Gedanken oder Fragen

31.10.2008 um 22:29 Uhr

Rosinenbomber für NRW und das Saarland

Unbeschreibliche Zustände in NRW und dem Saarland.
Wie bei Herrn Zebulon *klick* zu lesen ist, kam es in NRW zu Panikeinkäufen.
Die Läden bleiben morgen wegen des Allerheiligen Feiertag geschlossen.

Unbeschreibliche Szenen spielten sich vor den Wursttheken und Kühltruhen ab. Es soll sogar schon zu Schlägerein um die letzte TK Pizza gekommen sein.
Hungersnot in NRW und Saarland.
Rot Kreuz und Caritas teilten in den Warteschlangen heissen Tee aus, reichten den Wartenden Wolldecken, damit sie nicht erfrieren müssen. Wann hat das Elend in diesen Bundesländern ein Ende?
Wann schreitet endlich die Regierung mit einem Miliarden Hilfspaket für NRW ein?

Kanzlerin Merkel gibt sich gelassen, "Niemand in unserem Land soll Hunger leiden."

Die ersten Rosinenbomeber der Bundeswehr sind in Richtung NRW und Saarland unterwegs. Palettenweise werfen sie Nahrunsmittel für die notleidende Bevörlkerung ab.

Selbst der scheidende US Präsident Bush zeigt sich mit der NRW Bevölkerung solidarisch.
Die gesamte freie westliche Welt ist gefordert, sich dieser Herausforderung zu stellen, liess er verkünden. Es ist eine Luftbrücke zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung NRW's geplant.

In einer zutiefst bewegenden Rede rief MP Rüttgers aus: " Völker der Welt, schaut auf NRW."

Der Oppositon gehen diese Pläne nicht weit genug. Die Grünen und die Partei DIE LINKE fordern einen Solidaritätsbeitrag "Aufbau NRW".

Oskar Lafontaine meinte, es sollten auch die Schuldigen für dieses Desaster einer Hungersnot in NRW und dem Saarland ausgemacht werden, die Verantwortlichen für diesen Feiertag benannt werden. Dieses hat eindeutig die CDU zu verantworten. Denn sie wollte diesen Feiertag, der soviele unserer Mitmenschen ins Elend stürzt.

Wünsche euch ein schönes Wochenende, und denkt ein wenig an unsere armen Schwestern und Brüder in NRW, die heute vor verschlossenen Ladentüren stehen müssen. Wieviel freier ist da der Norden, kein Reformationsfeiertag, kein Allerheiligen. Was haben wir es doch gut, seit uns die Feiertage gestrichen wurden.. ;-)

31.10.2008 um 16:37 Uhr

Tintenkleckse

Stimmung: gut

Die Tinte macht uns wohl gelehrt,
Doch ärgert sie, wo sie nicht hingehört.
Geschriebenes Wort ist Perlen gleich,
Ein Tintenklecks ein böser Streich.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Goethe wusste wohl wovon er sprach. Und sofort kamen mir die Schulhefte in den Kopf.
Die Zeit des quietschenden Griffels auf der kleinen Tafel war vorbei.

Was gab es vom Lehrer für einen Ärger, wenn im Heft ein Tintenklecks war. Doch mit einem Federhalter und Tintenglas war es garnicht so leicht diese Tintenkleckse zu vermeiden. Seite aus dem Heft reissen ging auch nicht. Die Seiten wurden durchgezählt. Es waren 32 und es mussten 32 Seiten bleiben. Komme was da wolle.

Auf der Schulbank sass man zu zweit, vor sich eine schräge Arbeitsplatte zum hochklappen. Darunter ein Fach als Ablage. Über dem Scharnier der schrägen Arbeitsplatte zwei Vertiefungen für die Tintenfässer, eingearbeitet in einer Art Rinne.

In diese Rinne konnte man die Stifte ablegen, aber sie war wohl auch gedacht, die Tinte aufzufangen, falls das Tintenglas einmal umkippt. .
Damit die Tinte sich nicht über die schräge Arbeitsplatte auf den Schüler ergiessen kann.
Ich gestehe, mein Tintenfass ergoss sich auch einmal in diese Rinne.

Wer Pelikan Tinte hatte war klar im Vorteil, kleckste nicht ganz so leicht, wenn mit fast schrabenden Geräusch die Feder über das Blatt lief. Bis die Schrift immer blasser wurde und der Federhalter wieder in das Tintenglas eingetunkt werden musste.
Aber bitte, ja nicht zu tief. ;-)

30.10.2008 um 18:39 Uhr

Reormationstag, Ein feste Burg ist unser Gott

Stimmung: gut

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffe.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der altböse Feind
mit Ernst er's jetzt meint,
viel Macht und viel List
sein grausam Rüstzeug ist.

Morgen am 31.10 ist Reformationstag.
Für einige ein Feiertag, für viele andere nicht.

Reformationstag, damals.
Durch das grosse Klassenzimmerfenster schaute ich,als Junge, oftmals hinüber zur Kirche, die gegenüber der Schule stand. Hörte den Glockenschlag vom Kirchturm, wenn die Stunden sich unendlich hinzogen. Wenn die Glocke nicht aufhörte zu läuten, waren Beerdigungen angesagt. Langsam schritten dann die Angehörigen in schwarz, dem Pastor und dem Sarg samt Sargträgern hinterher, um dem Verstorbenen zu seiner letzten Ruhestätte zu begleiten.
Es hatte Würde.
Einige derAngehörigen konnte ich in den Folgetagen täglich am Grab beobachten, andere kamen nur einmal.
Es war oftmals interessanter dieses zu beobachten, als dem meistens langweiligen Unterricht zu folgen.

Aber heute war Reformationstag.
Nur zwei Stunden Schule, in der uns von Martin Luther erzählt wurde, und wie er 1517 seine Thesen an die Kirchentür von Wittenberg anschlug.

Anschliessend war für alle Schüler der Kirchenbesuch Pflicht.
Die Kirchturmglocke liess ihr "kling, kling" lange ertönen, rief die Gläubigen zum Gottesdienst.
Geschlossen gingen wir Schüler hinüber zur Kirche. Begrüsst an der grossen Kirchentür vom Pfarrer mit seinem weissen Kragen, welcher mir damals sehr auffiel. Jedem von uns Kindern gab er persönlich die Hand.

Da sassen wir nun, auf den Kirchenholzbänken, ich bewunderte die Schnitzereien am Altar, die Bilder an den Wänden, die grossen Orgelpfeifen und die bunten Glasbilder der Kirchenfenster.

Das Orgelspiel setzte lautstark ein,

Ein feste Burg ist unser Gott..
da sass ich nun. Ich mochte gerne singen, sehr gerne und so sang ich dieses Lied sehr lautstark mit.
Irgendwann während des Gottesdienst, wurde der Klingelbeutel herumgereicht. Ein kleiner Beutel an einer langen Stange. Fast wie ein Obstpflücker der die Früchte des Gottesdienstes einsammeln sollte.

So hielt ein Helfer vom Mittelgang aus, diesen Beutel an der langen Stange durch die Reihen.
Der Klingelbeutel machte auch vor mir nicht halt. Da hing er nun, begleitet von den Blicken des Durchreichers, und einem Gefühl als wenn auch alle anderen Augen auf mich gerichtet seien.
Es war mir peinlich. Meine Eltern hatten wenig Geld, und so konnten sie mir nichts für die Kirche mitgeben. Es hätte gefehlt. Der Klingelbeutel hüpfte noch eine Weile auffordernd vor mir herum, bevor er weiterging zum nächsten.
Einige, denen es ähnlich ging, sagten später, sie hätten ein Knopf in den Beutel geworfen.
Nun mögen auch Knöpfe ihren Wert haben, nur glaube ich kaum, das der Pastor für so viele Knöpfe Verwendung fand. Da war es mir dann doch lieber nichts hieneingetan zu haben, als ein schlechtes Gewissen wegen eines Knopfes mit mir herumzutragen. Das wäre es wahrlich nicht wertgewesen.

Später, ab der sechsten Klasse war der Kirchenbesuch keine Pflicht mehr.
Ich war "Freidenker", glaubte an Gott, aber an meinen ganz persönlichen, nicht an den Pflichtgott der Mitschüler die getauft waren. An ihm glauben mussten, aufgrund der Eltern und der Taufe. Und doch mehr an einen Gott zweifelten, nicht glaubten trotz Kirchgangs, als ich es jemals tat. Erzwungener Glauben, kein freiwilliger. Sie lebten auch nicht nach ihrem Glauben. Wie sollte man auch, wenn dieser Glaube nur nach aussen gezeigt wird, aber im Herzen kein zu Hause findet.

Auch meine Lehrerin, die ich sehr mochte, ja ehrlich gesagt sogar liebte, unterrichtete uns zwar in Religion, hielt sich aber auch nicht an dem, was sie uns beibrachte und angeblich glaubte.
So manches Streitgespräch führte ich aus deisem Grund mit ihr.
Reformationstag, Bilder an einen Schüler die vor mir auftauchten. So nah, als sei es gestern gewesen.
.

29.10.2008 um 17:30 Uhr

Der Winter naht, Wetterbeobachtungen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Winter, kalt, Nachtfrost, Laub, Blaetter, Ahorn, windstill, Dunst

Stimmung: gut

Steht der Winter schon vor der Tür?
Der erste ungeduldige Nachtfrost wollte nicht bis in den November warten. So kam er heute schon im Oktober.

Väterchen Frost, fragte ich, was willst du jetzt schon hier. Doch er kümmerte sich nicht drum, er komme wann es ihm genehm ist. Nun denn, so werden wir es wohl hinnehmen müssen.

Temperaturen am Tage im einstelligen Bereich. Kein Windhauch gehtdurch die Bäume.
In den Birken hängen noch die langsam braun werdenden Blätter. Das Ahornlaub bekommt den ersten rötlichen Braunstich.
Die Lindenbäume sind auch nicht mehr das was sie im Sommer waren. Kein Gesumme der Bienenvölker in den Linden mehr. Sie sind fast kahl und schmucklos. .

Ein leichter Dunstschleier durchzieht wabernd den Tag.
Mit einem kalten Hauch verabschiedet sich der Oktober in Niedersachsen.
Gibt dem November Raum, mal schauen was dieser uns bringen wird.
Zeit des warmen Kerzenlichtes in der Dunkelheit.

Sitzt du in der warmen Stube, nah am Kerzenlicht, ob's draussen stürmt und schneit, es stört dich nicht. ;-)
.

29.10.2008 um 03:43 Uhr

Uta G. aus Lübeck , eine Mutter tötete ihren Sohn

Stimmung: nachdenklich

In diesem Fall wùrde ich nicht der Richter sein wollen. Wirklich nicht.
Vor dem Landgericht in Lübeck wird zur Zeit der Fall von Uta G. verhandelt.

Uta G, eine 46 jährige Frau und alleinerziehende Mutter ihres achtjährigen Sohnes Marko.
Marko lebt nicht mehr. Seine eigene Mutter ermordete ihn. Vorsätzlich. Heimtückisch, könnte man es nennen.

Im Mai 2008. Marko kommt vom spielen nach Hause. Seine Mutter verspricht ihm seine Lieblingsspeise, Pizza mit Cola. In die Cola mischt sie acht Schlaftabeltten. Markus findet den Cola Geschmack merkwürdig, aber er trinkt sie aus.
Zusammen mit seiner Mutter schaut er Arm in Arm noch Kika Kinderkanal, bis er einschlaft. Uta G. bringt ihn ins Bett, legt sich zu ihm Als er fest schläft presst sie ihn ein Kissen aufs Gesicht, will ihren Sohn ersticken. Marko wird kurz wach, reisst sich das Kissen vom Gesicht, schläft weiter. Seine Mutter lässt Wasser in die Badewanne ein. Trägt den schlafenden Sohn zur Wanne und legt ihn ins Wasser.
Drückt seinen Kopf unter Wasser. Marko wird wieder wach, strampelt, fuchtelt mit den Armen. Seine Mutter drückt ihn an den Schultern weiter unters Wasser, drückt ihn dann noch den Hals ab. Bis der achtjährige endlich still ist, kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.

Grausam, unmenschlich, wie in einem schlechten Horrorfilm, und doch geschehen mitten in Deutschland, im Mai 08 in Lübeck. Mitten unter uns.
Was muss das für eine brutale Mutter sein, die ihren eigenen Sohn auf diese Art und Weise ermordet?
Könnte man sich fragen.

Uta G, eine scheinbar lebenslustige alleinerziehende Mutter, studierte Ernährungwissenschaftlerin, die ihr Studium mit einer eins abschloss. Als Ernährungsberaterin mit ihren Kunden viel lachte.Ihnen helfen wollte gesund zu leben, abzunemen.
Uta G. eine Frau und Mutter, die nach dem Mord an ihrem Sohn 40 Schmerz und Schlaftabletten schluckte, um in ihrer Verzweiflung auch sich zu töten.

Ihr zerbrochenes und nach ihrer Meinung verpfuschtes Leben beenden wollte.
Eine Frau, die nicht mehr weiterwusste, eine hilflose Frau, die nicht mehr leben wollte.
. Doch ihr gelang es nicht. Uta G.wurde gerettet.
Jetzt steht Uta G. vor Gericht, muss sich für ihre Tat vor den Richtern des Landgerichts verantworten.

Für den Mord an ihren Sohn würde ich ihr Lebenslänglich geben wollen.
In Anbetracht ihrer Verzweiflung, und was diese Frau alles schon durchmachen musste, wùrde ich sie freisprechen

Im Spiegel - online Artikel *klick*
ist die ganze Geschichte nachzulesen.
Ein Dank an die Redakteurin Julia Jüttner, für diesen sehr einfühlsam und mitfühlend geschriebenen Artikel.

Wie würde euer Urteil in diesem Fall, nach lesen des Spiegel Artikels ausfallen? Was hat Uta G. für eine Strafe verdient?

Lebenslänglich oder Freispruch?
Der letzte Satz des Artikels von Julia Jüttner lautet:
Das Uta G. überlebte, wird wohl für sie die schlimmste Strafe sein.

Siehe auch
Staatsanwaltschaft förder 9 Jahre Haft *klick*


Nachtrag 20.11.08
Uta G. wurde heute vom Amtsgericht Lübeck zu
7 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht blieb damit unter der vom Staatsanwalt geforderten Strafe von 9 Jahren.
Und Marko, ihr Sohn. Er wird durch die Strafe nicht wieder lebendig.
Was hätte Marko für eine Strafe für seine Mutter gefordert? Ganz sicher wollte er nicht, dass sie ihn tötet. Ganz sicher hätte er auch nicht gewollt, dass sie sich selbst tötet.
Aber hätte er, als ihr Sohn gewollt, dass seine Mutter dafür, dass sie ihn ertränkte, für sieben Jahre ins Gefängnis geht. Ich weiss es nicht was er gewollt hätte, leben aber wohl sicherlich. Ich weiss nur aus den Worten der hier Kommentierenden, dass er seine Mutter geliebt hatte.
Ein tragischer Fall von Schuld und Sühne.
.

28.10.2008 um 15:53 Uhr

Mister Goethe und die Kloaken

Stimmung: gut

Unsere moralische und politische Welt
ist mit unterirdischen Gängen, Kellern und Kloaken miniert, wie eine grosse Stadt zu sein pflegt, an deren Zusammenhang und ihren bewohnenden Verhältnisse wohl niemand denkt und sinnt;
nur wird es dem, der darin eine Kundschaft hat, viel begreiflicher, wenn da einmal der Erdboden einstürzt, dort einmal Rauch aufgeht aus einer Schlucht, und hier wunderbare Stimmen gehört werden.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Mitteilungen von Riemer )

Eine sehr bildhafte Darstellung der Gesellschaft zu Zeiten Goethes, aber genauso zu unserer Zeit. Der Erdboden tut sich auch heute ganz schön oft auf. Vieleleicht aber wird durch das Internet, die globalen Nachrichten, das unterirdische nur sichtbarer.
Es bleibt zu hoffen, dass auf Dauer die wunderbaren Stimmen, die man hin und wieder hören kann, stärker als der ganze Rauch und die Kloaken sind.

Wie schon Franz Josef Strauss sagte:
Ein Abgrund an Landesverrat tut sich hier auf.
Als er die Spiegelredaktion besetzen liess und Augstein in U-Haft kam.
Den Abgrund schuf Strauss selbst, die wunderbaren Stimmen siegten letztendlich.

27.10.2008 um 18:31 Uhr

Erkennen

Stimmung: gut

Um etwas ändern zu können,
muss man es erst einmal erkennen können.


Und selbst dann ist es manchmal ein schwieriges Unterfangen.
Wie ein riesiger Ozeandampfer reagiert auch unser Lebensschiff nicht sofort, wenn wir das Ruder herumreissen. Einen neuen Kurs einschlagen wollen.
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27.10.2008 um 01:16 Uhr

Mordfall Yasmin Stieler, sitzt der falsche in U -Haft ?

Mord an Yasmin Stieler aus Uelzen nach 12 Jahren aufgeklärt.
So schrieben es Ende September viele Medien.
Heiko v.K., ein 41 jähriger wurde unter dringenden Tatverdacht des Totschlages verhaftet. Er soll die 18 jährige Schhülerin aus Uelzen getötet und zerstückelt haben. Seitdem sitzt er in U-Haft. Ein Geständnis hat er bis heute nicht abgelegt.

Ich schrieb in meinem Blog unter:
Yasmin Stieler, späte Gerechtigkeit *klick*
über diesen Fall.

Einige Arbeitskollegen des Beschuldigten schrieben in Kommentaren, es ist unvorstellbar, dass Opa (wie sie ihn nennen) zu so einer Tat fähig ist. Schildern ihn als äusserst hilfsbereit und gutmütig.
Möchten nicht glauben, neben einem Menschen gearbeitet zu haben, der einen anderen tötet und zerstückelt.
. Auf Betriebsfesten mit so einer" Bestie" gefeiert zu haben. Oder mit ihm eine Fahrgemeinschaft eingingen, um gemeinsam zur Arbeit zu fahren..

Heiko v.K s Ehefrau schreibt heute in der Vechelder Zeitung newsklick.de*klick *
ihr Mann wird auch kein Geständnis ablegen, da er es nicht war, den Mord nicht begangen hat. Auch die Nachbarn im Ort halten Heiko v.K. für einen hilfsbereiten Menschen, mit dem sie mal Werkzeug austauschten. Sie können es sich auch nicht vorstellen, neben einem Mörder gewohnt zu haben.

Kann man es einem Menschen ansehen ob er zu einer solchen Tat fähig ist? Ich denke nein. Mit letzter Gewissheit können wir niemals wissen, was in unserem Gegenüber vorsichgeht. Was sich in seinem Kopf abspielt.

Aber es bleiben dennoch Ungereimtheiten.
Heiko v.K. arbeitete in einer Installationsfirma, die sich in Sichtweite des Fundortes von Yasmin Stielers Torso befand. Angeblich solte er damals desöfteren in der Firma genächtigt haben, benutzte er einen Spaten, von dem man Lacksplitter am Leichenfundort fand, verstrickte er sich in Widersprüche beim damaligen Verhör, drei Jahre nach dem Mord. Angeblich.

Ich frage mich, wurde die Installationsfirma, in der Heiko v.H. damals arbeitete, gleich nach dem Leichenfund am Vechelder Bahndamm, durchsucht. Wurden gleich alle Mitarbeiter dieser Firma vernommen? Weshalb fiel es dem Arbeitgeber, als er nach Medienberichten an einer Schranke wartete, vielleicht ein Plakat von Yasmin Stieler sah, erst nach drei Jahren ein, dass der Verdächtige Heiko v.K. eine Wesensänderung zeigte. Aufgrund dieser Aussage wurde damals Heiko v. K. vernommen, verstrickte sich in Widersprüche, da er sich wohl an den Tag am 5.Oktober 1996 nicht erinnern konnte.
Wieso wurde der Spaten nicht damals gefunden, weshalb erst jetzt, ebenso die Lackabsplitterung des Spatens am Torsofundort, die entgegen ersten Meldungen, auch erst dieses Jahr, 12 Jahre später gefunden wurden. Jeder der in dieser Firma arbeitete oder dort anwesend war, hätte wohl in der ganzen Zeit mit dem Spaten in dem Erdreich herumwühlen können.
So wie es Vidocq schreibt, ein Hobbyermittler, der nach eigenen Angaben vor drei Jahren von dem Spaten Erdreste sicherstellte.

Wenn Heiko v.K. es war, dann sollte er bestraft werden. Sollte er aber unschuldig in U-Haft sitzen, dann hoffe ich, dass die Ermittler nach diesen 12 Jahren doch noch den wahren Täter aufgrund ihrer Ermittlungen finden werden. Damit diese unsägliche Tat an Yasmin Stieler endlich gesühnt wird.

Nebenbei frage ich mich was in Vechelde und Peine los ist.
Ein 16 jähriger tötet den 13 jährigen Sohn der Familie Wachtel, zerstückelt ihn. Der Täter bekam 6 Jahre Jugendstrafe. Eine über 50 jährige Frau wird dort zerstückelt und in den Elbe Seitenkanal geworfen. Yasmin Stieler wird dort ermordet und zerstückelt. Und dann erschlägt auch noch ein Laubenpieper, seine drei Gartennachbarn, legt sie unter einer Hecke ab.
Vechelde ein gefährliches Pflaster, ist dort etwas im Trinkwasser, was die Menschen anders werden lässt?
.

26.10.2008 um 18:34 Uhr

Spiele mit dem Gedanken einen Mord zu begehen

Stimmung: nachdenklich

Spiele mit dem Gedanken einen Mord zu begehen.
Schreibt einer in einer Google Suchanfrage. Einfach so. Als ganzen Satz.

Manche Suchanfragen bringen mich arg ins Denken.
Weshalb schreibt dieser Internetnutzer es genau so wie er es schrieb? Spielt er wirklich mit dem Gedanken an einen Mord? Rumort es in ihm?

Ich weiss, ich kann niemanden von irgendetwas abhalten, schon garnicht wenn ein Mensch krank ist, eine psychische Störung hat.

Aber dennoch, tue es nicht! Wirklich nicht.
Niemand hat das Recht einen anderen Menschen zu töten. Zudem ist es sehr quälend, wegen so einer Tat, sein Gewissen ein Leben lang zu belasten.
Die meisten Morde werden aufgeklärt, es gibt kein perfektes Verbrechen. Eventuell den Rest seines Lebens im Gefängnis oder einer Anstalt zu verbringen kann auch nicht wünschenswert sein.

Falls du, der diese Suchanfrage geschrieben hast, oder einer der ähnliche Gedanken hat, dieses lesen solltest, dann gehe in dich. Suche dir Hilfe.
Bei einem Psychologen oder Psychptherapeuten. Ganz egal aus welchen Gründen diese Gedanken auftauchen, ob aus Wut, Hass, Demütigungen, Kränkungen, anderen Verletzungen oder einfach nur so.
Such dir Hilfe, tue es nicht. Gehe zu einem Therapeuten. Wende Schaden auch von dir selbst ab.
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26.10.2008 um 02:26 Uhr

London : Eichhörnchen auf den Teller

Stimmung: gut

Gehören Eichhörnchen auf den Teller?
In London, Grossbritannien, scheinbar schon.
Dort wird Eichhörnchenbraten in Feinschmeckerrestaurants und Schlachtereien angeboten. Saogar Eichhörnchenwurst gibt es dort.
Die als Delikatesse angesehenen Eichhörnchenbraten sind nicht gerade billig. Der Geschmack soll zwischen Hähnchen und Kanichen liegen

Verwendet werden aber nur die sogannten grauen Eichhörnchen. Diese wurden irgendwann einmal aus Amerika eingeführt. Jetzt sollen sie sich zu einer regelrechten Plage in den Gärten und Parks entwickelt haben. Sie verdrängen die einheimischen roten Eichhörnchen, rauben Vogelnester aus, so dass die Anzahl der Singvögel schon zurückgegangen ist.

Die grauen Eichhörnchen sehen fast wie die roten Eichhörnchen aus, sind nur etwas grösser.
Da muss ich ehrlich sagen, ich könnte und wollte diese Eichhörnchen nicht essen, egal ob als Eichhörnchenbraten oder als Eichhörnchenwurst.
Für mich gehören Eichhörnchen einfach nicht auf den Teller.

25.10.2008 um 13:27 Uhr

Herbstzauber

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Herbst, Oktober, Laub, bunt, Sonnig, Farbvielfalt, Magie

Stimmung: gut herbstlich

Heute gibt der Oktober sich noch einmal so richtig Mühe.
Er dreht voll auf, zeigt was er zu bieten hat.

Und es scheint, als hätte er vieles zu bieten.

Sonnenschein, lange Schatten, Spinnweben die im Gras zwischen den Tautropfen glitzern.
Und Farben, viele Farben. Bunte Blätter an den Bäumen. Bunte Blätter am Boden, gelbe, grüne, rote, braune, in allen Schattierungen und Nuancen.

Das Rascheln der Blätter unter den Füssen, einige von Tieren angenagte Pilze, die ihr Köpchen zeigen wollen.

Verfall und Veränderung in seiner ganzen Schönheit.
Das sind die magische Momente des Herbstes. Heute. Ein märchenhafter Zauber liegt über allem, ganz ohne Märchen. Tage wie aus Seide gesponnen. Leicht und doch so schwer. Beschwingt und doch voller Wehmut und Hoffnung. Wehmut des vergangenen Sommers, Hoffnung auf das was da kommen wird..

Ein schöner Tag. Keiner wie jeder andere. Aber ist das je ein Tag?
Ein Tag voller Magie. Ich werde ihn geniessen.
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24.10.2008 um 14:07 Uhr

Hat Sarkozy Kanzlerin Merkel angetatscht ?

Stimmung: gut

Tatscht der französische Pemierminister Sarkozy unsere Bundeskanzlerin bei jedem Treffen an?
Dieses jedenfalls schreibt die Schweizer Zeitung Le Matin, in ihrem Artikel: "Sarkozy, lass die Finger von Angela"

Darin wird behauptet, dass Angela Merkel schon die Handküsse von Chirac nicht abkonnte, aber noch weniger die Tätscheleien von Sarkozy.
Das Kanzleramt dementierte, das auswärtige Amt habe deswegen in Paris vorgesprochen. Es handele sich um ein Gerücht.

Ich glaube, Carla Bruni, ehemaliges Model und Sarkozys Ehefrau, braucht auf unsere Kanzlerin nicht eifersüchtig sein.
Selbst wenn ihr Ehemann Sarkozy, bei einem Treffen Merkel hin und wieder die Hand auf die Schulter legt, oder unsere Kanzlerin am Rücken tätschelt.
Er ist halt so, freundlich und offen den Frauen gegenüber.

Die französischen Zeitungen führen es auf die unterschiedlichen Begrüssungskulturen der beiden Länder zurück.
In Deutschland reicht man sich nur die Hand und schaut sich dabei fest in die Augen.
In Frankreich ist man da offener und herzlicher, tätschelt den anderen schon mal zur Begrüssung.

Ich glaube Wangenküsse, wie sie früher unter Breschnew und Honnecker üblich waren, haben die beiden aber noch nicht ausgetauscht.

Die Zeitung Le Martin schreibt:
"Die anämische Pastorentochter und der gebräunte Südländer passen einfach nicht zusammen."

Wie beruhigend für Carla Bruni, Sarozys Frau und für uns Deutschen.

Trotzdem werde ich bei ihrem nächsten Treffen, in Paris oder Berlin dennoch etwas mehr auf ihre Körpersprache achten. Denn verdächtig oft haben sich die beiden in der letzten Zeit, schon wegen der ständigen Finanzgipfel, getroffen. Sollte die Finanzkrise nur vorgeschoben sein, für ein Date der beiden? ;-)

Wünsche euch ein schönes Wochenende, mit oder ohne Tätscheleien.
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24.10.2008 um 11:39 Uhr

Jörg Haider unhaltbare Mordtheorien , noch keine Einäscherung

Stimmung: gut

Es kreisen Mordtheorien um Jörg Haider.
Nicht, als ob es nicht genug sei, dass Haider mit 1,8 Promille in durch eine bebaute Ortschaft raste, werden dem toten Landeshauptmann von Kärnten auch noch KO Tropfen angedichtet, die ihm eingeflösst worden sind. Je nach Belieben dazu noch ein ferngesteuertes Auto.

Haiders Körper wird auf unbestimmte Zeit noch nicht eingeäschert, wie seine Familie bekanntgab. Haiders Leichnam soll erst noch einmal im Ausland obduziert werden.

Diese Meldung gibt Verschwörungstheoretikern neue Nahrung. Zudem beklagen sich viele, dass die Staatsanwaltschaft die Promillewerte bekanntgab. Sein Parteifreund Petzner bestätigte diese ja umgehend, bat die Presse über diesen Fall nicht weiter zu berichten.

Bei jedem anderen alkoholisierten Raser der verunfallt, steht doch am nächsten Tag in der Zeitung: " Volltrunkener raste in den Tod". Weshalb sollte es bei Haider anders sein?

Weshalb diese Geheimnisstuerei um Haiders Alkoholkomsum und seinen Verbleib in den Stunden vor seinem Tod? Es hiess Anfangs, es sei unklar, wo Haider nach seiner Verabschiedung von Petzner in den nächsten Stunden war.

Dabei wussten viele, sicher auch Petzner, dass Jörg Haider noch ein Etablissement für Homosexuelle besuchte. Weshalb wurde da solch ein Geheimnis draus gemacht? Als ob es schlimm sei, dass Haider vielleicht homosexuell oder bisexuell war. In diesen Kreisen gerne und öfter verkehrte. Was sollte daran verwerflich sein. Oder herrscht in Österreich noch eine solche Prüderie und Doppelmoral, die so etwas verbietet?
Hier in Deutschland sagt Wowereit, "Ich bin schwul und das ist gut so!" Ole von Beust und Westerwelle ebenso. Weshalb darf ein Kärnter Landeshauptmann dieses nicht sagen?

Von der KO Tropfen Theorie halte ich nicht viel. Diese müssten Haider ja dann, von einem Freund ,in diesem Club eingeflösst worden sein. Zudem hätte er nach Einnahme dieser Tropfen wohl kaum noch so weit fahren können, ausser er heisst Jörg Haider und hat entsprechend übermenschliche Kräfte. Die Geschwindigkeitsüberschreitung und der Alkoholspiegel bleiben dennoch.

Bisher dachte ich ja auch immer, Österreich sei eine Demokratie. Aber wenn ich das Ergebnis der Wahl zu Haiders Nachfolger lese, dann zweifel ich daran.

Dörfler von der ÖVP gewann sie mit 19 Stimmen, Rohr von der SPÖ erzielte 17 Stimmen. So weit in Ordnung.
Nur was ich nicht in Ordnung finde, dass die ÖVP Mitglieder ihren Stimmzettel paraphieren sollten, damit ersichtlich wird, wer von ihnen Dörfler nicht wählte. Ein Abgeordneter der ÖVP hielt sich da nicht dran, streitet aber ab, dass er seine Stimme an Rohr gab. Demokratie und geheime Wahlen sehen anders aus, wie ich finde.
Aber dieses ist in Deutschland leider nicht anders. Ich ärgere mich, auch hier immer, über die Parteidiziplin, Hammelsprung und vorgegebene offene Abstimmungen. Nichts mit Gewissensfreiheit des Abgeordneten. Ist das demokratisch?
Siehe auch meinen Eintrag:
Jörg Haider raste betrunken in den Tod
.

24.10.2008 um 06:00 Uhr

Ab zur deutschen Nationalbibliothek

Stimmung: gut gespeichert

Netz Inhalte bei der deutschen Nationalbibliothek als Zip oder PDF Datei abgeben;
Ab dem 23.10.08, müssen laut Verordnung alle nicht privaten Internetinhalte der Nationalbibliothek, als PDF oder ZIP Datei, zur Archivierung eingereicht werden.

Sind Blogs jetzt privat? Ich denke nicht, denn sie sind ja öffentlich zugänglich, können von jedem Internetnutzer gelesen werden.

Einzelne Seiten sind samt Multimediainhalten als PDF Datei einzureichen, mehrere Seiten als ZIP Datei. Die Nationalbibliothek behält sich vor einzelne Inhalte nicht zu archivieren.

Da die Verordnung schon in Kraft getreten ist, könnten bei Nichtbeachtung bis zu 10.000 Euro Bussgeld verhängt werden. Davon wird aber noch abgesehen, da die technische Durchführung dieser Verordnung noch unklar ist. Denn für die Speicherung aller deutschen Internetinhalte würden gigantische Datenmengen anfallen, die einen ebenso gigantischen Speicherplatz benötigen würden.
Natürlich auf Kosten der Steuerzahler.

Wie ich finde, eine obskure Verordnung, denn die Daten sind ja schon im Internet gespeichert. Dann sollte die Nationalbibliothek doch das gesamte deutsche Internetnetz als Nationalbibliothek Archiv ausgeben, und schon braucht sie selbst nicht mehr speichern. Damit Inhalte nicht verloren gehen, müsste dann allerdings das löschen von Inhalten und Daten im Netz verboten werden. Einmal eingestellt, für immer eingestellt.

Welch eine schwachsinnige Verordnung, die mal wieder typisch ist für deutsche Politiker, die keine Ahnung vom Netz und den darin befindlichen Datenmengen haben.

Oder soll diese Verordnung nur ein Vorläufer für eine Zensurbehörde sein? Jeder Eintrag ist erst einmal einzureichen, bevor er zur Veröffentlichung freigeben wird, oder eben wegen der Zensur abgelehnt wird. Samt automatischer Verhaftung des Einreichers. Soweit könnte es kommen und dann hat es sich sowieso mit den Datenmengen. Diese würden dann wohl stark zurückgehen.

Und? Habt ihr euren Blog heute schon zur Archivierung gezipt und eingereicht?
Ich jedenfalls noch nicht. Passieren wird wohl auch noch nichts, denn die wissen elbst noch nicht wie sie die Verordnung umsetzen sollen.

Fakten auf Spiegel Online Netzwelt und Heise.de nachzulesen.
.

23.10.2008 um 06:28 Uhr

Kommentar zu einem Märchen

Stimmung: gut

Eine sehr berührende Geschichte
Die Sunnysightup *klick* da schrieb.
. Ein Märchen nach allen Regeln der Kunst.
Ein Märchen für alle kleinen Sunnys dieser Welt, die immer versuchten alles zu schaffen und recht zu machen, es aber aufgrund der Forderungen und Boshaftigkeit der Fordernden niemals schafften. Bis sie sich befreiten, um ihren ganz eigenen Weg zu gehen.

Sollte die kleine Sunny dieses Märchen unbefangen hören, dann täte ihr Glöckchen sicher sehr leid. Sie wäre wütend auf die böse Hexe und würde mitfiebern, dass Glöckchen sich endlich die Freiheit von der Hexe wünscht.
Ja, warum fällt es so schwer...
Vielleicht weil wir hart sein wollen, stark sein wollen, mit allem fertig werden wollen. Manchmal vielleicht sogar müssen, um nicht zu zerbrechen.
Nicht weich sein.
Es zieht sich durch so vieles hindurch, nicht nur im Kindesalter. Dieses, ich schaffe es, egal was kommt. Ich gebe nicht auf, was es auch ist. Dieses daraus entstehende Gefühl versagt zu haben, wenn man es nicht schafft.
Deshalb machen Jugendliche manchmal unmenschliche Mutproben, ziehen junge Soldaten in unmenschliche Kriege, wurden junge Menschen zu unmenschlichen KZ Aufsehern.. sie wollten nicht weich erscheinen. Und ihre Wut richtet sich gegen sich selbst und gegen die Opfer, aber nicht gegen die Veranlasser, die unmenschliches fordern.Vor deren Zorn hatten sie Furcht und Angst, glaubten an die Macht der bösen Hexen und Hexer.
Die aber ihrer Macht beraubt werden, wenn ihnen nicht gefolgt wird. Wenn das helle Lachen welches jedes Herz erwärmt wieder erklingt und die Augen strahlen, Wenn die furcht dem Lachen weichen kann, dann humpeln diese Hexe(n) schnell davon.
Nur kleine Glöckchen wissen das noch nicht, können sich noch nicht wehren und sind dem leider ausgeliefert. Bis ein Zauberer es erkennt und ihnen hilft, oder sie sich irgendwann selbst befreien können.

Ich hoffe das Märchen hilft der kleinen Sunny zu erkennen und auch dabei sich ein Stück weit, ebenso wie Glöckchen die Kugel zusammensetzte, sich auch wieder aus diesen ganzen Scherben zusammenzusetzen.
Und ich hoffe auch, dass sie dabei nicht zuviele Schnitte und Kratzer von den ganzen Scherbenteilchen an den Händen davonträgt

Das Märchen hat drei Teile, ich habe den oberen Link so geändert, dass ihr alle drei Teile vom Juni 08 in Sunnysightup Blog lesen könnt.

22.10.2008 um 14:16 Uhr

Was schreibe ich einem Mädchen in einer SMS

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: SMS, Junge, Mädchen, Mann, Frau, schreiben, Rat, lesen, erste, Tipp

Stimmung: gut

Was schreibe ich einem Mädchen in einer SMS.
Wie fängt ein Junge eine SMS an, die er einem Mädchen schreiben will?
Mit diesen Suchanfragen kamen Google Nutzer auf meine Seite.

Ja, wie fängt man eine SMS an , die an ein Mädchen, an eine Frau gerichtet sein soll, wenn es die erste SMS ist?
Sonst lese ich ja hier eher von Mädchen und Frauen, die dauernd aufs Handy schauen, aber nichts, er meldet sich nicht.

Hier möchte mal ein Junge schreiben, weiss aber nicht was er am besten schreiben sollte, damit er ihr Herz gewinnt.

Also Mädels und Frauen, ihr habt jemanden kennengelernt, wartet auf eine SMS, mit welchen Worten könnte er euer Herz gewinnen?
Vorrausgesetzt ihr findet ihn symphatisch.
Was sollte er euch schreiben, wie sich ausdrücken mit diesen 160 Buchstaben einer SMS. Damit er euch ein lächeln ins Gesicht zaubert.

Gebt mal einen TIPP was die Männer euch schreiben sollten, wenn sie sich in euch verliebt haben.


Eine Diskussion über SMS und hdl *klick*
gab es ja schon einmal. Nur da wurde nicht geschrieben, was Mädchen gerne lesen würden.
Macht mal Lebensberatung, damit ihr auch eine schöne SMS bekommen könnt.
Die Männerwelt wird es euch danken.;-)
..

21.10.2008 um 12:27 Uhr

Auf den Punkt gebracht

Stimmung: gut

Schmetterlinge machen keine Pause...
entweder sie leben, oder sie sind tot.

Zitat: 13Mishou
in einem Kommentar geschrieben, zu der Frage:
wo sind die Schmetterlinge hin, wo ist dieses Kribbeln im Bauch geblieben.

Hilft da auch keine Mund zu Mund Beatmung mehr?
Wenn die Schmetterlinge nicht mehr fliegen und flattern wie wild, weenn sie einfach weg sind, kann man sie dann nicht mehr zurückholen?
Zurückholen durch Blicke, Worte, Gesten, diesen Zauber wieder aufflammen lassen? Immer und immer wieder neu?

18.10.2008 um 22:30 Uhr

Verzeihen , kann man das ?

Stimmung: gut

Verzeihen, kann man das?
Will man das überhaupt? Es ist einem doch ein Unrecht angetan worden. Hat man da nicht allen Grund und alles Recht der Welt, wütend, voller Hass und Groll zu sein?

Ja, dieses hat man. Sicher.
Und dennoch diese Frage. Verzeihen kann man das.
Man kann nicht nur, man sollte es auch.
Schon um der eigenen Gesundheit willen, des eigenen Seelenfriedens willen. Denn Wut und Hass zerfressen uns innerlich, machen krank, ziehen Energien ab, die wir für unser Wohlbefinden sinnvoller einsetzen könnten.
Loslassen der Gesundung und der Heilung wegen.
Es mag schwer sein, doch ist es unabdingbar um ein zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Die beiden höchsten Gebirge, die wir in unserem Leben des öfteren mühsam zu überwinden haben sind das Schuldbekenntnis und das Verzeihen.
Zitat: Ernst Festl

Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.
Zitat: Marie von Ebner Eschenbach

Verzeihen ist die beste Rache.
( altes Sprichwort )

Zum Schluss noch eine wunderbare Seite zum Thema Verzeihen :
der klinischen Psychologin und Autorin Sabine Standenat *klick hier*,
die sich zu lesen lohnt. Vor allem für jene, die sich mit diesem Problem herumschlagen müssen.
Sabine Standenat schreibt über sich, dass sie vieles im Leben selbst durchmachen musste, ihr Leben voller Angst war. So dass sie manchmal schon den Sinn nicht mehr sah und aufgeben wollte. So kann sie aus ihren eigenen Erfahrungen, aus dem was sie gelernt hat, anderen Menschen mit ihren Texten und Seminaren helfen.
Wie ich finde auf einer sehr guten Art und Weise, die in sich schlüssig ist.
Es lohnt sich auch, auf Sabines Homepage, die anderen Seiten und Themenbereiche aufzurufen und zu lesen. Dort lässt sich zu vielen Problematiken, die das Leben mit sich bringt, Rat und Hilfe sowie Anregung zu einem anderen Denken finden.
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18.10.2008 um 12:34 Uhr

Die Zukunft ist noch nicht

Stimmung: gut

Wir sind nie recht zu Haus;
wir schweben immer irgendwie über der Wirklichkeit. Befürchtungen, Hoffnungen, Wünsche tragen uns immer in die Zukunft;
sie bringen uns um die Möglichkeit, das, was jetzt ist, zu fühlen und zu beachten;
statt dessen gaukeln sie uns Dinge vor, die einmal kommen sollen, vielleicht erst dann, wenn wir gar nicht mehr existieren.
"Unglücklich ist, wer sich um die Zukunft sorgt."

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 -1592 )

Dieses gilt wohl genauso auch noch heute. Und da heute Wochenende ist, wünsche ich euch ein schönes.
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17.10.2008 um 12:36 Uhr

Ende der Sommerzeit, Zeitumstellung Winterzeit

Stimmung: gut

Ende Oktober ist es wiedermal so weit.
Das Ende der Sommerzeit, der Beginn der Winterzeit.
Am Sonntag, dem 26. Oktober, wird die Uhr um
3 Uhr Nachts um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt.
Wir können eine Stunde länger schlafen. Im Grunde ist es dasgleiche, als wenn die Uhr um 2 Uhr um eine Stunde angehalten wird. Eine Stunde zeitlose Zeit.
Da dieses nicht geht, wird sie um 3 Uhr zurückgestellt.

Der Beginn der Winterzeit ( Normalzeit ) und der Sommerzeit, sind in einem Gesetzesblatt geregelt.
In diesem wird von der Bundesregierung bestimmt, dass die Sommerzeit am letzten Sonntag im März beginnt und am letzten Sonntag im Oktober endet.

Da die Uhr Ende Oktober von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt wird, gibt es an diesem Tag 2 Uhr zweimal. Sie werden 2 A und 2 B genannt.

Ich kann nur sagen, endlich wieder Normalzeit.
Denn mich nervt dieser ganze Kokolores mit der Zeitumstellung ungemein. Gewöhne mich immer nur sehr schwer an die Sommerzeit.
Die erhofften Vorteile, des Strom einsparens durch längere Helligkeit sind auch nicht nachzuweisen.
Nachzuweisen ist aber, dass viele Menschen Umgewöhnungsschwierigkeiten in ihrem Tagesablauf haben. Und für die Tiere gibt es eh keine Sommer und Winterzeit, die gehen nach ihrer inneren Uhr, nach hell und dunkel.

Klar wird es nach der Zeitumstellung am Abend früher dunkel, morgens dafür früher hell. Aber dieses realtiviert sich im Winter, der dunklen Jahreszeit sowieso.
Ich wäre für die Abschaffung dieses Unsinns, damit wir wieder eine durchgängige Zeit haben.

Also nicht vergessen, am Sonntag 26. Oktober die Uhr um 3 Uhr eine Stunde zurückstellen und abends vielleicht mal eine Kerze anzünden. Dann ist es auch hell und gemütlich. Geht doch! ;-)