauchen. Schmeckt lecker zu Muskartoffeln.
400 Gramm in einer Schale. Erschreckend, erschreckend, die Kalorienzahl.
400 Gramm 1300 kcal, pro 200 Gramm Portion 650 kcal. ganz schön viel. Wo die wohl herkommen?

Draussen, bei den Einkaufswagen stand ein junger Mann, der lautstark Selbstgespräche zu führen schien. Sehr lautstark. Die ganze Zeit.
Ein anderer Typ zieht sich einen Einkaufswagen aus der Schlange heraus. Der junge Mann schaut ihn dabei an und fragt:
"Was sagt denn dein Erzeuger dazu?"
Konsterniert und kopfschùttelnd geht der Typ mit dem Einkaufwagen in den Laden. Muss wohl erst drüber nachdenken, was sein Erzeuger dazu sagt. Denn beantwortet hatte er die Frage nicht.

Später als ich meinen Wagen wieder anschliesse, redet er immer noch lautstark. Sehe er hat einen Ohrhörer ins Ohr gestöpselt, Mikro sehe ich zwar nicht, aber denke dann doch, dass er keine Selbstgespräche führt, sondern mit jemanden laut telefoniert. Auch wenn kein Handy oder Freisprechanlage zu sehen ist. Aber so laut, dass man noch in 20 Meter Entfernung jedes Wort mitbekommen muss. Was sein Erzeuger wohl dazu sagen würde? *g*

Auf dem Rückweg auch noch einmal nass geworden. Der Stromerzeuger wollte nicht laufen. Hätte mich früher nicht sonderlich interessiert. Eben mal ein Abend ohne Strom. Aber jetzt mit Internet, schreiben und bloggen, da stört es dann doch.
So macht man sich von den Errungenschaften der Technik abhängig. Nach ein wenig geschraube und Zündkerze saubermachen lief er heute dann wieder. Wie ihr ja unschwer an diesen Eintrag erkennen könnt.
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19.07.2008 um 10:58 Uhr

Goethe und die Regierung

Stimmung: gut

Republiken habe ich gesehen,
und das ist die beste,
die dem regierenden Teil Lasten,
nicht Vorteil gewährt.

( Zitat: Johann Wolfgang von Goethe )

Da muss ich dem alten Goethe mal wieder zustimmen.
Was er wohl zu unserer Regierung sagen würde? Denn wieviele Vorteile werden den Regierenden hier gewährt? Nicht gerade wenige.
Aber, ist nicht schon in dem Wort Regierung, auch das Wort Gier enthalten?
Sagt das nicht schon alles. Gut, es steht ja noch das Re davor. Flüsse und Flächen werden renaturiert, damit sie wieder so werden, wie die Natur es vorgibt.
Steht dieses Re vor der Regierung jetzt für die reine Form der Gier. Bei unserer ReGierung könnte man es manchmal annehmen.

Die ReGierenden, haben sich bei uns, ganz schön weit von den Menschen entfernt.

18.07.2008 um 15:09 Uhr

Die Fee

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Fee, Traeume, Bett, Lichtgestalt, Leben

Stimmung: gut

...und in dieser einen Nacht trat eine Fee an ihr Bett.
Sie aber bemerkte es garnicht, denn sie schlief tief und fest. Hatte einen wunderschönen Traum der ihr liebliches Gesicht selbst im Schlaf noch lächeln liess, so dass sie diese Gestalt aus weiss-meergrünen Licht garnicht bemerkte.
Die Fee betrachtete sich dieses anmutige Menschenwesen lange. Sah, wie sie sich wohlig streckte, die Decke dabei noch etwas höher zog und sie sah auch ihre bunten Träume. Nach einiger Zeit des Beobachtens hob die Lichtgestalt ihre Hände und strich der Schlafenden mit unendlicher und kaum spürbarer Zärtlichkeit über das weiche Haar, gerade als ob ein Lufthauch darüber fuhr und dabei sagte sie:
"Ich wünsche dir, dass die Träume, die du träumst alle in Erfüllung gehen sollen!".
Ganz langsam lössten sich ihre silbern schimmernden Hände wieder von dem Haar und genauso leise wie sie gekommen war, entschwand sie auch wieder....dieses mal für immer. Denn das kleine Mädchen war eine Frau geworden, die ihre Träume alleine leben konnte. Sie brauchte nun nicht mehr die schützenden Hände der Fee, die ihr schon so oft bisher geholfen hatte.

Der Morgen dämmerte. Die Sonne erschien gross und leuchtend rot im Osten am Horizont, spielte mit ihrem Licht in den Baumkronen und der Wecker riss die Träumerin in eine andere Welt. Sie blinzelte dem Tag entgegen. Stand auf um ins Bad zu gehen. Alles war an diesem Morgen wie immer. Nur über eines musste sie sich sehr wundern --
als sie sich die Haare bürstete, fiel aus ihrem Haar so ein eigenartig silbern glänzender Staub heraus, wie sie ihn noch nie vorher gesehen hatte und auch in ihrem späteren Leben nie wieder sah.....

by sternenschein, vor langer Zeit geschrieben. Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

17.07.2008 um 08:28 Uhr

Wetterprognose und Papst Benedikt

Stimmung: gut

Unschön kühl ist es.
Vorgestern Gewitter mit Regengüsse.
Gestern grau, und teilweise hat es auch gegossen.
Und heute? Heute fängt es auch schon grau an. Ab und an ist fast die Sonne zu sehen. In der Nacht war es unter 10 Grad. Recht kühl.

Was sagt der Wetterbericht?
Es soll kühler werden.
Bis Sonntag grau, hin und wieder Regnerisch.

Nimmt denn keiner Rücksicht auf mich?
Ich hätte es gerne etwas wärmer!!! Bitte!

Für die Prognose, ob es Ende Juli und August noch schön wird, habe ich eine Münze geworfen.
Zahl.
Es wird schön, trocken und warm. Badewetter.
Wahrscheinlichkeit des Eintreffens der Vorhersage etwa 50 zu 50. *g*
Ist doch scho mal was. Also nicht die Hoffnung fahren lassen.

Papst Benedikt ist übrigens in Sydney, Australien, eingetroffen. Er besucht da den Weltjugendtag.
Mit ihm sind 225.000 Pilger aus aller Welt nach Sydney gekommen.
Papst Benedict ist ja so jugendlich. In einem Boot, wurde er beim Treff unter dem allgemeinen Jubel der Menge angelandet. Sinn macht ein solcher Treff schon, denn es ist nie verkehrt wenn sich Jugendliche aus den unterschiedlichsten Nationen kennenlernen und sich näherkommen. Ein bisschen Frieden.
Na, das war Nicole, aber das ist ein anderes Thema.

16.07.2008 um 14:21 Uhr

Eiskalte City Neon Nacht

von: sternenschein   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: city, Neon, Nacht, Schminke, Klamotten, Glück

Stimmung: gut

Eiskalte City Neon Nacht

Sie saß in ihrer kleinen Wohnung
heute Abend mal allein,
die sie schon ein wenig länger hatte,
doch meist war sie zu zwein.

Der Abend war noch lange nicht zu Ende,
die Unruhe fiel sie an wie ein ungestümes Tier.
Sie dachte an die einsamen Nächte
und an den Geruch von abgestandenen Bier.

Nein, ich muss mir mal was gutes tun,
heute Abend zieh ich mir einen Typen rein.
Die Schminke war schnell drauf auf ihrem Gesicht.
Darunter sah man fast die Tränen nicht.

In glitzernden Klamotten gehüllt, auf hohen Schuhen
ging sie in die Neonfarbene Pracht,
um da das kleine Glück zu suchen
in dieser unsagbar kühlen anonymen Citynacht.

An Schattengestalten und Männern vorbei ging ihr Weg
Spürte die lüsternen Blicke auf ihrer Haut,
als diese sie mit den begierigen Augen verschlangen,
sie wusste, die dachten, holla, was für eine Braut.

In irgendeiner Kneipe, da sprach sie dann einer an,
und wenn sie ihn so ansah war es ansich ein hübscher Mann.
Naja, das Licht und so, aber ganz interessant,
es kribbelte ein wenig, mit dem fang ich was an.

Schnell getrunken, ein wenig falsch gelacht,
die Musik sie dröhnt, der Leib vibriert,
noch schneller sich einig, in dieser Citynacht.
Und dann nach Haus, nicht lang geziert.

Er kommt auch gleich knallhart zur Sache.
Sie findets gut, sie will es ja auch,
und genauso schnell zu Ende, na toll war er nicht.
He, er liegt schon, auf seinen etwas fetten Bauch.

Sie liegt noch lange wach, in dieser kühlen Citynacht,
er ist so fremd da neben ihr, gut, sie ist nicht allein,
trotzdem kommt der Ekel, schnell noch unter die Dusche
und alles runter geschrubbt, fast könnt sie schrein.

Bleischwer wie gerädert vom fahlen Morgenlicht geweckt,
kann sich kaum bewegen, die Nacht war lang,
sieht sie ihn da immer noch liegen, in ihrem Bett.
Denkt bei sich, wie kann ich den entsorgen?

Um allem aus dem Weg zu gehen und ihn nicht länger anzusehen,
schmeisst sie ihm die Klamotten hin, zieh an, ich muss weg,
man sieht sich, hier ist meine Nummer, du kannst jetzt gehn.
Leider ist er dai nicht so schnell wie letzte Nacht.

Die Tür fällt ins Schloss, sie lehnt sich von innen dagegen.
Gottseidank, der ist weg. Die Betten noch schnell abgezogen.
Nie wieder so ein Kerl wie ein Stück Eis neben dir,
Ich will doch Zärtlichkeit, und das war nicht gelogen.

Doch abends sass sie wieder in ihrer Wohnung,
sie war mal wieder allein, hats sich zurechtgebogen
dachte an den Mann von heute Nacht,
ich finde noch einen anderen, es wäre ja gelacht.
Grusel, das habe ich mal vor etlichen Jahren geschrieben..;-)
Was man so alles schreibt...tsts.