Gedanken oder Fragen

20.01.2009 um 17:25 Uhr

Sehr hell stahlt die Venus am Abendhimmel

Stimmung: gut

Der hellste Stern am Abendhimmel ist zur Zeit die Venus.
Die Venus sieht im Moment aus wie ein extrem hell leuchtender Stern, der alle anderen Sterne bei weitem mit seinem äusserst hellen Glanz überstrahlt.
Venus ist natürlich kein Stern, sondern ein Planet, auch wenn sie zur Zeit als Abendstern, in südwestlicher Richting, am Himmel steht.

Schon im Dezember erschien mir die Venus extrem hell.
Morgen, am Mittwoch den 21.01.09 wird die Venus ihre grösste Helligkeit erreichen.

Zum Februar hin wird, mit einem guten Fernrohr, die Venus wieder zunehmend als Sichel zu sehen sein.

Die Venus, der Planet der Liebe, der zurzeit alles überstrahlt. Bei dieser Strahlkraft ist es verständlich, dass die Menschen der Venus die Liebe zuschrieben.

Denn, soll nicht die Liebe alles andere überstrahlen?
Sowohl am Firmament als auch unter den Menschen hier unten.
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20.01.2009 um 08:41 Uhr

Seit 12 Jahren verschwundene Deutsche lebt in einem Wald bei Bern

Stimmung: gut

Auch im Berner Wald findet man nicht die Freiheit.
Eine seit 12 Jahren vermisste Deutsche Frau, fand die Kantonspolizei Bern nach einem Hinweis eines Spaziergängers in einem Wald bei Bolligen.

Die 52 jährige verschwand im Februar 97 spurlos aus ihrem Heimtort Belzig, Kreis Potsdam-Mittelmark. Hielt sich scheinbar zeitweilig in Italien und Frankreich auf.

Jetzt lebte sie als Einsiedlerin seit fast einem Jahr in einer Höhle aus zusammengesammlten Backsteinen und Regenschirmen, in einem Wald bei Bolligen in der Burgengemeinde Bern ( Schweiz ). Ihre "Behausung" befand sich in so einem entlegenen Waldstück, dass selbst Förrster sie nicht fanden. Die Polizei war erstaunt wie gut G.S. die Kälte dort überstanden hatte.

Die Höhle ist so niedrig, dass man kaum darinnen stehen kann, mit Planen gegen Regenfälle abgedichtet.
Jetzt soll die Einsiedlerin die Höhle verlassen müssen, teilte der Gemeindepräsident Rudolf Burger mit. Nur eine kurze Frist wurde der Frau gesetzt.
Auch wenn sie sagt, es gefällt ihr dort, sie würde gerne da bleiben Aber "Ordnung" muss sein, da ist kein Platz für solche Aussenseiter.
Angeblich solle sie unter Wahnvorstellungen leiden, wie Burger mitteilte. Weshalb sie dort lebt, oder 1997 einfach spurlos verschwand teilte die Frau nicht mit.
Verwandte von G.S.sagten damals, sie sei nervlich labil.
Die Wahnvorstellungen werden ihr unterstellt, da sie von einer "Mission" spricht.

Ich frage mich, muss jeder, der meint eine Mission zu haben, eine Mission erfüllen zu wollen, gleich unter Wahnvorstellungen leiden?

Leiden Barack Obama, Angela Merkel, Ratzinger oder etliche andere Priester und Politiker etwa unter Wahnvorstellungen? Nur weil sie glauben eine Mission zu haben, oder erfüllen zu müssen.

Wer weiss welche "Mission" diese Frau für sich gesucht hat, die sie erfüllen will.
Vielleicht will sie durch ihr einfaches Leben als Einsiedlerin die Welt etwas besser machen, indem sie sich von allem abwendet und auf Konsum verzichtet. Oder eben zeigen, wie einfach man Leben kann?

Ganz sicher wird sie ihre Gründe gehabt haben, weshalb sie 97 aus Belzig spurlos verschwand und dieses Dasein dem in Belzig vorzog.

Jetzt soll sie von der Berner Polizei aus dem Wald, aus ihrem momentanen Eindiedler und Eremiten Dasein vertrieben werden.
Das ganze Jahr über, das sie in ihrer Erdhöhle lebte, fiel die Frau zwar niemanden auf, es hat sie wohl auch keiner gesehen. Aber dennoch, Menschen in Erdhöhlen bringen keinen Gewinn und Umsatz für die Gemeinden. Also weg damit.
Irgendwie schade. Nicht sehr menschlich, auch wenn das Leben in einer Erdhöhle wohl auch nicht so ganz menschlich ist. So hatte sie doch wenigstens einen Zufliuchtsort. Etwas, wo sie glauben konnte, es sei ihrs.
Von dort vertrieben hat sie garnichts mehr. Dann ist ihr alles genommen.

Wäre es nicht viel schöner, viel wünschenswerter, wenn der Gemeindepräsident Rudolf Burger, der Frau eine kleine Blockausholzhütte in den Wald stellen liesse, als Ersatz für ihr Erdloch. Sie dort weiterleben liesse mit etwas mehr Komfort und Sicherheit, wenn sie es denn so möchte?

Es würde der Gemeinde Bolligen, in der Schweiz, zwar ein ganz wenig Geld kosten, es sei denn Freiwillige würden ihr diese Hütte zimmern. Auf der anderen Seite würde die Gemeinde und ihr Gemeindepräsident Rudolf Burger aber sicher die ungeteilte Aufmerksamkeit und Anerkennung der Öffentlichkeit dafür bekommen.
Derartig menschliche Gemeinden gibt es aber wohl nicht mehr, auch nicht in der Schweiz.
Der Wald gehört der Burgengemeinde Bern, da wird kurz eine Frist gesetzt und bis Ablauf der Frist hat die 52 jährige verschwunden zu sein. Oder gibt es doch eine andere Lösung, Herr Burger?
Ist die Burgengemeinde Bern vielleicht doch eine Gemeinde mit Herz? Zu hoffen wage ich es ja fast nicht. Wir werden es sehen.
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