Gedanken oder Fragen

30.01.2009 um 20:40 Uhr

Achtlinge wurden als Embryos eingepflanzt

Stimmung: gut


Die Achtlingsmutter aus Kalifornien liess sich die Achtlinge einpflanzen.
Im letzten Jahr liess sich die Mutter von sechs Kindern, acht Embryonen einpflanzen. Vor einigen Tagen kamen die sechs Jungen und zwei Mädchen als Frühgeburten zur Welt. Inzwischen können die kleinen schon alleine atmen.

Zu ihren sechs Kindern im Alter von sieben, sechs, fünf und drei Jahren, sowie ein Zwillingspärchen im Alter von 2 Jahren hat sie jetzt mit den Achtlingen insgesamt 14 Kinder, die sie aufziehen muss und will.

Sie sagt sie hätte es nicht fertiggebracht, auf das Angebot der Ärzte einzugehen, einige der sich entwicklenden Embryonen abzutreiben.
Das kann ich auch verstehen. Nur dachte ich, es sei eine zufällige Achtlingsgeburt, nicht aber, dass sich die sechsfache Mutter acht Embryos hat einpflanzen lassen.

Ich will da nicht drüber urteilen, denn sicher hatte die Frau ihre Gründe dafür. Nur ganz verstehen kann ich ihr Handeln dennoch nicht.

Als ich vor einigen Tagen von der Achtlingsgeburt las, da tat die Frau mir fast leid. Denn wie soll man acht Kinder aufziehen, ihnen die nötige Fürsorge zukommen lassen. Aber auch die praktische Seite ist kaum bewältigbar. Acht Kinder gleichzeitig füttern, sauber machen und soweiter. Eine fast nicht zu lösende Aufgabe, selbst wenn die Grossmutter ihr helfen sollte, wie es heisst.

Aber jetzt, wo ich lese dass sie schon sechs Kleinkinder hat, ist es mir noch unverständlicher, sich dann acht Embryos einpflanzen zu lassen.
Denn wie will diese Frau, bei der gleichzeitigen Versorgung der acht Babys, den Bedürfnissen ihrer anderen sechs Kindern noch nachkommen?

Wäre diese Achtlingsgeburt ein Zufall, gut, dann muss man sich eben dieser Herausforderung stellen und versuchen diese Situation so gut wie möglich zu lösen, auch für die schon vorhandenen Kinder.

Aber sich bewusst, bei sechs Kindern noch acht Embryos einpflanzen zu lassen, das verwundert mich dann doch ein wenig.
Frage mich, ob dieses Handeln von der Mutter und den Reproduktionsärzten wirklich als Verantwortungsbewusst zu nennen ist?

Laut den Richtlinien der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, sollten Ärzte bei Frauen unter 35 Jahren maximal zwei Embryos einpflanzen.
Ich verstehe es nicht und kann es auch nicht wirklich nachvollziehen, könnt ihr es?
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30.01.2009 um 07:09 Uhr

Schiller und der Winter

Stimmung: gut

So wie das Eis wieder anfängt aufzutauen,
geht auch das Herz und das Denkvermögen wieder auf, welches beides in den harten Wintertagen ganz erstarrt.

Zitat: Friedrich Schiller
( in einem Brief an Körner 20.01.1805 )

Ich glaube da können wir dem Friedrich Schiller wohl in überwiegender Zahl zustimmen.
Ich weiss ja nicht ob auch das Denkvermögen erstarrt, aber manchmal scheint es so. Denn mit dem Frühling später, sieht man anderes und das Denken wird damit auch wieder anders. Man denkt über andere Dinge nach, wenn die Temperaturen steigen.
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